DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 04 - Historisches Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs - Bilder vom aktuellen Betriebsgeschehen bitte nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen veröffentlichen. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen. Die Qualität der Bilder sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahnforum! Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten bitte in die entsprechenden Foren stellen.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -

Re: Welches wäre ein geeignetes Smartphone?

geschrieben von: Tunnel36

Datum: 05.03.21 14:44

Norbert Bank schrieb:
Rein des Interesses halber, welches Smartphone wäre geeignet und was wuerde das kosten ?
Ich habe neuerdings ein Google Pixel5 mit für mich einem enormen Qualitätssprung zu meinem Vorgänger Nexus5.
Samsung S20 dürfte ähnliches leisten. Zu anderen Geräten habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, aber ich denke da wird es noch mehr geben.
Zitat:

Die Möglichkeit besteht prinzipiell schon das eine hochwertige Fotoausruestung gnadenlos alle Macken
"rausholt" sprich abbildet während die elektronischen Spielereien im Mobilspion kurzen Prozeß damit machen
und Macken einfach weglassen.
Gut, der Weg ist das Ziel. Allerdings wollte ich mich (nach zwei Versuchen) nicht mehr ohne wirkliche Not solch ein Gerät
anschaffen.
In der Firma haben wir eine hochwertige Ausrüstung für Dokumentation und Fehlersuche im Elektronik-Bereich.
Dauert mir inzwischen viel zu lange um damit gute Bilder zu bekommen (Aufbau, richtige Beleuchtung, etliche Versuche).
Das Smartphone halte ich einfach drauf und drück ab. Die Software baut da aus den drei Kameras was meist sehr viel brauchbareres zusammen.
Zitat:

Auch wuerde ich gerne mit dem Reprostativ arbeiten, Freihand ist das zu wackelig oder fix verzerrt.
Ich möchte das nur einmal machen.
Ein Programm welches das im PC, mit den Aufnahmen aus der Kamera macht, wäre mir lieber, ist vielleicht guenstiger und wäre wohl auch universeller.

Betrachte es mal so:
Mit einem Scanner bekommst Du gute Rohdaten. Ob es da in absehbarer Zeit noch deutliche Qualitätssprünge geben wird bleibt abzuwarten. Handhabung kostet viel Zeit.
Mit einem aktuellen Handy/Kompaktkamera bekommst Du in sekundenschnelle ansehnliche Abbildungen (verwackeln kann die Technik heute schon ganz gut verhindern) - nicht nur zu Hause am Schreibtisch sondern überall.
Aus den Rohdaten vom Scanner kannst Du mit beliebig Zeitaufwand mehr raus holen - im Sinne eines Kunstwerkes.
Man kann seine Freude daran haben schöne Kunstwerke zu schaffen, aber eine Diskussion bezüglich Realitätstreue wird schwierig.
Was wir sehen ist immer eine Kombination aus Seh- und Hirnleistung. Diese können wir schlecht mit anderen vergleichen.
Optisch sehen wir in der Realität unsere Umgebung nicht als ein hochaufgelöstet Bild, sondern immer nur die Details auf die wir uns fokusieren, beschränkt durch unsere Augenqualität.
Auf einem Foto kann man künstlich alle vorhandenen geometrischen Details herausholen. Das kann beeindruckend und gut aussehen, würde man in der Realität aber nie so wahrnehmen wie auf dem Bild.

Was die Zukunft auch mit KI angeht: Heutige manuelle Aufwände sind in ein paar Jahren vermutlich überholt. Die Technik kann es dann besser und schneller bzw.
Mit jpeg & Co gehen Details verloren wo die KI aus den Rohdaten vielleicht noch was rausholen könnte was heute noch nicht bekannt ist.
Ich kann mir auch vorstellen dass wir in Zukunft nicht vorhandene Details rekonstruieren können. D.h. die KI erkennt das Objekt (z.B. den Güterwagen), holt aus einer Datenbank die 3D-CAD-Daten von dem Wagen, rekonstruiert daraus im Bild fehlende Details und baut daraus vielleicht gleich 3D-Bilder wie wir sie z.B. von Google-Earth kennen. Das mag der klassische Fotograf jetzt gut oder schlecht finden - es gibt auf jeden Fall ein neues Erlebnisgefühl in die Vergangenheit eintauchen zu können. Ja, es ist ein Kunstobjekt, aber das ist jedes normale Foto irgendwie auch.

Gruß
Tunnel36
Naja, so ähnlich wird der Wagen ja ausgesehen haben:

https://abload.de/img/dr_glu_lzn-mt8jm0.jpg

Gruß
Wolfgang-D.

Scanner mieten

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 11.02.22 10:30

Zum Thema Buchscanner möchte ich noch folgende Möglichkeit in den Raum stellen. Die Firma scanexperte bietet Scanner für verschiedene Zwecke zum Ausleihen an, darunter auch einen Buchscanner:

[www.scanexperte.de]

Dank f.d. Hinweis! (o.w.T)

geschrieben von: Christian Kehr

Datum: 11.02.22 11:06

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
www.kreisarchiv-stormarn.de.jpg]

Mit Photoshop (nicht Elements) sind das nur ein paar Tastenkombinationen.

Olga Bandelowa
https://bandelow.de/assets/images/Drehscheibe.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.22 14:32.

Re: alte Bildordner einscannen

geschrieben von: Erhard Ditz

Datum: 11.02.22 16:44

Hallo Norbert,
abfotografieren mittels Makroobjektiv und Reprogestell (oder vergleichbarem) halte ich in diesem Fall auch für eine sehr praktikable Lösung. Echte Makroobjektive sind für die Schärfe im Nahbereich berechnet und haben nur minimale Verzeichnung. Die Bilder können so platziert werden, dass sie nicht weiter beschädigt werden. Wichtig ist natürlich eine gute Ausleuchtung. Die Technik der Digitalaufnahme sollte dabei besser sein als die Original, was mit einer zeitgemäßen DSLR egal ob Voll- oder Halbformat kein Problem sein dürfte (10 Mio Pxl. und mehr) - somit ist die Qualität des Aufnahmemediums besser als die des Objektes).
Es hängt ein bisschen davon ab, was du mit den Bildern bezwecken möchtest:
- als Original mit allen Beschädigungen konservieren (als Dokument an dem der Zahn der Zeit nagt) oder
- restauriert möglichst in dem Zustand als die Bilder noch neu waren
Die Aufnahmen würde ich unbedingt in RAW anfertigen. Dabei lassen sich Parameter, wie Kontrast, Monochrom etc. bei den meisten Kameras einstellen, man muss halt ausprobieren was am besten geht. Die Welligkeit lässt sich mit hoher Schärfentiefe des Objektivs in Griff bekommen (f/14 ist z.B. beim Abfotografieren von KB- und 6x6-Durchsichtvorlagen bei mir kein Problem begl. der Beugungsunschärfe und dürfte auch bei 13x18 kein Problem sein).
Die RAW-Aufnahme kann mit jedem vernünftigen Bildprogramm und allen dort zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (von der Helligkeit über den Kontrast und Tiefen/Lichter abschwächen, Geometrie entzerren bis hin zur Tonung und Fehlerbearbeitung) verarbeitet werden (je nach Programm ist es erforderlich auch ein TIF anzufertigen). Als Endprodukt steht dann ein JPG in gewünschter Auflösung. Die aufgenommenen RAW-Dateien würde ich, wie früher die Filmnegative behalten, denn vielleicht gibt es in Zukunft neue Programme mit noch mehr Möglichkeiten. Speicherplatz ist bei den heutigen Festplatten (2 Tbyte für ca. 70 €) wohl kein Argument mehr gegenüber zu großen Bilddateien. Für die Aufnahme gilt: je qualitativ besser, desto mehr Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung (damit scheiden Handy und Knipskamera wohl aus)
Ein Punkt bedeutet aber nach wie vor mühselige Handarbeit: Das Reparieren von Fehlern. Ich weiß nicht ob in den teuren Scannern für Bildrestauratoren solche Programme zur Verfügung stehen, für den Amateur mit vergleichsweise einfachen Mitteln eher nicht.
Viele Grüße
Erhard



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.22 16:51.

Re: alte Bildordner einscannen

geschrieben von: Olga Bandelowa

Datum: 11.02.22 17:38

RAW halte ich für absolut unnötig. Ein JPG kann ich in Photoshop genauso gut bearbeiten, wenn nicht sogar besser. Gewellte Bilder bleiben auch bei großer Schärfentiefe gewellt. Da helfen nur das Beschweren mit einer geeigneten Glasscheibe oder ein Flachbettscanner.

Olga Bandelowa
https://bandelow.de/assets/images/Drehscheibe.jpg
Norbert Bank schrieb (inhaltlich, mit Ergänzung in eckigen Klammern von mir):
ich habe […] mal […] dieses Bild [www.kreisarchiv-stormarn.de] aus dem Kreisarchiv Stormarn [Dateivolumen 225 kB] in den von MSR empfohlenen „AI Image Enhancer“ hochgeladen:

https://www.kreisarchiv-stormarn.de/image/?w=1200&h=800&mode=fill&bg=e0e0e0&id=148297

Das Ergebnis war weitaus schlimmer rotstichig als die Vorlage.

Damit man hier nun auch mal vernünftig vergleichen kann, verlinke ich jetzt einfach einmal alle bisherigen Restaurierungsversuche per Hotlink nach hier:

1) Versuch Enno vom 5. März 2021, 22:46 h, per Dateianhangfunktion (Dateivolumen 201 kB):

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?017,file=343970



2) Versuch wolfgang-d. richter vom 5. März 2021, 23:50 h, hochgeladen mittels Abload; Dateivolumen 559,81 kB:

https://abload.de/img/dr_glu_lzn-mt8jm0.jpg



3) Versuch Olga Bandelowa vom 11. Februar 2022, 14:30 h, per Dateianhangfunktion (Dateivolumen von Forensoftware an Hochladebedingungen angepasst):

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?017,file=405983

.



mit freundlichem Gruß

Walter

─────────────────────────────────
Im Forum aktiv mitwirken — aber wie geht das?
(Der Versuch einer Anleitung von Forennutzern für Forenutzer)
... and the winner is definitly Olga!

Endlich mal ein nick, bei dem man sofort schmunzeln muss. Nett auch die Ahnenseite zur Herkunft von Bandelow ...

Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.22 20:57.

Re: alte Bildordner einscannen

geschrieben von: Wizard of Oz

Datum: 11.02.22 20:05

Olga Bandelowa schrieb:
RAW halte ich für absolut unnötig. Ein JPG kann ich in Photoshop genauso gut bearbeiten, wenn nicht sogar besser.

Über das Thema würde ich mich mit Dir einmal gerne bei einem Fläschchen Wodka unterhalten ;-)

Viele Grüße
Thomas

Darf ich mich Eurer Runde anschliessen ? (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 11.02.22 20:11

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -