Hallo,
wettertechnisch war mein Besuch in der Slowakei bis auf ein einstündiges Unwetter am Mittwoch wirklich kaum zu toppen, früh null Nebel auch in Tallagen und meist glasklare Luft. Allerdings war spätestens ab Mittag starker Wind mit unberechenbaren Spitzenböen, was den Einsatz der Drohne mir zeitweise zu gefährlich erschien.
Schon am 20. Mai kam im Nachbarforum Visegrad die Meldung, dass am Dienstag, den 26. Mai ein ganz besonderer Autoreisezug 500 Kilometer quer durch die Slowakei von Bratislava nach Humenné fahren sollte. Es handelte sich dabei den Transport von 82 historischen Fahrzeugen mit Baujahr 1951 - 72 zum Start der SLOVAK FIVA-Rallye am Stausee Zemplínska Šírava. Der Veranstalter war der DESIGN VETERAN CAR CLUB. Diese Rallye endete am Sonntag, den 31.Mai in Bratislava.
Näheres gibt es
HIER zu lesen.
Natürlich hätte die ŽSSK diesen Zug auch mit einem schnöden Vectron bespannen können, erst nach Abfahrt am frühen Morgen in Bratislava wurde wiederum im Eisenbahn-Forum Visegrad gemeldet, dass man die Star-Lok 350 008 für diesen Zug disponiert hatte und dankenswerterweise auch gleich mit Zugverfolgung, so konnte man über Stunden die Fahrt verfolgen, wo die Verspätung immer mehr zunahm. Auch die Quellwolken über der Tatra und deren westliche Vorgebirge nahmen zu, aber letztlich war da keine Bedrohung zu sehen, eher war das nur temporär. Selten beobachtet, dass sich das über Mittag wieder zurückbildet.
Schon lange vor der Durchfahrt wurde oberhalb der Haltestelle Štrba Aufstellung genommen, dort fährt man eingleisig auf dem Streckengleis Štrba - Svit, vielleicht immer noch durch die tatkräftige Arbeit von Bibern bedingt, die bei Lučivná den Bahndamm geschädigt haben, Baufahrzeuge waren keine im gesperrten Gleis zu sehen.
Um 12.17 Uhr war es dann soweit, als die herrliche 350 008 mit ihrem besonderen Zug am verzückten Betrachter vorüber fuhr:
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Hier ein willkürlich gewählter Blick auf die Traumkarossen im Zugverband, die im Unterstübchen stehenden gehen da leider unter. Die Transportwagen waren aus Tschechien ausgeliehen.
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Das war sowieso die letzte Aufnahme dort, die Autobahnauffahrt Štrba ist nur 2 km entfernt und es lag nahe noch eine zweite Aufnahme zu versuchen, bis Spišské Podhradie geht das flüssig voran, ab dann über die Ortschaften bis Spišské Vlachy aber recht zäh. Und tatsächlich, nach Auflassung der Drohne dauerte es nur fünf Minuten bis der Zug den Bahnhof von Spišské Vlachy verließ, in der Ferne (50km) grüßt die Tatra!
Jörg
Edith meint: Irgend etwas ist immer.
5-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.26 16:21.