DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/01 - Auslandsforum "classic" 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Ein separates Forum gibt es für die Alpenländer Österreich und Schweiz - das Alpenlandforum
Für bessere Übersicht: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 in [eckigen Klammern] verwenden! Bei der Suche nach Ländern nur vordere Klammer verwenden, z.B. "[NO" als Suchbegriff.

Seiten: 1 2 3 All

Angemeldet: -

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Gyuri_FT

Datum: 19.10.06 14:45

Helmut Uttenthaler schrieb:
-------------------------------------------------------
> Gyuri_FT schrieb:
> >
> > Mit Damenspiel übrigens - um 1968 habe ich mit
> > meine Mutter von Moskau nach Budapest gerest.
> > Damals lief noch der HaNoi-Moskau Wagen.
>
> Wirklich ab Hanoi oder ab der
> vietnamesisch-chinesischen Grenze?
> Ersteres würde mich angesichts der Meterspur doch
> überraschen.

Zwischen HaNoi und DongDang ist en Dualspur. Heute fahren die Züge nur auf Meterspur, damals bis HaNoi auf 1435mm.

>
> War das ein RZD-Wagen?

Nein, SZhD. :-) Damals war kein RZhD. Allerdings mit umsteigen in Moskau. Wie ich weiß, es sind 2 Wagen gewesen: 1/2 und 2/4. Ab Moskau 2/4 und 1/2 "RIC" bis Budapest. Auf manchen Tagen wurde RIC ausverkauft, dann haben wir 2/4 genommen. Die Vietnamesen haben kein Geld für 1/2 bekommen. Übrigens - wenn es per Staat oder Uni organisiert wurde, dann immer ging es entweder 2/4 oder 2/3. Die Fahrkarten sind billig gewesen, aber Speziälwünsche wie "1/2" mußte man selbst finanzieren (ich meinne, die Unterschied). VietCong wollte natürlich nicht, auch die Nordkoraner nicht. Es war eine Japanische Fernsehgruppe, die 1983 keinen 1/2 bekommen hat. Die haben alle gefragt, wie und wo. Niemand hat geholfen. Ich habe unseren Schffner gefragt, was würde er bzw. KGB dazu sagen, das ich mit Japaner tausche (ich habe UdSSR Staatsangehörigkeit gehabt und es war 1983). Er hat gesagt, das sei unser Problem, wie ich mit Japaner umgehe. So sind wir 1983 mit Koreaner zwischen Shenyang glaube ich und Irkutsk im 2/4 gereist. Es sind noch Rssen gewesen, die nach der Grenze eingestiegen sind. Es war ein Junge der eine Vogel (auf Russisch "Udod", habe keine Ahnung wie es auf Deutsch ist) gehabt hat.

http://www.floranimal.ru/pages/animal/u/1977.jpg

So, wie kann ich meine Geschihte mit "schreckichen" VietCong um 1969, einem "Udod", einegen betrunkenen und lustigen Nordkoreaner im 1983 und weiteren Nordkorenaer die mit uns um 1986 gereist haben verkaufen? Habt Ihr einige Ideen, wie ich ein Millionär werden kann?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2006:10:19:14:47:19.

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: QJ6301

Datum: 19.10.06 15:36

Hallo,

Die 80er waren für die DPRK sicherlich noch eine stabilere Zeit, bevor alle einstigen Bruderländer wegfielen.

Wir sind bei der letzten Tour auch über Dandong eingereist. Nach zweistündigem Grenzprozedere, was selbst die Abwicklung an der einstigen deutsch/deutschen Grenze in Schatten stellte ging es weiter gen Pyongyang.

Die Menschen im Zug (es waren überwiegend einige chinesische Geschäftsleute, wir und ein paar wenige Ausländer), waren durchweg locker und freundlich. Auch wurde auf chinesischer Seite einiges "gebunkert" und mit über die Grenze geschmuggelt, was in Sinuiji, auf koreanischer Seite unter wegsehen der Zöllner wieder ausgeladen wurde.
Die Wagen (Ammendorf! die nueren chinesischen Wagen am Zug kamen nicht mit über die Grenze) waren allerdings kaum geheizt und arg verwanzt. Trotzdem konnten wir uns mit lauwarmen Wasser ein paar der köstlichen Nudelsuppen aufbrühen. Man macht aus der Not eben eine Tugend.

Einzelreisen in DPRK sind auch möglich. Allerdings kaum erschwinglich. Mit einer Gruppe hat man so eher die Möglichkeit viele interessante Orte zu besuchen. Auch ist so viel mehr machbar. Da man ja ganz alleine eh nicht Reisen kann und darf.

Vor einigen Jahren gab es auch noch regelmässigen Grenzverkehr zwischen den Grenzbahnhöfen Tumen (China) und Ji An (China). Dieser ist allerdings durch die grossen, wirtschaftlichen Einschränkungen in Nordkorea fast ganz zum Erliegen gekommen. Ji An wird wohl nur noch ein, zwei mal die Woche angefahren, im Jahr 2005 sogar noch mit Dampf JF(Turnus jährlich wechselnd zwischen China und der DPRK). Möglich das er nun durch die auferlegten Sanktionen an den Übergängen ganz eingestellt wurde.
An den Hauptgrenzübergängen in Dandong und zu Russland im Norden dürfte weiterhin, fleissig Verkehr herrschen. Wenn sicherlich aber mit noch aufwendigeren Kontrollen.

Gruss

Till Mosler

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Helmut Uttenthaler

Datum: 19.10.06 15:38

Gyuri_FT schrieb:
>
> Zwischen HaNoi und DongDang ist en Dualspur.


Interessant, aber warum muss man heute umsteigen?


> damals bis
> HaNoi auf 1435mm.
>
> >
> > War das ein RZD-Wagen?
>
> Nein, SZhD. :-)

Äh, ja.

Weisst du, bis wann es die Kurswagenverbindung gab? Hast du noch irgendwo einen Fahrplan oder Fotos?
Und gab es vielleicht noch andere Kurswagenverbindungen über Peking hinaus?

Helmut

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Gyuri_FT

Datum: 19.10.06 16:05

Helmut Uttenthaler schrieb:
-------------------------------------------------------
> Gyuri_FT schrieb:
> >
> > Zwischen HaNoi und DongDang ist en Dualspur.
>
>
> Interessant, aber warum muss man heute umsteigen?

Einige sagen, es liegt an der Tatsache, das die Schiene die "draußen" ist sei im schelchten Zustand. Ich glaube, villeicht hat DSVN keine 1435 Locks mehr. Es war ein sowjetischer Stützpunt in der Nähe und 1435mm fährt bis Hafen. Seitden kein Stützpunkt gibt, gibt es wahrschenlich einfach keine funktionierende Locks für Normalspur mehr.

>
> > damals bis
> > HaNoi auf 1435mm.
> >
> > >
> > > War das ein RZD-Wagen?
> >
> > Nein, SZhD. :-)
>
> Äh, ja.
>
> Weisst du, bis wann es die Kurswagenverbindung
> gab?

Bis der Krieg, um 1978.

> Und gab es vielleicht noch andere Kurswagenverbindungen über Peking hinaus?

Darüber weiss ich nicht. Ein ist sicher: (E)MPT Tariff hat nix südlich HaNoi gehabt und auf selener Weise, HaNoi auch die erste Station in VietNam war. So z.B. wir haben GuangZhou - HaNoi kaufen müssen, da GuangZhou-PinXiang(GR) per MPT Regel keine MPT Fahrkarte ist. Ich wollte GuangZhou - DongDang(Bahnhof) haben, aber es gab DongDang (Bahnhof) nicht, nur PinXiang(GR) und dann HaNoi. Trotzdem wir haben so 3-4 mal billiger gehabt als GuangZhou - Guilin.

Ich hae damals das Riesengroße EMPT Buch ausgeliehen lassen und stundenlang geschaut. In VietNam gab es HaNoi und nix mehr. Korea-Seiten waren aber ziemlich voll mit allen möglichen und unmöglichen Linien. Es war natürlich nichts im Süden, also laut EMPT es gibt deutlich zwei Koreas, eine voll im Tarif, bis auf letzten Dorf wie z.B. DR - die andere gar nicht.


HK ist nie im MPT gewesen und auch heute nicht. Trotzdem ich habe schon damals (bin nicht sicher) Wagen von Peking nach HK gesehen, den konnte man aus EMPT-Länder weder kaufen noch buchen.
>
> Helmut



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2006:10:19:16:09:19.

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: boycie101

Datum: 19.10.06 17:07

Hallo!
Ist Dandong dieser Grenzübergang über einen Fluss, den wir im Moment immer in den Nachrichten sehen? Gemeinsamer Grezübergang Pkw/Zug? Wie ist es wenn man nur für einen Tag in dieser Grenzstadt in NK bleiben möchte?
Danke und noch einen schönen Tag.
boycie
Zitat:
Natürlich ist in westlicher Propaganda immer derjenige der das verlogenen System der westlichen "Pseudodemokratie" anprangert der Terrorist!
Allein die Tatsache, dass Dir das "verlogene System der westlichen Pseudodemokratie" im direkten Gegensatz zur 'Demokratischen Volksrepublik Korea' derartige Kritik erlaubt, würde mir zu denken geben...


Zitat:
empfehle ich Dir ein Buch: "Chalmers Johnson - Ein Imperium verfällt"
Ist ganz interessant, zweifellos hat Johnson eine umfassende Sachkenntnis im asiatischen Raum, wenngleich seine Folgerungen wie auch manche Behauptungen mitunter sehr in Richtung Verschwörungstheorien abtauchen bzw. schlicht solche sind...

Warum jedoch - etwa nach dem falschen Motto "Die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde"? - die logische Schlußfolgerung aus US-amerikanischem (Imperial-)Egoismus die Anbiederung an Diktaturen sein sollte, erschließt sich mir nicht durch Johnson oder ähnliche Literatur.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2006:10:19:17:16:09.

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Patrick Rudin

Datum: 19.10.06 20:31

boycie101 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo!
> Ist Dandong dieser Grenzübergang über einen Fluss,
> den wir im Moment immer in den Nachrichten sehen?
> Gemeinsamer Grezübergang Pkw/Zug? Wie ist es wenn
> man nur für einen Tag in dieser Grenzstadt in NK
> bleiben möchte?

Hallo,

der Grenzübergang Dandong-Shinuiju ist tatsächlich über einen Fluss, allerdings als reine Eisenbahnbrücke. Sehr eindrücklch, da man quasi von einer Welt in die andere fährt - China zeigt sich an diesem Ufer von der kitschigsten Seite, man könnte fast meinen, man fahre nach Las Vegas...
Die Brücke aus den Nachrichten habe ich nicht gesehen (in den Nachrichten).

Nur einen Tag in Shinuiju bleiben? Wenn dir die Botschaft ein Tagesvisum ausstellt und einen Guide zur Verfügung stellt, warum nicht - aber bis die Grenzformalitäten erledigt sind, ist bereits der Gegenzug da... Es gibt in Nordkorea fürwahr interessanteres (nicht nur eisenbahnmässig...) zu sehen als diese eine Grenzstadt...

Gruß Patrick

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: uwe labinsky

Datum: 19.10.06 20:34

> Ist Dandong dieser Grenzübergang über einen Fluss, den wir im Moment immer in den Nachrichten sehen? Gemeinsamer Grezübergang
> Pkw/Zug? Wie ist es wenn man nur für einen Tag in dieser Grenzstadt in NK bleiben möchte?

Nein, die meist im Fernsehen gezeigte steht am 38. Breitengrad (Grenzübergang Nordkorea - Südkorea).
Im Zuge der Annäherung anfang des Jahrtausends wurde die Schienenverbindung neu hergestellt. Gleichwohl hat diese Brücke außer dem (Presse-)eröffnungszug noch kein Schienenfahrzeug gesehen.

Wenn man sich von Norden her der Grenze in Pammunjon nähert ist eines der letzten Schilder an der Autobahn auch der Hinweis auf Seoul (einschl. Kilometerangabe, AFAIR muß das irgendwas rund um 100 km sein). Natürlich kann man die Stadt nicht erreichen. Die Grenze Nordkorea - Südkorea ist dicht.

Die Brücke in Dadong ist deutlich kleiner und unspektakulärer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2006:10:19:20:36:28.

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: uwe labinsky

Datum: 19.10.06 21:41

> Wenn ich mal nach NK fahre, dann selbst organisiert, Gruppenreisen sind nicht mein Ding.

Derzeit ist Nordkorea halt richtig teuer, da alle Preise und Aktivitäten staatlich von oben vorgegeben sind.
Und da man sich dort nicht frei bewegen darf/kann ist auch eine Individualreise zur Zeit auch wieder ein Minigruppenreise. (Und bei einer Gruppenstärke von drei Personen haben zwei deutsch nicht als Muttersprache.)
Eigentlich wollen die auch keine Touristen ins Land lassen, brauchen aber Devisen. Am liebsten wäre es denen wahrscheinlich wenn man nur die Reise bezahlt, aber nicht wahrnimmt.

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: boycie101

Datum: 19.10.06 22:33

Ich glaube das es tatsächlich die Brücke von China nach NK ist, da sie über einen Fluss führt. Das ist am 38 Breitengrad auf keinen Fall der Fall.
Gruss boycie

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: uwe labinsky

Datum: 19.10.06 22:52

> Ich glaube das es tatsächlich die Brücke von China nach NK ist, da sie über einen Fluss führt. Das ist am 38 Breitengrad auf
> keinen Fall der Fall.

Allerdings, das mit dem Fluß habe ich überlesen.
Leider finde ich im Netz keine Bilder, weder von der einen, noch von der anderen Brücke. Und selber habe ich auch nichts.
Vielleicht schauen wir alle unterschiedliche Sender und meinen damit andere Brücken.

Die "Brücke"

geschrieben von: Patrick Rudin

Datum: 20.10.06 19:25

boycie101 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich glaube das es tatsächlich die Brücke von China
> nach NK ist, da sie über einen Fluss führt. Das
> ist am 38 Breitengrad auf keinen Fall der Fall.

Hallo,

es vergeht immer einige Zeit, bis bei mir der Groschen fällt; natürlich habe ich eine Art Schienen-Straßen-Verkehrsweg in den Nachrichten gesehen, den ich sogar schon selber mit einem Dampfzug befahren habe... (meine gerade wohl etwas limitierte geistige Beweglichkeit war zu stark auf "Grenze" fixiert.).

Es handelt sich hier um den Westmeer-Damm mit Schleuse bei Nampho, der das Salz- vom Süßwasser, welches auch Pyöngyang alimentiert, trennt. Es gab hier in jüngster Zeit sogar mehrere Fotozüge mit den Mikas von Cholgwang, welche mittlerweile offensichtlich als Alteisen nach China verkauft wurden.

Mangels Scanner (u.A.) keine Bilder von mir; aber auf dem von Gyuri_FT oben eingestellten Link sind Bilder zu sehen (nach unten scrollen):

[www.enlight.ru]

Wie schon gesagt, die zwei mir persönlich bekannten Grenzübergänge China-NK (Dandong und Tumen) sind beides reine Eisenbahnbrücken.

Gruss Patrick

Re: Die "Brücke"

geschrieben von: QJ6301

Datum: 21.10.06 11:13

Hallo,

die Aufnahmen die bisher in diversen Berichten gezeigt wurden zeigt eindeutig die Westmeerschleuse, wie bereits Patrick Rudin erwähnte. Die Bahnstrecke darüber Richtung Chlogwang sieht kaum noch Betrieb. Und wurde im Dez 2003 extra für unseren Sonderzug mit einer Mika bespannt reaktiviert.

Es gibt allerdings, neben der bekannten Grenzbrücke in Dandong (Schien & Strasse) auch im Süden der DPRK an der Demakrationslinie eine weitere Eisenbahnbrücke. Diese wurde im Koreakrieg zerstört. Aber im Jahre 2002 feierlich wiedereröffnet. Damals ein erster Schritt zur Anäherung von Nord und Süd, der jedoch unter dezeitigen politischen Entwicklungen sicher wieder, eingefroren wurde. Auch sah die Strecke nach der feier kaum Verkehr.

Gruss

Till

Die "Brücke" + Bildlink

geschrieben von: QJ6301

Datum: 21.10.06 13:47

Hier ein paar Bilder der besagten Brücke bei Kaesong an der Grenze zu Südkorea.

[www.pbase.com]

Genau die meinte ich (owT) (o.w.T)

geschrieben von: uwe labinsky

Datum: 21.10.06 13:50

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: falk

Datum: 21.10.06 17:39

Bis Hanoi gibt es zumindest ein Dreischienengleis. Irgendwie mussten ja auch die 52er hinkommen, die dann aber doch nicht mehr eingesetzt worden sind.
(ein Ammemndorfer auf Merspurdrehgestellen, das wäre es wirklich. Noch schärfer als in Tunesien)

Falk

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Fuente

Datum: 22.10.06 23:14

Gibt es denn zwischen Wladivostok und der nordkoreanischen Grenze irgendeine nenneswerte Ortschaft, in die es sich lohnen würde mit dem Kurswagen nach Pjöngjang zu fahren? Wie schafft man es überhaut in dem Kurswagen einen Platz reserviert zu bekommen? Was hat der nochmal für Verkehrstage, in Hafas find ich den nicht.
Gruß Fuente

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Helmut Uttenthaler

Datum: 22.10.06 23:21

Fuente schrieb:
-------------------------------------------------------
> Gibt es denn zwischen Wladivostok

Ussuriisk. Der Kurswagen wird dort abgehängt und fährt gar nicht nach Vladivostok.

> und der
> nordkoreanischen Grenze irgendeine nenneswerte
> Ortschaft, in die es sich lohnen würde mit dem
> Kurswagen nach Pjöngjang zu fahren?

Ortschaften gibt es sicher, aber...

> Wie schafft
> man es überhaut in dem Kurswagen einen Platz
> reserviert zu bekommen?

...der Kurswagen ist nur für internationale Relationen buchbar.

Für Moskva - Chasan (letzter russischer Bahnhof) wirft [train.mza.ru] den Kurswagen zwar aus und gibt auch freie Plätze an, allerdings ist keine Preisauskunft (wie bei anderen Inlandsrelationen) möglich. Sprich, Plätze sind da, aber man muss mindestens bis Tumangan buchen.


> Was hat der nochmal für
> Verkehrstage, in Hafas find ich den nicht.

Hafas darf man nie vertrauen, v.a. bzgl. Kurswagen.
Abfahrt in Moskau ist immer am 11. und 25. jeden Monats.

LG

Helmut

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Gyuri_FT

Datum: 23.10.06 08:31

Helmut Uttenthaler schrieb:
>
> > Wie schafft
> > man es überhaut in dem Kurswagen einen Platz
> > reserviert zu bekommen?
>
> ...der Kurswagen ist nur für internationale
> Relationen buchbar.

Auch direkt bei Schaffner, wahrscheinlich aber nur in EUR/CHF, villeicht in Rubel oder RMB.
Wenn die Plätze vorhanden sind, die KZD-Schaffner werden die ohne weiteres für die Binnenstrecken verkaufen, es ist auch legal.
Es gibt normalweise zwei "nachal'nik poezda", die für solchen Sachen zuständig sind. Z.B. wenn man ED hat, der russische "nachal'nik poezda" der mit Wagen bis Nauschki fährt wird Chinesen sagen, das ED in ordung sei. Dann werden die Chinesen eine Bettkarte vermutlich laut MPT Moskau-Irkutsk ausschreiben, die haben die Tabellen xyz km = uwv CHF.

> Sprich, Plätze sind da, aber man muss mindestens bis Tumangan buchen.

Falls, natürlich, die nicht verkauft werden. Könnte natürlich sein, das um "gefährlichen kontakt zu vermeiden" die koreanische Schaffner zwar haben den Tarif, aber aus politischen Gründen keine russische Binnenstrecke verkaufen. Oder doch.


> Kurswagen. Abfahrt in Moskau ist immer am 11. und 25. jeden Monats.
>
Man ist natürlich super-neugierig, wie die NK "MPT-Tabellen" preislich aussehen. Man kann natürlich ganz frech sein und wenn die Sache klappt, als Geschänk TCV bzw. Ost-West Tabellen zu geben (die kann man von MAV seite rausdrucken) und Paar Fotos, villeicht alte TCV Fahrkarten oder ED zu geben. Oder eine HO-Model (gibt's sicher Sonderangebote hier und da). Die "Bahner" haben eine ganz besondere Mentalität. Ich vermute, gegen "ÖBB-Taurus" oder 'was änliches - aber bitte nichts was mit USA zu tun hat - man kann super-Sachen erreichen, z.B. "cab-ride" in der "Rote Fahne" E-lok.

Wie ich erinnere, es gab Touristen die zw. Hasan und Tumangan in der E-lok gereist sind. Ich bin übrigens neugiereig - wo werden die Fahrgestelle gewechselt? In Hasan oder Tumangan?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2006:10:23:08:32:22.

Re: Einreise Nordkorea via Chasan-Tumangan

geschrieben von: Hamburg79

Datum: 29.10.06 01:43

Helmut Uttenthaler schrieb:
-------------------------------------------------------
Gyuri_FT schrieb:
> > zu geben oder villeicht Kontakte schaffen.
> > Ausser "goodwill" kann aber nichts versprächen, Helmut
> > ist näher und weiss sicher mehr als ich.
>
> Naja, allzu viel zu Reisemöglichkeiten nach NK
> weiss ich nicht. Für Fahrkarten ab Moskau nach NK
> hätte ich hingegen eine Bezugsmöglichkeit.
> Wenn ich mal nach NK fahre, dann selbst
> organisiert, Gruppenreisen sind nicht mein Ding.
> Aber da in absehbarer Zeit mein Studentendasein
> dem Ende zugeht, wird die Durchführung derart
> langer Reisen schwieriger. Mal eben spontan nach
> Sibirien geht dann nicht mehr...

Hallo,

ich habe evtl. vor, im nächsten August/September/Oktober in den Semesterferien mit dem Zug von Moskau nach Pyongyang zu fahren. Allerdings sind da einige Fragen offen. Am wichtigsten ist natürlich die Fahrkartenthematik, da ich nicht so der Bahnexperte bin.

Nachdem was ich so gelesen habe, ist das City-Star-Ticket zumindest bis Tumangan(Gr) die günstigste Variante. Aber ich möchte ja ein bischen weiter fahren. Wahrscheinlich ist es nicht einfach möglich, dazu eine Bettkarte Moskau-Pyongyang und eine Fahrkarte (zur Not auch mit integrierter Bettkarte, die man dann einfach nicht in Anspruch nimmt, falls in Russland/Nordkorea nicht anders möglich) Tumangan(Gr) oder Chasan bis Pyongyang zu kaufen?

Was wäre denn ansonsten die empfehlenswerteste Variante, wie kommt man dabei an die Tickets und mit welchen Kosten müßte ungefähr gerechnet werden?

Wie das mit Visum für Nordkorea läuft, habe ich bereits im Nordkorea-Info Forum [www.nordkorea-info.de] gelesen und in Russland war ich gerade erst im September. Die Formalitäten (Registrierung etc.) habe ich demnach noch bestens in Erinnerung...
Bezüglich Nordkorea müßte man sich über seine genauen An- und Abreisedaten im Klaren sein und dann gemeinsam mit dem Betreiber der Internet-Seite eine Reiseroute ausarbeiten, die dann durch ihn mit den Begleitern vor Ort abgestimmt wird. Die weiteren Kosten in Nordkorea richten sich nach der Teilnehmerzahl, so dass man diese noch nicht beziffern kann. Falls sich also noch mehr Interessenten finden sollten, die den Reisepreis drücken, wäre ich nicht abgeneigt.

Neben Pyongyang interessiert mich insbesondere Panmunjon, für alles weitere bin ich offen, so lange es nicht zu sehr das Budget eines Studenten sprengt. ;-)
Ach ja, als Fußball-Fan würde mich auch noch ein Besuch des Kim Il Sung Stadions in der Hauptstadt reizen. Falls man irgendwie an den Spielplan der dortigen Liga rankommen könnte, würde dies meine genauen Reiseplanungen noch etwas vereinfachen...

Seiten: 1 2 3 All

Angemeldet: -