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Liebe HiFo-Leser,

seit meinem letzten Beitrag über die Eisenbahnen auf Taiwan sind leider schon wieder einige Wochen vergangen. Aber private und berufliche Verpflichtungen hatten mich leider an einer Weiterführung der Serie gehindert. Zudem wollte ich ja eigentlich mit den Kleinbahnen wie Wald- und Zuckerbahnen weitermachen. Da habe ich aber zwischenzeitlich dank der Hinweise von ein paar Lesern viele weitere Informationen ausgegraben, so dass ich diese geplanten Beiträge nochmals komplett überarbeiten muss. Daher geht es jetzt erst einmal mit einer Übersicht der Dampfloks der Staatsbahn weiter. Die sollte abgesehen von einem kleinen Zeitraum zu Beginn der japanischen Besatzungszeit soweit vollständig sein. Wer mit der Themenkombination Hohenzollern und Schmalspurdampfloks nichts anfangen kann, wird in diesem Beitrag aufgeklärt.

Hier nochmal zur besseren Übersicht der inzwischen geänderte Reiseplan über die Insel mit den vielen Bergen:

0. Prolog

1. Geographie Taiwans

2. Geschichte Taiwans

3. Geschichte der Eisenbahn
   3.1 Die erste Eisenbahn auf Taiwan (1877 – 1893)
   3.2 Vollendung der Stammlinie (1895 – 1908)
   3.3 Expansion und erste Rückschläge (1909 – 1937)
   3.4 Die Eisenbahn im Krieg (1937 – 1945)
   3.5 Der mühsame Wiederaufbau (1945 – 1958)
   3.6 Ringschluss, Elektrifizierung sowie Niedergang der Nebenbahnen und des Güterverkehrs (1959 – 1991)

   3.7 HGV, Pendlerverkehr und Metrolinien (1992 – heute)
   3.8 Aktueller Zustand/Betrieb der TRA
   3.9 Aktueller Zustand/Betrieb der THSCR


4. Eisenbahnstrecken auf Taiwan
   4.1 Staatsbahn (TRA)
   4.2 THSRC (Taiwan High Speed Rail Corporation)

   4.3 Streckenportraits der Staatsbahnstrecken
   4.4 Übersicht der Metrosysteme auf Taiwan
   4.5 Geplante Strecken auf Taiwan

5. Rollendes Material
   5.1 Dampflokomotiven
       5.1.1 Tenderlokomotiven (1.067mm)
       5.1.2 Schlepptenderlokomotiven (1.067mm)
       5.1.3 Dampflokomotiven der Taitung-Linie (762mm)
   5.2 Diesellokomotiven
       5.2.1 Diesel-hydraulische Lokomotiven (1.067mm)
       5.2.2 Diesel-elektrische (Strecken-)Lokomotiven (1.067mm)
       5.2.3 Diesel-elektrische (Rangier-)Lokomotiven (1.067mm)
       5.2.4 Kleinlokomotiven/Schienentraktoren (1.067mm)
       5.2.5 Diesellokomotiven der Taitung Line (762mm)
    5.3 Elektrolokomotiven
    5.4 Triebwagen
       5.4.1 Dampftriebwagen
       5.4.2 Benzoltriebwagen
       5.4.3 Dieseltriebwagen
       5.4.4 Triebwagen der Taitung Line (762mm)
       5.4.5 Elektrotriebwagen

6. Weitere Bahnen auf Taiwan
   6.1 Waldbahnen auf Taiwan
   6.2 Zuckerrohrbahnen auf Taiwan
   6.3 Industriebahnen auf Taiwan
   6.4 Alishan Forest Railway
       6.4.1 Geschichte
       6.4.2 Strecken
       6.4.3 Rollendes Material




In diesem Bericht geht es um die Dampfloks, die bei der Staatsbahn im Einsatz waren. Dampfloks der Wald-, Zucker- und sonstigen Industriebahnen (die teilweise auch in staatlichem Besitz waren, allerdings nicht Teil der Staatsbahn) sind hier nicht berücksichtigt. Sofern mir dazu Infos bekannt sind, werde ich sie in den folgenden Beiträgen zu den einzelnen Kleinbahnen aufführen. Aufgrund der Längenbeschränkung für Beiträge im Forum habe ich den Beitrag in drei Teile aufgeteilt (wie gewohnt als Antwort auf den Ausgangsbeitrag angehängt). Im ersten Teil findet ihr die Übersicht der Tenderlokomotiven in Kapspur, in Teil zwei die Schlepptenderlokomotiven in Kapspur und im dritten Teil findet sich die Übersicht der Dampfloks auf der Taitung Line, die erst ab 1982 von 762mm auf Kapspur umgespurt wurde. Ergänzungen/Korrekturen sind herzlich willkommen, insbesondere bei den in Deutschland hergestellten Dampfloks hat der eine oder andere HiFo-Leser vielleicht weitere Details wie Fabriknummern oder vielleicht sogar ein Werkfoto?


5. Rollendes Material

5.1 Dampflokomotiven

Zu Anfangszeiten der Eisenbahn wurden Lokomotiven in Deutschland und Großbritannien gekauft, teilweise wurden Loks auch gebraucht als Gelegenheitskauf erworben. Die ersten beiden Lokomotiven kamen von Hohenzollern. Nach der Besetzung Taiwans durch Japan kamen dann aber recht schnell bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs weitgehend japanische Standardbaureihen der JNR (Japan National Railway) bzw. JGR (Japan Government Railway) zum Einsatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden nochmals weitere Dampfloks aus Japan nach Taiwan gebracht. Dampfloks blieben bei der Staatsbahn bis Anfang 1984 im Einsatz, zuletzt im Güterverkehr auf den Stichstrecken. Für wenige Jahre wurden mehrere Loks noch als militärische Reserve betriebsbereit vorgehalten. Inzwischen ist die militärische Dampflokreserve aber aufgelöst. Immerhin blieben einige Dampfloks als Denkmalloks erhalten, mehrere Exemplare sind inzwischen auch wieder betriebsbereit aufgearbeitet worden und werden für Sonderfahrten genutzt.

Am Anfang wurden die Loks unter Baureihen eingereiht, deren Bezeichnung einfach aus der ersten Nummer der Lok dieser Baureihe stammt (z.B. umfasst die Baureihe „Class 1“ die ersten beiden Loks von Hohenzollern). Später nahm man die nächste freie, runde Nummer (Classes 40, 45, 100, 110, 120) als Klassenbezeichnung. 1937 führte man nochmals ein neues Nummernschema ein, das sich am Nummernsystem der JNR orientierte, da fast nur noch japanische Standardbaureihen in Betrieb waren. Der Übersichtlichkeit halber verzichte aber weitgehend auf die Darstellung dieser Umnummerierung, denn zum einen wurde die Nummerierung wohl kriegsbedingt nicht an allen Loks vollzogen. Und zum anderen wurde mit der der Übernahme der Bahn von den japanischen Besatzern durch die nationalchinesische Regierung 1949 erneut ein neues Schema eingeführt. Die Baureihenbezeichnung beginnt jetzt mit einem Buchstaben, der die Anzahl der angetriebenen Achsen bezeichnet, sowie einem weiteren Buchstaben, der zwischen Tenderloks („K“) und Schlepptenderloks („T“) unterscheidet, die folgende Nummernlogik wurde weitgehend beibehalten. Eine Bezeichnung „BK“ bezieht sich also auf eine Tenderlok mit zwei angetriebenen Achsen, „DT“ auf eine Schlepptenderlok mit vier angetriebenen Achsen.

Bei Loks der Taitung Line an der Ostküste (Spurweite 762mm) war die Nummerierung noch etwas komplizierter. Bis 1928 wurde eine weitgehend fortlaufende Nummerierung genutzt, wobei sich die Nummerierung nur auf Loks der Taitung Line bezog. Anschließend führte man ein neues Nummernsystem ein, das wiederum 1937 durch ein japanisches System abgelöst wurde. Die TRA führte 1949 die Neunummerierung nach ihrem System auch auf der Taitung Line ein, wobei die eigene Nummerierung der Taitung Line beibehalten wurde. Zusätzlich setzte man an den Anfang der Bezeichnung noch ein „L“ (für „Light“), um die Baureihen der 762mm-Linie besser von den Kapspur-Baureihen unterscheiden zu können. „LCK“ bezeichnet also eine Tenderlok der Taitung Line mit drei angetriebenen Achsen. Habe ich jetzt alle Leser ausreichend verwirrt?

In den weiter unten aufgeführten Tabellen habe ich (soweit bekannt) die folgenden Informationen aufgeführt:
- Anzahl der Loks
- Nummer bei Einsatzbeginn in Taiwan
- Nummernbezeichnung ab 1949 (sofern damals noch vorhanden)
- Jahr, ab dem die Lok in Taiwan eingesetzt wurde
- Hersteller (Abkürzungen siehe unten)
- Fabriknummer
- Baujahr
- Anmerkung

Für die bessere Lesbarkeit in den Tabellen habe ich die folgenden Abkürzungen für die Hersteller verwendet:

AbkürzungHerstellerLand
ABAndrew Barclay Sons & Co.GB
ALCOAmerican Locomotive Co.US
AVOAvonside Engine Co.GB
BDWBaldwin Locomotive WorksGBUS
BPCBeyer, Peacock & Co.GB
Dübs & Co.GB
HATHawthorn, Leslie & Co.GB
HEHenschelDE
HITHitachiJP
HKPHKPorterUS
HZHohenzollernDE
JAPUnknown Japanese manufacturerJP
KATKataoka Iron WorksJP
KAWKawsakiJP
KSKisha SeizoJP
MITMitsubishiJP
NBNorth British Locomotive Co.GB
NSNippon SharyoJP
NWNasmyth, Wilson & Co.GB
OKOrenstein & KoppelDE
RSRobert Stephenson & Co.GB
TRATaiwan Railway AdministrationTW
TYTateyama Heavy IndustriesJP




5.1.1 Tenderlokomotiven

Zu Beginn wurden bei der Staatsbahn ausschließlich Tenderloks betrieben. Die ersten beiden Exemplare wurden 1887 bei Hohenzollern bestellt und geliefert, für den Streckenbetrieb wurden zwischen 1889 und 1893 sechs fünfachsige Loks bei Hawthorne bestellt. Mit der japanischen Machtübernahme 1895 kamen in den Folgejahren zunächst meist gebrauchte Tenderloks britischen Ursprungs aus Japan nach Taiwan. Erst ab 1901 kamen 21 Loks der japanischen Einheitsbaureihe A8/JNR 400 bzw. A10/JNR 230 nach Taiwan (Class 18/ BK10). Die Loks erwiesen sich aber als zu schwach für den Schubbetrieb auf der Mountain Line, und so wurden ab 1905 14 stärkere Tenderloks bei japanischen Herstellern beschafft (Class 50 / CK50). Über den Umweg Mandschurei kamen ab 1908 nach dem Russisch-Japanischen Krieg insgesamt zehn Loks der japanischen Standardbaureihe JGR 2120 (Class 80 / CK80) nach Taiwan. Auch die Class 50 / CK50 erwies sich als zu schwach für den Schubbetrieb auf der Mountain Line und so wurden ab 1915 zehn schwere Tenderlokomotiven in Japan beschafft (Class 300 / EK900). Ab 1917 kamen dann auch die ersten Heißdampflokomotiven in Form von acht Exemplaren von Japan nach Taiwan (Class 400 / CK100). Erst 15 Jahre später folgte dann wieder eine größere Anzahl von Tenderlokomotiven: sieben Loks der japanischen Einheitsbaureihe C12 (CK120). Es sollten die letzten Tenderloks sein, die fabrikneu nach Taiwan kamen. Zwischendurch kamen auch immer mal wieder einzelne Exemplare nach Taiwan, vermutlich waren es meist Gelegenheitskäufe, darunter auch zwei (von ursprünglich zwölf) Loks von Henschel, die auf der DRG-Baureihe 81 basierten. Bei den Splitterbaureihen fehlen mir meist Details zu den Lokomotiven.

Fast alle Tenderlokomotiven überstanden den zweiten Weltkrieg unbeschadet bzw. konnten wieder repariert werden. Eingesetzt wurden die Loks aber meist nur noch im Rangierbetrieb sowie im gemischten Verkehr auf den kurzen Stichstrecken. Einzelne Exemplare der Baureihe CK120 waren noch bis 1979 im Regelbetrieb. Ein paar Loks haben es auf einen Denkmalsockel geschafft, mit CK101 und CK124 gibt es inzwischen auch wieder zwei betriebsfähige Exemplare, die bei Sonderfahrten eingesetzt werden.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über alle mir bekannten Tenderlokomotiven der Staatsbahn. Lücken gibt es bei den Nummern 38 – 39, 44, 47, 64 – 79, vermutlich wurden diese Nummern aber für Schlepptenderlokomotiven benutzt (siehe nächstes Kapitel):

KlasseAchsfolgeBeschreibung/ Auflistung FahrzeugeBild (Klick zum Vergrößern)




Class 10-4-0TZwei Tenderlokomotiven von Hohenzollern (Fabriknummern 483 – 484, andere Quellen sagen 444 - 445, Baujahr 1888) wurden als erste Lokomotiven fabrikneu nach Taiwan geliefert und erhielten die Nummern und Namen 1/“Teng Yung“ und 2/“Yu Feng“. Sie wurden zunächst beim Bau verwendet, nach der Eröffnung der ersten Strecke 1891 wurden die Loks im Rangierbetrieb verwendet. 1924 schieden die Loks dann aus dem aktiven Betrieb. „Yu Feng“ wurde 1928 zerlegt und in Einzelteilen verkauft, „Teng Yung“ blieb als Denkmallok erhalten und steht heute in einem Glaskasten vor dem Nationalmuseum in Taipei.
https://live.staticflickr.com/65535/50378113586_2f19cc736a_n.jpg
21 - 21888HZ444 - 4451888No. 1 at display in glass house in front of National Museum in Taipei, No. 2 scrapped 1928




Class 32-6-2ST Hawthorn lieferte zwischen 1889 und 1893 sechs Exemplare nach Taiwan, sie waren die ersten, echten Streckenloks, die zusammen mit den beiden Hohenzollern-Loks (Class 1) in den ersten Jahren den gesamten Betrieb auf der Strecke von Keelung nach Taipei abwickelten. Mit der Eröffnung der ersten Teilabschnitte der Yilan Line gingen nach und nach alle Loks zwischen 1918 und 1920 auf diese Linie über. Lange blieben die Loks nicht mehr in Betrieb, No.3 wurde 1926 verschrottet, die anderen gingen 1929 außer Betrieb und wurden 1931 verschrottet. Mindestens ein Exemplar ging aber auch an eine Zuckermühle zum Betrieb auf deren 1.067mm Anschlussgleis an die Staatsbahn. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/Taiwan_Railway_SL_6.jpg/320px-Taiwan_Railway_SL_6.jpgGovernor-General of Taiwan(臺灣總督府) / Public domain from Wikimedia Commons
33 - 51889HAT2118 - 21201889No. 3 scrapped in 1926, others out of service in 1929 and scrapped in 1931
36 - 81893HAT2269 - 22711893all went out of service in 1929 and were scrapped in 1931. At least one sold to a sugar mill for usage on their connection line to the Government Railway




Class 92-4-0T Zur Verstärkung der bestehenden Flotte von acht Dampfloks beschafften die neuen japanischen Herrscher Taiwans zunächst aus Japan ein gebrauchtes Exemplar einer dreiachsigen Lok (Avonside, 1871), das zuvor viele Jahre auf der Strecke zwischen Tokyo und Yokohama eingesetzt wurde. Die Lok wurde als No. 9 eingereiht. Eine baugleiche, zweite Lok (Sharp 2104) sank auf dem Schiffstransport von Japan nach Taiwan. Die Lok No. 9 kam später auf dem südlichen Abschnitt der Western Line zum Einsatz, 1925 ging sie außer Betrieb. Sie blieb aber als Denkmallok erhalten und steht neben No.1 in einem Glaskasten vor dem Nationalmuseum in Taipei. Sie ist eine der ältesten Lokomotiven, die in Asien erhalten geblieben ist.
https://live.staticflickr.com/65535/50378114056_8312a46d3d_n.jpg
191901AVO8351871ex. Tokyo - Yokohama Railway No. 7, No. 5 of the same (Sharp 2104) sunk on way from Japan to Taiwan; at display in glass house in front of National Museum in Taipei




Class 100-6-0TUnter der Klasse 10 wurden vier Loks eingereiht. Es handelt sich um 1887 bzw. 1894 bei Beyer Peacock (No.10 und No.11) sowie um 1892 bei Nasmyth Wilson gebaute Loks (No.12 und No.13). Die Beyer Peacock Loks kamen von der Stadt Tokyo (Wasseraufbereitung). Aufgrund der Nummerierung ist davon auszugehen, dass die Nasmyth-Loks ebenfalls gebraucht nach Taiwan kamen, ggf. auch aus Tokyo. Alle drei Loks wurden nach dem Betriebsende bei der Staatsbahn wohl an Zuckermühlen abgegeben zum Einsatz auf deren 1.067mm-Anschlussgleisen an die Staatsbahn, wo sie nach dem Krieg noch in Betrieb waren. Weitere Details sind mir leider nicht bekannt.leider kein Bild :-(
1101887?BPC1887
1111894?BPC 3529-3530 1894ex. City of Tokyo (water treatment); sold to a sugar mill for usage on their connection line to the Government Railway
212 - 131892?NW1892 ex. City of Tokyo (water treatment)?; sold to a sugar mill for usage on their connection line to the Government Railway




Class 14 / BK12-4-2T Baldwin lieferte 1898 vier Tenderlokomotiven nach Taiwan (Fabriknummern 15524 – 15527). Sie kamen sowohl auf dem nördlichen wie auch auf dem südlichen Abschnitt der Western Line zum Einsatz, die bis 1908 ja voneinander isoliert waren. Nummer 14 und 15 wurden 1931 verschrottet, die anderen beiden wurden ab 1936 als Heizloks verwendet. No.17 war 1949 noch erhalten und erhielt die neue Bezeichnung BK1, wurde aber noch im selben Jahr verschrottet.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/TaiwanE14SL.jpg/320px-TaiwanE14SL.jpg投稿者(Kone)がスキャニングにより作成 from Wikimedia Commons
314 - 161899BDW15524 - 155261899No. 14 & No. 15 scrapped in 1931, No. 16 used as stationary heating since 1936 and scrapped before 1949




Class 18 / BK102-4-2TDie japanischen Staatsbahnen bestellten bei britischen Lokherstellern vierachsige Tenderloks (japanische Bezeichnung A8/JNR 400) mit denen man sehr zufrieden war. Daher erfolgte schnell ein Nachbau bei Kisha Seizo (A10/JNR 230). Insgesamt 21 Loks wurden auch nach Taiwan geliefert. Von Nasmyth Wilson kamen 1901/02 zehn Loks (No. 18 – No. 27, später BK11 – BK20), von Robert Stephenson 1901 zwei (No. 28 – No. 29, später BK21, No. 28 wurde vor 1949 verschrottet) und von North British noch fünf Stück (Fabriknummern 18378 – 18382, No. 33 – No. 37, später BK25 – BK29). Von Kisha Seizo kamen drei Loks: eine 1901 (Fabriknummern 1 – 2, No. 30, später BK22; die Lok mit Fabriknummer 1 sank auf dem Weg per Schiff von Japan nach Taiwan), 1902 ein Ersatz für die versunkene Lok (Fabriknummer 6, No. 31, später BK23) und 1904 ein weiteres Exemplar (Fabriknummer 18, No. 32, BK24). Von den 21 Loks waren 1949 noch 18 betriebsfähig vorhanden, aus im Krieg beschädigten Exemplaren wurde 1952 noch eine neue Lok rekonstruiert (BK30). Bis 1954 gingen alle Loks außer Betrieb und wurden bis auf BK24 alle verschrottet. BK24 blieb als Denkmallok erhalten.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d1/TRA_BK24_20161101.png/319px-TRA_BK24_20161101.pngEs327 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons
1018 - 27BK11 - BK201901/1902NW1901/1902all out of service by 1954 and scrapped afterwards
1281901RS1901scrapped before 1949
129BK211901RS1901out of service by 1954 and scrapped afterwards
130BK221901KS21901Makers no. 1 sank on the way from Japan to Taiwan, out of service by 1954 and scrapped afterwards
131BK231902KS61902Replacement for sunk makers no. 1, out of service by 1954 and scrapped afterwards
132BK241904KS181904out of service by 1954, on display at Chenggong University
533 - 37BK25 - BK291908NB18378 - 183821908all out of service by 1954 and scrapped afterwards
1BK301952TRA1952re-built using parts of scrapped BK10 locos, out of service by 1954 and scrapped afterwards




Class50 / CK50 2-6-2TDie Loks der Baureihe Class 18 / BK10 erwiesen sich als zu schwach für den Schubbetrieb auf der Mountain Line. Daher wurden zwischen 1905 und 1912 bei Kisha Seizo 14 fünfachsige Tenderloks bestellt. 1905 kamen zwei Exemplare (Fabriknummer 23 – 24, No. 50 – No. 51, später CK51 – CK52), 1907 weitere zwei (42 – 43, No. 52 – No. 53, später CK53 – CK54), 1908 nochmals zwei (57 – 58, No. 54 – No. 55, später CK55 – CK56) und 1912 schließlich nochmals acht (91 – 98, No. 56 – No. 63, später CK57 – CK64). Alle ab 1907 gelieferten Exemplare hatten einen zusätzlichen Wassertank hinter dem Führerhaus. Die Loks wurden durch die ab 1912 eingesetzte Baureihe CT240 aus dem Schubbetrieb verdrängt und verdingten sich fortan im Rangier- und Nebenbahnbetrieb. Alle Loks waren 1949 noch vorhanden und bis 1961 noch in Betrieb. Anschließend wurden fast alle Exemplare verschrottet, nur CK58 blieb als Denkmallok erhalten.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/TRA_CK58_at_Takao_Railway_Museum_20151129b.jpg/320px-TRA_CK58_at_Takao_Railway_Museum_20151129b.jpg玄史生 / CC0 from Wikimedia Commons
250 - 51CK51 - CK521905KS23 - 241905all out of service by 1961 and scrapped afterwards
252 - 53CK53 - CK541907KS42 - 431907all out of service by 1961 and scrapped afterwards
254 - 55CK55 - CK561908KS57 - 581908all out of service by 1961 and scrapped afterwards
856 - 63CK57 - CK641912KS91 - 981912all out of service by 1961 and except CK58 scrapped afterwards, CK58 at display in Kaohsiung




Class80 / CK800-6-2T Die Loks der Klasse CK80 haben eine recht bewegte Vergangenheit. Es handelt sich um ursprüngliche Loks der Klasse JGR 2120 (Japanese Government Railway). 268 Exemplare wurden bei Dübs, Sharp, Stewart und North British sowie später bei der JNR gebaut. Im Rahmen des Russisch-Japanischen-Krieges gelangten im Jahr 1905 187 der Loks in die Mandschurei, wo die Japaner den Abzweig der Transsibirischen Eisenbahn nach Port Arthur (heute Dalian) besetzten und in Kapspur umspurten. Bereits 1908 wurde die Strecke aber erneut umgespurt, diesmal in Normalspur und die meisten Loks gingen zurück nach Japan, fünf fanden aber den Weg direkt nach Taiwan. Zehn weitere gelangten dann später von Japan nach Taiwan. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/06/JGR-2120SLa.jpg/320px-JGR-2120SLa.jpg日本国有鉄道工作局/Kone / Public domain from Wikimedia Commons
180CK81190841631902ex. JNR/South Manchuria Railway No. 359
281 - 82CK82 - CK831908NB15914, 159171903ex. JNR/South Manchuria Railway No. 363, 366
283 - 84CK84 - CK851908NB16776, 168091905ex. JNR/South Manchuria Railway No. 759, 792
385 - 87CK86 - CK881909BDW25344, 25419, 254981905ex. JNR/South Manchuria Railway No. 2521, 2534, 2548
388 - 90CK89 - CK911910BDW25358, 25378, 253811905ex. JNR/South Manchuria Railway No. 2525, 2526, 2529
191CK921910BDW326621908
392 - 94CK93 - CK951911NB16793 - 167951905ex. JNR/South Manchuria Railway No. 2260 - 2262




Class 300 / EK9000-10-0TDa die Züge immer schwerer wurden, mussten ab 1915 neue, schwere Tenderlokomotiven zum Schubbetrieb auf der Mountain Line beschafft werden. Zwischen 1915 und 1918 lieferte Kisha Seizo zehn Loks, die als Klasse 300 eingereiht wurden. Nachdem ab 1935 ausreichend starke Streckenlokomotiven für den Bergabschnitt zur Verfügung standen, wurden 1937 drei Loks an den Rangierbetrieb abgegeben, wo sie aber aufgrund der Achsfolge immer wieder entgleisten. Die drei Loks wurden daher bereits 1938 aussortiert und verschrottet. Die restlichen Loks blieben noch bis in die 1960er für den Schubbetrieb auf der Mountain Line in Betrieb, dann wurden sie jedoch alle verschrottet.leider kein Bild :-(
2300 - 3011915KS171 - 1721915scrapped 1938
13031915KS1741915scrapped 1938
2304 - 305EK902 - EK9031915KS175 - 1761915scrapped 1968
4306 - 309EK904 - EK9071917KS292 - 2951916scrapped 1968
1310EK9081918KS2961916scrapped 1968




Class 400 / CK1002-6-2TIm Jahre 1917 begann Kisha Seizo mit der Produktion von Heißdampflokomotiven. Die taiwanesische Bahn suchte nach einem verbesserten Nachfolgemodell für die Baureihe Class 50 / CK50 und orderte daher vier Heißdampfloks, die auf der Class 50 / CK50 aufbauten. Sie wurden unter den Nummern 400 bis 403 einsortiert. 1919 folgten dann nochmals vier Exemplare. Obwohl die Loks in Taiwan zur vollsten Zufriedenheit liefen, konnten sie sich in Japan nie durchsetzen und wurde nicht weiter produziert. Die Loks wurden in Taiwan zunächst auf der Yilan Line eingesetzt, später übernahmen sie dann hauptsächlich den Betrieb auf den Stichbahnen. Alle Exemplare überlebten den Krieg und blieben bis 1968 in Betrieb. Nach ihrer Abstellung wurden alle Loks bis auf CK101 verschrottet. CK101 wurde zunächst als Denkmallok aufgestellt, 1987 aber wieder betriebsfähig aufgearbeitet. Es war die erste Dampflok, die für den musealen Betrieb wieder aufgebaut wurde. Da es eine japanische Splittergruppe ist, strömen bei jeder Museumsfahrt tausende japanische Eisenbahnfans nach Taiwan, um die Lok in Aktion zu sehen.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/27/2020._07.06_%E7%B8%BD%E7%B5%B1%E5%87%BA%E5%B8%AD%E3%80%8C%E5%9C%8B%E7%AB%8B%E8%87%BA%E7%81%A3%E5%8D%9A%E7%89%A9%E9%A4%A8%E9%90%B5%E9%81%93%E9%83%A8%E5%9C%92%E5%8D%80%E9%96%8B%E5%B9%95%E5%85%B8%E7%A6%AE%E3%80%8D_%2850082156157%29.jpg/320px-2020._07.06_%E7%B8%BD%E7%B5%B1%E5%87%BA%E5%B8%AD%E3%80%8C%E5%9C%8B%E7%AB%8B%E8%87%BA%E7%81%A3%E5%8D%9A%E7%89%A9%E9%A4%A8%E9%90%B5%E9%81%93%E9%83%A8%E5%9C%92%E5%8D%80%E9%96%8B%E5%B9%95%E5%85%B8%E7%A6%AE%E3%80%8D_%2850082156157%29.jpg中華民國總統府 / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0) from Wikimedia Commons
4400 - 403CK101 - CK1041917KS1917CK101 remains in running condition, all others scrapped after 1968
4404 - 407CK105 - CK1081919KS1919in service until 1968, scrapped afterwards




CK110?-6-?T Eine von Kisha Seizo gebaute Lok (Baujahr 1927). Mehr Details sind mir nicht bekannt.leider kein Bild :-(
1CK1111927KS1927




CK1202-6-2TDie sieben Loks der Baureihe sind Exemplare der japanischen Klasse C12, von denen zwischen 1932 und 1947 insgesamt 282 Exemplare bei fast allen japanischen Lokbaufirmen gebaut wurden. Die sieben taiwanesischen Exemplare wurden 1936 (5 Stück) und 1941 (zwei Stück) bei Nippon Sharyo gebaut. Die Loks blieben bis 1979 in Betrieb, CK124 ist betriebsfähig erhalten, alle anderen Loks wurden verschrottet. Loks der Baureihe C12 gelangten übrigens auch nach China, Vietnam und Indonesien. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/da/20110702%E4%B8%89%E7%BE%A9%E7%AB%99%E5%85%A7%E7%9A%84CK124%E5%BE%8C%E5%81%B4.jpg/320px-20110702%E4%B8%89%E7%BE%A9%E7%AB%99%E5%85%A7%E7%9A%84CK124%E5%BE%8C%E5%81%B4.jpgCkbubutp / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons
5C121 - C125CK121 - CK1251936NS1936in service until 1979, all scrapped afterwards except CK124, which remains in running condition
2C126 - C127CK126 - CK1271942NS1942in service until 1979, all scrapped afterwards




DK5000-8-0TFür den Bau von Staudämmen (Jinan Dazhen Projekt bis 1930) und Häfen (Hafen Taichung ab 1939) bestellte das unter japanischer Führung stehende Bauministerium zwischen 1921 und 1924 zwölf vierachsige Tenderloks bei Henschel, die auf der DRG Baureihe 81 basierten. Die Loks wurden unter den Bezeichnungen A1 - A12 geführt, wurden jedoch nicht bei der Staatsbahn eingestellt. Nach dem Krieg verblieben die Loks A7 und A12 beim Hafen Taichung, der sie dann jedoch an die Staatsbahn verkaufte, wo sie die Bezeichnungen DK501 und DK502 bekamen. Dort waren sie noch eine Weile im Rangierbetrieb tätig.leider kein Bild :-(
2A7, A12DK501 - DK5021949?HE20066, 207231924/1926overall 12 locos were bought by the Taiwanese Civil Engineering Bureau in 1921 (Henschel 18443 – 18448) and 1924 (Henschel 200066 – 200069) and 1926 (20722 – 20723) numbered as A1 - A12 for use in construction projects, A7 and A12 later used at Taichung harbour and finally sold to TRA




Class 400-8-0TALCO lieferte 1920 vier Loks, die wohl wie die Klasse DK500 auch beim Bau des Jinan Dazhen Projekts (Staudämme und Wasserkraftwerke) zum Einsatz kamen. Später gingen die Loks an die Zuckerfabrik von Ershui, wo sie noch auf 762mm umgespurt wurden.leider kein Bild :-(
440 - 431920ALCO61719 - 617221920via agent Mitsui & Co to Deuryoku. Most probably used in Jinan Dazhen project. Later sold to Ershui sugar mill and re-gauged to 762mm




Class 450-6-0T Orenstein & Koppel lieferte 1922 zwei Loks nach Taiwan, ggf. gingen sie zunächst an Zuckerfabriken, wo sie auf Anschlussgleisen zur Staatsbahn in Kapspur eingesetzt wurden (die eigentlichen Zuckerbahnen hatten ja 762mm Spurweite). Mit der Verstaatlichung der Zuckerfabriken nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sie dann ggf. zur Staatsbahn, wo sie zunächst unter der Class 45 eingereiht wurden.leider kein Bild :-(
245 - 461923OK10341 – 10342?1922delivered to Taiwan Denrioku




Class 480-6-0T Zwei japanische Loks mit Baujahr 1921, ggf. gingen sie zunächst an Zuckerfabriken, wo sie auf Anschlussgleisen zur Staatsbahn in Kapspur eingesetzt wurden (die eigentlichen Zuckerbahnen hatten ja 762mm Spurweite). Mit der Verstaatlichung der Zuckerfabriken nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sie dann ggf. zur Staatsbahn, wo sie zunächst unter der Class 48 eingereiht wurden. leider kein Bild :-(
248 - 491921JAP1921




Class 1002-6-0T Eine von ALCO gebaute Lok (Baujahr 1908). Mehr Details sind mir nicht bekannt.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5a/JGR-2850SL.jpg/320px-JGR-2850SL.jpg
1ALCO1908




CK20-6-0T Zwei von HK Porter gebaute Lok (Baujahr 1921), ggf. gingen sie zunächst an Zuckerfabriken, wo sie auf Anschlussgleisen zur Staatsbahn in Kapspur eingesetzt wurden (die eigentlichen Zuckerbahnen hatten ja 762mm Spurweite). Mit der Verstaatlichung der Zuckerfabriken nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sie dann ggf. zur Staatsbahn, wo sie zunächst unter der Class CK2 eingereiht wurden. leider kein Bild :-(
2HKP1921




CK50-6-0T Eine 1942 von Tateyama (Japan) gebaute Lok, ggf. ging sie zunächst an eine Zuckerfabrik, wo sie auf Anschlussgleisen zur Staatsbahn in Kapspur eingesetzt wurde (die eigentlichen Zuckerbahnen hatten ja 762mm Spurweite). Mit der Verstaatlichung der Zuckerfabriken nach dem Zweiten Weltkrieg kam sie dann ggf. zur Staatsbahn, wo sie zunächst unter der CK5 eingereiht wurden. leider kein Bild :-(
1TY1942


https://live.staticflickr.com/65535/50378113586_2f19cc736a_b.jpg

Bild 1: Die erste Lokomotive Taiwans wurde 1887 zum Bau der Strecke von Taipei nach Keelung bei Hohenzollern (Fabriknummer 483, andere Quellen sagen 445) erworben. Sie erhielt den Namen „Teng Yung“, was übersetzt so viel wie „Himmelsstürmer“ bedeutet. Eine zweite, baugleiche Lok wurde ebenfalls erworben („Yu Fong“ = „Windreiter“). Beide Loks waren eigentlich nur für den Bahnbau vorgesehen und hatten keine großen Vorratsbehälter für Wasser und Kohle, diese wurde später teilweise ergänzt, ebenso der Korbelschornstein. Dennoch blieben die Loks bis 1924 im Einsatz. „Yu Fong“ wurde 1928 zerlegt und in Einzelteilen verkauft, „Teng Yung“ blieb erhalten und ist heute in einem Glaskasten vor dem Nationalmuseum in Taipei ausgestellt.


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/Taiwan_Railway_SL_6.jpg/1024px-Taiwan_Railway_SL_6.jpg
Bild 2: Lok No. 6 "Chi-tien"(掣電), gebaut 1889 bei R. & W. Hawthorn, Leslie and Company. Insgesamt wurden bis 1893 sechs Loks geliefert, es waren die ersten Streckenloks (Photo by Governor-General of Taiwan(臺灣總督府) / Public domain from Wikimedia Commons).


https://live.staticflickr.com/65535/50378114056_8312a46d3d_b.jpg

Bild 3: Lokomotive Nr. 9 (1871, Avonside) war bis 1895 in Japan auf der Strecke Tokyo – Yokohama im Einsatz, erst dann kam sie gebraucht nach Taiwan, wo sie noch bis 1925 im Einsatz war. Sie blieb erhalten und befindet sich ebenfalls in einem Glaskasten vor dem Nationalmuseum.


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d1/TRA_BK24_20161101.png/1021px-TRA_BK24_20161101.png
Bild 4: Lok BK24 der Baureihe BK10 ist erhalten geblieben und steht als Denkmal an der National Cheng Kung University. Sie wurde 1904 bei Kisha Seizo gebaut (Fabriknummer 18) und war bis 1954 in Betrieb (Photo by Es327 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/TRA_CK58_at_Takao_Railway_Museum_20151129b.jpg/1024px-TRA_CK58_at_Takao_Railway_Museum_20151129b.jpg
Bild 5: Lok CK58 (Kisha Seizo, 1912, 92) blieb als einziges Exemplar der Baureihe CK50 erhalten und ist im Eisenbahnmuseum von Kaohsiung als Denkmal aufgestellt (Photo by 玄史生 / CC0 from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/06/JGR-2120SLa.jpg/1024px-JGR-2120SLa.jpg
Bild 6: Eine Lok der Baureihe JGR Class 2120, von denen später insgesamt 15 Exemplare als Class 80 /CK80 den Weg nach Taiwan fanden. Leider habe ich kein geeignetes Betriebsbild einer Class 80-Lok aus Taiwan gefunden (Photo by日本国有鉄道工作局/Kone / Public domain from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/27/2020._07.06_%E7%B8%BD%E7%B5%B1%E5%87%BA%E5%B8%AD%E3%80%8C%E5%9C%8B%E7%AB%8B%E8%87%BA%E7%81%A3%E5%8D%9A%E7%89%A9%E9%A4%A8%E9%90%B5%E9%81%93%E9%83%A8%E5%9C%92%E5%8D%80%E9%96%8B%E5%B9%95%E5%85%B8%E7%A6%AE%E3%80%8D_%2850082156157%29.jpg/1024px-2020._07.06_%E7%B8%BD%E7%B5%B1%E5%87%BA%E5%B8%AD%E3%80%8C%E5%9C%8B%E7%AB%8B%E8%87%BA%E7%81%A3%E5%8D%9A%E7%89%A9%E9%A4%A8%E9%90%B5%E9%81%93%E9%83%A8%E5%9C%92%E5%8D%80%E9%96%8B%E5%B9%95%E5%85%B8%E7%A6%AE%E3%80%8D_%2850082156157%29.jpg
Bild 7: Modell der Lok CK101 (Klasse CK 100), die 1917 bei Kisha Seizo gebaut wurde. Es war die erste Heißdampftenderlokomotive, die es nach Taiwan verschlug. CK101 ist inzwischen wieder betriebsfähig in Taiwan erhalten geblieben (Photo by 中華民國總統府 / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0) from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/da/20110702%E4%B8%89%E7%BE%A9%E7%AB%99%E5%85%A7%E7%9A%84CK124%E5%BE%8C%E5%81%B4.jpg/1024px-20110702%E4%B8%89%E7%BE%A9%E7%AB%99%E5%85%A7%E7%9A%84CK124%E5%BE%8C%E5%81%B4.jpg
Bild 8: Die Lok CK124 (1936, Nippon Sharyo) gehört zur Baureihe CK120 und ist ebenfalls inzwischen wieder betriebsfähig in Taiwan erhalten geblieben (Photo by Ckbubutp / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons).



Weiter geht es mit den Schlepptenderlokomotiven in Kapspur. Aufgrund von Längenbeschränkungen im Forum als Antwort auf diesen Beitrag.





7-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.21 09:47.

[TW] 5.1.2 Schlepptenderlokomotiven

geschrieben von: Flo1979

Datum: 18.02.21 15:20

5.1.2 Schlepptenderlokomotiven

Die ersten Schlepptenderlokomotiven kamen erst knapp 15 Jahre nach Eröffnung der ersten Bahnstrecke nach Taiwan. Wie bei fast allen anderen Schlepptenderloks handelte es sich um japanische Einheitsbaureihen. Die ersten vier Loks waren Exemplare der japanischen Standardbaureihe JNR 5600 (Class 70 / BT40), die noch bei North British gebaut wurden. Es folgten weitere Einzelexemplare aus Großbritannien und den USA, darunter auch 1912 die ersten Heißdampflokomotiven (Class 200 / CT240). Zwischen 1919 und 1928 kamen dann 43 Loks der Baureihe JGR 8620 nach Taiwan (Class 500 / CT150), die damit zur taiwanesischen Baureihe mit den meisten Exemplaren wurde. Die ersten schweren Güterzugloks kamen dann in Form der Baureihe JNR 9600 nach Taiwan. 1920/21 lieferte ALCO 17 Exemplare (Class 600 / DT560), 39 weitere Exemplare kamen ab 1922 von japanischen Herstellern (Class 800 / DT580). Damit waren erst einmal genug Lokomotiven vorhanden, erst Mitte der 1930er-Jahre wurden neue Lokomotiven für den schnellen Personenzugdienst bestellt. Den Anfang machte die japanische Einheitsbaureihe C55, die ab 1935 in insgesamt 9 Exemplaren nach Taiwan kam (CT250), gefolgt von der Baureihe C57 (CT270), von der während des Krieges sechs Exemplare nach Taiwan kamen, acht weitere folgten 1953 nach dem Krieg (damit waren es die letzten neu bestellten Dampfloks der TRA). Für den Güterverkehr, der während des Krieges immer wichtiger wurde, kamen zwischen 1939 und 1943 noch 27 Exemplare der Standardbaureihe JNR D51 nach Taiwan (DT650), zehn weitere folgten noch nach dem Krieg. Zudem gelangten während des Krieges auch noch einige Loks der Standardbaureihe JNR C50 auf dem Rückzug der japanischen Armee von Hainan nach Taiwan und verblieben dort auch nach dem Krieg.

Insbesondere die Baureihe DT650 im Güterzugbetrieb sowie die Baureihe CT270 im schnellen Personenverkehr prägten noch lange die Nachkriegszeit auf taiwanesischen Schienen. Erst die Elektrifizierung der Western Line 1979 verdrängte sie nach und nach aus dem Dienst. Mitte 1984 schieden die letzten Exemplare dieser beiden Baureihen aus dem aktiven Dienst, was gleichzeitig das Dampfende auf Taiwan markierte. Einige Loks wurden als Kriegsreserve zwar noch für einige Jahre betriebsbereit vorgehalten, schließlich wurden sie aber alle weitgehend verschrottet. Von allen jüngeren Baureihen blieb mindestens ein Exemplar als Denkmallok erhalten, mit CT273 und DT668 gibt es inzwischen auch wieder zwei betriebsfähig aufgearbeitete Loks, die für Sonderfahrten eingesetzt werden.

KlasseAchsfolgeBeschreibung/ Auflistung FahrzeugeBild (Klick zum Vergrößern)




Class 70 / BT404-4-0Zwischen 1908 und 1909 lieferte North British vier Exemplare der japanischen Einheitsbaureihe JNR 5600 nach Taiwan. Eingereiht wurden sie unter den Nummern 70 - 73. Zwei taten zunächst auf dem nördlichen Abschnitt der Western Line Dienst, die anderen zwei im südlichen Abschnitt. Um 1935 gelangten sie dann an die Yilan Line. Mindestens ein Exemplar war 1949 wohl noch einsatzfähig und wurde daher unter der neuen Bezeichnung BT40 eingereiht.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/76/Taiwan-E70SL.jpg/320px-Taiwan-E70SL.jpgKone / Public domain from Wikimedia Commons
270 - 711908NB1908
272 - 731909NB1909




Class 1102-8-01905 von Baldwin gebaute Lokomotive(n). Leider keine weiteren Details bekannt.leider kein Bild :-(
??1905?BDW1905




Class 1202-6-01910 von ALCO gebaute Lokomotive(n). Leider keine weiteren Details bekannt.leider kein Bild :-(
??1910?ALCO1910




Class 200 / CT2404-6-21912 bekam Taiwan die ersten Heißdampf-Lokomotiven. Es handelte sich um drei bei ALCO gebaute Exemplare, die vor allem im schnellen Personenzugdienst zum Einsatz kamen und die Klassen 110 und 120 schnell verdrängten. Ein Jahr später kam ein weiteres Exemplar. Obwohl sich die Loks bewährten, wurden keine weiteren Exemplare geordert. Über 20 Jahre waren sie die Starloks, bis sie Mitte der 30er-Jahre dann von der Baureihe CT250 in den niederklassigeren Personenzugdienst verdrängt. Alle vier Exemplare überlebten den Krieg und wurden 1949 unter der Baureihe CT240 eingereiht. Die Loks zogen bis Ende der 1960er-Jahre weiter Personenzüge. Da der Unterhalt als Splitterbaureihe nach mehr als 50 Jahren Betriebsdienst immer aufwändiger wurde, mussten die Loks abgestellt werden. CT244 diente eine Zeit lang noch als Testexemplar für Kranschulungen, wurde dann aber wie die anderen drei leider verschrottet. Bild auf Flickr
3200 - 202CT241 - CT2431912ALCO1912 51494 - 51496
1203CT2441913ALCO539771913




Class 500 / CT1502-6-043 Loks der japanischen Baureihe JGR Class 8620 kamen zwischen 1919 und 1928 nach Taiwan, insgesamt bauten praktisch alle namhaften japanischen Lokhersteller 672 Exemplare der Class 8620. Die Loks bewährten sich, konnten im Personen- und Güterzugdienst eingesetzt werden und waren die am weitesten verbreitete Dampflokbaureihe der taiwanesischen Staatsbahn. Im Zweiten Weltkrieg wurden 19 Exemplare beschädigt, alle wurden aber wieder repariert und in Betrieb genommen. CT154 und CT155 wurden später bei Unfällen beschädigt. Aus ihren Teilen wurde dann noch ein 43. Exemplar (CT194) rekonstruiert. Die letzte Lokomotive der Baureihe schied 1979 aus dem Dienst, nachdem die letzten verbliebenen Exemplare nur noch im Rangierdienst eingesetzt wurden. Obwohl diese Baureihe über Jahrzehnte den Eisenbahnbetrieb prägte, blieb leider kein Exemplar betriebsfähig erhalten. Lok CT152 ist als Denkmal im Eisenbahnmuseum Miaoli auf Taiwan aufgestellt. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/48/TRA_CT152_steam_locomotive_at_Miaoli_Railway_Museum.jpg/320px-TRA_CT152_steam_locomotive_at_Miaoli_Railway_Museum.jpgDquai / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons
2500 - 501CT151 - CT1521919KS357 - 3581919CT152 on display at Miaoli
3502 - 504CT153 - CT1551920KS417 - 4191920CT154 & CT155 after accident used to rebuild CT194
8505 - 512CT156 - CT1631920KS449 - 4561920
4513 - 516CT164 - CT1671920KS465 - 4681920
4517 - 520CT168 - CT1711921KS512 - 5151921
4521 - 524CT172 - CT1751921KS545 - 5481921
1525CT1761922KS5831922
1526CT1771922KAW8711922
4527 - 530CT178 - CT1811923KS735 - 7381923
3531 - 533CT182 - CT1841925KAW1072 - 10741925
3534 - 536CT185 - CT1871926KS894 - 8961926
1537CT1881927HIT1927
3538 - 540CT189 - 1911927JAP1927
2541 - 542CT192 - CT1931928MIT1928
1CT194?TRA?rebuilt from CT154 and CT155




Class 600 / DT5602-8-0Die Baureihe JNR Class 9600 war die erste japanische Baureihe, die in Massenproduktion hergestellt wurde. Ab 1913 bauten Kawasaki, Kisha Seizo, Nippon Sharyo und Hitachi 770 Exemplare dieser schweren Güterzuglok basierend auf einem Vorbild von Borsig. 251 Exemplare der Klasse JNR 9600 wurden von den Japanern im Zweiten Weltkrieg übrigens nach Festland-China transportiert und kamen dort nach Umspurung von Kapspur auf Normalspur zum Einsatz. Die chinesische Staatsbahn reihte sie nach dem Krieg unter der Klasse KD5 ein, einige Exemplare wurden ein zweites Mal umgespurt und kamen dann auf dem chinesischen Teil der meterspurigen Yunnan-Bahn zum Einsatz, die einst von den Franzosen gebaut wurde (Baureihe KD55). Auch Taiwan benötigte für den schweren Güterzugdienst eine leistungsstarke Lokomotive und bestellte daher 14 Exemplare. Da die japanischen Hersteller aber voll ausgelastet waren, wurden die Loks bei ALCO gebaut. Dadurch unterscheiden sie sich in Details von den in Japan gebauten Loks der gleichen Baureihe. Die Loks wurden unter den Nummern 600 - 613 eingereiht, überlebten den Weltkrieg und erhielten die neuen Bezeichnungen DT561 - DT574. Nach und nach wurden sie jedoch von den neuen diesel-elektrischen Lokomotiven aus dem Dienst verdrängt. DT561 blieb in Miaoli als Denkmallok erhalten.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/39/DT561.JPG/320px-DT561.JPGSSR2000 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) from Wikimedia Commons
7600 - 606DT561 - DT5661920ALCO1920DT561 on display at Miaoli
7607 - 613DT567 - DT5741921ALCO1921




Class 800 / DT5802-8-0Ab 1922 hatten die japanischen Lokbauer wieder freie Kapazitäten und produzierten zwischen 1923 und 1939 insgesamt 39 weitere Exemplare der Baureihe JNR 9600 für Taiwan, wo sie unter den Nummern 800 - 839 eingereiht wurden. Alle Loks überstanden den Krieg und wurden 1949 in DT581 - DT619 umnummeriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus Überresten beschädigter Loks ein 40. Exemplar „rekonstruiert“. DT609 blieb als Denkmallok im Eisenbahnmuseum Kaohsiung erhalten.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/Kaohsiung_Taiwan_Steam-Locomotice-DT-609-01.jpg/320px-Kaohsiung_Taiwan_Steam-Locomotice-DT-609-01.jpgCEphoto, Uwe Aranas from Wikimedia Commons
3800 - 802DT581 - DT5831922/33?KAW1922/33?
4803 - 806DT584 - DT5871922/33?KS1922/33?
9807 - 815DT588 - DT5961922/33?KAW1922/33?
5816 - 820DT597 - DT6011922/33?HIT1922/33?
4821 - 824DT602 - DT6051922/33?KAW1922/33?
5825 - 829DT606 - DT6101922/33?KS1922/33?DT609 on display at Kaohsiung
4830 - 833DT611 - DT6141922/33?NS1922/33?
2834 - 835DT615 - DT6161922/33?HIT1922/33?
3836 - 838DT617 - DT6191922/33?MIT1922/33?
1DT620?TRA?rebuilt from diverse scrapped DT580s




CT2504-6-21935 führte die japanische Staatsbahn die neue Baureihe C55 für den schnellen Personenzugdienst ein. Da in Taiwan im gleichen Jahr das 40-jähige Jubiläum der japanischen Eroberung gefeiert wurde, orderte der japanische Gouverneur Taiwans fünf der brandneuen Lokomotiven. Aber nur eine (CT555) kam rechtzeitig in Taiwan an. Die Loks bewährten sich und so wurden 1937 nochmals vier Exemplare geordert, die aber aufgrund des Ausbruchs des Japanisch-Chinesischen-Krieges erst 1938 ausgeliefert wurden. Den Krieg überstanden die Loks bis auf ein Exemplar, das aber wieder repariert wurde, unbeschadet. Nach dem Krieg wurden die Loks weiter vor Expresszügen eingesetzt, erst die Elektrifizierung der Western Line 1979 verdrängte die Loks aus dem Dienst. Zwei Loks blieben als Denkmalloks erhalten: CT251 in Tainan und CT250 in Kaohsiung (erst bei Restaurierungsarbeiten fand man heraus, dass die Loknummern der Denkmalloks für über 30 Jahre vertauscht waren).https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7b/TRA_CT259_in_Tainan_20120522.jpg/320px-TRA_CT259_in_Tainan_20120522.jpg338km / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0) from Wikimedia Commons
4CT251 - CT2541935MIT169 - 1721935CT251 on display at Tainan
1CT2551935KAW15751935
4CT256 - CT2591938MIT215 -2201938CT259 on display at Dagou




CT2704-6-2Ab 1937 entstand als Nachfolgerin der Baureihe C55 (siehe Baureihe CT250) eine verbesserte Version mit der Bezeichnung C57. 1942 erhielt Taiwan zunächst zwei Exemplare von Hitachi, vier weitere folgten ein Jahr später von Kawasaki. Eigentlich waren mehr Loks bestellt, sie wurden kriegsbedingt aber nicht mehr hergestellt. Vier der sechs Lokomotiven wurden im Krieg beschädigt, konnten jedoch wieder repariert werden. 1953 wurden mit amerikanischer Entwicklungshilfe nochmals acht Exemplare bei Hitachi bestellt. Es waren die letzten Dampflokomotiven, die die taiwanesische Staatsbahn bestellte. Zusammen mit der Baureihe CT250 kamen die Loks vor Expresszügen zum Einsatz, erst die Elektrifizierung der Western Line 1979 verdrängte die Loks aus dem Dienst. Die noch gut erhaltenen Exemplare wurden zunächst noch als Kriegsreserve betriebsbereit eingemottet, bis sie auch 1984 endgültig aus dem Dienst schieden. Vier Loks blieben erhalten, eine ist seit 2014 wieder betriebsbereit (CT273).https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1d/%E7%BE%8E%E6%8F%B4%E8%87%BA%E7%81%A3%E7%81%AB%E8%BB%8A.jpg/320px-%E7%BE%8E%E6%8F%B4%E8%87%BA%E7%81%A3%E7%81%AB%E8%BB%8A.jpg中國農村復興聯合委員會 / Public domain from Wikimedia Commons
2CT271 - CT2721942HIT1512 - 15131942CT271 on display at Keelung Lover’s Lake, CT273 in running condition
4CT273 - CT2761943KAW2862 - 28651943CT273 on display at Taiwan Traditional Village, Changhua
8CT277 - CT2841953HIT2102 - 21091953CT278 and CT284 on display at Ershui station and I-Lan Sports Park




DT6502-8-2Die Baureihe JNR Class D51 war eine kriegsbedingte, vereinfachte Version der Baureihe JNR Class D50, also vergleichbar mit Deutschland eine Art Baureihe 52. Mehr als 1.000 Exemplare wurden ab 1936 gebaut, einige verschlug es nach Russland (Sakhalin) und Korea. Taiwan erhielt von 1939 bis 1943 27 Exemplare von Kawasaki, Kisha Seizo und Hitachi. Fünf weitere bestellte Exemplare wurden kriegsbedingt nicht mehr nach Taiwan geliefert und verblieben zunächst in Japan. Erst nach dem Krieg wurden diese fünf Exemplare 1949 nach Taiwan transportiert. Mit UN-Hilfe wurden dann 1951 nochmal fünf weitere Exemplare bei Kisha Seizo und Mitsubishi gebaut und nach Taiwan geliefert. Die Loks bildeten lange Zeit das Rückgrat im Güterverkehr. Mit der Elektrifizierung der Western Line 1979 endete ihr Einsatz weitgehend, lediglich auf den Stichstrecken kamen einzelne Dampfloks noch bis 1984 zum Einsatz, zuletzt auf der Neiwan-Line. Insgesamt vier Loks sind erhalten geblieben, DT668 wurde 2010 betriebsfähig aufgearbeitet und ist seither bei Sonderfahrten im Einsatz.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/TRA_DT668_steam_locomotive_20111108_1.jpgRoben2 / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0) from Wikimedia Commons
3DT654 - DT6561939KAW2218 - 22001939
3DT651 - DT6531940KS1888 - 18901940DT652 on display at Tainan
1DT6571941KAW24161941
8DT658 - DT6651941KAW2463 - 24701941DT664 on display at Chiayi (with wrong number DT651)
3DT666 - DT6681941KAW2591 - 25931941DT668 in running condition
3DT669 - DT6711942KS2231 - 22331942DT670 on display at Banqiao (wrongly numbered as DT675)
3DT672 - DT6741942KS2262 - 22641942
3DT675 - DT6771943HIT1737 - 17391943
5DT678 - DT6821949HIT1674 - 1678?1944manufacturer no. Unclear, only delivered to Taiwan after the war
3DT683 - DT6851951KS2608 - 26101951
2DT686 - DT6871951MIT718 - 7191951




CT2302-6-0Die japanische Baureihe JNR Class C50 war eine verbesserte Version der Baureihe JNR 8620 (siehe Class 500/CT150), die ab 1929 in Japan gebaut wurden, allerdings nur in 154 Exemplaren. Zunächst kamen aber keine Exemplare nach Taiwan. 1941 verlegte die japanische Armee einige Exemplare nach Hainan. Von dort gelangten noch während des Krieges fünf Exemplare nach Taiwan (genaue Nummern unbekannt). Dort verblieben sie nach dem Krieg und wurden später unter der Baureihe CT230 eingereiht, wo sie aber nur noch für Rangieraufgaben verwendet wurden. Trotz ihrer engen Verwandtschaft zur Baureihe Class 500 /CT150 sind die Bauteile nicht austauschbar und so wurden die letzten Loks bereits 1968 ausgemustert und verschrottet, obwohl die Baureihe CT230 der Baureihe CT150 eigentlich überlegen war.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/57/JNR_C50125_side_view.jpgMuyo / CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) from Wikimedia Commons
5CT231 - CT235?JAP?ex. JGR -> ex. Imperial Japanese Navy -> TRA; built by Kisha Seizo and Mitsubishi, details unknown



https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/48/TRA_CT152_steam_locomotive_at_Miaoli_Railway_Museum.jpg/1024px-TRA_CT152_steam_locomotive_at_Miaoli_Railway_Museum.jpg
Bild 9: Die Schlepptenderlok CT152 (Kisha Seizo, 1919, 358) blieb als einzige Vertreterin der Baureihe CT150 erhalten, sie steht als Denkmal im Eisenbahnmuseum Miaoli (Photo by Dquai / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons)


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7b/TRA_CT259_in_Tainan_20120522.jpg/1024px-TRA_CT259_in_Tainan_20120522.jpg
Bild 10: CT251 (1935, Mitsubishi) blieb als eine von zwei Loks der Baureihe CT250 als Denkmallok in Tainan erhalten. Die Nummer war lange Zeit mit der zweiten Denkmallok CT259 (Mitsubishi, 1938) in Kaohisung vertauscht. Erst vor kurzem bemerkte man bei restaurierungsarbeiten den Fehler (Photo by 338km / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0) from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1d/%E7%BE%8E%E6%8F%B4%E8%87%BA%E7%81%A3%E7%81%AB%E8%BB%8A.jpg/1024px-%E7%BE%8E%E6%8F%B4%E8%87%BA%E7%81%A3%E7%81%AB%E8%BB%8A.jpg
Bild 11: Historisches Bild der Lok CT277 (1953, Hitachi, 12102) der Baureihe CT270. Sie blieb im Gegensatz zu vier anderen Exemplaren der gleichen Baureihe nicht erhalten (Photo by中國農村復興聯合委員會 / Public domain from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/39/DT561.JPG/1024px-DT561.JPG
Bild 12: ALCO lieferte 1920/21 14 Loks der Baureihe DT560 nach Taiwan, DT561 ist als Denkmalllok im Eisenbahnmuseum Miaoli erhalten geblieben (Photo by SSR2000 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/Kaohsiung_Taiwan_Steam-Locomotice-DT-609-01.jpg/1024px-Kaohsiung_Taiwan_Steam-Locomotice-DT-609-01.jpg
Bild 13: Von den 40 Exemplaren der Baureihe DT580 blieb nur DT609 (Kisha Seizo, 1922/33) als Denkmallok im Eisenbahnmuseum Kaohsiung erhalten (Photo by Photo by CEphoto, Uwe Aranas from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/TRA_DT668_steam_locomotive_20111108_1.jpg
Bild 14: DT668 (Kawasaki, 1941, 2593) ist als einzige von vier vorhanden Loks der Baureihe DT650 noch betriebsfähig, die anderen drei von einst 37 Exemplaren der Baureihe DT650 sind noch als Denkmalloks vorhanden (Photo by Roben2 / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0) from Wikimedia Commons).



Das war die hoffentlich vollständige Auflistung aller Kapspur-Dampfloks der Staatsbahn. Die Übersicht der Dampfloks mit 762mm Spurweite auf der Taitung Line (die ebenfalls zur Staatsbahn gehörte) sind direkt unter diesem Beitrag als Antwort aufgelistet.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 13:42.

[TW]5.1.3 Dampflokomotiven der Taitung-Linie (762mm)

geschrieben von: Flo1979

Datum: 18.02.21 15:21

5.1.3 Dampflokomotiven der Taitung-Linie (762mm)

Die Ostküste der Insel Taiwan ist auch heute noch relativ isoliert vom Rest der Insel. Richtung Westen erheben sich fast direkt bis zu knapp 4.000m hohe Bergketten, die im Süden und Norden bis direkt an die Küste reichen, natürliche Häfen gibt es keine. Bis in die 1980er Jahre war die Ostküste praktisch nur per Schiff über die beiden größten Städten Taitung und Hualien erreichbar. Die Ostküste ist bis heute dünn bis teilweise überhaupt nicht besiedelt, lediglich zwischen Hualien und Taitung erstreckt sich etwas landeseinwärts ein Hochtal (East Rift Valley), in dem Landwirtschaft (u.a. Zuckerrohranbau) möglich ist. So wurde 1908 von staatlicher japanischer Seite der Bau einer Linie entlang des Tales von Hualien in Richtung Süden nach Yuli in 762mm-Spurweite beschlossen. Der Bau kam aber nur langsam voran, der erste, kurze Abschnitt wurde wohl 1914 eröffnet, die Gesamtstrecke ging erst 1919 in Betrieb. Gleichzeit baute die private Taitung Sugar Company ausgehend von Taitung eine Eisenbahnstrecke in Richtung Norden bis Guanshan, die aber zunächst nur dem Zuckerrohrtransport diente, erst 1922 wurde dort der öffentliche Verkehr aufgenommen. Kurz danach übernahm aber der japanische Staat die Linie und schloss bis 1926 die Lücke zwischen Guanshan und Yuli. Am 25. März 1926 konnte dann die Strecke Hualien – Taitung erstmalig auf gesamter, 174km langer Strecke befahren werden. Obwohl die Bahn dem Staat gehörte, wurde sie bis 1938 quasi autonom von einer lokalen Bahnverwaltung geleitet, in Hualien gab es eine große Werkstatt, die teilweise auch selbst Waggons herstellte.

https://live.staticflickr.com/65535/50722876512_d5419bc023_o.jpg

Bild 0: Übersichtskarte der Taitung Line.




Der Verkehr beschränkte sich auf landwirtschaftliche Güter (Zuckerrohr, später auch Holz) sowie lokalen Personenverkehr. Es gab nur zwei durchgängige Personenzugpaare pro Tag, teilweise dann auch noch einen Nachtzug, denn die Fahrt auf den 174km dauerte über sieben Stunden. Bereits in den 1930er-Jahren wurden die ersten Verbrennungstriebwagen beschafft, die sofort weitgehend den Personenverkehr übernahmen. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Bahn 1938 dann direkt der Staatsbahn untergeordnet, da der Zuckerrohrtransport höchste strategische Bedeutung hatte (Ethanolproduktion, da es in Ostasien ja nur sehr wenig Erdölvorkommen gab). Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Niederlage der Kuomintang gegen die Kommunisten auf dem Festland strömten Millionen Chinesen nach Taiwan, ein Teil davon ließ sich an der dünn besiedelten Ostküste nieder. Dadurch nahm der Verkehr auf der Strecke enorm zu. Im Jahre 1959 wurden knapp 5 Millionen Fahrgäste, 90.000t Baumstämme, 40.000t Zuckerohr und 34.000t Schnittholz befördert, alles auf einer ca. 170km langen Strecke mit 762mm Spurweite! Die Strecke war am Rande ihrer maximalen Kapazität. So wurden in den 1960er-Jahren neue Dieseltriebwagen und Dieselloks beschafft und die Strecke wurde mit stärkeren Schienen ausgestattet. Aber auch das genügte nicht und so wurde die Umspurung der Strecke auf die landesübliche Kapspur beschlossen, zumal seit 1980 Hualien am nördlichen Streckenende über die neue North-Link-Line an das restliche Netz angeschlossen war. Bis 1982 wurde die Taitung Line dann auf Kapspur umgespurt. Inzwischen ist die Taitung Line an mehreren Stellen neu trassiert sowie auf gesamter Länge elektrifiziert worden, ein zweigleisiger Ausbau läuft schon seit einigen Jahren und ist in großen Teilen inzwischen abgeschlossen.

Wie bereits oben beschrieben, erfolgten und Bau und Betrieb des nördlichen Abschnitts Hualien – Yuli und des südlichen Abschnitts Taitung – Guanshan zunächst von unterschiedlichen Firmen. Im südlichen Abschnitt wurden zum Bau und den ersten Betrieb eine 11t schwere Tenderlok der Achsfolge 0-6-0T von Porter (Fabriknummer 5616, Baujahr 1914) eingesetzt. Bis 1918 kamen noch zwei weitere, vermutlich gebrauchte Loks mit gleicher Achsfolge 0-6-0T als Gelegenheitskauf hinzu: eine Lok von Baldwin (Details unbekannt, kam vermutlich von einer Zuckerrohrbahn an der Westküste) und eine 15,4t schwere O&K-Lok (vermutlich Fabriknummer 5808, die die japanische Imperial Government Railway 1912 beschafft hatte). Im Jahre 1920 kam dann nochmals eine 0-4-0T Kleinlok von Porter (Fabriknummer 6520) dazu. Mit der Übernahme des südlichen Abschnitts durch die Staatsbahn und dem 1926 erfolgten Lückenschluss wurden alle Loks mit Ausnahme der O&K-Lok, die bis 1969 unter der Nummer LCK31 in Betrieb war, sofort veräußert. Vermutlich wurden sie an die Zuckermühlen entlang der Strecke oder die Hafenbetreiber in Hualien oder Taitung abgegeben.

Im nördlichen Abschnitt wurden für den Bau zunächst sechs dreiachsige Tenderloks bei Vulcan Foundry (später als LCK20 klassifiziert) und Andrew Barclay Sons (später als LCK10 klassifiziert) bestellt, die teilweise zunächst an Waldbahnen verliehen wurde, teilweise aber auch im Streckenbetrieb verwendet wurden. Die Baureihe für den Streckenbetrieb schlechthin wurde die Baureihe LDK50. Von diesen vierachsigen Tenderloks wurden zunächst drei Exemplare bei HK Porter in den USA bestellt, zehn Nachbauten durch japanische Firmen folgten. Damit sind die meisten Baureihen auch schon erwähnt. Die einzig verbliebene Ursprungslok aus dem Südabschnitt (die oben bereits erwähnte O&K-Lok) wurde 1928 bei Nippon Sharyo als Einzelexemplar nochmals nachgebaut (später als LCK30 klassifiziert). Im Zweiten Weltkrieg fanden zwei weitere Tenderloks (LCK40) aus Japan den Weg zur Taitung Line sowie als einzige Schlepptenderloks vier Exemplare der japanischen Baureihe JGR 900 (LDT100).

Nach dem Krieg standen eigentlich einige Loks zur Ausmusterung an, aber die stark angestiegenen Transportanforderungen an die Bahn sowie der Verzicht auf den Neuerwerb von Dampfloks führte dazu, dass praktisch alle im vorigen Abschnitt erwähnten Dampfloks bis 1968 im Dienst waren (was muss das für ein herrlicher Bahnbetrieb in toller Landschaft gewesen sein!), erst dann endete abrupt mit der Anschaffung neuer Dieselloks der Dampfbetrieb auf einen Schlag fast komplett. Lediglich zwei Loks (LCK58 und LCK59) wurden noch an den jeweiligen Streckenenden in Taitung und Hualien vorgehalten, wo sie bis 1979 noch im Rangierbetrieb aushalfen oder zur Zuckerrohrerntezeit im Einsatz waren. Danach wurden die Loks noch bis zur abgeschlossenen Umspurung betriebsbereit vorgehalten, ehe sie endgültig arbeitslos wurden. Erstaunlich viele Loks blieben erhalten, mit LDK59 gibt es seit einigen Jahren sogar wieder ein betriebsfähiges Exemplar.



KlasseAchsfolgeBeschreibung/ Auflistung FahrzeugeBild (Klick zum Vergrößern)




LCK200-6-0TFür den Bau des nördlichen Teils der Taitung Line orderte die japanische Gouverneursverwaltung 1910 zunächst zwei dreiachsige, knapp 14t schwere Tenderloks bei Vulcan, die als No. 1 und 2 eingereiht wurden. Im Jahr darauf folgten nochmals zwei Exemplare (No. 3 und No.4). Da sich der Bau der Linie hinzog, wurde mindestens No. 2 an die Alishan Forest Railway abgegeben, wo sie zunächst beim Bau, später auch im Streckenbetrieb eingesetzt wurde (ggf. wurde auch No.1 und No.3 oder No.4 zunächst in Alishan eingesetzt). Später ging sie aber wieder zurück an die Taitung Line, deren nördlicher Streckenabschnitt in Teilen 1917 in Betrieb ging. 1928 wurden die Loks in L20 - L23 umnummeriert, 1937 in LC110 - LC113. Mit dem Übergang der Taitung Line an die TRA erhielten die Loks 1947 die Nummern LCK21 - LCK24 gemäß dem Nummernschema der TRA. Eine oder mehrere der Loks gingen später ggf. an die Muguashan Forest Railway, die anderen blieben wohl noch bis 1960 in Betrieb. Alle Loks wurden leider verschrottet.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/29/The_TRA_LCK22_steam_locomotive_circa_1910.jpg/320px-The_TRA_LCK22_steam_locomotive_circa_1910.jpgUnknown author / Public domain from Wikimedia Commons
21 - 2LCK21 - LCK221910VUL1457, 14581910at least No. 2 used at Alishan Forest Railway since 1911 for some years, later returned; No.1 maybe also first used at Alishan; some after 1947 maybe sold to Muguashan or Lanshan Forest Railway
23 - 4LCK23 - LCK241911VUL1671, 1672 1911one maybe also first used at Alishan; some after 1947 maybe sold to Muguashan or Lanshan Forest Railway




LCK100-6-0TNeben den Vulcan Loks (LCK20) wurden 1911 auch zwei 14,25t schwere Tenderloks bei Andrew Barclay bestellt, die dann aber aus unbekannten Gründen erst 1915 gebaut und ausgeliefert wurden. Sie erhielten zunächst die Nummern 5 und 6, für No.5 ist noch eine Umzeichnung in L10 (1928) bzw. LC101 (1937) und schließlich LCK11 (1946) verzeichnet. Sie wurde ab 1940 von der Waldbahn von Lintianshan geliehen/geleast und auf der kurzen Anschlusstrecke zur Taitung Line benutzt. 1951 übernahm die Waldbahn dann die Lok, ehe sie dort 1962 abgestellt und vermutlich vor Ort verschrottet wurde. Zu der anderen Lok sind mir keine Details bekannt, sie ist aber auch nicht erhalten geblieben. leider kein Bild :-(
2LCK11 - LCK12??AB1342, 13431915LC101 lent/leased to Lintianshan Forest Railway in 1940, 1952 taken over by the latter, scrapped in 1962




LDK500-8-0TFür den Betrieb auf der Taitung Line orderte die japanische Gouverneursverwaltung 1913 drei vierachsige und 21,8t schwere Tenderloks bei HK Porter, die als No. 10 - 12 eingereiht wurden. Die Loks bewährten sich wohl und so wurden zwischen 1917 und 1925 nochmals sechs Nachbauten bei Kisha Seizo, Nippon Sharyo und Hitachi bestellt, die als No. 20 - No. 25 eingereiht wurden. Die neun Loks wurden 1928 in L50 - L58 umgezeichnet. 1930 bzw. 1937 wurden drei weitere Loks beschafft (L59 - L61). Die nun zwölf Loks wurden 1937 in LD1050 - LD 1061 umnummeriert, 1938 wurde noch ein weiteres Exemplar bei Nippon Sharyo bestellt. Die Loks bildeten lange Zeit das Rückgrat auf der Taitung Line. Alle Loks überlebten den Zweiten Weltkrieg und wurden 1949 von der TRA in LDK51 - LDK63 umnummeriert. Mit der Beschaffung von Dieselloks wurden 1969 fast alle Loks stillgelegt, die fünf ältesten Loks wurden zeitnah verschrottet. LDK58 und LDK59 wurden noch betriebsfähig erhalten, um an den jeweiligen Streckenenden in Taitung und Hualien den Rangierbetrieb sowie das hohe Transportvolumen während der Zuckerrohrernte abwickeln zu können, die restlichen Loks wurden nicht betriebsfähig abgestellt. Mit der Umspurung auf Kapspur im Jahre 1982 wurden alle Loks obsolet. LDK58 und LDK59 blieben in Taipei bzw. Hualien zunächst als Denkmallok erhalten, LDK59 wurde 2011 wieder betriebsfähig aufbereitet und fährt seither auf einem kleinen Rundkurs im Hualien Railway Cultural Park. Die restlichen sechs Loks wurden ebenfalls vor der Verschrottung gerettet und nach Japan verkauft, wo inzwischen wohl nur noch LDK56 und LDK57 als Denkmalloks erhalten sind.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/16/Taiwan-railway-administration-LDK56-20110415.jpg/320px-Taiwan-railway-administration-LDK56-20110415.jpgLERK / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) from Wikimedia Commons
310-12LDK51 - LDK531915HKP5644 - 56461915
120LDK541917KS2471917
221-22LDK55 - LDK561919KS290 - 2911919LDK56 on display in Japan
123LDK571921KS5441921on display in Japan
124LDK581923NS811923on display at Taipei Railway Station
125LDK591925HIT1731925since 2011 back in working order at Hualien Railway Cultural Park
1LD1059LDK601930HIT4211930
2LD1060 - LD1061LDK61 - LDK621937KS1448, 14561937
1LD1062LDK631938NS5571938




LCK300-6-0TDie japanische Staatsbahn orderte 1912 Teile für sieben dreiachsige Tenderloks in 762mm Spurweite bei Orenstein&Koppel für die "Yubetsu Light Rail Line". Nachdem man die Linie aber bereits 1916 umspurte, wurden die Loks arbeitslos. Die Taitung Sugar Co., Ltd. kaufte eine der Loks und setzte sie zunächst auf ihrer Zuckerbahn ein, bevor die Lok 1922 an die Staatsbahn verkauft wurde und auf dem südlichen Abschnitt der Taitung Line als No. 32 zum Einsatz kam. 1928 wurde bei Nippon Sharyo nochmals ein Nachbau geordert und als No. 36 eingereiht. Kurz darauf erfolgte eine Umnummerierung als L31 und L32, 1937 erhielten die Loks die Nummern LC121 und LC122 und 1949 schließlich die Nummern LCK31 und LCK32. Beide Loks blieben über 50 Jahre bis 1969 in Betrieb. LCK31 blieb als Denkmallok in Xicheng erhalten, LCK32 wurde 1979 verschrottet.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/79/Rail_museum_in_Xincheng_2014_1.jpg/320px-Rail_museum_in_Xincheng_2014_1.jpgSmiley.toerist / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons
132LCK311922OK5808?1912on display at Xincheng
136LCK321928NS1951928




LCK400-6-0TZwei 1941 bei Kataoka Iron Works hergestellte Tenderloks mit drei Antriebsachsen. Vermutlich wurden die Loks für Rangierzwecke und den Zuckerrohrtransport verwendet, der im Krieg eine hohe strategische Bedeutung hatte.leider kein Bild :-(
2LCK41 - LCK42?1941KAT1941




LDT1002-8-2Für den schweren Güterverkehr auf 762mm-Linien im besetzten Korea orderte die japanische Eisenbahnverwaltung sechsachsige Schlepptenderloks, die trotz der Achsfolge problemlos auf Radien mit 40m verkehren konnten, was durch dynamisch gelagerte Treibachsen erreicht wurde. Die Loks wurden unter der Baureihe JGR 900 eingereiht und bewährten sich bestens, das letzte Exemplar in Nordkorea wurde wohl erst 2006 außer Betrieb genommen. Insgesamt 12 Exemplare wurden für Bahnen im besetzten Korea gebaut, es sollten die größten jemals gebauten Dampfloks für 762mm Spurweite gewesen sein. 1942 bestellte dann auch die japanische Eisenbahnverwaltung für Taiwan vier Exemplare der Baureihe JGR 900. Die Loks wurden noch von Nippon Sharyo ausgeliefert, drei weitere bestellte Loks wurden 1943 zwar noch gebaut, aber wegen des Krieges nicht mehr nach Taiwan geliefert. Die TRA übernahm 1949 alle Exemplare und reihte sie unter den Nummern LDT101 - LDT104 ein. Eigentlich waren die Loks für die lange Strecke prädestiniert. Da es allerdings kaum durchgehende Züge auf der Gesamtstrecke gab und sich insbesondere der Güterverkehr auf lokale Teilabschnitte konzentrierte, waren die Loks nich sonderlich beliebt. Aufgrund des stark angestiegenen Verkehrs musste man aber bis zur weitgehenden Einstellungen des Dampfbetriebs 1969 auf die Loks zurückgreifen. LDT103 blieb erhalten und steht im Hualien Railway Cultural Park als Denkmallokhttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/TRA_SL_LDT103.jpgcci hu / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0) from Wikimedia Commons
4LD501 - LD504LDT101 - LDT1041942NS958, 1063 - 10651942LDT103 on display at Hualien


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/29/The_TRA_LCK22_steam_locomotive_circa_1910.jpg/1024px-The_TRA_LCK22_steam_locomotive_circa_1910.jpg
Bild 15: LCK22 wurde 1910/11 von Vulcan als eine von mindestens zwei Loks an die damals in Bau befindliche Taitung Line geliefert (Photo by Unknown author / Public domain from Wikipedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/79/Rail_museum_in_Xincheng_2014_1.jpg/1024px-Rail_museum_in_Xincheng_2014_1.jpg
Bild 16: LCK31 wurde bereits 1912 bei Orenstein&Koppel gebaut und kam zunächst in Japan sowie bei einer Zuckerrohrbahn bei Taitung zum Einsatz. Erst seit 1922 kam sie zur Taitung Line, wo sie bis 1969 im aktiven Betriebsdienst war. Inzwischen ist sie in Xincheng als Denkmallok aufgestellt (Photo by Smiley.toerist / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/16/Taiwan-railway-administration-LDK56-20110415.jpg/1024px-Taiwan-railway-administration-LDK56-20110415.jpg
Bild 17: LDK56 (Kisha Seizo, 1919, 291) ist eine von wohl mindestens vier erhaltenen, vierachsigen Dampfloks der Baureihe LDK50, die zunächst in drei Exemplaren 1915 von H.K.Porter geliefert wurden, später folgten nochmals zehn Loks von diversen japanischen Herstellern (Photo by LERK / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) from Wikimedia Commons).


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/TRA_SL_LDT103.jpg
Bild 18: Lok LDT103 scheint als einzige Lok der Baureihe LDT100 überlebt zu haben. Sie steht als Denkmallok in Hualien und ist damit stolze Vertreterin der größten je für 762mm-Spurweite gebauten Dampflok der Welt (Photo by cci hu / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0) from Wikimedia Commons).



So, damit möchte ich das Kapitel Dampflokomotiven in Taiwan schließen. Ich hoffe, dass euch der interessante Ritt durch fast 100 Jahre Dampflokgeschichte auf einer Insel im Pazifik ein bisschen Spaß gemacht hat. Im nächsten Reiseabschnitt geht es dann weiter zu den Dieselloks und ich würde mich freuen, wenn ihr dann wieder dabei seid.

Hohenzollern

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 18.02.21 15:44

Aus der Hoh Liste der Merte CD

D	444	1888	Victor	Bn2t	1067	.02.1888	P. Herbrand & Co., Ehrenfeld/Köln, für Formosa
D*	445	1888	Victor	Bn2t	1067	.02.1888	P. Herbrand & Co., Ehrenfeld/Köln, für Formosa /19xx Denkmal, Historisches Museum, Taipeh, Taiwan (ausgestellt im New Park, 03.1999 Aufarbeitung Werkstatt Taipeh)

die anderen zitierten Loks passen nicht:


D	483	1888		Bt	1067	.10.1888	C. Illies & Co., Hamburg, für Sanuki Eisenbahn "1"
D	484	1888		Bt	1067	.10.1888	C. Illies & Co., Hamburg, für Sanuki Eisenbahn "2"

RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 15:45.

Re: Hohenzollern

geschrieben von: Flo1979

Datum: 18.02.21 15:50

Hallo Joachim,

vielen Dank für die Ergänzung. Da hat ein japanischer Eisenbahnfreund die Nummern vielleicht vertauscht. Die Aufarbeitung der verbliebenen Lok erfolgte allerdings nur "kosmetisch", sie wurde vermutlich nicht betriebsfähig aufgearbeitet. 2017 stand sie in einem Glaskasten vor dem Nationalmuseum (eigene Sichtung).

Viele Grüße

Florian

Re: Hohenzollern

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 18.02.21 15:53

immer wieder gerne, Flo!

Ich weise Jens auf Deine aktuelle Sichtung hin - dann kann er die Daten aktuell halten!

RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(

Zur class 200

geschrieben von: 03 1008

Datum: 19.02.21 07:55

Hallo Florian,

herzlichen Dank für diese tolle Fleißarbeit!

Ein Foto der Alco Pacific No. 200 gibt es hier: [www.flickr.com]

Viele Grüße, Helmut

Edit: Viele Daten über die Pacifics hier: [en.wikipedia.org]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 14:19.

Zur class LCK 40

geschrieben von: 03 1008

Datum: 19.02.21 08:42

Hallo,

ein Foto der LCK 42 lässt sich hier aufrufen: [images-wixmp-ed30a86b8c4ca887773594c2.wixmp.com]

Viele Grüße, Helmut

Zur class LCK 31

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 19.02.21 12:44

aus dem OK Verzeichnis der Merte CD:


D	5804	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "200"
D	5805	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "201"
D	5806	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "202"
D	5807	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "203"
D	5808	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "204"
D	5809	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "205"
D	5810	1912	90 PS	Ct	762	.08.1912	Japanische Staatsbahn "206"

RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(

Re: Zur class 200

geschrieben von: Flo1979

Datum: 19.02.21 15:06

Hallo Helmut,

wie immer vielen herzlichen Dank für deine Ergänzungen . Die ALCO-Lok sieht ja wirklich sehr hübsch aus. Nur durch Veröffentlichung meines Berichts bin ich auf deine fantastische Berichtsreihe über die Dampftour nach China gestoßen. Das muss ich mir nochmal in aller Ruhe zu Gemüte führen. Bis jetzt hat die Zeit leider nur zu einem Überfliegen gereicht.

Viele Grüße

Florian

Zur class 18 No. 33

geschrieben von: 03 1008

Datum: 19.02.21 15:11

Hallo,

von der North British 18378 gibt es dieses schöne Werkfoto:

[viewer.e-pics.ethz.ch]

Grüße, Helmut

Re: Zur class LCK 31

geschrieben von: Flo1979

Datum: 19.02.21 15:11

Hallo Joachim,

auch hier nochmals vielen Dank für die Ergänzungen. Du kannst Jens Merte zurückmelden, dass die 5808 noch immer als Denkmallok vor einem Marmorwerk in Xincheng, einem nördlichen Vorort von Hualien, steht.

Viele Grüße

Florian

Re: Zur class 3 / 9

geschrieben von: dreiradclaus

Datum: 19.02.21 18:23

Hier die Loks der class 3 / Class 9

Hersteller Baujahr FabNo  Achfolge    Nummer
Hawthorn    1889   2118   1'C1'n2t      3
Hawthorn    1889   2119   1'C1'n2t      4
Hawthorn    1889   2120   1'C1'n2t      5
Hawthorn    1893   2269   1'C1'n2t      6
Hawthorn    1893   2270   1'C1'n2t      7
Hawthorn    1893   2271   1'C1'n2t      8

Avonside    1871    835    1'Bn2t       9 
die verlorengegangene No 5 müsste Sharp 2104 sein

Gruß
Claus

http://lokomotivnamen-locomotivenames.de.tl/




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 18:52.
Quizfrage: Wie viele Philadelphias gibt es in Großbritannien? Baldwin hatte dort die damals weltgrößte Lokomotivfabrik und ich kenne nur das aus den USA.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!

Re: Zur class 10

geschrieben von: dreiradclaus

Datum: 19.02.21 19:01

Zu class 20 gibt meine Datenbank leider nur diese 2 Loks her:

Beyer   1892   3529  Cn2t   1892 Stadt Tokyo - Wasseraufbereitung 166   
                                         ???? Taiwan                                          10  + 1937
Beyer   1892     3530   Cn2t  1892 Stadt Tokyo - Wasseraufbereitung  167   
                                        ????  Taiwan                                          11  + 1936

Die Stadt Tokyo hatte noch eine dritte Lokomotive (Krauss 3279 ex JNR 1402 ex Kyushu Tetsido 34) aber das ist sehr spekulativ.

http://lokomotivnamen-locomotivenames.de.tl/




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 19:02.

Zur DK 500

geschrieben von: 03 1008

Datum: 19.02.21 19:40

finde ich bei Merte nur diese zehn Henschel Dt:

Henschel D 18443 1921 Dt 1067 neu Takata Railway [Taiwan]
Henschel D 18444 1921 Dt 1067 neu Takata Railway [Taiwan]
Henschel D 18445 1921 Dt 1067 neu Takata Railway [Taiwan]
Henschel D 18446 1921 Dt 1067 neu Takata Railway [Taiwan]
Henschel D 18447 1921 Dt 1067 neu Takata Railway [Taiwan]
Henschel D 18448 1921 Dt 1067 neu Takata Railway [Taiwan]

Henschel D 20066 1924 Dt 1067 neu Takata Railway "A 7"
Henschel D 20067 1924 Dt 1067 neu Takata Railway "A 8"
Henschel D 20068 1924 Dt 1067 neu Takata Railway "A 9"
Henschel D 20069 1924 Dt 1067 neu Takata Railway "A 10"
Hallo Ladehilfe,

Ladehilfe schrieb:
Baldwin hatte dort die damals weltgrößte Lokomotivfabrik und ich kenne nur das aus den USA.
ich kenne ehrlich gesagt auch nur Baldwin aus den USA. Ein blöder Copy&Paste-Fehler im Excel. Werde ich gleich oben korrigieren.


Viele Grüße

Florian

@Helmut, Claus: vielen Dank!

geschrieben von: Flo1979

Datum: 19.02.21 21:40

Hallo Helmut, hallo Claus,

vielen lieben Dank für die Ergänzungen. Das werde ich oben noch entsprechend einarbeiten. Bzgl. der vor dem Nationalmuseum ausgestellten Loks hier noch meine beiden Sichtungsbilder von meinem Besuch 2017. Eigentlich würde ich die Bilder ob der lausigen Qualität hier gar nicht zeigen wollen. Aber die Loks sind in einem Glaskasten untergebracht, den man nicht betreten kann (jedenfalls nicht zur Zeit meines Besuches). Es waren sowohl No.1 als auch No.9 im Glaskasten abgestellt. Die angebrauchten Informationstafeln habe ich ebenfalls fotografiert:

https://live.staticflickr.com/65535/50378292777_87600cca66_b.jpg


https://live.staticflickr.com/65535/50378114221_97652e7e04_b.jpg


https://live.staticflickr.com/65535/50377415563_718d70cbec_b.jpg


https://live.staticflickr.com/65535/50378293107_2783055662_b.jpg



Viele Grüße

Florian

Re: Zur DK 500

geschrieben von: dreiradclaus

Datum: 20.02.21 01:36

Takata & Co. war ein japanisches Handelshaus bzw. ein Handelsagent der in ganz Südostasien aktiv war.

Die 2 fehlenden Loks A11 & A12 /DK502) sind

Henschel 1926 20722 Dt A 11
Henschel 1926 20723 Dt A 12 / DK 502

Gruß
Claus

http://lokomotivnamen-locomotivenames.de.tl/




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 09:09.

Re: Zur DK 500

geschrieben von: 03 1008

Datum: 20.02.21 07:28

... oder doch lt Merte?

Henschel D 20722 1926 Dt 1067 neu F. Harada & Co., Hamburg für Japan
Henschel D 20723 1926 Dt 1067 neu F. Harada & Co., Hamburg für Japan

Grüße, Helmut
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