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 04 - Historisches Forum 

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Hallo zusammen,

es ist eigentlich eigenartig: In der ersten Hälfte der 1970er Jahre hatte ich die Straßenbahnbetriebe im Ruhrgebiet bereits ausgiebig bereist und auch schon in diversen anderen bundesdeutschen Städten Straßenbahnen fotografiert. Ausgerechnet aber der meinem damaligen Wohnort am nächsten gelegene Straßenbahnbetrieb, die Bremer Straßenbahn (nur ca. 70 km entfernt), gehörte lange Zeit nicht dazu. Und auch mein „Erstkontakt“ am 8.6.1976 war eher ein Nebenprodukt einer Fahrt nach Bremerhaven, da ich in Bremen umsteigen musste. Daher beschränkte sich meine Ausbeute dieses Tages auf Bilder vom Bahnhofsvorplatz.

Dort war allerdings einiges los: Die Typenvielfalt war größer als erwartet. Immerhin vier der sechs damals existierenden Bremer Straßenbahnlinien kamen hier vorbei. Die Zugfolge war dichter als heute: Zehnminutentakt gab es tagsüber in der Woche eigentlich nur vormittags zwischen ca. 8.30 Uhr und 12.30 Uhr. Zu den übrigen Zeiten wurden die Zugfolge stufenweise über 7,5 min auf 6 min verdichtet; lediglich bei der Linie 5 waren „nur“ alle 7,5 min das Maximum. Obendrein fuhren auf Teilstrecken noch Einsatzwagen.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/x4urc4zd.jpg
(Bild 1) Da ich schon gegen 8.00 Uhr in Bremen eintraf, sah ich sogar noch einige davon. Hier z.B. den Hansa-Gelenk-Tw 405 mit dem 2x-Bw 969, der als Linie 6E von Grolland kommend die linienmäßig sonst nicht befahrene Schleife am Bürgerpark ansteuert.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/ibjkwot6.jpg
(Bild 2) Diese Züge aus Hansa-Tw mit 2x-Bw stellten auch den kompletten Grundauslauf der Linie 6. Die Verlängerung dieser Linie über Grolland hinaus nach Huchting war im Juni 1976 noch im Bau, und die Linie 6 hatte die Endstationen Grolland und Riensberg. Wir sehen hier Tw 466, im Schlepptau der Bw 954.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/hgavo5za.jpg
(Bild 3) Von den Wegmann-Zügen gab es zum Aufnahmezeitpunkt erst 22 Stück, die 1973/74 beschafften Tw 501-522 und Bw 701-722; hier die Garnitur Tw 503+Bw 703. Die Linie 1 (Arsten West-Osterholz) war bis dahin das einzige Einsatzgebiet dieser Wagen. Es war damals die Vorzeigelinie Bremens, denn auf weiten Teilen (Kirchbachstraße-Neue Vahr-Osterholz und Arsterdamm-Arsten West) handelte es sich um stadtbahnmäßig angelegte Neubaustrecken aus den Jahren 1967, 1968 und 1973. Die Wegmannzüge wurden von der Bremer Straßenbahn auch (der damaligen Mode entsprechend) als „Stadtbahnwagen“ bezeichnet, und mit ihren Accessoires Doppelscheinwerfer und rot-weiße Lackierung mochte ich sie nicht leiden. Wenn man sich davon nicht blenden ließ, entpuppten sich die „Stadtbahnwagen“ allerdings als kreuzbrave Straßenbahnen, in denen der Fahrer nach alter Tradition an der Kurbel drehte.

https://s8.directupload.net/images/user/210423/kz2kwldu.jpg
(Bild 4) Auf der Linie 10 sind Tw 810 und Beiwagen 911 aus der 1954/55 von Hansa und Esslingen hergestellten Großraumwagen-Serie (Tw 806-827, Bw 906-925) unterwegs. Die Linie 10 war damals schon das Haupteinsatzgebiet dieser Züge – allerdings nicht das einzige.

https://s20.directupload.net/images/user/210423/ab464ll7.jpg
(Bild 5) Auch auf der Flughafenlinie 5 fuhr etwa die Hälfte der Kurse mit Großraumzügen. Der hier abgebildete Zug (Tw 802+Bw 905) fällt durch seine gegenüber der anderen Serie deutlich größeren Seitenfenster auf. Bei den Großraumwagen aus dem Hause Düwag wies dieses Detail auf die jüngeren Großraumwagen-Serien hin, und dementsprechend vermutete ich das auch zunächst in diesem Fall. Erst später erfuhr ich, dass das bei den Bremer Wagen genau umgekehrt war: Die Tw 801-805 und Bw 901-905 waren die erste Bremer Großraumwagen gewesen, geliefert um die Jahreswende 1952/53 von LHB. Von den später gelieferten Wagen – und überhaupt von allen anderen Bremer Straßenbahnen – unterschieden sie sich durch ihr druckluftbetätigtes Schaltwerk, was ihnen beim Personal den Beinamen „Luftwagen“ einbrachte. Auffällig übrigens auch die links und rechts vom Zielschild angebrachten Luftschlitze – ein Detail, das nur einige ganz frühe Düwag-Großraumwagen der Baujahre 1951/52 aufwiesen und später in fast allen Fällen ausgebaut wurde.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/6koacvxx.jpg
(Bild 6) Zum Abschluss der „Frühsession“ nochmals ein Bild von einem Zug der Linie 6, bestehend aus Tw 460 und Bw 973. Mit einer Anzahl von 73 Tw (der Wagen 428 war schon 1972 nach einem schweren Unfall verschrottet worden) stellten die Hansa-Gelenkwagen den Löwenanteil der Bremer Straßenbahntriebwagen.


Am späten Nachmittag war ich – aus Bremerhaven zurückkehrend – wieder zur Stelle und dehnte den Umsteigeaufenthalt etwas länger aus als geplant. Da die Sonne inzwischen „rum“ war, zeigen die folgenden Bilder nun die genau entgegengesetzte Perspektive.

https://s8.directupload.net/images/user/210423/j7zzh63o.jpg
(Bild 7) Leider habe ich sehr selten gezielt Beiwagen aufgenommen, aber im Fall der 2x-Bw habe ich das (glücklicherweise) einmal gemacht. Diese Wagentype ist in Bremen sowohl unter dem Namen „Lindnerwagen“ als auch unter dem Namen „Dockwagen“ bekannt. Grundlage ist eine Konstruktion der Waggonfabrik Lindner, von der 1940-42 fünf Trieb- und 25 Beiwagen an die Bremer Straßenbahn geliefert wurden. In den Jahren 1947-49 fertigte die Firma Bremer Dock weitere 25 Trieb- und 25 Beiwagen, teilweise unter Verwendung von Fahrgestellen kriegszerstörter Lindnerwagen. Von 1951 bis 1953 baute dann die Bremer Straßenbahn in eigener Werkstatt abermals 31 Beiwagen und 1954 vier Triebwagen. Insgesamt 30 Beiwagen aller drei Spielarten wurden zwischen 1962 und 1965 für den Einsatz hinter Gelenkwagen hergerichtet. Sie erhielten auf einer Seite Scharfenbergkupplungen und auf der anderen Seite Rangierfahrschalter nebst Rückfahrscheinwerfer. Außerdem zog man den Aufbau durch Anbringen einer Blechschürze etwas tiefer, damit die Unterkante optisch etwa in einer Linie mit den Gelenkwagen lag. Im Jahre 1968 folgte der Umbau auf schaffnerlosen Betrieb und dabei auch erst die Zusammenfassung dieser Wagen in der Nummerngruppe Bw 1501-1530. Anfang 1970 folgte nochmals eine Umnummerierung in Bw 951-980. Der abgebildete Bw 979 ist übrigens ein „Dockwagen“ (ex 1529, ex 1724), und als Zugtier fungiert der Tw 464.

https://s8.directupload.net/images/user/210423/87q3fifv.jpg
(Bild 8) Die Linie 6 war nicht das einzige Einsatzgebiet dieser Garnituren. Man sah sie auch auf der Linie 5 (hier: Tw 454 und Bw 953) …

https://s8.directupload.net/images/user/210423/7oexuv7c.jpg
(Bild 9) … sowie auf der Linie 10, auf der dieser Zug mit Tw 404 und Bw 962 unterwegs war. Allerdings sah ich sie auf der Linie 10 nur ganz vereinzelt, während sie auf der Linie 5 etwa die Hälfte der Kurse stellten. Auf jeden Fall waren sie damals noch sehr zahlreich unterwegs, weshalb ich vermute, dass zum Aufnahmezeitpunkt noch alle oder wenigstens fast alle 30 Beiwagen im Einsatz waren.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/s62srbhp.jpg
(Bild 10) Auf der Linie 1 sehen wir hier den Wegmann-Erstling: die Garnitur Tw 501+Bw 701.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/uvtesvhe.jpg
(Bild 11) Neben den 4x+2x-Zügen und den „Luftwagen“ sah man auf der Linie 5 auch Großraumzüge der zweiten Serie; hier Tw 826 mit Bw 915.

https://s16.directupload.net/images/user/210423/4fpqkp9g.jpg
(Bild 12) Die Linie 1 wurde zwar überwiegend mit den Wegmann-Zügen gefahren, einige Kurse aber auch mit Hansa-Zügen. Die abgebildeten Tw 474 und Bw 643 sind übrigens jeweils die letzten nach Bremen gelieferten Wagen dieser Serie. Dieses Bild habe ich übrigens in einem anderen Zusammenhang vor einiger Zeit schon einmal hier gezeigt.

https://s18.directupload.net/images/user/210423/zyff7s7d.jpg
(Bild 13) Hier noch eine „Luftwagen“-Garnitur, bestehend aus Tw 803 mit Bw 903. Im Gegenverkehr sieht man einen Großraumzug der Linie 10 (Tw 818+Bw 916). Im Gegensatz zu der zweiten Serie war den „Luftwagen“ kein langes Leben mehr beschieden. Sie schieden - wohl wegen ihrer technischen Besonderheiten – im Frühjahr 1977 aus und wurden am 6.3.77 feierlich verabschiedet; zeitgleich übrigens mit den letzten dreiachsigen Gelenkwagen. Zum Aufnahmezeitpunkt müssen diese vereinzelt noch als E-Wagen gelaufen sein, aber leider habe ich keinen von ihnen mehr gesehen.

https://s16.directupload.net/images/user/210423/ztgclaqa.jpg
(Bild 14) Ein Hansa- plus 2x-Zug der Linie 6 (Tw 455 und Bw 961)…

https://s12.directupload.net/images/user/210423/tmufy962.jpg
(Bild 15) … sowie nochmals ein Großraumzug auf der Linie 10 (Tw 812 und Bw 906) sollen diesen Beitrag beenden. Damit war mein Erstkontakt mit der Bremer Straßenbahn „im Kasten“. Eine etwas gründlichere Erkundung gab es dann Ende März 1977. Davon vielleicht bei anderer Gelegenheit mehr!

Viele Grüße
Stefan



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 16:57.
Hallo Stefan,

auch ohne Dreiachser ist Dir eine tolle Ausbeute vor die Kamera gefahren. Schöne Bilder mit informativen Texten, was will man als HiFo-Leser mehr?!
[Edit:] Ich hoffe allerdings doch sehr, dass die Firma Bremer Dock keine kriegszerstörten Fahrgestelle für ihre Lindner-Nachbauten verwenden musste ;-)

Mit bestem Dank für den feinen Beitrag und vielen Grüßen aus HH
Helmut



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 14:57.
Hallo Stefan,

vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht aus Bremen.
Auch wenn Du "nur" im Bereich des Hauptbahnhofs fotografiert hast, hast Du eine Menge der Bremer Straßenbahnvielfalt eingefangen. Ich war zwar in den 1970er Jahren auch einige Male in der Hansestadt, aber Gelenkwagen mit Zweiachs-Beiwagen konnte ich leider nicht allzu viele ablichten. Und einer der sog. "Luftwagen (Tw 801 - 805) ist mir nie vor die Linse gekommen.
Im Bereich des Hauptbahnhofs haben wir auch sehr oft fotografiert, davon eine Aufnahme aus dem Jahr 1984:

https://abload.de/img/hb806-hbf-84-ps-dso0djak.jpg


https://abload.de/img/hb3801-hbf-93-ps-dso7hjfu.jpg
1993 mit zwei besonderen Fahrzeugen


Viele Grüße

Bernd



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 15:52.
Danke für die schönen Bilder!
Bremen war von Süddeutschland aus einfach zu weit weg für Tagestrips. Als es dann mit den Tramper-Monatsticket los ging waren die Großraumwagen bereits verschwunden.

Die Kiemen dienten übrigens der Durchlüftung durch den Fahrtwind u.a. damit die Scheiben im Innenraum nicht so beschlugen. Leider drang trotz überstehender Lammellen außer Fahrtwind auch Feuchtigkeit und Schmutz nach innen und sorgte für ordentlich Rost und Modder.

Noch Fragen Kienzle?

Im Gedenken: Ulrich Kienzle *09.03.36 +16.04.20
Ups... das mit den kriegszerstörten Fahrgestellen habe ich korrigiert.

Viele Grüße
Stefan

Re: Lüftungskiemen

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 02.05.21 17:07

tram schrieb:
Die Kiemen dienten übrigens der Durchlüftung durch den Fahrtwind u.a. damit die Scheiben im Innenraum nicht so beschlugen. Leider drang trotz überstehender Lammellen außer Fahrtwind auch Feuchtigkeit und Schmutz nach innen und sorgte für ordentlich Rost und Modder.
Die Kiemen gab es ansonsten, wie Stefan schon ausführte, an ganz wenigen DÜWAG-Prototypen (Hannover 301, 715, 716; Düsseldorf 22, alle Bj. 1951). Außerdem fallen mir die LHB/DWM-Züge in Braunschweig ein, ferner alle langen Westwaggon-Lenkdreiachser (Mainz, Opladen-Ohligs, Bonn/BGM und Wuppertal).

Re: Bremenbilder

geschrieben von: Martin K.

Datum: 02.05.21 19:00

Hallo Stefan,

ein prima Bilderbogen mit großer Fahrzeugvielfalt, herrlich!
Vielen Dank dafür!

Ich war damals 8 Jahre alt und fotografierte leider noch nicht.
Allerdings bin ich noch in den 2x-Beiwagen zur Schule in der Stadtmitte gefahren. Ich kann mich erinnern, dass sie im Heck einen freiliegenden Fußtaster für die Warnglocke bei (Rangier)Rückwärtsfahrt hatten.
Die wurde dann unterwegs fleißig betätigt.... :-)
Als ich 1982 anfing mit den Straßenbahnfotos, waren nicht nur die 2x-Beiwagen längst verschwunden. Gut, dass es dann solche Fotoswie die deinen gibt!

Viele Grüße von
Martin

Re: Bremenbilder

geschrieben von: Nils Carl Aspenberg

Datum: 02.05.21 20:50

War es zu wenig Beiwagen? Ich habe nie Hansawagen mit zweiachser gesehen.

Re: Bremenbilder

geschrieben von: Magnesium

Datum: 02.05.21 22:14

Zur zweiten Serie der Hansa-Gelenkwagen hat die BSAG keine Beiwagen bestellt. Es gab also nur 74 Trieb- und 43 Beiwagen. Später kamen noch die 5 aus Bremerhaven übernommen Züge hinzu, so dass es zum Schluss 79 Trieb- und 48 Beiwagen vorhanden waren. Mit den 30 Zweiachs-Triebwagen hat man dieses bis 1977 ein wenig kompensiert, danach waren etliche Hansa-Gelenktriebwagen ohne Beiwagen im Einsatz.

Re: Lüftungskiemen

geschrieben von: RhB WR 3811

Datum: 02.05.21 22:23

Helmut Ulrich schrieb:
tram schrieb:
Die Kiemen dienten übrigens der Durchlüftung durch den Fahrtwind u.a. damit die Scheiben im Innenraum nicht so beschlugen. Leider drang trotz überstehender Lammellen außer Fahrtwind auch Feuchtigkeit und Schmutz nach innen und sorgte für ordentlich Rost und Modder.
Die Kiemen gab es ansonsten, wie Stefan schon ausführte, an ganz wenigen DÜWAG-Prototypen (Hannover 301, 715, 716; Düsseldorf 22, alle Bj. 1951). Außerdem fallen mir die LHB/DWM-Züge in Braunschweig ein, ferner alle langen Westwaggon-Lenkdreiachser (Mainz, Opladen-Ohligs, Bonn/BGM und Wuppertal).
Moin,

Kiemen hatten auch die C1 in Wien (Lizenzbau der DÜWAG-Großraumwagen).

lg RhB WR 3811
Hallo Stefan,

eine tolle Ausbeute hast du da aus Bremen mitgebracht!
Großraumwagen auf der Linie 5, Zweiachser-Beiwagen, "Luftwagen" und Verstärker zum Bürgerpark.
Als ich 1980 zum ersten Mal in Bremen war, hatte sich diese Vielfalt schon erledigt...

Sehr interessante Bilder, vielen Dank!

Gruß

Thomas

Sehr schön!

geschrieben von: Carsten Kathmann

Datum: 03.05.21 09:24

Moin Stefan

Als Kind fand ich die zweiachsign Beiwagen immer besonders interessant. Leider hatte ich damals noch keinen Fotoapparat. Ein sehr schöner Erstkontakt, an dem du uns hier teilhaben lässt. Da dieser nicht nur bei mir, sondern allem Anschein nach auch bei dir, einen guten Eindruck hinterlassen hat, freue ich mich auf den / die nächsten Treffen mit der BSAG.

Gruß aus Bremen
Carsten

Re: Lüftungskiemen

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 03.05.21 13:57

RhB WR 3811 schrieb:
Kiemen hatten auch die C1 in Wien (Lizenzbau der DÜWAG-Großraumwagen).
Na klar, vielen Dank für die Ergänzung! Gilt übrigens auch für die neukarossierten ER-Zweiachser sowie die daraus entwickelten GTw-Typen D und F.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 13:57.
Deine abwechslungsreichen Hauptbahnhofs-Sichtungen ergänze ich doch gerne mit einem genau in deinem Besuchsjahr gebauten Wegmann des Typs GT4f mit dem Bahnhofsgebäude im Hintergrund.
Einige Wagen dieser Serie erhielten bekanntlich Namen bedeutender Persönlichkeiten aus der Geschichte Bremens, wie Gräfin Emma (GTw 523), Adam von Bremen (GTw 525) oder Heini Holtenbeen (GTw 543).

Der führende Gtw 537 des einheitlichen Ganzwerbezugs dagegen blieb namenslos.
Dafür hat er mit Oskarchen L. - damals noch bei der SPD - einen sehr bekannten Betrachter der Bahn (10. Dezember 1990).

https://abload.de/img/hb53710.12.90hbf6lkvj.jpg