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 04 - Historisches Forum 

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Werte Hiforisti,
nachdem ich im Mai über den Zustand des ehemaligen Bw Bayreuth berichtet hatte, [www.drehscheibe-online.de] ,
hier der aktuelle Zustand von heute. Gerade ist ein Bagger dabei, Gruben, Fundamente und Gleisreste des ehemaligen Rundschuppens abzubrechen.


Bw Bayreuth--Das Ende 2020-07-29 (1).JPG


In Kürze wird auch die Drehscheibengrube samt Drehscheibe verschwunden sein.


Bw Bayreuth--Das Ende 2020-07-29 (3).JPG


Das war`s dann vom Bw Bayreuth

Schönen Tag noch und bleibt gesund

Johannes



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.20 13:02.
Ein schöner Platz für einen Lebensmittelmarkt. :-(

Re: wieder eine Segmentdrehscheibe weniger ...

geschrieben von: Oberfranke

Datum: 29.07.20 15:41

Das dachte ich auch als erstes... Hoffentlich hat sich da ggf. dass DDM in Neuenmarkt drum gekümmert. Vielleicht sind evtl. baugleiche Teile an deren Scheibe zu finden.....

Wäre irgendwo tröstlich. Sehr schade, das Teil war eigentlich lange betriebsbereit.....

Grüße aus Hof

Re: Bw Bayreuth einst und jetzt----das endgültige Ende

geschrieben von: EP 5

Datum: 30.07.20 00:08

Hallo,


danke für die Berichterstattung, die mich auch ein wenig melancholisch gestimmt hat. Der Abriss früherer Bahnbetriebswerke ist meiner Ansicht nach immer mit einem Verlust an erinnerungswerter Geschichte verbunden.

Dein Bericht erinnert mich an einen vor wenigen Tagen im Allgemeinen Forum aufgetauchten Beitrag [www.drehscheibe-online.de], bei dem es ebenfalls um den Abriss eines früheren Bahnbetriebswerkes (ex. Bw Waren) ging. Sehr bedauerlich fand ich dabei den Verlust eines Ringlokschuppens aus den 1920er Jahren, der einst in Betonbauweise gefertigt wurde. Bei der Anlage in Mecklenburg-Vorpommern muss es sich ebenfalls um ein sehr schönes Bahnbetriebswerk gehandelt haben, an dessen Stelle nun ein neues Gewerbegebiet entstehen soll.


Schönen Gruß,
Marc

"Schau mal nach im Lexikon der Abkürzungen, was LMAA heißt", schrieb man unverblümt aus dem geschätzten Ruhrgebiet in Anbetracht widerfahrener, höchst blasierter Spießigkeit à la Oberlehrer, worüber ich mich zugegebenermaßen köstlich amüsiert habe.






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.20 00:09.
Hi in die Runde,

so gehen Erinnerungen dahin...

die Reihenhäuser im Hintergrund, auf den Maibildern, besonders das letzte im ersten Beitrag, noch besser zu sehen, waren übrigens mal Dienstwohnungen! Die Häuser gehörten früher der DB...

Irgendwo müßte ich meinen Mietvetrag von "damals" noch haben. Ich wohnte dort im ersten Haus, direkt die Wohnung an der Front im EG, "am Schwarzen Steg 4"! War von ...*grübel*... 1987 bis 1993. Ich hatte die Wohnung übernommen von der Großmutter väterlicherseits, nachdem sie zu diesem Zeitpunkt verstorben war. Die Großeltern hatten dort seit etwa Mitte der 60er gewohnt, zuvor zwei Blocks weiter hinten; aber den Block gibt es inzwischen auch nicht mehr. Und wer kennt eigentlich noch die "Giftbud'n" von Frau Weber, den hölzernen Flachbau, der in meiner Kindheit vor den Häusern an der Ecke stand? Die typische Nachkriegskneipe, komplett aus Holz gezimmert, mit Anliegerwohnung hintendran, zwei winzige Zimmerchen? War bis zur Schließung und Abriss der bevorzugte abendliche Aufenthaltsort der Großeltern, Großvater lebte da auch noch...

Sollte zufällig einer der "Alten" hier mitlesen aus der Region, er war zu seiner Schaffenszeit Zugbegleiter, früher sagte man Schaffner ;-), am Ende seiner Karriere sogar im Revisionsdienst, begegnete mir ab und an auf meinen Fahrten ins Gym mit seinem Schildchen "Revisor". "Veit Hübsch" hieß der gute Mann... - ging allerdings schon Anfang der 70er Jahre in den Ruhestand.

Die Sozialbauten und der Wagenschuppen wurden übrigens auch verkauft meines Wissens und werden wohl ebenso platt gemacht. Der, glaube ich, letzte Mieter, das BSW, ist auch schon ein paar Jahre dort ausgezogen...

meint grüßend
Roland
Soweit ich gelesen habe, darf die Lokremise stehen bleiben... (Denkmalschutz) Stand jedenfalls mal so im Nordb.Kurier. (siehe Google) Wäre ja wenigstens was, wenn auch unbefriedigend!