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 08/01 - Auslandsforum 

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Hallo, die MAV betreibt ja eine der Bundeszentrale und abwechslungsreichsten Fahrzeugflotte in ganz Europa.

Vom modernen Triebwagen wie der Stadler Kiss/Stadler GTW von Thurbo über alte Abteilwagen mit Übersetzfenstern, alten IC und Cityshuttle Wagen der ÖBB und Wiko ist ja in Ungarn fast alles vertreten. Genauso die Lokomotiven, sei es die M41, die Dieselloks der SNCF, der modernen Vectron oder der 2 systemfähigen Traxx.

Oftmals prägen lokbespannte Züge mit Wagen, so wie auf Nebenbahnen und im Intercity Verkehr den Fahrzeugeinsatz. Weiss jemand wie in Zukunft die Fahrzeugbeschaffung aussehen soll? Werden in Zukunft mehr Triebwagen eingesetzt oder die alten Wagen mir Übersetzfenstern abgeschafft oder durch IC+ Wagen ersetzt?

Mir gefallen die Züge in Ungarn ausgesprochen gut und ich weiss dass ich lange nicht alle Fahrzeuge aufgezählt habe.

Einen schönen Sonntag wünscht Bombardiertraxx
Hallo,

vor einigen Tagen wurde ein Investitionsprogramm mit einen Wert von ca. 9,8 Mrd. € angekündigt, welches hauptsächlich die Modernisierung der Infrastruktur und den Bau neuer Strecken abdeckt, allerdings auch die Beschaffung von mindestens 35 neuen Elektrotriebzügen für den InterCity-Verkehr, Akkutriebzüge für nicht elektrifizierte Strecken sowie 42 Triebzüge für die HÉV beinhaltet. Zudem will man das Durchschnittsalter des Fuhrparks, welches bei den HÉV-Zügen rund 43 Jahre und bei Fahrzeugen, die nicht InterCity-Standards entsprechen, 50 Jahre beträgt, in den nächsten 10 Jahren halbieren, sodass man wohl mit weiteren Beschaffungen plant.
[www.railwaypro.com]

Mit freundlichen Grüßen

K2YU
Das ist eher nur Träumerei der neuen Regime - ab und zu auch übertrieben. Bei neuen Fernverkehrstriebzüge wird ja über Doppelstockausführung gesprochen, was eigentlich überfordert ist. Auch wenn manche meinen, daß die moderne Fahrzeuge selbst Nachfrage generieren, nutzt das nicht, wenn die Streckenzustände weiterhin zu lange Fahrzeiten bzw. Verspätungen verursachen, bzw. Bahnhöfe nicht fahrgastfreundlich sind und auch Intermodalität mit einem sinnvoll aufgebauten Zubringerverkehr fehlt. Ein Teil davon ist ebenso versprochen, das ist aber alles langfristige Planung, was weit über 2030 (nächstes Wahljahr...) hinausragt.

Zusätzlich wird auch über die Fortsetzung von IC+ weiter gesprochen, etwa 10 Wagen als Zusatzleistung des SZ-Auftrags werden nun hergestellt, und da wird MÁV als explizite Kunde gedacht... ich denke allerdings, daß auch dieses Experiment als scheitertes Nebeneffekt der orbanistischen Juche-Idee einszustufen, und somit nicht mehr zu verfolgen wäre.

Fakt jedoch: die IC-Triebzüge von GySEV sind in Bau - siehe ganz frische Pressemitteilung des Herstellers - das könnte aber vorerst nur die dazu unwürdigen Wagen aus IC-Zügen verdrängen, sowohl mit den MÁV-Fahrzeuge in Szombathely, als auch mit den ehemaligen ÖBB-Wagen, welche dann MÁV selbst gerne beanspruchen wird. Um alte Abteilwagen ungarischer Produktion und die Halberstädter auf ihr verdientes Schrottplatz zu schicken, sind aber weitere Neufahrzeuge nötig.
no-night schrieb:
Das ist eher nur Träumerei der neuen Regime - ab und zu auch übertrieben. Bei neuen Fernverkehrstriebzüge wird ja über Doppelstockausführung gesprochen, was eigentlich überfordert ist. Auch wenn manche meinen, daß die moderne Fahrzeuge selbst Nachfrage generieren, nutzt das nicht, wenn die Streckenzustände weiterhin zu lange Fahrzeiten bzw. Verspätungen verursachen, bzw. Bahnhöfe nicht fahrgastfreundlich sind und auch Intermodalität mit einem sinnvoll aufgebauten Zubringerverkehr fehlt. Ein Teil davon ist ebenso versprochen, das ist aber alles langfristige Planung, was weit über 2030 (nächstes Wahljahr...) hinausragt.

Zusätzlich wird auch über die Fortsetzung von IC+ weiter gesprochen, etwa 10 Wagen als Zusatzleistung des SZ-Auftrags werden nun hergestellt, und da wird MÁV als explizite Kunde gedacht... ich denke allerdings, daß auch dieses Experiment als scheitertes Nebeneffekt der orbanistischen Juche-Idee einszustufen, und somit nicht mehr zu verfolgen wäre.

Fakt jedoch: die IC-Triebzüge von GySEV sind in Bau - siehe ganz frische Pressemitteilung des Herstellers - das könnte aber vorerst nur die dazu unwürdigen Wagen aus IC-Zügen verdrängen, sowohl mit den MÁV-Fahrzeuge in Szombathely, als auch mit den ehemaligen ÖBB-Wagen, welche dann MÁV selbst gerne beanspruchen wird. Um alte Abteilwagen ungarischer Produktion und die Halberstädter auf ihr verdientes Schrottplatz zu schicken, sind aber weitere Neufahrzeuge nötig.
Die neue, vernünftigere Regierung plant das jahrzehntelang vernachlässigte Eisenbahnnetz und die Fahrzeugflotten zu erneuern und auf westeuropäischen Stand zu bringen. Dazu gehört der Bau neuer Eisenbahninfrastruktur und die Beschaffung neuer Eisenbahnfahrzeuge. Das was die alte sehr fragwürdige Regierung alles versäumt hat, kann die neue Regierung nicht in kürzester Zeit umsetzen. Hier werden langfristige Investitionen getätigt. Ungarn geht endlich mit der Eisenbahn in die Zukunft.
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