DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 04 - Historisches Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs - Bilder vom aktuellen Betriebsgeschehen bitte nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen veröffentlichen. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen. Die Qualität der Bilder sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahnforum! Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten bitte in die entsprechenden Foren stellen.
Hallo Freunde der 218,

in meiner Bilderserie zu dieser Baureihe folgen nach der gezeigten Ordnungsnummer 499 – bei historischer Betrachtung (vor 1990) – die acht Maschinen mit den Ordnungsnummern 901 bis 908. Diese Loks begannen ihre Laufbahn aber bekanntlich als Baureihe 210.

Kurz-Info zur 210 bzw. 218.9:
- Die 210er waren seit 1970/71 im Einsatz beim Bw Kempten, hauptsächlich zwischen München und Lindau.
- Neben dem 2500 PS-Hauptdiesel besaßen sie eine 1150 PS-Gasturbine. Höchstgeschwindigkeit 160 km/h.
- Wegen schwacher Heizleistung mussten lange Züge oft in Doppeltraktion von einer 218 unterstützt werden.
- 1980 bzw. 1981 Entfernung der Gasturbinen wegen unzureichender Wirtschaftlichkeit; folglich Umzeichnung zur 218.9. Dabei wurde u. a. der charakteristische Auspuff auf dem Dach der Lok entfernt. Die Höchstgeschwindigkeit reduzierte man auf die für 218er „normalen“ 140 km/h.
- 1983 der Wechsel von Kempten nach Braunschweig und 2001 nach Stendal.
- Ausmusterung zwischen 2004 und 2006; Verschrottung.



https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/924/CEa1cB.jpg

Bild 1:
Fotografiert habe ich 210er nur am 9. Mai 1979 im Hauptbahnhof von Kempten im Allgäu.
Der planmäßige Halt des D 360 ISAR-RHONE nach Genf wäre von 9.29 bis 9.31 Uhr gewesen. Die 210 001 und ihre Verstärkung 218 424 kamen allerdings erst um 9.37 an.



https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/VAHdUY.jpg
Scan 1a



Hier ein Buchfahrplan aus dem Winter 1978/79, D 360, BR 210:

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/0oec0v.jpg
Scan 1b

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/8EcYjq.jpg
Scan 1c

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/mmIzUR.jpg
Scan 1d

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/sbg6hv.jpg
Scan 1e





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/924/19SUCA.jpg

Bild 2:
Die 218 901 bei diesem Treffen aus der Nähe.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/5JmZRH.jpg

Bild 3:
Und dann mehr von der Seite.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/x9bdZI.jpg

Bild 4:
Obgleich an jenem Wochenende in Wittingen des große Dampflokfestival als Marketingaktion der Deutschen Bundesbahn stattfand, ließ man 218 902 am 14. April 1985 als Dreckspatz dort vorbeifahren. Sie zog den E 3229 (Flensburg 9.10 – Lübeck – Lüneburg – Uelzen – Wittingen – Braunschweig – 18.03 Kreiensen), als ich sie um 14.15 Uhr in Bodenteich fotografierte.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/ON9xHi.jpg

Bild 5:
Eine weitere 210 mit der Ordnungsnummer 003 traf ich am 9. Mai 1979 um 10.10 Uhr in Kempten Hbf mit ihrem D 267 BAVARIA aus Zürich an. Verstärkung leistete die 218 455.


https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/UuFYdD.jpg
Scan 5a




https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/aI7DeX.jpg

Bild 6:
Die 003 sah ich sechs Jahre später in Norddeutschland wieder. Am Sonntag, den 14. Mai 1985, rollte die 218 903 gegen 15 Uhr mit ihrem E 3230 (Kreiensen 11.04 – Braunschweig – Wittingen – Uelzen – Lüneburg - Lübeck – 18.50 Kiel Hbf) auf die Unterquerung des Elbe-Seitenkanals östlich von Stederdorf zu.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/924/Kny0oH.jpg

Bild 7:
Am Samstag, den 13. April 1985, erwartete ich vom nördlichen Ufer des Elbe-Seitenkanals, in das ich im Bauzustand bereits 1972 auf einem militärischen Lehrgang als Anschauungsobjekt für eine Panzersperranlage eingewiesen wurde, nunmehr den E 3229 (Flensburg 9.10 – Lübeck – Lüneburg – Uelzen – Wittingen – Braunschweig – 18.03 Kreiensen). Dieses Mal wurde er von der 218 904 befördert.
Erstaunlich: Obwohl man erst am 21. März 1985 das südliche Gleis der Amerikalinie auf dem Abschnitt Uelzen – Wieren stillgelegt hatte, war das Gleis an dieser Stelle bereits 3 Wochen später entfernt worden.
Nach der Wiedervereinigung wurde dieser Streckenabschnitt vorrangig als „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 3“ gekürt; aber auf das zweite Gleis wird man hier noch mindestens 7 Jahre warten müssen.
Was man also binnen weniger Wochen zerstörte, lässt sich an dieser Stelle erst nach vielen Jahren wiederherstellen.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/e4HJKQ.jpg
.
Bild 8:
Mittwoch, den 25. April 1984, um 19.10 Uhr im Bahnhof Derneburg (Harzvorland): Eingetaucht in die letzte Abendsonne sieht man hier die 218 905 mit dem E 3148 (Bad Harzburg 18.23 – Hildesheim – Hannover – Nienburg – 22.52 Bremerhaven-Lehe). Zugreihung: BDms 273, Bn, ABn.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/Ulpm2V.jpg

Bild 9:
Zwei Jahre später – am 15. Februar 1986 (einem Samstag) - traf ich die 218 905 mit dem E 3229 (Flensburg 8.52 – Lübeck – Lüneburg – Uelzen – Wittingen – Braunschweig – Kreiensen – 18.05 Göttingen) im verschneiten Bahnhof von Bodenteich an. Die Zonengrenze war nur vier Kilometer entfernt.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/EkLY00.jpg

Bild 10:
Auch wenn die 218 906 hier am Freitag, den 27. April 1984, nicht bildfüllend vertreten ist, gefällt mir hier die Gestaltung der nordwestlichen Bahnhofseinfahrt von Oker, einem Ortsteil von Goslar. Bei dem Zug handelt es sich um den E 3109 (Bremerhaven-Lehe 4.21 – Nienburg – Hannover - Hildesheim – Goslar – 9.25 Bad Harzburg).
Vielen Dank an W_R für seine Hinweise zur Örtlichkeit.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/DjQcxA.jpg

Bild 11:
218 907 schiebt am Morgen des 14. April 1984 – einem Sonntag – einen Sonderzug von Uelzen zum Dampflokfestival nach Wittingen. Unverkennbar diente diese Garnitur auch als Werbeträger für das Konzept der City-Bahn – hier Köln – Gummersbach. So lief an der Spitze ein BDnrzf 784, ein Bnrzb 778 und ein ABnrzb 772.1. Die Aufnahme entstand südlich von Langenbrügge bei wenig einladendem Wetter.





https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/CBQWDO.jpg

Bild 12:
Zum Schluss für heute noch die 218 908 mit dem 4917 (Hamburg-Altona 15.49 – Buchholz (Nordheide) – 17.47 Soltau). Es war Donnerstag, der 30. Mai 1985, als dieser Zug gegen 17 Uhr durch den Haltepunkt Büsenbachtal eilte.


Eigentlich wäre ich jetzt am Ende meines Lateins.
Es wurde aber mehrfach angeregt, noch ein paar Aufnahmen der insgesamt 10 Maschinen des Bw Hagen nachzutragen, die für den City-Bahn-Verkehr von Köln nach Gummersbach in Kieselgrau/Reinorange umlackiert worden waren. In meinen bisherigen 218er-Beiträgen hatte ich diese Loks ausgespart, weil ich sie bereits in einem alten Beitrag über die Aggertalbahn gezeigt hatte. Diese farbfrohen Dias wurden jetzt neu digitalisiert und werden zeitnah nachgereicht.


Die Links zu meinen bisherigen Beiträgen über die BR 218 findet Ihr hier:
[www.drehscheibe-online.de]

Es grüßt Euch
Günter



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.21 13:16.
Hallo Günter,

solch qualitativ gute Bilder über die 210 (respektive 218.9) sieht man hier leider selten.
Schade, dass du sie als 210 nur mit zwei Exemplaren erwischt hast.
Dennoch freue ich mich, dass du diese Splitterbaureihe/spätere Unterbaureihe der BR 218 gezeigt hast.
Für die 210 war ich zu spät geboren, habe aber irgendwann zwischen 1978 und 1980 mal vor einer gestanden, das war in Ulm, möglicherweise auch in Augsburg.
Die 218.9 habe ich in noch zwei Exemplaren im Juni 1983 in Ulm fotografiert, eine habe ich dann mal in Hannover erwischt. Alle in blaubeige.
Das war's bei mir - leider.
Nach dem Wegzug aus Ulm war die 218.9 meist unerreichbar für mich.
Danke fürs Zeigen.

Es grüßt

Altbauelok
Schöne Bilder!

https://doku-des-alltags.de/banner/DSObanner01.jpg





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.21 21:31.
Servus Günter,

ein schöner Abschluss deiner Serie. Bilder der 210 sieht man ja relativ selten, insbesondere, wie Altbauelok schon anmerkte, in so guter Qualität.

Viele Grüße
Tom
Hallo,

die 218.9 kamen sogar wieder leihweise in den Süden zurück, das muß um 1996 gewesen sein. Die müssten dann im Ulmer 215-Umlauf gefahren sein. Jedenfalls hab ich an einer solchen in erbärmlichem Zustand in Ulm abglöst, man konnte durch das von Rost zerfressene Seitenblech aus dem Maschinenraum in´s Freie blicken. Durch Kurzwende in Aalen waren auch keine Bilder möglich, auch weil ich mich erst mal im Maschinenraum kundig machen musste.
Als orignale 210 hab ich alle in Ulm Hbf bekommen.
Tschüß,

Bernd

zu Bild 4

geschrieben von: 798610

Datum: 07.06.21 07:55

...wie immer: top Beitrag in gewohnt guter Qualität!

Zu Bild 4: da hat das Zugpersonal wohl versäumt, die Aussteigewilligen darauf hinzuweisen, dass der Ausstieg in Fahrtrichtung links ist. ;-)

interessierte Grüße

Herr U.
Die 210er hätte ich gerne mal im Plandienst erlebt, also gesehen, fotografiert und vor allen Dingen gehört!
Vielleicht hat ja noch jemand einen "Soundtrack" für uns?
Danke für die starken Fotos!
Beste Grüße,
Torsten
Hallo Günter,

ich hab's mir überlegt, jetzt zeigt ich dir (euch) mal meine, wenn es NICHT gefällt, lösche ich es wieder.
Viele habe ich nicht erwischt:

https://up.picr.de/41374959vi.jpg
Gerade noch, zur Ulmer Zeit, am 27.06.83, habe ich 218 901 mit einem sehenswerten Zug aus yg-Wagen am Gleis 27 in Ulm Hbf fotografiert.
Die Qualität bitte ich zu entschuldigen, ich war damals erst 17.



https://up.picr.de/41374961az.jpg
218 901 ist mir insgesamt dreimal begegnet, zweimal in Hannover.
Hier haben wir das dritte Mal:am 23.07.88. Zugnummer leider unbekannt.



https://up.picr.de/41374981hc.jpg
Erneut am 27.06.83: Wieder in Ulm und ebenfalls keine Zugnummer.



https://up.picr.de/41374986wq.jpg
218 906 habe ich zu ihrer Braunschweiger Zeit am 15.04.89 in Northeim fotografiert. Zugnummer leider wieder Fehlanzeige.



https://up.picr.de/41375014ng.jpg
218 907 habe ich dann auch wieder am 27.06.83 im Bw Ulm erwischt
Bitte die Qualität zu entschuldigen.

Das war es leider schon wieder mit meinen 218.9ern.

Es grüßt

Altbauelok
Hallo Günter,

besten Dank für die schönen Aufnahmen!

Der auf Bild 9 zu sehende E 3229 Flensburg - Göttingen dürfte mit ca. 500 km Strecke
(sofern der Laufweg über Vienenburg führte und die 218 auch von Kreiensen bis Göttingen am Zug blieb)
einer der längsten durchgehend mit 218 bespannten Zugläufe gewesen sein.

Im Jahr 2006 verkehrte an Freitagen der IC 1969 München Hbf - Ingolstadt Hbf - Nürnberg Hbf - Hof Hbf - Dresden Hbf,
der zeitweise durchgehend mit Mühldorfer 218 bespannt wurde.
Hier kamen die beiden 218er auf ca. 580 km Strecke.

Wenn ich mich recht erinnere, wurden so die Mühldorfer 218 an ihr damaliges Einsatzgebiet in Ostbayern angebunden.

Gruß
Hallo Günter,
Du hast wieder hervorragende Bilder einer seltenen Lokbaureihe zusammengestellt!
Ich habe noch heute den unangenehmen Pfeifton der Gasturbine in Erinnerung. Gelegentlich hatte ich von Ulm nach Süden eine 210 vor dem Zug.
Auch ich meine, daß die Stillegung der Gasturbinen wegen mehrerer Brände erfolgte. Die 210 wurden schließlich umgebaut, die 602 ausgemustert.
Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Danke für die ergänzenden Bilder

geschrieben von: Günter T

Datum: 07.06.21 09:55

Hallo Altbauelok,

ich habe mich über Deinen Bildbeitrag wirklich gefreut, da hier wichtige Ergänzungen gezeigt wurden. Das gilt insbesondere für Dein Foto einer orientroten Maschine - so etwas besitze ich überhaupt nicht, da ich im Jahr 1987 aus der Braunschweiger Region weggezogen bin.

Bilder löschen kommt für mich natürlich nur in drei Fällen in Betracht: Urheberrecht verletzt, Thema verfehlt oder mir als Einsteller gefällt es nicht mir nicht mehr.
Da mache Dir mal keine Gedanken - keines Deiner Fotos hätte das verdient.

Ich danke Dir für Deine Mühe, meinen Beitrag anzureichern. Ohne Resonanz wäre eine Beitragserstellung enttäuschend - es wäre sonst ein Blindflug gewesen, der demotiviert.
Da bin ich bestimmt nicht der Einzige, der so denkt.

Es grüßt Dich
Günter

Re: Danke für die ergänzenden Bilder

geschrieben von: Altbauelok

Datum: 07.06.21 10:17

Lieber Günter,

ich danke dir für deine motivierenden Worte und dein positives Feedback.
Das mit dem Blindflug sehe ich genauso!!
Geht mir leider öfter so - keine Antwort.
Allerdings ist das meistens wo anders.

Es grüßt dich

Altbauelok.
Hallo allerseits,

Eine kleine Randbemerkung noch zur 210:
Nur 210 005- 008 durften 160 km/h schnell fahren.
Die erstgebauten 210 001- 004 nur 140 km/h.
Das hing mit der geänderten Schnellbremseinrichtung bei den vier später gebauten 210'ern zusammen.
Da im Haupteinsatzgebiert der 210'er eh meistens nur max. 140 km/h gefahren werden durfte, wurde das bei den erstgebauten Maschinen auch nicht mehr geändert.
Für Versuchsfahrten mit höheren Geschwindigkeiten (z.B. mit BR 602 auf der Rheintalstrecke) setzte man dann einfach eine der vier später gebauten Loks ein.

Gruß basti
Guten Abend,

zuerst einmal ein ganz großes Danke an Günter für diese hochinteressante 218 Serie. Für einen 218-Freund einfach ein Traum!

Zur 218.9 im Jahre 1996:

- Richtig, es kamen nochmals Loks in den Süden. In der Literatur habe ich auch schon vom Einsatz in Ulmer 215-Plänen gelesen. Tatsächlich gefahren ist 218 908-2 am 26.01.1996 im Kemptener 218 Plan mit folgenden Zügen:

RE 3127 Aschaffenburg - Aalen
RE 3126 Aalen - Aschaffenburg
RE 3125 Aschaffenburg - Ulm

Von den ersten beiden Zügen gibt es Bildbeweise, die anderen Leistungen verkehrten bedingt durch die Jahreszeit in der Dunkelheit.

Am Vortag sollte die Lok dann mit RE 3128 am Abend aus Ulm nach Aschaffenburg gekommen sein.

Vollkommen richtig, der Zustand der Lok war nicht weit her.......

Grüße

218 481-0


bpfi schrieb:
Hallo,

die 218.9 kamen sogar wieder leihweise in den Süden zurück, das muß um 1996 gewesen sein. Die müssten dann im Ulmer 215-Umlauf gefahren sein. Jedenfalls hab ich an einer solchen in erbärmlichem Zustand in Ulm abglöst, man konnte durch das von Rost zerfressene Seitenblech aus dem Maschinenraum in´s Freie blicken. Durch Kurzwende in Aalen waren auch keine Bilder möglich, auch weil ich mich erst mal im Maschinenraum kundig machen musste.
Als orignale 210 hab ich alle in Ulm Hbf bekommen.
Tschüß,

Bernd

Meine Bilder auf Flickr:

[www.flickr.com]

Zu Bild 10

geschrieben von: W_R

Datum: 07.06.21 19:55

Guten Abend,

erstmal: Ganz tolle Bilder, vielen Dank dafür!

Eine Anmerkung habe ich zu Bild 10:

"(...) nordöstlichen Bahnhofseinfahrt von Oker, einem Ortsteil von Goslar. Bei dem Zug handelt es sich um den E 3109 (Bremerhaven-Lehe 4.21 – Nienburg – Hildesheim – Hannover – Goslar – 9.25 Bad Harzburg)."

Erstens müsste im Zuglauf wohl erst Hannover und dann Hildesheim kommen, und zweitens, handelt es sich evtl. um die nordwestliche Einfahrt von Oker? Denn sonst würde der Zug ja in die falsche Richtung fahren! :-)

Viele Grüße

W_R

Re: Zu Bild 10

geschrieben von: Günter T

Datum: 07.06.21 20:01

Hallo W_R,

Deine beiden örtlichen Hinweise sind zutreffend; ich danke Dir sehr dafür.
Ich ändere es gleich im Text.

Es grüßt Dich
Günter

Re: 218 908 1996 in Ulm (1 B.)

geschrieben von: Nobbi

Datum: 07.06.21 20:26

bpfi schrieb:
Die 218.9 kamen sogar wieder leihweise in den Süden zurück, das muß um 1996 gewesen sein.
218 481-0 schrieb:
Zur 218.9 im Jahre 1996: Richtig, es kamen nochmals Loks in den Süden. In der Literatur habe ich auch schon vom Einsatz in Ulmer 215-Plänen gelesen. Tatsächlich gefahren ist 218 908-2 am 26.01.1996 im Kemptener 218 Plan. Am Vortag sollte die Lok dann mit RE 3128 am Abend aus Ulm nach Aschaffenburg gekommen sein.
Da habe ich mal nachgeschaut und finde tatsächlich dieses Foto von 218 908 im Bw Ulm:

https://www.lokfotos.de/fotos/1996/0128/24000.jpg


Günter T schrieb:
Das gilt insbesondere für Dein Foto einer orientroten Maschine - so etwas besitze ich überhaupt nicht.
Tatsächlich gab es nur drei 218.9 in orientrot: 218 905, 906 und 908. Und alle drei Maschinen trugen alle vier Hauptfarbgebungen: rt - ob - rw - vr! Die anderen fünf Loks gab es "nur" in rt - ob - vr (laut revisionsdaten.de). Keine von Erstgenannten habe ich in allen Farbgebungen erwischt...

Re: Bilder der Gasturbinen-210 bzw. 218.9 (1979 - 1986, 12B)

geschrieben von: Mw

Datum: 07.06.21 20:37

Gibt es Belege für einen Einsatz der 210er mit planmäßigen Hg 160 km/h zwischen München und Lindau?

Gruß und Dank
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Die Gründe für die Stillegung waren zwei Brüche von Turbinenschaufeln in 1978. Zuerst Kempten im Frühjahr. Die Turbinen wurden vorerst stillgelegt, überarbeitet und bis September wieder freigegeben.
Am 31. Dezember 1978 brach in Eichenau bei der 008, die als letzte erst im September 1978 wieder freigegeben wurde, nach dem nächsten Schaufelbruch, ein Brand aus, der schnell gelöscht werden konnte.
Die folgende Stillegung aller Turbninen und die Untersuchung ergab das die Turbinen deutlich mehr wie im Hubschrauber belastet wurden und deutlich schneller verschlissen. Eine wiederinbetriebnahme wurde nicht empfohlen.
Das Ende war besiegelt.

Bei den riesigen 8.500 hp Gasturbinen der Union Pacific war das Ende anders. Die 30 Turbinen hatten in den frühen 1960ern die 25 kleineren 4500hp Turbinen ersetzt und hatten einige hunderttausend Meilen mit schweren Zügen zurückgelegt. Dabei waren über die Jahre die Turbinen verschlissen und hätten ausgetauscht werden müssen. Das war die eine Seite, was aber der Genickbruch war der "Spritpreis".
Die Turbinen verfeuerten Bunker C, zähflüssiges Schweröl das mittels Heizungen auf Betriebstemperatur gebracht werden musste.
Anfang der 1960er ein spottbilliger Rest aus der Erdölverarbeitung.
Turbinenloks brauchten deutlich mehr Treibstoff wie die Diesel, auch im Leerlauf hat eine Turbine schön Durst und ein Restart dauerte zu lang weshalb die Turbinen nur selten im Betrieb abgestellt wurden. Nur war der Verbrauch durch den Bunker C Preis erstmal egal.
Über die Jahre nach 1970 war der Preis aber merklich angezogen, die Ölkrise der 1970er tat ihr übriges.
Die Turbines waren zu teuer im Betrieb, der Austausch hätte nicht gelohnt.

Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Betreiber von US-Modellbahn.net




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.21 21:09.
Hallo zusammen,

erst einmal ein herzliches Dankeschön an Günter für diesen schönen Beitrag.


Mw schrieb:
Gibt es Belege für einen Einsatz der 210er mit planmäßigen Hg 160 km/h zwischen München und Lindau?

Gruß und Dank
Mw
nein, das gab die Trassierung gar nicht her, die Streckenhöchstgeschwindigkeit betrug 120-130 km/h, auf etlichen Abschnitten sogar nur 90 oder 100.


Viele Grüsse von Mark
Hallo allerseits,

und selbst wenn die Strecke eine höhere Geschwindigkeit hergegeben hätte, würde es keinen Sinn machen, denn alle acht Loks der BR 210 waren in einem gemeinsamen Umlauf unterwegs.
Für einen planmäßigen Einsazt mit HG 160 hätte es einen separaten Umlaufplan für 210 005-008 geben müssen.

Gruß basti
War das dauerhaft?
001 bis 004 hatten ein niedrigeres Bremsgewicht weshalb sie auf 140 begrenzt waren.
Ich meine aber die wären angepasst worden und so ab 1972 herum hätten alle 8 Loks 160 km/h gehabt.

Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Betreiber von US-Modellbahn.net
Liebe HiFos,
bitte nicht all zu kritisch sein, aber ich füge ein Foto der 210 005 bei, aufgenommen in München HBF am 18.07.1975. Ich war damals knapp 15 und mit einer Agfa-Ritsch-Ratsch-Klick bewaffnet.
Beste Grüße Andreas


210.1.jpg
Kleine ergänzende Bemerkung dazu: Diese 218 9..-Maschinen waren kurzzeitig in Güterzugdiensten auf der Gürtelbahn zwischen Radolfzell und Lindau-R anzutreffen. Allerdings habe ich da die 80er-Jahre in Erinnerung. Im Maschinenraum war an Stelle der ausgebauten Gasturbine ein gleichschwerer Betonblock montiert, der gleichen Federspannung und des Bremsgewichtes wegen. Quelle eigenes Erleben. Gruß Fritzle.
Hallo Ulrich,


ein interessanter Einwand von Dir.
Habe mich gerade dazu nochmal schlau gemacht:
also, Tatsache ist, dass 210 005-008 von Anfang an sowohl leer als auch mit Zug für jeweils 160 km/h zugelassen waren.

Hingegen durften 210 001-004 leer nur mit maximal 130 km/h gefahren werden.
Mit angehängtem Zug waren maximal 140 km/h erlaubt.

Das wurde, wie Du richtig schreibst, später geändert (ein genaues Datum habe ich nicht gefunden).
Dazu wurde aber meiner Einschätzung nach nichts umgebaut, sondern lediglich die Vorschriften geändert.

Denn nun durfte, bei Erreichen der erforderlichen Bremshunderstel über die angehängten Wagen des Zuges, zusammen mit dem Zug ebenfalls die 160 km/h ausgefahren werden.

Sobald die Lok 001-004 wieder solo unterwegs waren, war nur noch eine HG von 130 km/h erlaubt.

Beste Grüße vom basti

P.S.: übrigens wurde mit einer 210'er eine Testfahrt von knapp über 200 km/h absolviert.
Damit war sie die bis dahin schnellste deutsche hydraulische Diesellok.

Bild der 210 008 im Bf Memmingen 1977

geschrieben von: Hubert G. Königer

Datum: 08.06.21 10:54

Guten Morgen,

danke an alle Beteiligten für diesen Beitrag! Auch wenn ich in der Zeit, in der die 210 fuhr, vier Jahre lang in Memmingen gewohnt und gearbeitet habe, finde ich nur ein einziges Bild der 210 in meinem Archiv. Ist halt so, wenn man ein Freund der elektrischen Traktion ist... ;-))

https://abload.de/img/210008z366ticinomm1976vj96.jpg

Die Heli-Lok 210 008 vor Zug 366 «Ticino» (München-Milano) im Bf Memmingen am 1977-05-24. Der erste Wagen ist ein Prototyp-UIC-Z-Wagen ABwünz 227, 61 80 30-90 006-1, als Kurswagen Nürnberg – Milano. Quelle zu diesen Wagen:
[www.wikiwand.com]
Auch Rolf Köster hat mal einen guten Beitrag zu diesen Wagen gebracht; leider finde ich ihn im Augenblick nicht.

Einen schönen Tag noch wünscht
Hubert.

Wer quer denkt, zeigt, dass er nichts denkt..
Bekannte Tatsache
Hallo Andreas,

sowas hatte ich 1981-83 auch.
Danke fürs Bild. WEnn man es weiß, ist es gar nicht so schlimm.

Es grüßt

Altbauelok

Re: Bilder der Gasturbinen-210 bzw. 218.9 (1979 - 1986, 12B)

geschrieben von: Mw

Datum: 08.06.21 12:13

Zaubermark schrieb u.a.:
....
Mw schrieb:
Gibt es Belege für einen Einsatz der 210er mit planmäßigen Hg 160 km/h zwischen München und Lindau?

Gruß und Dank
Mw
nein, das gab die Trassierung gar nicht her, die Streckenhöchstgeschwindigkeit betrug 120-130 km/h, auf etlichen Abschnitten sogar nur 90 oder 100.


Viele Grüsse von Mark
Die Trassierung bis Kaufbeuren ist doch über viele Kilometer schnurgerade und mit wenigen Kurven die aber große Radien haben. Einzig bei Fürstenfeldbruck und Türkenfeld gibt es Gleisbögen mit Geschwindigkeitseinschränkungen. Ich meine mich an einen Buchfahrplan mit 160 km/h zu erinnern - ähnlich wie ja auch zwischen München und Kufstein an vielen Stellen 160 km/h mit dem 601er gefahren werden durfte, allerdings nur wenige Jahre lang.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)

Also wenn Du Rolf Köst-n-er meinst... (Link)

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 08.06.21 12:29

.



Hier mal eine kleine Auswahl meiner Nachnamen: Kostner, Kästner, Köster, Küster, Köstring, Köstler u.v.a. ;-)


Hier geht es zu den ABvmz 227 (vorm. ABwümz) und Bvmz (Bwümz) 237:

Die Eurofima-Wagen der DB (Teil 1: Die LHB Prototypen - m27B)

Die Eurofima-Wagen der DB (Teil 2 - m33B)


Bis neulich - natürlich im HiFo

Rolf Köstner


Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt auch mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

(Heiner Geißler)

Namen nenne ich jetzt mal keine...




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.21 15:35.

Vmax 135 im Buchfahrplan 1978/79, D 360, BR 210 (4 Sc)

geschrieben von: Günter T

Datum: 08.06.21 13:13

Hier ein Buchfahrplan aus dem Winter 1978/79, D 360, BR 210:

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/0oec0v.jpg

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/922/8EcYjq.jpg

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/mmIzUR.jpg

https://imagizer.imageshack.com/v2/xq90/923/sbg6hv.jpg



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.21 13:17.

Re: Vmax 135 im Buchfahrplan 1978/79, D 360, BR 210 (4 Sc)

geschrieben von: Mw

Datum: 08.06.21 13:40

Schönen Dank erstmal für den Buchfahrplan! In meiner Erinnerung erscheint ein Buchfahrplan für den (lokbespannten) TEE Bavaria, nach dem Unfall von Aitrang, aber vor der Buchfahrplanreform (wo die Geschwindigkeitswechsel noch in Spalte 3 und nicht 1 verzeichnet waren).

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Ganz hervorragender Beitrag. Vor allem die Einsatzfotos der 218.9 vom Bw Braunschweig. Der Knaller ist für mich aber Bild 11: Eine 218.9 mit City-Bahnwagen im Zug und dann noch geschoben. Aber ich hätte da auch noch eine orange-kieselgraue 218 mitgeschickt.


Bis neulich - natürnich im HiFo

Rolf Köstner

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt auch mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

(Heiner Geißler)

Namen nenne ich jetzt mal keine...
.



Hier geht es zu den 210, 219 und 602:


Hubschrauber auf Flughöhe Null - die BR 210 (m23B)

Die erste Gasturbine bei der DB: Die Baureihe 219 (m7B)

Hubschrauber auf Flughöhe Null - die BR 602 (m19B)



Bis neulich - natürlich im HiFo

Rolf Köstner


Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt auch mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

(Heiner Geißler)

Namen nenne ich jetzt mal keine...

Baureihen 210, 219, 602 (o.w.T)

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 08.06.21 15:28

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt auch mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

(Heiner Geißler)

Namen nenne ich jetzt mal keine...
Hallo Günter!

Danke für diesen Beitrag und hierbei besonders für die Heimataufnahmen.

Für den Kollegen Mw habe ich den Winter 73/74 herausgesucht. Höchstgeschwindigkeit 140 km/h.


66-73a.jpg
a
66-73b.jpg


66-73c.jpg


66-73d.jpg

Ich wünsche einen schönen Tag!

Olaf Ott
Danke Olaf,

wir steigern uns - jetzt sind schon bei 140 km/h. Allerdings ist der Plan auch schon von nach der Buchfahrplanreform. Wenn überhaupt, müsste in den Fahrplanjahren 71 und 72 was zu finden sein.

Übrigens: beträgt die Streckenhöchstgeschwindigkeit aktuell (Pasing-Kaufbeuren) 160 km/h, Einbrüche natürlich ausgenommen. Eine VZG-Ausgabe berichtet darüber seit spätestens 2013. Sogar auf der elektrifizierten Trasse über Memmingen gibt es einige 160 km/h - Abschnitte, falls ich das aus Open-Railway-Map richtig interpretiere.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)

1) @ Rolf Koestner, 2) zum Buchfpl Zug 66

geschrieben von: Hubert G. Königer

Datum: 08.06.21 19:44

Hallöle,

1) Rolf, kannst Du mir noch einmal verzeihen? ;-))

2) Buchfahrplan Zug 66: Danke an Olaf Ott! Was mich an diesem Fahrplan 1973/1974 fasziniert: Der Aufenthalt im Kopfbahnhof Lindau Hbf beträgt inclusive Lokwechsel ganze 5 Minuten (von 19:06 auf 19:11 Uhr). 45 Jahre später, im Winterfahrplan 2018/2019 dauerte bei Zug 190 das Gleiche schon 8 Minuten (von 20:46 auf 20:54). Tempora mutantur...

Einen schönen Abend wünscht
Hubert.

Wer quer denkt, zeigt, dass er nichts denkt..
Bekannte Tatsache

Re: 1) @ Rolf Koestner, 2) zum Buchfpl Zug 66

geschrieben von: Mw

Datum: 08.06.21 19:48

Kopfmachen, neue Lok vorne anhängen und Bremsprobe (inkl. Mg-Bremsprobe), Abfertigung, Fahrstraße und Hauptsignal einstellen und abfahren in Wiesbaden Hbf beim IC Linie 2 haben wir regelmäßig in unter 4 Minuten geschafft. Aber das ist ja auch schon wieder über 40 Jahre her ...

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt auch mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

(Heiner Geißler)

Namen nenne ich jetzt mal keine...
Hallo Mw

Mw schrieb:
Danke Olaf,

wir steigern uns - jetzt sind schon bei 140 km/h. Allerdings ist der Plan auch schon von nach der Buchfahrplanreform. Wenn überhaupt, müsste in den Fahrplanjahren 71 und 72 was zu finden sein.

Übrigens: beträgt die Streckenhöchstgeschwindigkeit aktuell (Pasing-Kaufbeuren) 160 km/h, Einbrüche natürlich ausgenommen. Eine VZG-Ausgabe berichtet darüber seit spätestens 2013. Sogar auf der elektrifizierten Trasse über Memmingen gibt es einige 160 km/h - Abschnitte, falls ich das aus Open-Railway-Map richtig interpretiere.

Gruß
Mw
ich habe jetzt nochmals etwas im Altpapier gegraben. Kann es sein, dass Du einen Buchfahrplan für den Abschnitt zwischen Augsburg und Buchloe in Erinnerung hast? Da waren tatsächlich schon in den 1970er Jahren 160 zugelassen. Kaufbeuren - Buchloe maximal 140 km/h.
Zwischen Buchloe und Hergatz waren bis zum Streckenausbau/Elektifizierung 100 km/h die Obergrenze. Die 160 km/h dort kamen erst in der jüngsten Vergangenheit.


Viele Grüsse von Mark
Zaubermark schrieb:
Hallo Mw

Mw schrieb:
Danke Olaf,

wir steigern uns - jetzt sind schon bei 140 km/h. Allerdings ist der Plan auch schon von nach der Buchfahrplanreform. Wenn überhaupt, müsste in den Fahrplanjahren 71 und 72 was zu finden sein.

Übrigens: beträgt die Streckenhöchstgeschwindigkeit aktuell (Pasing-Kaufbeuren) 160 km/h, Einbrüche natürlich ausgenommen. Eine VZG-Ausgabe berichtet darüber seit spätestens 2013. Sogar auf der elektrifizierten Trasse über Memmingen gibt es einige 160 km/h - Abschnitte, falls ich das aus Open-Railway-Map richtig interpretiere.

Gruß
Mw
ich habe jetzt nochmals etwas im Altpapier gegraben. Kann es sein, dass Du einen Buchfahrplan für den Abschnitt zwischen Augsburg und Buchloe in Erinnerung hast? Da waren tatsächlich schon in den 1970er Jahren 160 zugelassen. Kaufbeuren - Buchloe maximal 140 km/h.
Zwischen Buchloe und Hergatz waren bis zum Streckenausbau/Elektifizierung 100 km/h die Obergrenze. Die 160 km/h dort kamen erst in der jüngsten Vergangenheit.


Viele Grüsse von Mark
Ich meinte den Laufweg über Kempten - englischer Ausbau bis Kaufbeuren (bzw Aitrang) und amerikanischer Ausbau (mindestens) Immenstadt - Hergatz.
Die 160 km/h zwischen Augsburg und Buchloe in den 70ern wären erstaunlich. Gibt es dafür einen Buchfahrplan?

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Mw schrieb:
Zaubermark schrieb:
Hallo Mw

Mw schrieb:
Danke Olaf,

wir steigern uns - jetzt sind schon bei 140 km/h. Allerdings ist der Plan auch schon von nach der Buchfahrplanreform. Wenn überhaupt, müsste in den Fahrplanjahren 71 und 72 was zu finden sein.

Übrigens: beträgt die Streckenhöchstgeschwindigkeit aktuell (Pasing-Kaufbeuren) 160 km/h, Einbrüche natürlich ausgenommen. Eine VZG-Ausgabe berichtet darüber seit spätestens 2013. Sogar auf der elektrifizierten Trasse über Memmingen gibt es einige 160 km/h - Abschnitte, falls ich das aus Open-Railway-Map richtig interpretiere.

Gruß
Mw
ich habe jetzt nochmals etwas im Altpapier gegraben. Kann es sein, dass Du einen Buchfahrplan für den Abschnitt zwischen Augsburg und Buchloe in Erinnerung hast? Da waren tatsächlich schon in den 1970er Jahren 160 zugelassen. Kaufbeuren - Buchloe maximal 140 km/h.
Zwischen Buchloe und Hergatz waren bis zum Streckenausbau/Elektifizierung 100 km/h die Obergrenze. Die 160 km/h dort kamen erst in der jüngsten Vergangenheit.


Viele Grüsse von Mark
Ich meinte den Laufweg über Kempten - englischer Ausbau bis Kaufbeuren (bzw Aitrang) und amerikanischer Ausbau (mindestens) Immenstadt - Hergatz.
Die 160 km/h zwischen Augsburg und Buchloe in den 70ern wären erstaunlich. Gibt es dafür einen Buchfahrplan?

Gruß
Mw
Nein, aber laut einem Bildfahrplankopf vom Jahresfahrplan 1979/80, dort ist tatsächlich Buchloe - Augsburg mit 160 km/h bezeichnet.


Viele Grüsse von Mark
Zaubermark schrieb:
Mw schrieb:
Zaubermark schrieb:
Hallo Mw

Mw schrieb:
Danke Olaf,

wir steigern uns - jetzt sind schon bei 140 km/h. Allerdings ist der Plan auch schon von nach der Buchfahrplanreform. Wenn überhaupt, müsste in den Fahrplanjahren 71 und 72 was zu finden sein.

Übrigens: beträgt die Streckenhöchstgeschwindigkeit aktuell (Pasing-Kaufbeuren) 160 km/h, Einbrüche natürlich ausgenommen. Eine VZG-Ausgabe berichtet darüber seit spätestens 2013. Sogar auf der elektrifizierten Trasse über Memmingen gibt es einige 160 km/h - Abschnitte, falls ich das aus Open-Railway-Map richtig interpretiere.

Gruß
Mw
ich habe jetzt nochmals etwas im Altpapier gegraben. Kann es sein, dass Du einen Buchfahrplan für den Abschnitt zwischen Augsburg und Buchloe in Erinnerung hast? Da waren tatsächlich schon in den 1970er Jahren 160 zugelassen. Kaufbeuren - Buchloe maximal 140 km/h.
Zwischen Buchloe und Hergatz waren bis zum Streckenausbau/Elektifizierung 100 km/h die Obergrenze. Die 160 km/h dort kamen erst in der jüngsten Vergangenheit.


Viele Grüsse von Mark
Ich meinte den Laufweg über Kempten - englischer Ausbau bis Kaufbeuren (bzw Aitrang) und amerikanischer Ausbau (mindestens) Immenstadt - Hergatz.
Die 160 km/h zwischen Augsburg und Buchloe in den 70ern wären erstaunlich. Gibt es dafür einen Buchfahrplan?

Gruß
Mw
Nein, aber laut einem Bildfahrplankopf vom Jahresfahrplan 1979/80, dort ist tatsächlich Buchloe - Augsburg mit 160 km/h bezeichnet.


Viele Grüsse von Mark
Die 160 km/h dürften m.E. damals auch schon von München-(Pasing) bis Buchloe gegolten haben.
Erstaunlich wäre es, wenn die Streckenhöchstgeschwindigkeit über all die Jahre von keinem einzigen Planzug ausgefahren werden durfte.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
(Nicht nur) @ „Mw und „Zaubermark“: bitte lernt doch endlich mal richtig = sachgerecht(!)) zu zitieren!



Walter
________


Mein Vorschlag an die Administration für ein nächstes Forenfunktionsupdate:

„Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt”.jpg
»Eigentlich« sind meine beiden einzigen Bilder einer 210 ja nicht vorzeigbar - a) als Luftkissenlok abgebildet, b) angeschnitten und c) jede Menge „Gerümpel“ im Weg …:


105-06-1979 210 004-8 München Hbf.jpg

Im Juni 1979 stromerte ich auf dem Münchener Hbf herum und auf einem der Nachbargleise erblickte
ich die abfahrbereite 210 004-8, die zu dem Zeitpunkt wohl schon gar keine echte 210er mehr war.

Weshalb ich denn damals nicht wenigstens noch mal schnell den Bahnsteig gewechselt habe? http://qopt.org/pasha/smiles/smiles1/nixweiss.gif

103-06-1979 210 004-8 München Hbf.jpg





Gruß

Walter
Hallo allerseits,

das nächste Problem bei den 160 ist ja das Wagenmaterial.
Selbst wenn Lok und Strecke eine Geschwindigkeit von 160 km/h erlauben, muss ja auch das im Zug verwendete Wagenmaterial dafür geeignet sein.
Und so lange da regelmäßig n-Wagen zwischendrin hängen, wird der Bremszettel da wohl kaum eine andere HG erlauben. ;)

Bliebe somit nur noch der TEE "Bavaria".
Dessen Wagenmaterial war für hörere Geschwindigkeiten zugelassen.
Selbst wenn der Bavaria planmäßig nur mit max. 140 km/h im Buchfahrplan stand, wäre eventuell, in entsprechenden Streckenabschnitten,
eine Aufholgeschwindigkeit von über 140 km/h möglich gewesen?

Wichtig zu wissen auch: der Bavaria-TEE wurde des öfteren von 218'ern gezogen.
Da hätte eine höhere HG als 140 nur Verspätungen hervorgebracht.
Das wollte man sicher nicht.

Gruß basti



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.21 11:13.

Turbinen USA <--> Deutschland

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 09.06.21 09:43

Hallo,

der Drang zur Gasturbine war ja ein internationales Phänomen. Wobei in Deutschland und in den USA sehr unterschiedlich vorgegangen wurde. Die Gasturbinen in Deutschland wurden ja hauptsächlich als Booster ausgelegt um bei bestimmten Betriebsbedingungen noch Reserven zu haben.

Die Loks der Union Pacific waren darauf ausgelegt, schwere Züge über eine längere Zeit über längere Steigungen zu wuchten. Da hat der Leerlaufverbrauch nicht so die Rolle gespielt. Neben dem Treibstoffpreis kam das Ende der Turbinen in den USA auch durch den Umstand, dass die Diesel leistungsfähiger wurden, bei geringeren Wartungskosten.

Freundlicher Gruß
Eberhard
Das machen wir doch nur, um die Überwachung zu ärgern, gell Mark? 😉

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Mw schrieb:
Das machen wir doch nur, um die Überwachung zu ärgern, gell Mark? 😉

Gruß
Mw
nanana, sollst du hier ein weiteres Stöckchen hinhalten? 😇😇😇😉😉
Hallo Basti,

ich denke, dass du das Problem erkannt hast, nämlich das fehlende Rollmaterial. Möglich wäre es gewesen, mit dem Bavaria. Aber gerade zwischen Augsburg und Buchloe, wo die 210 je nach Fahrplanjahr ja auch den einen oder anderen Zug bespannten, gab es eigentlich keine Leistungen, wo die Wagenausrüstungen die 160 hergegeben hätten.
Ich bin aber auch der Meinung, dass zumindest von der Streckenführung und der sicherungstechnischen Ausstattung her zwischen Pasing und Buchloe abschnittsweise 160 schon in den 1970er Jahren hätten drin sein müssen. Nur wenn dann eben eine 218 als Ersatz genommen werden musste, dann hätte es schlecht ausgesehen...


Viele Grüsse von Mark

Dauer des Fahrtrichtungswechsel

geschrieben von: Fridolin Kiesewetter

Datum: 09.06.21 11:36

Das wird heute -im Vergleich zu früher- in 1.Linie von der beteiligten Personalstärke abhängen
In Bahnhöfen mit regelmäßigem Kopfmachen waren früher halt 2 Mann Bahnhofspersonal am Zug, jeweils an den Zugenden zum entkuppeln und kuppeln.
Heute ist entweder nur noch einer da, der darf nach dem entkuppeln den Zug langmarschieren um die neue Zuglok zu kuppeln.
Oder das Manöver wird vom Lokpersonal (mit-)erledigt. Was dann natürlich auch mehr Zeit erfordert.