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Hallo Helmut,

diese Fragen kamen schon einmal in einem früheren Beitrag hoch und ich habe sie dort auch ausführlich beantwortet. Aber bevor ich danach suche und verlinke, will ich den Text lieber gleich hierher übertragen und ggf. aktualisieren:

Seit 1971 wurde für die folgenden zehn Jahre eine Minolta SR-T 101 eingesetzt, zunächst mit Standardobjektiv 1,7/55 mm, seit Sommer 1972 auch mit Tele 2,8/135 mm und seit 1973 mit einem 2,5/28 mm - alles Minolta-Objektive. Das Filmmaterial war seit 1971 Kodachrome II und X (die späteren 25 und 64), immer auch mal unterbrochen durch Agfa CT 18 (vorwiegend 1974 und '75) und Kodak Ektachrome X und High Speed. Den Unterschied sieht man dann auch in den Ergebnissen.

Klar war die 1/500 s reiner Luxus, die nur bei voller Sonne und Blende 3,5 ging. Also waren es bei fahrenden Zügen eher 1/250 s und bei langsamen Zügen, spitzen Winkeln, Bewegungen im Bahnhofsbereich auch mal 1/125 s, gerne auch mitgezogen. Z.B. bei Bild 1 erkennt man, dass die Schärfeebene vom Fokus her im Bereich Zylinder/Schwinge liegt. Davor ein bisschen Bewegungsunschärfe und vielleicht auch Fokusunschärfe, dahinter deutliche Bewegungsunschärfe. Bei den Speichenrädern erkennt man häufig im oberen Halbkreis eine gute Schärfe, weil die Translationsgeschwindigkeit mit dem Mitziehen mitgeht (sogar etwas schneller), im unteren Halbkreis laufen sie jedoch gegen die Fahrgeschwindigkeit und das Mitziehen und sind unscharf. Das klappt natürlich nur, wenn man in der Höhe nicht verreißt.

Als Scanner nutze ich den Nikon Coolscan 5000 (mit extra Kodachrome-Modus) mit der Nikon-eigenen Scansoftware. Zur späteren Bearbeitung kommt Adobe Photoshop CS mit Abo-Update zur Anwendung. Ich muß gestehen, daß ich die Möglichkeiten dieser Software nicht ausnutze, aber Experimente mit anderen Tools auch nicht so sehr schätze, da damit immer auch Misserfolge zu verbunden sind, die Zeit kosten. Automatische Korrekturen für Farbe, Kontrast, usw. benutze ich nie; jedes Bild wird einzeln analysiert und behandelt. Ich bemühe mich auch, einen Vorlauf im Sannen zu haben und betrachte die Bilder wiederholt (als Diashow im Bildschirmschoner), um Farbstiche nachzuarbeiten bzw. sonstige Optimierungen vorzunehmen, bevor ich sie auf Euch loslasse.

Ich hoffe, Du kannst mit den Angaben etwas anfangen.

Viele Grüße

Klaus

Ja ist denn heut' schon Sylvester?

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 17.09.21 17:41

Was für ein Feuerwerk, Klaus! Zu Motivauswahl und Qualität wurde schon alles gesagt.


Ganz toll finde ich die Aufnahme mit der 23 050 und dem Schuppendurchblick. Und auch der Fischzug gefällt extremst. Wie auch der Autoreisezug mit dem blauen Aüm und dem grünen Büm und die 220 010. Eigentlich alles Spitze und erst recht die Altbauwagen-Garnituren. Ganz großes HiFo!


Gerne mehr davon.


Bis neulich - natürlich im HiFo

Rolf Köstner

Jetzt singt sie auch noch! [youtu.be]

Kohleausstieg schon 2030! Dann fangt man beizeiten an, eure Dampfloks auf Solarstrom umzurüsten.

Re: Meine letzte große Dampfjagd – Teil 1 (m13B)

geschrieben von: Erhard Ditz

Datum: 17.09.21 18:31

Hallo Klaus,
sehr schöne und qualitativ hochwertige Fotos aus der Region, wo ich auch meine letzten Dampflokexkursionen gemacht habe. Verrätst Du uns auch, wie Du trotz der leidigen maximalen 280 kByte. die Fotos beim Einstellen ins Forum so scharf hingekriegt hast?
Viele Grüße
Erhard



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.21 18:33.
Hallo Erhard,

ganz einfach - die 280 kB sind für mich keine rote Linie. Meine Bilder werden bei einem Bilderhoster eingestellt und per Forenlink ins Forum transportiert. Die Dateigröße multipliziert mit der Anzahl der Dateien entscheidet dann wohl nur darüber, wie lange es dauert, einen "fetten" Beitrag zu öffnen bzw. die Bilder sichtbar zu machen. Wer ein schnelles Internet hat, merkt davon gar nichts. Der Forenserver scheint davon auch nicht sonderlich beeindruckt zu sein.

Wie kommt nun aber eine Hifo-Datei bei mir zustande?

Mein Scanner hat eine Auflösung von 4000 ppi. Wenn ich mit maximaler Größe scanne, hat das Bild nachher ca. 3.700 x 5.400 Pixel oder 115 MB im tif-Format. Nach dem üblichen Beschneiden bleiben davon z.B. 3.500 x 5.200 Pixel übrig. In dieser Größe wird das Bild bearbeitet und gespeichert und kann so auch für Druckvorlagen weiterverarbeitet werden. Für meine eigene Bespaßung skaliere ich das Bild auf das 4K-Format herunter; d.h. 2160 x 3840 Pixel. Motiv- und formatbedingt (KB) sind es meist weniger. Standardmäßig wähle ich eine Bildhöhe von 2100 Pixel. Die Breite ergibt sich dann. Für das Hifo skaliere ich dann auf 1050 Pixel in der Höhe herunter und komprimiere im jpeg-Format auf ca. 68% (wie in diesem Beitrag). Wenn mir die Datei noch zu groß erscheint, gehe ich auf 60% herunter. Das ist m.E. noch machbar. Mit den 68% in diesem Beitrag kommen die Dateien dann auf eine Größe von ca. 400 bis 800 kB, im Einzelfall sogar bis 900 kB. Das hängt dann vom Motiv ab. Einfarbiger Himmel lässt sich besser komprimieren als 100.000 grüne Grashalme. Hochformate haben nur 200 bis 300 kB, da die Bildfläche ja kleiner ist.

Warum 1050 Pixel in der Höhe? Für die Darstellung am 4K-Monitor habe ich eine Vergrößerung von 200% eingestellt, sonst sind die Schriften und Symbole der Bedienoberfläche zu klein. Dummerweise werden die ins Hifo verlinkten Bilder auch mit dieser Vergrößerung von 200% dargestellt, obwohl es ja verlinkte Originaldateien sind. Damit habe ich nachher zwar die gewünschte Bildhöhe, aber es geht eine Menge Bildqualität verloren, weil erst verkleinert und dann wieder hochskaliert wird. Das betrifft übrigens auch die Galerie und bedeutet einen hochgradigen Lustverlust, da die Bilder meistens (komischerweise nicht immer) ziemlich unscharf daherkommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Bildautoren und das AWT nicht dafür verantwortlich sind. Was die eigenen Bilder angeht, kann ich mich ja mit den Original-Tif-Dateien trösten, denn die werden auch original mit 100% dargestellt und sehen mit 185 dpi Monitorauflösung echt "scharf" aus. Übrigens ist der Bildschirmschoner von Windows nach meiner Kenntnis das einzige Programm, welches eine Diashow mit voller Auflösung und Bildqualität unterstützt. Alle anderen machen irgendwelche lausigen Videodateien daraus.

Ein schönes Wochenende

Klaus

Re: Meine letzte große Dampfjagd – Teil 1 (m13B)

geschrieben von: Erhard Ditz

Datum: 18.09.21 16:31

Hallo Klaus,
vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Da habe ich jetzt etwas zum Studieren und Probieren...Ich habe bisher eingescannt und Original-Digitalfotos immer mit mehrfacher Verkleinerung von den hochauflösenden TIFF oder JPEG-Dateien auf die 280 kByte heruntertransformiert. Das Ergebnis ist manchmal noch tragbar aber meistens schon recht grauslich (am schlechtesten von den Digitalaufnahmen meiner Vollformatkamera). es ist einfach schade, wenn man ein scharfes Bild, sei es eingescannt oder digital nur qualitativ stark vermindert zeigen kann. Die Wirkung geht fast immer verloren. Ich habe im HiFo schon ein paar Beiträge gebracht (Waldviertel, Nürnberg etc.), war aber nie mit der Darstellung zufrieden.
Viele Dank nochmals
und ein schönes Wochenende
Erhard

Re: Meine letzte große Dampfjagd – Teil 1 (m13B)

geschrieben von: ICE

Datum: 18.09.21 17:02

Moin,

besten Dank für die ausführliche Beschreibung deines Workflows. Auf den ersten Blick dachte ich an Mittelformat, aber es ist doch „nur“ sehr gut aufbereitetes Kleinbild. Die Minolta hatte sehr gute Objektive, und die Sache mit den scharfen/unscharfen Speichen kenne ich auch. Ohne Mitziehen sind sie unten scharf und oben unscharf, das gefiel mir schon immer sehr. Die Adobe Abos sind mir aber auf die Dauer zu teuer, so dass ich bei Lightroom 3.6 stehen geblieben bin.

Interessant auch die Sache mit dem 4k-Monitor, das ist natürlich eine eigene Liga, wenn man alles nur noch in der 100%-Ansicht sehen kann. Ich nutze auch oft mein iPad, weil es so kleine Pixel hat. Da werden 1028 Pixel auch schon hochskaliert, was die Bilder natürlich auch matschig macht.

Zur Diashow: ich meine, dass Irfanview auch eine Slideshow in 100% macht. Auch geht das Runterskalieren mit Vorwahl der Bildgröße recht ordentlich und im Batch. Man kann damit viele Bilder in ein temporäres Verzeichnis exportieren, dort ansehen und ggfs alles verwerfen…

Grüße - Helmut (ICE)





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.21 17:21.
Erhard Ditz schrieb:
Verrätst Du uns auch, wie Du trotz der leidigen maximalen 280 kByte. die Fotos beim Einstellen ins Forum so scharf hingekriegt hast?
Wenn Du auf einen externen Bilderhoster ausweichst, dann bist Du ungebunden, siehe meine Antwort vom 17.08.2021 innerhalb [www.drehscheibe-online.de]!

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https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?99,file=49743https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=179308mit freundlichem Gruß
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Walter
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(Der Versuch einer Anleitung von Forennutzern für Forenutzer)
https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=179308Windmühlen des Monats:
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    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.21 19:52.
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