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 04 - Historisches Forum 

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Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs - Bilder vom aktuellen Betriebsgeschehen bitte nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen veröffentlichen. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen. Die Qualität der Bilder sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahnforum! Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten bitte in die entsprechenden Foren stellen.
Heute wieder mal eine Bilderreihe von meinen Besuchen bei den “Osthannoverschen Eisenbahnen AG (OHE)“. Thema diesmal: Der OHE-Güterverkehr auf der knapp 59 km langen Strecke Celle – Soltau über Beckedorf (Abzweig der OHE-Strecke nach Muster) und Bergen (in Bergen-Ost Abzweig der Anschlussbahn zum Lagerbahnhof).
Die auch „Falkenbergbahn“ genannte Strecke war/ist stets das Kernstück im OHE-Netz. Während der Personenverkehr hier eigentlich nur im Vorortbereich Celle bedeutend war, sah das im Güterverkehr wegen des Durchgangsverkehrs nach Lüneburg und Winsen sowie starken Militärverkehrs -insbesondere von/nach Bergen Lagerbahnhof und über Beckedorf in Richtung Munster- anders aus.
Zu Zeiten des Schienenpersonenverkehrs waren OHE-Güterzugaufnahmen für mich stets „Beifang“. Später kam ich dann hin und wieder mit dem Pkw an die Strecke, denn man musste wegen der durchaus sehr unterschiedlichen Intensität des Güterverkehrs schon etwas flexibel sein. So erlebte ich Tage, an denen bei Fotolicht gerade mal mit 2-3 Zügen zu rechnen war, aber auch Besuchstage, an denen vor allen Dingen die Militärzüge fast im 30 Min-Takt verkehrten und ein Wechsel des Fotostandortes meistens das Verpassen des nächsten Zuges bedeutete. Da wurde dann deutlich, warum die Strecke frühzeitig volle signaltechnischen Ausstattung bekommen hatte und die diversen Kreuzungsbahnhöfe auch real gebraucht wurden.

Die Bilder dieser Reihe entstanden im Zeitraum 1973 bis 2004; die Fotoreise beginnt in Celle.

Fortsetzungen folgen.

Link zum Teil 2: [www.drehscheibe-online.de]
Link zum Teil 3: [www.drehscheibe-online.de]
Link zum Teil 4: [www.drehscheibe-online.de]
Link zum Teil 5: [www.drehscheibe-online.de]
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Link zum Teil 7: [www.drehscheibe-online.de]
Link zum Teil 8 (Schluss): [www.drehscheibe-online.de]

Viele Grüße
Dieter


Meine bisherigen OHE-Reihen im HiFo:
* OHE-Personenverkehr Wittingen-Rühen: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Güterverkehr Wittingen-Rühen: [www.drehscheibe-online.de]
* Der letzte reguläre OHE-Personenzug in Winsen: [www.drehscheibe-online.de]
* Das letzte OHE-Reisezugpaar im Raum Soltau: [www.drehscheibe-online.de]
* Die OHE-Strecke Soltau – Neuenkirchen: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Reisezüge Wittingen – Celle: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Triebwagenverkehr in Celle: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Triebwagenverkehr Celle - Hermannsburg: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Personenverkehr Lüneburg - Schwindebeck: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Personenverkehr Lüneburg - Bleckede: [www.drehscheibe-online.de]
* OHE-Güterverkehr Lüneburg - Bleckede: [www.drehscheibe-online.de]
* Die OHE-Strecke Beckedorf – Munster: [www.drehscheibe-online.de]




2 OHE Dieter Riehemann 7434_24.jpg
Die Güter- und Übergabezüge zwischen dem Kleinbahnhof Celle-Nord und dem Güterbahnhof Celle der Staatsbahn bespannten in aller Regel OHE-Lokomotiven und durchfuhren dabei immer den Personenbahnhof Celle der Staatsbahn, wie hier die Lok 60 022 am 31.05.1974

2 OHE Dieter Riehemann 75118_30.jpg
Lok 23 042 mit einer Rangierabteilung im Staatsbahn-Pbf Celle, 01.10.1975

3 OHE Dieter Riehemann 7311_13.jpg
Lok 60 022 am 19.01.1973 bei Rangierarbeiten im Bahnhof Celle Nord

4 OHE Dieter Riehemann 76085_19.jpg
Die Loks 150 073 „Soltau“ und 200 093 „Berlin“ warteten am 31.07.1976 in Celle-Nord auf den nächsten Einsatz

5 OHE Dieter Riehemann 8018_15.jpg
Lok 120 054 mit einer Bedienfahrt nach Celle-Nord auf dem Hafengleis Mühlenmasch, aufgenommen auf der Allerbrücke (gemeinsam genutzt von Schiene und Straße) am 06.06.1980

Alle Fotos stammen, wenn nichts anderes angegeben ist, von mir und sind urheberrechtlich geschützt.
Mein HiFo-Beitragsverzeichnis: [www.drehscheibe-online.de].




9-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.20 08:24.
6 OHE Dieter Riehemann 7308_72.jpg
Stets interessant bei einem Aufenthalt in Celle war der Blick in das Bw-Gelände am Nordkopf des Bahnhofs Nord. Am 19.01.1973 war hier die Lok 60 021 zu sehen, links daneben der DT 0503, ganz links ist noch ein Teil des DT 0501 erkennbar

7 OHE Dieter Riehemann 7308_74.jpg
Lok 60 021 auf der Drehscheibe des Bw Celle-Nord am 19.01.1973

8 OHE Dieter Riehemann 9240_25.jpg
Im Bw Celle-Nord traf man auch immer einige „Exoten“ aus dem bunten OHE-Fahrzeugpark an, wie hier am 22.08.1992 die meistens für den Bw-Verschubdienst eingesetzte Köf 0607. Bei der Lok handelte es sich um eine ex Wehrmachts-Schmalspurlok, die 1947 umgespurt wurde (Werkslok DEA) und 1963 in den OHE-Bestand kam

9 OHE Dieter Riehemann 0440_12.jpg
Nochmals die Köf 0607 im Bw Celle-Nord, aufgenommen am 21.08.2004 in einem inzwischen ungepflegt wirkenden Zustand

10 OHE Dieter Riehemann 9240_12.jpg
Köf 0606 im Bw Celle-Nord am 22.08.1992

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3-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.20 08:05.
Ich sage schon einmal Danke für die herrlichen Bilder aus meiner Heimatstadt!

Freue mich auf die Fortsetzung.
Moin Dieter,
dem Dank schließe ich mich an. Den 0503 habe ich im selben Jahr auch im Bw13 angetroffen, den 0501 leider nicht.

Gruß Fred
Sehr gut gefällt mir das Bild vom 01.10.1975, mit dem Blick auf Gleis 2/3. Alles schon Gesichte, Gleis 2 ist heute Stumpfgleis, Nahverkehrszüge nach Isenbüttel-Gifhorn fahren heute auch nicht mehr, die Zugzielanzeiger müssen irgendwann zwischen 1980 und 1985 usgetauscht worden sein gegen die flachere Faltblattanzeigen, und das Büro des Aufsichtsbeamten 'Cp' Gleis 4/5, dessen Fenster zu erkennen ist, existiert leider auch nicht mehr.
Guten Morgen,

ich genieße immer sehr Deine schönen Beiträge, danke dafür.

Frage in die Runde: was ist das für ein Güterwagen hinter der Lok auf dem ersten Bild, bwz. wenn das ein Rungenwagen ist, was hat der geladen? Behälter für chemische Erzeugnisse, lebende Forellen oder ... ? Ich freue mich über Aufklärung.

Gruß aus dem Norden Bremens

"Ich besinne mich, dass es ihm in der Schule immer so schwer ward, die Commata und Puncta recht zu setzen. Sieht er,(...), wo der Verstand halb aus ist, setzt Er ein Comma; wo er ganz aus ist, ein Punctum, und wo gar keiner ist, kann er setzen was Er will." (Matthias Claudius - 1774)

Hallo Dieter!

Mit diesen OHE-Aufnahmen aus meiner Heimatstadt erfreust du mich sehr.
Deine Beiträge, wenn auch nicht immer kommentiert, sind für mich "Pflichtbeiträge".

Aus dem Süden der Republik die besten Grüße!

Olaf Ott
Danke für die tolle Fotoserie aus Niedersachsen! Ich bin Baujahr 1970, also war ich natürlich trotz Wohnortnähe damals noch zu klein, um die tollen Zeiten der OHE mitzubekommen.

Aaaber: ein bißchen Korinthenkackerei muss sein ;-) Ich amüsiere mich, weil nahezu jeder Eisenbahnfreund die Loknummern der OHE im Format 123 456 schreibt. Wir sind wohl alle zu sehr vom Baureihenschema der Bundesbahn geprägt: dreistellige Baureihe, dreistellige Ordnungsnummer. Nun hat die OHE ihre Loks - wie wir auf den Bildern sehen - nicht immer konsequent beschriftet, oft ohne Leerschritt. Aber auf den Bildern der 600 21 z.B. kann man schön sehen: Es war eigentlich die PS-Zahl gemeint (war wichtig für den Lokleiter), die letzten zwei Stellen waren einfach eine laufende Nummer, und die kam - über alle "Baureihen" - nur ein Mal vor. Auch die großen Loks "hießen" demzufolge richtig z.B. 1500 73 oder 2000 93 ;-)

Gruß aus Bruchhausen-Vilsen
Andreas
Hallo Dieter,
das Bw Celle Nord habe ich auch schon einige Male besucht, das war früher kein Problem. Die Köf 0607 war, was aus den SW-Bildern nicht unbedingt hervorgeht, grün lackiert. Wahrscheinlich die Farbe des Vorbesitzers.
Das letzte Bild zeigt übrigens nicht die 0604 - die hatte Stangenantrieb- , sondern die 0606 (steht dran). Gerne mehr davon.

Gruß Werner


Hallo Dieter,

schön, dass Du wieder eine Bildreihe über die OHE startest. Immer gern gesehen - freue mich schon auf die Fortsetzungen....


Zu den Bezeichnungen der OHE-Dieselloks schrieb Andreas Schulz:

Ich amüsiere mich, weil nahezu jeder Eisenbahnfreund die Loknummern der OHE im Format 123 456 schreibt. Wir sind wohl alle zu sehr vom Baureihenschema der Bundesbahn geprägt: dreistellige Baureihe, dreistellige Ordnungsnummer. Nun hat die OHE ihre Loks - wie wir auf den Bildern sehen - nicht immer konsequent beschriftet, oft ohne Leerschritt. Aber auf den Bildern der 600 21 z.B. kann man schön sehen: Es war eigentlich die PS-Zahl gemeint (war wichtig für den Lokleiter), die letzten zwei Stellen waren einfach eine laufende Nummer, und die kam - über alle "Baureihen" - nur ein Mal vor. Auch die großen Loks "hießen" demzufolge richtig z.B. 1500 73 oder 2000 93 ;-)

Gerade die 150 073 und die 200 093 sind ganz schlechte Beispiele - die hatten am Führerhaus nämlich die Trennung wirklich in der Mitte angeschrieben....

Sieht man auf dem Foto der 150 073 von Dieter und hier noch ein Bildausschnitt von der 200 093:

https://abload.de/img/ohe200093l6k7s.jpg


Es war leider nie einheitlich - wie Andreas schon schreibt:

Die 800 PS MaK-Loks hatten eine 6-stellige Loknummer; dort war z. B. 800 011 angeschrieben. Das müsste dann also eine 8000 PS-Lok gewesen sein..... ;-))

Bei der 100 031 stimmte es dann wieder....

Die 400 PS-Deutzloks hatten die Trennung so: 400 61 und 400 62 und auch die MaK 650 PS-Loks folgten diesem Muster: 600 21 ....

Die 1200 PS Stangenloks hatten dann wieder die Trennung in der Mitte: 120 051 etc.

Als 1979 die beiden neuen 1400 PS - Loks von MaK kamen, war keine Trennung mehr zu sehen - dort war 140001 und 140002 angeschrieben. So folgten dann auch die 150003 und 150004....

Nach der Einführung des neuen "Buchstaben-Outfits" zum 50-jährigen bestehen der OHE im Jahre 1994 verschwand fast bei allen Loks die Trennung - die Ziffern waren nun auch größer....

Hp 1 aus Celle,
Thorsten Bretschneider



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 23:27.
Werner schrieb:
Das letzte Bild zeigt übrigens nicht die 0604 - die hatte Stangenantrieb- , sondern die 0606 (steht dran). Gerne mehr davon.
Hallo Werner,

danke für den Hinweis, ist korrigiert.

Gruß
Dieter

Alle Fotos stammen, wenn nichts anderes angegeben ist, von mir und sind urheberrechtlich geschützt.
Mein HiFo-Beitragsverzeichnis: [www.drehscheibe-online.de].
Andreas Schulz schrieb:
Aaaber: ein bißchen Korinthenkackerei muss sein ;-) Ich amüsiere mich, weil nahezu jeder Eisenbahnfreund die Loknummern der OHE im Format 123 456 schreibt. Wir sind wohl alle zu sehr vom Baureihenschema der Bundesbahn geprägt: dreistellige Baureihe, dreistellige Ordnungsnummer. Nun hat die OHE ihre Loks - wie wir auf den Bildern sehen - nicht immer konsequent beschriftet, oft ohne Leerschritt. Aber auf den Bildern der 600 21 z.B. kann man schön sehen: Es war eigentlich die PS-Zahl gemeint (war wichtig für den Lokleiter), die letzten zwei Stellen waren einfach eine laufende Nummer, und die kam - über alle "Baureihen" - nur ein Mal vor. Auch die großen Loks "hießen" demzufolge richtig z.B. 1500 73 oder 2000 93 ;-)
Hallo Andreas,

die unterschiedlich positionierten Leerzeichen bei den damaligen OHE-Lokbeschriftungen waren etwas verwirrend, folgten sie doch keiner stets nachvollziehbaren Logik. Darum bleibe ich hier bei meinen Texten dabei, stets die drei letzten Ziffern der Loknummern durch ein Leerzeichen abzusetzen. So war es bei der überwiegenden Anzahl der OHE-Streckenloks und das ist für mich auch nachvollziehbar: Loks mit z.B. „60 … = 600 PS (= V 60) „200 …“ = 2000 PS (= V 200). Die OHE orientierten sich bei den "Baureihenbezeichnungen" ja ohnehin auch immer etwas an den Baureihenbezeichnungen der Staatsbahn. Aber die Meinungen mögen da verschieden sein.

Viele Grüße
Dieter

Alle Fotos stammen, wenn nichts anderes angegeben ist, von mir und sind urheberrechtlich geschützt.
Mein HiFo-Beitragsverzeichnis: [www.drehscheibe-online.de].
Dieter Riehemann schrieb:
Hallo Andreas,

die unterschiedlich positionierten Leerzeichen bei den damaligen OHE-Lokbeschriftungen waren etwas verwirrend, folgten sie doch keiner stets nachvollziehbaren Logik. Darum bleibe ich hier bei meinen Texten dabei, stets die drei letzten Ziffern der Loknummern durch ein Leerzeichen abzusetzen. So war es bei der überwiegenden Anzahl der OHE-Streckenloks und das ist für mich auch nachvollziehbar: Loks mit z.B. „60 … = 600 PS (= V 60) „200 …“ = 2000 PS (= V 200). Die OHE orientierten sich bei den "Baureihenbezeichnungen" ja ohnehin auch immer etwas an den Baureihenbezeichnungen der Staatsbahn. Aber die Meinungen mögen da verschieden sein.

Viele Grüße
Dieter
Guten Abend,

na so ganz ernst gemeint war mein Eintrag ja auch nicht. Daher "Korinthenkackerei" statt Kritik. Aber ja, ich lerne jetzt auch, dass die Beschriftungen keinesfalls konsequent waren. Auf den Bildern im zweiten Teil zu dieser Serie tatsächlich wunderbar zu sehen. Asche auf mein Haupt... Und selbst wenn die mir bekannten "600er" damals noch "richtig" beschriftet waren: als mein damaliger Arbeitgeber die 600 21 kaufte, war sie tatsächlich auch längst als 60021 - also ohne Leerschritt - beschriftet.

Trotzdem: die Bilderserien machen großen Spaß!

Gruß
Andreas
Hallo,

Die Geschichte der OHE-Baureihenbezeichnungen ist sowie recht interessant.

Die ersten Streckendiesel der 800PS-Klasse wurden als 800 011 bis 800 013 bezeichnet, also Baureihe 800 und Ordnungsnummern 011-013. Diese Nummern waren 1:1 die Fabriknummern dieser Loks bei MaK.

Hätte man das Prinzip weitergeführt wären ab den ersten 1000PS-Maschinen siebenstellige Loknummern entstanden, daher ging man dann wohl zur Kombination "PS-Zahl als Baureihennummer plus zweistellige Ordnungsnummer" über. Von den 800er-Loks abgesehen scheint die Leerstelle in der Anschrift, falls vorhanden, das zu bestätigen.

Übrigens sind in den mir bekannten Buchfahrplänen der OHE die Baureihen als DL600, DL800, DL1200 usw. bezeichnet.

Weiss jemand wie das OHE-Personal die Loknummern gesprochen hat? Also die erwähnte 60021 als "sechshundert-einundzwanzig" oder als "sechzig-null-einundzwanzig"? Bei der VGH wurde diese Maschine umgangssprachlich übrigens als "die Sechshunderter" bezeichnet.

Dann gab es bei der OHE noch irgendeine Regel nach der die Loknummer mit weißen oder gelben Buchstaben angeschrieben wurde, eventuell hat jemand nähere Infos dazu?
Immer wieder schön, dass wir uns im HiFo auch über so kleine Details unterhalten ;-) Nein, ich meine das nicht ironisch. Ich finde das interessant!
Sebastian Blind schrieb:
(...)

Übrigens sind in den mir bekannten Buchfahrplänen der OHE die Baureihen als DL600, DL800, DL1200 usw. bezeichnet.

(...)

Weiss jemand wie das OHE-Personal die Loknummern gesprochen hat? Also die erwähnte 60021 als "sechshundert-einundzwanzig" oder als "sechzig-null-einundzwanzig"? Bei der VGH wurde diese Maschine umgangssprachlich übrigens als "die Sechshunderter" bezeichnet.

Ich weiß gerade nicht, wo ich die 1995er SbV der VGH finde, die ja auch die OHE erstellt hat. Ich bin mir aber sicher, dass dort in den Lastentafeln auch von den "Baureihen" DL230, DL360 und DL600 die Rede war. Gemeint war natürlich die V36 der VGH (in einem Vermerk des damaligen Betriebskontrolleurs der OHE wiederum als "Baureihe 360" bezeichnet...), und eben die OHE-Loks, die mal leihweise in Hoya waren. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es für die Köf II keine Lastentafel. Dabei war die ja das tägliche Zugpferd der VGH.

Wie wurden die Loknummern gesprochen? Gute Frage. Ich erinnere mich nur an meine Zugleiterausbildung in Celle, wenn der Disponent beim Lokleiter anrief: "Ich brauche 'ne Tausender".

Dass die VGH von der "Sechshunderter" sprach war ein Kompromiss. Bevor die gekauft wurde, sprach man ja von der "großen Lok", wenn man die V36 meinte. Wie hätte man dann die 600 21 bezeichnen sollen? Vielleicht die "richtig große Lok" ;-)

Gruß nach Hassel!
Andreas