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 04 - Historisches Forum 

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Hallo zusammen,

Was ich in Görlitz damals wollte, habe ich vergessen. Jedenfalls konnte ich einige Straßenbahnen fotografieren und eine 52 aus der Ferne. Vielleicht gefallen diese Fotos aus meinem Film mit der Nummer 614:

Bild 1 – 52 8035-9 mit zwei zweiachsigen alten Reisezugwagen

https://s12.directupload.net/images/200823/vu3v6i8b.jpg


Bild 2 – Straßenbahn Triebwagen 1 und Beiwagen 50
https://s12.directupload.net/images/200823/ob9avq7s.jpg



Bild 3 – Straßenbahn Triebwagen 4 und Beiwagen 58
https://s12.directupload.net/images/200823/eda23cjw.jpg



Bild 4 – Straßenbahn Triebwagen 5 und Beiwagen 60

https://s12.directupload.net/images/200823/dynb94lb.jpg



Bild 5 – Straßenbahn Triebwagen 7 und Beiwagen 57

https://s12.directupload.net/images/200823/cle7ez4z.jpg



Bild 6 – Straßenbahn Triebwagen 10 und Beiwagen 62

https://s12.directupload.net/images/200823/y5557k2e.jpg



Bild 7 – Straßenbahn Triebwagen 11 und Beiwagen 64

https://s12.directupload.net/images/200823/rd3stjt9.jpg


Bild 8 – Straßenbahn Triebwagen 20 und Beiwagen 71

https://s12.directupload.net/images/200823/4fxpsszn.jpg



Bild 9 – Straßenbahn Triebwagen 23 und Beiwagen 51

https://s12.directupload.net/images/200823/ztse3pva.jpg



Bild 10 – Straßenbahn Triebwagen 25 und Beiwagen 54
https://s12.directupload.net/images/200823/vu2gr6qp.jpg


Bild 11 – Straßenbahn Arbeitswagen 104

https://s12.directupload.net/images/200823/6pprdcnu.jpg



Bild 12 – Straßenbahn Arbeitswagen 104

https://s12.directupload.net/images/200823/zlimn6ku.jpg

Eisenbahn- und straßenbahnfreundliche Grüße von Karl-Friedrich Seitz am 23. August 2020 um 20:00 Uhr



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.20 20:29.

Re: Straba Görlitz und eine 52 am 19. Juni 1974

geschrieben von: Harzreise

Datum: 23.08.20 20:07

vielen Dank für diesen Bilderreigen! Besonders interessant ist die Zugbildung aus Vorkriegstriebwagen und Reko-Beiwagen.

Re: Straba Görlitz und eine 52 am

geschrieben von: Karl-Friedrich.Seitz

Datum: 23.08.20 20:13

20. Juni 1974

Bitte das falsch eingesetzte DATUM berichtigen, besten Dank im voraus von KFS !!!

Re: Straba Görlitz und eine 52 am 19. Juni 1974

geschrieben von: Radiowaves

Datum: 23.08.20 20:45

Ich finde auch die Parabolantenne im Hintergrund auf dem Dach sehr interessant. Wer saß denn in diesem Gebäude? SED Kreisleitung? MfS?

Und einige Straßenbahn-Züge im "ohne Schaffner"-Betrieb.

Re: Straba Görlitz und im Hintergrund

geschrieben von: andreas +

Datum: 23.08.20 21:01

Radiowaves schrieb:
Ich finde auch die Parabolantenne im Hintergrund auf dem Dach sehr interessant. Wer saß denn in diesem Gebäude? SED Kreisleitung? MfS?
Sieht mir nach einer Richtfunkverbindung aus; vielleicht also die Post bzw. ein Fernmeldeamt

Re: Straba Görlitz und eine 52 am 20. Juni 1974 (12B)

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 24.08.20 00:58

Sehr feine Aufnahmen aus dieser unzerstörten Staat !!

Gruß

Rübezahl

Re: Straba Görlitz und eine 52 am 20. Juni 1974 (12B)

geschrieben von: Nethobl

Datum: 24.08.20 09:01

Wartburg 311 Rücklichter als Blinkleuchten super.

Die Aufnahmen sind rund um den Bahnhof entstanden (Bahnhofstunnel, Haltestelle am Bahnhof und Berliner Straße)

Gruß Holger

2020 - das Jahr, wo meine Hände mehr Alkohol abbekommen haben als meine Leber.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.20 09:31.
Hallo,

wie schon so oft:
Danke fürs Zeigen der schönen Bilder bzw. der Motive
in den Bildern.

Spontan fiel mir beim Bild 1 auf daß die Staatsmacht
selber wohl nicht dauerhaft "Kasko-versichert" war,
jedenfalls wollte die Versicherung in Moskau im Jahr
1989 offensichtlich nicht mehr "Leisten".

Bei den nachfolgenden Bildern, was die Personen in
den Straßenbahnwagen wohl gedacht haben?

Ist denen die Leica-Kamera aufgefallen, eventuell
die bessere Kleidung einer Person aus dem Westen
oder keimte da bei manchen ein leiser Stasi-Verdacht
auf?
Ich werde es nie erfahren aber das Auto in Bild 10,
eine mir bis dato unbekannte Automarke, das dürfte
sicher jemand im Forum wissen.

Danke nochmals und

herzliche Grüße

Karl Heinz

Stimmt,

geschrieben von: asr_m62

Datum: 24.08.20 12:33

in der DDR war jeder, der mit einer Kamera auf der Straße lief, bei der Stasi und jeder, der nicht nur mit einem LPG-Einheitskartoffelsack bekleidet war, aus dem Westen. Wir erwähnen dabei aber lieber nicht, daß viele Erzeugnisse der DDR-Industrie (insbesondere auch Schuhe und Bekleidung) in den Katalogen der westlichen Versandhäuser zu finden waren, und es gerade diese vergleichsweise preiswert angebotenen Produkte waren, die dem westlichen Durchschnittsverdiener seinen Wohlstand ermöglichten. Schließlich konnte sich auch im Westen nicht jeder eine komplette Hausgeräteeinrichtung von Miele und audiovisuelle Geräte von Loewe leisten.

Schade, daß solche undifferenzierten Kommentare zur DDR-Geschichte, immer wieder bei solchen schönen Beiträgen einen faden Beigeschmack hinterlassen müssen! Wie lange will es eigentlich noch zum westlichen Selbstverständnis gehören, daß man über einen, vor 30 Jahren untergegangenen Staat, auch heute immer noch verhöhnend Jauchekübel kippen muß? Die pure Existenz der DDR muß wohl wirklich tiefe Wunden in der Seele des Westbürgers hinterlassen haben.

http://www.imgbox.de/users/asrm62/neuetraktion.jpg
Hallo,

besten Dank für die Bilder.
Hoffentlich gibt es bald einmal einen Bildband von Karl-Friedrich - da sind viele Schätzchen, die fotografiert wurden.

Der Pkw in Bild 10 ist ein Moskwitsch 403. Die waren zum Aufnahmezeitpunkt auch schon recht betagt, gehörten aber in den 70ern noch zum Alltagsbild.

Herzliche Grüße

Steffen

Re: Straba Görlitz und eine 52 am 20. Juni 1974 (12B)

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 24.08.20 13:16

Nethobl schrieb:
Wartburg 311 Rücklichter als Blinkleuchten super.

Die Aufnahmen sind rund um den Bahnhof entstanden (Bahnhofstunnel, Haltestelle am Bahnhof und Berliner Straße)

Gruß Holger
Die fanden auch bis zuletzt am B 1000 Verwendung.

Gruß

Rübezahl

Wieso so polemisch?

geschrieben von: Peter

Datum: 24.08.20 13:51

Hallo!

asr_m62 schrieb:
in der DDR war jeder, der mit einer Kamera auf der Straße lief, bei der Stasi und jeder, der nicht nur mit einem LPG-Einheitskartoffelsack bekleidet war, aus dem Westen. Wir erwähnen dabei aber lieber nicht, daß viele Erzeugnisse der DDR-Industrie (insbesondere auch Schuhe und Bekleidung) in den Katalogen der westlichen Versandhäuser zu finden waren, und es gerade diese vergleichsweise preiswert angebotenen Produkte waren, die dem westlichen Durchschnittsverdiener seinen Wohlstand ermöglichten. Schließlich konnte sich auch im Westen nicht jeder eine komplette Hausgeräteeinrichtung von Miele und audiovisuelle Geräte von Loewe leisten.

Schade, daß solche undifferenzierten Kommentare zur DDR-Geschichte, immer wieder bei solchen schönen Beiträgen einen faden Beigeschmack hinterlassen müssen! Wie lange will es eigentlich noch zum westlichen Selbstverständnis gehören, daß man über einen, vor 30 Jahren untergegangenen Staat, auch heute immer noch verhöhnend Jauchekübel kippen muß? Die pure Existenz der DDR muß wohl wirklich tiefe Wunden in der Seele des Westbürgers hinterlassen haben.
Undifferenziert schreibst Du selbst!

Denn obschon Du natuerlich recht mit der Aussage hast, dass sehr viele Konsumgueter aus der DDR (gegen Valuta) in den Westen geliefert wurden und natuerlich auch Buerger der DDR fotografiert haben, ist die Fragestellung berechtigt:
Meine Frau wie auch deren Verwandschaft sowie meine Freunde mit Ost-Biografie bestaetigten mehrfach, dass man "Wessis" damals schon von weitem an ihrer Kleidung und z. T. an ihrem Auftreten erkannt habe (selbst wenn diese gar nichts gesprochen haben) - der "gemeine Wessi" sei nun einmal anders gekleidet gewesen, trug oftmals andere Brillen und dergleichen. Auch die Selbstverstaendlichkeit, mit der sich der Touri hinstellte, um Dinge abzulichten, habe ihn teilweise von Einheimischen unterschieden (die eben oftmals vorsichtiger und unauffaelliger agiert haetten).
Wobei pauschale Aussagen natuerlich sowohl nach Region als auch nach Zeitabschnitt problematisch sind - Berlin war anders als Kleinkennstnich und die 60er und 70er waren anders als die 19080er Jahre... Nur, weil Du etwas auf eine Art erlebt hast, kann es ein anderer Mensch zu anderer Zeit oder am anderen Ort ganz anders erlebt haben.

Der, der keine Gelegenheit auslaesst, um einen Ost-/West-Gegensatz heraufzubeschwoeren, bist doch Du...
Der Fragesteller hat jedenfalls keinen Jauchekuebel ausgekippt, sondern eine sachliche Frage gstellt ("Was moegen die gedacht haben?")

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.

Re: Stimmt,

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 24.08.20 14:12

Hallo asr_m62,

ich habe rein gar nichts gegen die ehemalige DDR-Bevölkerung
aus eigenem Erleben als Mensch aus der Stuttgarter Gegend
jedoch recht viel gegen bestimmte "Funktionsträger" in
damaliger Zeit.
Aber wer hatte diese "Bedenken" denn nicht?

Mein Vater betrieb z.B. eine Maßschneiderei und ich bekam
seit Kindheitstagen immer mal wieder einen Maßanzug aus
sehr gutem, sprich sehr haltbarem englischem Tuch.

Weil diese Anzüge wie eine zweite Haut saßen habe ich die
natürlich gerne getragen, auch bei Besuchen in Ost-Berlin und
der DDR.

Daß ich damit aufgefallen bin habe ich durchaus gemerkt.
Zwar konnte ich mir damals keine Leica leisten aber eine
immerhin eine gute Contax mit Zeiss-Objektiven aus
Oberkochen.
Das kam dann noch hinzu bei den oftmals neugierigen Blicken.

Daß viele in der DDR ein im Vergleich zum Westen bescheidenes
Leben führen mußten war den Zeitverhältnissen geschuldet
und diese wahrzunehmen, dafür kann ich ja nichts.

Es gehört zwar nicht zum Thema Eisenbahn aber was die z.B. in
den 50er Jahren im Bereich Luftfahrt im Raum Dresden und Pirna
bewerkstelligt haben ist auch aus heutiger Sicht sehr
bewundernswert.
Damit meine ich die Entwicklung des Zivil-Flugzeugs 152, manche
nennen die Maschine auch Ju 152 weil ehemalige Junkers-Leute
maßgeblich an deren Entwicklung beteiligt waren wie auch an der
Entwicklung eigener Strahlturbinen in Pirna.

Nur wollte der große Bruder in Moskau sich nicht mehr an gegebene
Abnahme-Versprechen halten, Sabotage von dort war auch öfters
im Spiel und so wurde dieses beeindruckende Vorhaben unter großen
finanziellen Verlusten abgebrochen.

Und wie die EZB heute einfach neues Geld erschaffen war damals
nicht so einfach.

Abgesehen von all dem hatte die Stasi wohl in den meisten Fällen
qualitativ sehr gute Kameras aus heimischer Produktion im Einsatz.
Die durchliefen übrigens besonderen Qualitätskontrollen.
Auch im Weltall waren optische Erzeugnisse aus Jena und Dresden
sehr gefragt, nicht ohne Grund.
Und die sowjetische Filmindustrie bekam lange Zeit bestes
Farbfilmmaterial aus Wolfen, geschnitten aus der Mitte der breiten
Filmbänder.
Das war lange Zeit ein gut gehütetes Geheimnis.
Filmschaffende in der DDR fragten so oft weshalb "ihr"
Farbfilmmaterial aus Wolfen oft solche starke Schwankungen bei der
Farbwiedergabe aufwies.
Das lag daran daß beim Filmguß die erforderliche Gleichmäßigkeit zu
den Rändern hin abnahm, ein Problem welches man erst recht spät
einigermaßen in den Griff bekam.

Trotz aller Widrigkeiten und Einschränkungen haben in der DDR
viele Menschen ganz erstaunliche Leistungen vollbracht, das will
ich ausdrücklich betonen!

Also nichts für ungut und

herzliche Grüße

Karl Heinz



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.20 14:18.

Re: Stimmt,

geschrieben von: asr_m62

Datum: 24.08.20 14:50

Hallo Karl-Heinz,

Herzlichen Dank für Deine Antwort. Die Hintergrundinformation zu den aus der Mitte geschnittenen Filmmaterial für die Sowjetunion kannte ich noch gar nicht.
Ich bin es einfach leid, wenn man die DDR auf die Machenschaften der Stasi reduziert. Daher auch meine etwas allergische Reaktion. Ich würde jedenfalls nicht auf die Idee kommen, einem Passanten mit einer Kamera in der Hand automatisch eine nachrichtendienstliche Tätigkeit zu unterstellen.

Herzliche Grüße
Alex

http://www.imgbox.de/users/asrm62/neuetraktion.jpg
Hallo Steffen,

den Bildband würde ich auch sofort bestellen und vielen Dank für
die Benennung des mir bis heute unbekannten PWK's.

Abgesehen davon kann ich und andere sicher ebenso derart viele
Details in den Bildern erkennen, das ist schon erstaunlich.

So habe ich mich zum Beispiel gefragt ob man damals die in einem
Bild gezeigte Zufahrt zu den Hotel-Garagen bzw. die Garagen
selbst vorbestellen mußte wie das heute in der Regel nötig ist.

Das war schon eine andere Zeit.
Gut daß es da einen Zeitzeugen aus dem Remstal gibt mit einem
umfangreichen Bildarchiv.

Herzliche Grüße

Karl Heinz

Re: Stimmt,

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 24.08.20 14:59

Hallo Alex,

alles klar und

herzliche Grüße

Karl Heinz

Re: Stimmt,

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 24.08.20 15:08

Karolingerheinz schrieb:
Hallo asr_m62,

...

Damit meine ich die Entwicklung des Zivil-Flugzeugs 152, manche
nennen die Maschine auch Ju 152 weil ehemalige Junkers-Leute
maßgeblich an deren Entwicklung beteiligt waren wie auch an der
Entwicklung eigener Strahlturbinen in Pirna.

Nur wollte der große Bruder in Moskau sich nicht mehr an gegebene
Abnahme-Versprechen halten, Sabotage von dort war auch öfters
im Spiel und so wurde dieses beeindruckende Vorhaben unter großen
finanziellen Verlusten abgebrochen.

...

herzliche Grüße

Karl Heinz
Moin,

korrekt war es Herr Baade (daher auch Baade 152), aus dem Hause Junkers, der federführend das erste Strahlverkehrsflugzeug in Kontinentaleuropa auf die Beine stellte. Zuvor hat er in der SU einige Testflugzeuge für diverse Konstruktionsbüros als Ingenieur begleitet (samt und sonders Militärmaschinen). Ja, die Sowjets fanden das auch irgendwie doof, dass sie mit ihrer TU-104 da ein wenig hinten dran waren. Aber nicht allein der Umstand, der Rücknahme des Auftragsversprechens hat den Flugzeugbau in der DDR zerlegt. Letztlich war der Industriezweig für die kleine DDR, die eben auch massiv die gesamtdeutschen Reparationen an die SU zu schultern hatte, ne Nummer zu fett. Schließlich kosteten die Rohstoffe für den Flugzeugbau (damals noch Dural und anderes Zeugs) auch damals schon einiges.

Aber, wie Du schon schriebst, sowohl das Flugzeug Baade 152 selbst und die Pirna 014 - Triebwerke waren eine für damalige Verhältnisse starke Leistung. Eines der Pirna 014 Triebwerke dürfte noch im Verkehrsmuseum Dresden zu sehen sein und wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere, auch ein Hauptfahrwerk der 152 (es sei denn, Herr Bräuninger hat das alles versteckt).

Grüße
Jens

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.20 15:25.

Re: Stimmt,

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 24.08.20 15:12

asr_m62 schrieb:
Hallo Karl-Heinz,

...
Ich bin es einfach leid, wenn man die DDR auf die Machenschaften der Stasi reduziert. Daher auch meine etwas allergische Reaktion.

Herzliche Grüße
Alex
Moin Alex,

aber das, was Dir so auf den Senkel geht, wie mir übrigens auch, ist doch so schön einfach. DDR ist gleich ausschließlich Stasi, einfacher gehts kaum. Deshalb werden wir uns damit noch bis an unser Lebensende konfrontiert sehen. Weshalb soll sich das ändern?

Grüße
Jens

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Re:Richtfunk in der DDR

geschrieben von: Pio

Datum: 24.08.20 16:03

Das VEB (K) Funkwerk Köpenick mit seinen auch tief im inneren der DDR liegenden Kombinatsbetrieben, war zu dieser Zeit in der Richtfunktelefonie auf Weltniveau und auch öfter ein Stück weiter. Mexiko hat seine auf Richtfunkstrecken basierende Telfonnetze, hauptsächlich mit Technick aus dem Funkwerk und den Fernmeldewerken der RFT Gruppe aufgebaut. Auch wollte man lange Jahre dort keine Hochleistungselektronik, da mit angelernten und nich hoch spezialisierten Arbeitskräften dort die Wartung und Instandhaltung durchgeführt werden konnte. Das entsprach nicht nur dem Arbeitskräftepotential sonder auch der Arbeits- & Sozialpolitik des Landes. sondern setzte in der Vermittlungstechnik auf Koordinatenschalter
( [de.m.wikipedia.org] ). Erst mit der fortschreitenden Computerisierung der gesamten Fernmeldebranche gelangte man in den 80 igern auf dem Weltmarkt ins Abseits. Was aber mit den Embargobestimmungen und mit der Behinderung des freien Welthandels mittels dieser "Embargokultur" etwas zu tun hatte. Wie inovativ man sein konnte, bewies ja das Funkwerk Kölleda nach der Wende. Sehr schnell war ein kompatibeles Ost/West Zugbahnfunkgerät auf dem Markt. Andere Weltfirmen brauchten wesentlich länger.
Und Embargopolitik wird ja heute noch gerne zur Verhinderung oder Durchsetzung eigene politischer oder wirtschaftlicher Ziele, von bestimmten Staaten oder Personen ganz gerne angewendet. Und wieder an einem konkreten Ziel Deutschland/Russland ausgerichtet.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.20 18:50.

Re: Re:Richtfunk in der DDR

geschrieben von: m_lampe

Datum: 24.08.20 16:33

Hallo Forumsfreunde,

lasst uns zur Görlitzer "Funkenkutsche" zurückkehren!
Görlitz 1960.jpg

1960 auf dem Postplatz vor dem Rat des Kreises.



Görlitz 1965.jpg
1965 vor dem Bahnhof


Görlitz Fahrschein 1965.jpg
und hier ein Fahrschein von 1965.

Eine schöne Woche wünscht

Max
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