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E44 1169 - stimmt die Beschriftung 1964?

geschrieben von: Karl-Friedrich.Seitz

Datum: 08.06.21 18:08

Hallo zusammen,
im Griebl-Schadow-Verzeichnis von 1923 - 1963 erscheint mir die Erklärung zu den E 44 mit vorgesetzter 1 unklar. Wer kann weiterhelfen?

img552 - E-044-1169 DB v 1964-07-26-02013 txt Basel-Bad-Bf 1600.jpg

Eisenbahnfreundliche Grüße von Karl-Friedrich Seitz am 8.6.2021

Re: E44 1169 - stimmt die Beschriftung 1964?

geschrieben von: Plumps

Datum: 08.06.21 18:16

Hallo zusammen,

Die E44 169w wurde zur E44 1169 und dann noch zur 145 169.

Grüße

Ekkehard



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.21 22:08.
Danke für den Hinweis, dann ist also die Beschriftung für das Jahr 1964 richtig.

Gruß KFS

Re: E44 1169 - stimmt die Beschriftung 1964?

geschrieben von: Plumps

Datum: 08.06.21 18:26

Hallo,

ja, E44 1167 von 1962 bis 1967.

Grüße

Ekkehard

Re: E44 1169 - stimmt die Beschriftung 1964?

geschrieben von: Ralf Würfel

Datum: 08.06.21 19:00

Hallo zusammen,

Wikipedia sagt dazu:

Die mit einer elektrischen Widerstandsbremse ausgestatteten E44 trugen bis 1962 ein W hinter der Lok-nummer, von 1962 bis 1968 wurde eine 1 vor die Ordnungsnummer gesetzt. So wurde aus der E44152W die E441152. Ursprünglich sollten alle E44 ab der Ordnungsnummer 152 mit der elektrischen Bremse ausgestattet werden, tatsächlich wurde sie nur bei einem Teil der letzten Bauserie eingebaut. Ab 1968 er-hielten die verbliebenen 16 Maschinen mit dieser Bremse bei der Deutschen Bundesbahn die EDV-Bau-reihenbezeichnung 145.

MfG Ralf Würfel
Karl-Friedrich.Seitz schrieb:
im Griebl-Schadow „Verzeichnis (der deutschen Lokomotiven) 1923–1963“ erscheint mir die Erklärung zu den E 44 mit vorgesetzter 1 unklar.
Hallo Karl-Friedrich,

der Text in der mir vorliegenden - und 1967 veröffentlichten 2. Ausgabe des Griebl-Schadow’schen »Verzeichnis der deutschen Lokomotiven 1923  –  1965« lautet (Hervorhebungen von mir):
E 44 101-109 und E 44 201 wurden in E 445 und E 4420 umgezeichnet, um Platz für Neubestellungen normaler E 44 zu schaffen.
Die mit elektrischer Widerstandsbremse ausgerüsteten Lok der Gruppe E 44 152–178 trugen den Index „w“ hinter der Ordnungsnummer, ab 1964 bei DB eine zusätzliche „1“ vor der Ordnungsnummer.
Bekannt sind: E 44 1152, 1154, 1155, 1158, 1161, 1162, 1167–1170, 1172, 1174, 1176, 1177, 1180 und 1181.
E 44 039, 086, 087, 089, 090, 094, 096 sowie 184, 185, 186 und 187 wurden von der DB mit Steuerung für Wendezugbetrieb versehen und tragen den Index „G“, z.B. »E 44 039G«.
„G“ neuerdings gestrichen.

Das bedeutet, das Dein Bild der (@ „Plumps“) E 44 1169 im Jahr der Umzeichnung entstanden ist.

Ein m.E. viel selteneres Bild, nämlich das einer „E44w“ (sprich vor 1964 aufgenommen) findet man z.B. als Bild 12 in Ulrich Buddes „Höllentalbahn“-Galerie



Anbei noch etwas aus der Zeit, als Modellbahnhersteller noch nicht das Kürzel „BR“ vor die Betriebsnummer ihrer Modelllokomotiven schrieben und dem jungen Eisenbahnfreund daneben auch noch Vorbildwissen vermitteln konnten:

E-44-Ausschneideetiketten (Ordnungsnummern zum Umbeschriften) aus Fleischmann-Kurier #25-1967.jpg


;-)




Gruß

Walter
________
(Edit: geschützte Leerzeichen repariert)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.21 21:28.

Re: E44 1169 - kann man der Bremse vertrauen?

geschrieben von: PL

Datum: 08.06.21 22:17

M.W. nach haben die E44 1xxx oder 145 nur 300 kW Bremsleistung gebracht. Damit kann man keinen Hering auf dem Teller halten. Gab es noch andere Vorzüge an dieser Unterbauart, weswegen sie bis 1982 nicht vom BW Freiburg wichen?

Wenn E44 174 auch als E 44 1174 in den 60ern unterwegs war, ist offensichtlich die Nummerierung nach der Stillegung der E-Bremse angepaßt worden. In Würzbugr war sie, wenn ich mich nicht täusche, lange Zeit als 144 174 unterwegs.


Grüße aus Wü

TW 239
PL schrieb inhaltlich:
M.W. nach besaßen die E44 1xxx oder 145 nur 300 kW Bremsleistung.

Wenn auch E 44 174w als E 44 1174 in den 60ern unterwegs war, ist offensichtlich die Nummerierung nach der Stillegung der E-Bremse angepasst worden, denn in Würzbugr war sie m.E.n. als 144 174 unterwegs.
Hallo „PL“,

na, im Freiburgschen Umkreis - bzw. für die dortigen Leistungen wird’s wohl durchaus gereicht haben, sonst wären die Maschinen doch wohl schon viel früher durch 139er ersetzt worden?

Die letzte Frage müssen Dir andere beantworten, denn unter „144 174-0“ können die einschlägigen Online-Datenbanken nichts finden; unter 145 174 aber schon, wobei [www.revisionsdaten.de] für Würzburg eine Beheimatung dieser Lok lediglich für die Zeit vom 11.03.1955 bis zum 26.05.1960 nennt …



Gruß

Walter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.21 23:45.
Wegen solcher Fragen mal nicht beim 55 Jahre alten "Griebl-Schadow" zu verbleiben, wäre auch mal eine Idee.
Andreas Knipping schrieb:
Wegen solcher Fragen mal nicht beim 55 Jahre alten "Griebl-Schadow" zu verbleiben, wäre auch mal eine Idee.
Wie bitte?

Schreibe ich hier neuerdings spanisch oder was bitte ist so unklar an der Aussage auf den Antwortschaltflächen?

»Den 55 Jahre alten „Griebl-Schadow“« habe ich in meinem unter der hiesigen Überschrift „zu 144 174 kann ich nichts sagen …“ verfassten Kommentar mit keiner einzigen Silbe erwähnt, was also sollen solche Spitzen?



@ Wolfgang dito: Deinen Kommentar verstehe ich ebenfalls nicht.

a) hatte ich in [www.drehscheibe-online.de] auf die zuvor hinterfragte „144 174“ reagiert und
b) erkläre mir doch bitte einmal, was ich denn innerhalb [www.drehscheibe-online.de] inhaltlich anderes - als »E 44w« ⇨ »E 44¹¹« ⇨ »145« geschrieben haben soll?




Walter
Die Ausgangsfrage von Karl-Friedrich Seitz nahm Bezug auf den "Griebl-Schadow", wo er die gewünschte Information nicht gefunden hat. Dieses auch nach zwei Auflagen längst vergriffene Büchlein entspricht naturgemäß einem Stand der 1960er-Jahre. Es enthält einige Fehler und verzichtet gänzlich auf Kleinloks und Triebwagen.
Ein Vierteljahrhundert später erschienen die drei dicken und mit zahllosen Fußnoten etwas unübersichtlichen Bände von Valtin.
Tief im 21. Jahrhundert erreichte mich die Bitte des EK-Verlages, ein Baureihenverzeichnis nach aktuellem Kenntnisstand zu erstellen. Dieses ist als
"Deutschlands Lokomotiven und Triebwagen – Das Verzeichnis aller deutschen Fahrzeugtypen 1925 bis 1970" erschienen.
(Eine gewisse Übertreibung ist mir klar: Klein-, Privat- und Werkbahntypen sind nicht dabei.)
Aber von der 01 bis zum VB 147 und zum VT 18.16 ist nun mal alles drin. Das Kapitel "E 44" ist allein eine Fleißarbeit von einer halben Seite.
Man muss dieses Buch nicht gut finden (wobei mir nur ganz wenige Fehler nachgewiesen wurden), und man muss es natürlich nicht kaufen. Aber ich empfinde es – vielleicht etwas überempfindlich – doch als einen leicht schmerzhaften Stachel, wenn 2021 zur Typensuche immer noch der "Griebl-Schadow" als Goldstandard gilt.
Dass im Antwortbaum eine neue Aussage nicht immer genau auf die vorige Aussage Bezug nimmt, kommt vor. Hierfür wie auch für meine Empfindlichkeit bitte ich um Verzeihung.

Re: @ Andreas Knipping

geschrieben von: Mikado-Freund

Datum: 10.06.21 12:34

Andreas Knipping schrieb:
Die Ausgangsfrage von Karl-Friedrich Seitz nahm Bezug auf den „Griebl-Schadow“, wo er die gewünschte Information nicht gefunden hat.
Hallo Andreas,

für meine Empfindlichkeit bitte ich um Verzeihung, aber dann antworte doch auch einfach unter dem Eintrag, auf den Du Dich beziehst, denn die Aufschriften auf den beiden Antwortschaltflächen lauten ja nun nicht „nur mal so aus lauter Jux und Dollerei“ »https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?99,file=113146«, bzw. »https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?99,file=119240« …!

Man kann also sehr wohl - und entgegen diesem weit verbreitetem Irrglauben auch in der chronologisch sortierten Antwortansicht jemandem gezielt antworten. (Dass diese Antwort in der „Kettenansicht“ dann natürlich auch erst am Ende der Diskussionskette zu lesen ist, das ist doch wieder eine völlig andere Sache …!).


Nun stellt sich aber noch heraus, dass zudem auch noch Deine Schlussfolgerung unrichtig war, denn die gewünschte Information zu Karl-Friedrichs Frage, ob die Beschriftung des Bildes mit „1964“ zu der Beschilderung der Lok als E44¹¹ passt, die findet sich ja nun durchaus in dem Büchlein [www.drehscheibe-online.de] – auch wenn sie „naturgemäß einem Stand der 1960er-Jahre“ entspricht – das aber ändert doch nun nichts an der Reihenfolge der Baureihenbezeichnungen, nämlich »E 44w« ⇨ »E 44¹¹« ⇨ »145«!

Natürlich hätte ich dazu auch in Deinem »Deutschlands Lokomotiven und Triebwagen • Das Verzeichnis aller deutschen Fahrzeugtypen 1925 bis 1970« nachschauen können, das war nun aber mal nicht der Gegenstand der Frage …



Walter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.21 12:39.