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 04 - Historisches Forum 

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Hallo zusammen,

viele können sich noch an den klassischen alten verglasten Fahrkartenschalter (mit Drehteller und Durchreichklappe) erinnern.
Irgendwann Anfang der achtziger Jahre kamen dann mancherorts alternativ verglaste Fahrkartenschalter, die anstelle des Drehtellers Schiebeflächen hatten und zusätzlich noch mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet waren.

Meine Frage hierzu:
Haben die verglasten Schalter bei DB und DR seinerzeit auch noch die Kartenzahlung kennengelernt? Oder war damals noch die Scheckzahlung (EC-Scheck) die einzige Alternative zur Barzahlung?
Falls man an verglasten Schaltern schon mit Karte (und Pin-Pad) zahlen konnte, würde mich interessieren, wie das seinerzeit funktioniert hat.
(Denn irgendwie denke ich darüber nach, ob verglaste Schalter heutzutage noch praktikabel wären. Heutzutage muss man vielen Fahrgästen schließlich zum Bezahlvorgang das Pin-Pad reichen können. Außer vielleicht, wenn das Pin-Pad feste außerhalb der Verglasung positioniert wäre; dann müsste man es aber zumindest bei Schalterschluss wieder reinholen, damit nachts niemand "draufkotzt" oder seine Schnapsflasche darauf zertrümmert. Denn nicht überall wurde die Schalterhalle bei Schalterschluss geschlossen und geschlossene Reisezentren wurden erst später, nämlich im Laufe der 80er-Jahre nach und nach eingeführt.)
Hallo,

Kreditkartenzahlung ging seinerzeit mit einem sogenannten "Imprinter", der die hochgeprägte Kreditkartennummer auf einen Zahlbeleg übertragen hat (in Fachkreisen auch Ritsch-Ratsch-Klick-Gerät genannt). EC-Lastschrift seinerzeit mit Unterschrift. Da war also entweder überhaupt keine Elektronik oder zumindest keine PIN-Eingabe notwendig.

PIN-Eingabe am POS kam erst vieeeel später, da waren die Schalter zu 99% schon stillgelegt. Tankstellen lösen das heutzutage übrigens so, dass das Terminal durch den Nachtschalter durchgereicht wird, aber die haben auch größere Ablageflächen im Drehteller wegen Zichten & Alk.
Hallo,

Ginge doch ganz einfach,PinPad durch die Sprechöffnung reichen....wurde doch in den NBLstellenweise gemacht.Und ansonsten kann man ja auch klassisch statt eines Drehtellers eine Schublade mit dem Pad einbauen.
Hallo Heckeneilzugfan,

zu Zeiten meiner Ausbildung (2000) hatten wir recht klobige blaue Geräte für die Kartenzahlung. Über den Daumen 20 cm lang, 13-15 cm breit und von der Höhe her ansteigend auf bis zu etwa 7-8 cm (vorne flach, nach hinten hin höher). Die funktionierten aber mit Unterschrift. Man hat also die Karte durch den Drehteller bekommen (ja, sowas gabs 2000 auch noch - machte sich gut direkt neben dem Lochkartencomputer (!!!) daneben), durchgezogen, dem Kunden den Beleg zur Unterschrift gereicht. Dann kam der unterschriebene Beleg durch den Drehteller retour, man hat die Unterschrift verglichen und dann die Karte samt Ticket und Kundenbeleg ausgehändigt.

Viele Grüße

Bastian

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Mal OT zu deine letzten zwei Zeilen . Hast du auch technische Probleme mit der Schlechtschreibkorrektur , so das sich sinnlose Wörter / Zusammenhänge ergeben ?

Das ist mit bei anderen Beiträgen , nicht nur von dir , auch schon aufgefallen .
Hallo,


Das war vor 20 Jahren...........🙂

Heutzutage sind die viel kleiner und bei einbauversion geht es noch kleiner......