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Die Schmalspurbahn führt bis Tsagveri entlang eines sehr schönen, engen und teils felsigen Tals. Leider fast komplett im Wald oder anderweitig eingewachsen.

Lediglich an zwei Stellen lässt sich ein Talblick mit Zug aufnehmen. Die erste Stelle befindet sich an einer längeren Steinschlaggalerie kurz hinter Borjomi:

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231742_sonstige_gr____en__nderung_talanfang_mf.jpg


Kurz darauf ist die Strecke nochmals kurz frei, eine Aufnahme mit dem Fluß im Vordergrund bietet sich an:

http://www.pictureupload.de/originals/57996/220510084332_sonstige_gr____en__nderung_fluss_mf_s.jpg


Anschließend ist die Strecke wider unfotografierbar; lediglich kurz vor Daba kommt sie kurz an die Strasse heran. Die letzte offene Stelle findet sich dann wieder kurz vor Tsagveri, wo ein „Suchbild“ mit Talblick möglich ist.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231742_sonstige_gr____en__nderung_talblick_tsagveri_mf.jpg


Nach dieser Aufnahme kann man den Zug übrigens bequem noch zwei weitere Male aufnehmen (zu Fuß!), denn die Strecke windet sich nun in mehreren Kehren hinauf zum Bahnhof Tsemi, der von dieser Stelle zwar ca. 4,8 Streckenkilometer, aber nur 230 m Luftlinie (und 100 Höhenmeter) entfernt ist …

Zuerst aber erreicht der Zug, nachdem er an recht netten Fotostellen am Ortsrand entlang fuhr, den Bahnhof Tsagveri, Die folgende Aufnahme zeigt allerdings einen aus Richtung Borjomi einfahrenden Zug. Interessant ist nicht nur der Wasserkran, sondern auch die noch im Bahnhofsbereich, direkt hinter der Einfahrweiche beginnende Steigung. Rechts von den Güterwagen an der Ladestraße erkennt man eine Brücke – genau über die ist der Zug einen Augenblick vorher gefahren. Die Strecke führt hier durch eine 180° Kurve mit nur etwa 55 m Radius.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231741_sonstige_gr____en__nderung_einfahrt_tsagveri_mf.jpg


Diese Aufnahme zeigt indirekt auch die unglaublich geringe Reisegeschwindigkeit der Bahn. Denn genau diesen Zug hatten wir bei der Ausfahrt aus Bakuriani fotografiert, sind anschließend noch etwa eine Stunde durch den Ort gelaufen und dann mit der Marschrutka nach Tsagveri gefahren – wo der Zug dann nach einigen Minuten ankam ….

Hinter dem Bahnhof führt die Strecke mehr oder weniger parallel zu Station und Talstrecke bergan. Leider ist alles zugewachsen und nur ohne Zug dokumentierbar. Im folgenden Bild erkennt man unten die in Gelände der Fahrleitungsmesterei am Bahnhof Tsagveri abgestellte Tu7.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510234236_sonstige_gr____en__nderung_2_ebenen_tsaqgveri.jpg


Dann verschwindet die Bahn wieder im Wald, der kurz vor dem größten Kunstbauwerk der Strecke, einer angeblich von Herrn Eiffel konstruierten Fischbauchträgerbrücke, verlassen wird.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231514_sonstige_gr____en__nderung_br__cke_ii_mf.jpg


Leider sieht man bei Bergwärts fahrenden Zügen nur wenig von dem Bauwerk; in einer Winteraufnahme bei parovoz.com von 1966 kann man noch wesentlich mehr sehen.

Wesentlich freier ist der Blick vom Südhang:

http://www.pictureupload.de/originals/57996/220510083714_sonstige_gr____en__nderung_br__cke_neu_mf_s.jpg


Der darunter herführende Bach kommt übrigens aus Bakuriani.

Kurz vor dieser Aufnahme hatte ich eine andere gemacht, mit um 90° gedrehter Kamera …

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231951_sonstige_gr____en__nderung_wiederbelichtung_von_schleifen_mf.jpg


Unten rechts erkennt man wieder die Brücke, bis zu deren Erreichen der gerade aus Tsemi ausgefahrene Zug etwa 1,4 km zurücklegen wird.
Den dabei zurückgelegten Weg kann man von oben besser erkennen – in der Nähe des Bahnhofs Libani gibt es nämlich eine Aussichtsstelle, die uns der dortige Fahrdienstleiter freundlicherweise gezeigt hat.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231950_sonstige_gr____en__nderung_tsemi_luftbild_may_2010_mf.jpg


Anhand der an der Ladestrasse abgestellten O-Wagen kann man den Bahnhof Tsemi schnell erkennen. Rechts davon die Kurve, die der Zug auf dem vorigen Photo gerade durchfährt. Der weitere Streckenverlauf lässt sich teilweise anhand der Oberleitungsmasten verfolgen – oder im nächsten Bild:

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231950_sonstige_gr____en__nderung_tsemi_luftbild_may_2010_mf_strecke.jpg


Auf der gestrichelten Streckenführung lässt sich der Zug gut verfolgen (am linken Bahnhofsrand ist die darunter liegende Ebene tatsächlich so nah – nur leider durch Büsche nicht wirklich gut mit den Bahnhofsgleisen im Vordergrund ablichtbar). Die gepunktete Strecke liegt dann zu tief, um den Zug zu sehen, zumindest bis er rechts wieder erscheint. Die Brücke befindet sich dann vorne rechts. Unten im Tal liegt dann noch parallel zu dem Ganzen das Streckengleis nach Borjomi und die Stelle mit dem „Talblick“.

Auf dem nächsten Bild befindet sich der Zug an genau der gleichen Stelle, hier ist ein Zwei-Ebenen-Blick möglich.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/220510083605_sonstige_gr____en__nderung_2_ebenen_ii_mf_s.jpg


Beim talwärts fahrenden Zug kann man bei flottem Gehen den Zug nochmals in der Ortsdurchfahrt Tsagveri ablichten, den bergwärts fahrenden beispielsweise nochmals an dieser Stelle:

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231951_sonstige_gr____en__nderung_vor_tsemi_mf.jpg


Tatsächlich war die vorige Aufnahme übrigens die mit der fast verdeckten Brücke gewesen, die sich rechts unterhalb des Zuges befindet.

Die folgenden Bilder sind dem Bahnhof Tsemi (km 20) gewidmet.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/220510092252_sonstige_gr____en__nderung_k__he_tsemi.jpg


Unbeaufsichtigt freilaufende Kühe sind hier nichts Ungewöhnliches – deren Hinterlassenschaften auf dem Bahnsteig werden sogar von einer Putzfrau entfernt.
Aber eigentlich hatte ich hier nicht auf die Rindviecher gewartet, sondern auf den Zug aus Bakuriani. Und mir ausgemalt, wie er langsam um die Kurve auf das (rechte) Hauptgleis einfährt (klick), am Bahnsteig Fahrgastwechsel stattfindet (klick) und er dann an mir vorbeifährt (klick) … doch er fuhr trotz entsprechender Weichenstellung unerwartet auf das linke Gleis, von hier aus nicht wirklich toll fotografierbar. Na gut, Kreuzung mit einem Bauzug vielleicht?
Aber nichts dergleichen, das Rotkäppchen kam, stellte die entsprechenden Weichen und weg war der Zug ….
Am nächsten Tag in Libani hat sich dann alles aufgeklärt. Denn das mittlere Abstellgleis ist kein solches, sondern ein Schutzgleis. Wohl aufgrund der langen Gefällestrecken fahren die talwärts fahrenden Zuge auf dem Ausweichgleis ein, und erst wenn sie dort erfolgreich angehalten haben, stellt der Fahrdienstleiter die entsprechende Weichenverbindung vom Schutzgleis ins Streckengleis …
Auf der nächsten Aufnahme sieht man, wie direkt nach Ausfahrt des Zuges die Weichen wieder in Grundstellung, in Richtung Schutzgleis gestellt werden.

http://www.pictureupload.de/originals/57996/190510231742_sonstige_gr____en__nderung_schutzgleis_tsemi_mf.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:05:24:15:21:07.