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[B] Die Berliner Straßenbahn 1991 (Teil 1 - 24B)

geschrieben von: 0nkel_wom

Datum: 01.07.20 15:50

Hallo allerseits


1991, die DDR war nicht einmal ein Jahr Geschichte, herrschte Aufbruchstimmung. Bei westdeutschen Autohändlern und Brauereien zum Beispiel, die den Osten mit
teilweise fragwürdigen Produkten fluteten und sich eine goldene Nase verdienten.

Auch die Branche für technische Gebäudeausrüstung zog es ostwärts. Die Firma,bei der ich zu der Zeit arbeitete, hatte sich einen Großauftrag in Berlin geangelt.
Aus dem Gebäudekomplex der „Knorr-Bremse“ in Berlin-Friedrichshain sollte das „Dienstleistungszentrum Ostkreuz“ werden, Sitz der Bundesversicherungsanstalt
für Angestellte.
Als technischer Zeichner war ich für das Gewerk Heizung zuständig. So ziemlich jedes Heizungsrohr und jeden Heizkörper des 1. Bauabschnitts, also dem Altbau, habe
ich damals in die Pläne eingezeichnet, noch mit Tuschestift am Zeichenbrett. Da waren bisweilen Besuche vor Ort erforderlich. Das ganze verdichtete sich noch, als
mein Projektleiter erkrankte und ich allwöchentlich Mittwochs zur Baubesprechung in Berlin antraben musste, eine Sache, die mir einerseits außerordentlich zuwider
war. Alles viel zu theoretisch und die ganzen Architekten und Ingenieure verschwendeten Stunden, ihre Eitelkeiten auszutauschen.
Andererseits konnte ich mich bei Benutzung des früheren Nachtzuges (es gab zwei von Frankfurt nach Berlin) vor der Besprechung beispielsweise dem Beiwagenbetrieb
auf der Woltersdorfer Straßenbahn widmen, aber das ist eine andere Geschichte.

Des weiteren hatte die Firma in der Bornholmer Straße eine Wohnung angemietet, in die eigentlich Bauleiter einziehen sollten für die Zeit, in der sie in Berlin arbeiteten.
Diese bevorzugten aber ein Hotel in zentraler Lage, statt sich selbst die Betten zu machen und so stand die Wohnung meist leer. Zu der Sekretärin, die den Schlüssel in
Frankfurt verwahrte, hatte ich einen guten Draht und somit auch eine Herberge für einen Berlin-Urlaub.

Alles in allem recht gute Voraussetzungen, das Berliner Straßenbahnnetz zu erkunden. Eingesetzt wurden damals Rekos, Gotha-Großraumwagen, KT4D und T6. Ich
zeige die Bilder in zwei Teilen in der Reihenfolge, in der sie entstanden.



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-101.jpg

(Bild 01) Die Linie 13 fuhr direkt an der Baustelle vorbei, da konnte man auch mal in der Mittagspause fotografieren. Am 24.09.1991 war ein KT4D an der Haltestelle
Neue Bahnhofstraße auf der Boxhagener Straße Richtung Eberswalder Straße unterwegs. Über dem Ikarus erhebt sich der höchste Gebäudeteil der „Knorr-Bremse“.



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-102.jpg

(Bild 02) Eine Haltestelle weiter, Boxhagener Straße/Holteistraße, kreuzte die Linie 3 die Strecke der 13. Eine KT4D-Doppeltraktion hatte den größten Teil seiner Fahrt
Richtung Bornholmer Straße noch vor sich. (24.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-103.jpg

(Bild 03) Blick von besagter Wohnung auf die Bornholmer Straße, Haltestelle Schönfließer Straße. Damals war eine Haltestelle weiter Endstation, längst fährt die
Straßenbahn weiter in den Wedding. (25.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-104.jpg

(Bild 04) Am 26.09.1991 schnappte ich mir in der Mittagspause die Kamera und erklomm den Turm der Knorr-Bremse, das 8. OG. Auf der Boxhagener Straße war
eine 13 auf dem Weg zum Blockdammweg. Links der Fernsehturm am Alexanderplatz, in der Mitte die beiden Türme am Frankfurter Tor.



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-105.jpg

(Bild 05) Für die S-Bahn-Freunde zwei Bilder von der S-Bahn: Blick nach Süden auf den Bahnhof Ostkreuz. (26.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-106.jpg

(Bild 06) … und nach Norden Richtung Frankfurter Allee. (26.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-107.jpg

(Bild 07) Reko-Zweiwagenzug auf der Linie 46 zum Stadion der Weltjugend an der Haltestelle Schönhauser Allee/Eberswalder Straße. (26.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-108.jpg

(Bild 08) Für die U-Bahn-Freunde ein Bild mit U-Bahn: Ein Reko-Dreiwagenzug als Linie 49 zum Hackeschen Markt auf der Schönhauser Allee zu Füßen der U-Bahn-
Haltestelle Schönhauser Allee. Die Versuchung war schon da, sich bei derartigem Parallelverkehr die Straßenbahn vom Hals zu schaffen. (26.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-109.jpg

(Bild 09) Und für die Busfreunde ein Bild mit Bus: Linie 22 zum Kupfergraben an der Kreuzung Schönhauser Allee/Bornholmer Straße. Die U-Bahn verliert hier schon
sichtbar an Höhe, um Richtung Pankow im Tunnel zu verschwinden. (26.09.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-110.jpg

(Bild 10) KT4D-Doppeltraktion am 27.09.1991 als Linie 70 nach Hohenschönhausen Zingster Straße an der Haltestelle Stahlheimer Straße/Wisbyer Straße.



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-111.jpg

(Bild 11) Am 19.11.1991 hielt ein Reko-Dreiwagenzug auf der Linie 22 nach Rosenthal an der Haltestelle Zionskirchplatz. Ein Schmierfink fand das „System“ offenbar
nicht so toll.



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-112.jpg

(Bild 12) Ein Rekozug der Linie 49 zum Stadion der Weltjugend hatte die Steilstrecke Veteranenberg vom Zionskirchplatz hinab zur Haltestelle
Brunnenstraße/Veteranenstraße schadlos hinter sich gebracht. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-113.jpg

(Bild 13) Auf dem Weg nach Ahrensfelde hielt eine T6-Doppeltraktion als Linie 14 an der Oderbruchstraße. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-114.jpg

(Bild 14) In der Gegenrichtung war eine 14 zur Leninallee/Dimitroffstraße unterwegs. Dahinter erheben sich die Trümmer der Berliner Innenstadt bis zu 40 Meter.
Sie wurden begrünt und sind heute der Volkspark Prenzlauer Berg. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-115.jpg

(Bild 15) Ein bisschen Marzahn musste auch sein: Linie 14 zur Leninallee/Dimitroffstraße an der Haltestelle Stolzenhagener Straße. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-116.jpg

(Bild 16) Das selbe Pärchen auf der Kreuzung Leninallee/Dimitroffstraße, bereits wieder auf der Fahrt nach Ahrensfelde. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-117.jpg

(Bild 17) Ebenfalls Leninallee/Dimitroffstraße, aber die kreuzende Strecke der Linien 4 und 13. In diesen Tagen konnte die Kundschaft der 13 die etwas härtere Art,
Straßenbahn zu fahren, genießen. Statt den üblichen KT4D wurden auf allen Kursen Reko-Zweiwagenzüge eingesetzt. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-118.jpg

(Bild 18) Während die meisten Fahrgäste das wahrscheinlich weniger erbaulich fanden, war ich durchaus erfreut und folgte dem Linienverlauf ostwärts. Um 12:02 Uhr
hielt ein Rekozug auf der Fahrt zur Eberswalder Straße an der Haltestelle Wismarplatz in Friedrichshain. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-119.jpg

(Bild 19) Haltestelle Kraftwerk Klingenberg, Fahrtrichtung Blockdammweg. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-120.jpg

(Bild 20) An der Haltestelle Relaiswerk wird aus der Hauptstraße die Köpenicker Chaussee. Hört sich doch gleich viel besser an. Auch der Reko hörte sich gut an,
als er beim Beschleunigen aus der Haltestelle dem Bulli Einhalt gebieten musste. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-121.jpg

(Bild 21) Im Rahmen seiner Möglichkeiten eilte der Rekozug vor der Kulisse des Kraftwerks in Richtung Eberswalder Straße. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-122.jpg

(Bild 22) Ihm folgte ein Tatra T6/B6-Zug auf der Linie 82 zum S-Bf Ostkreuz. (19.11.1991)



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-123.jpg

(Bild 23) Ein KT4d als Linie 70 nach Hohenschönhausen Zingster Straße am 20.11.1991 an der Haltestelle K.-Gottwald-Straße/Albertinenstraße in Weißensee. Die Schotterwüste ist
inzwischen einem Rasengleiskörper gewichen.



http://www.onkel-wom.de/bilder/straba_berlin/straba_b_09-124.jpg

(Bild 24) In der Gudrunstraße am S-Bf Lichtenberg wartete ein KT4D auf der Linie 20 auf seine Abfahrtszeit zum Hackeschen Markt. Während er für das heimische
Berliner Pilsner warb, wurde in der Kneipe ein West-Import aus Dortmund gezapft. (20.11.1991)

Das war es für heute, Teil 2 ist in Arbeit.

Es grüßt aus Frankfurt
Onkel Wom!





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 23:20.
Hallo!

Danke für die Bilder!

Die Linie 3 war am späten Abend des 9. November 1989 und in den Folgetagen ziemlich knackevoll gewesen. Lag doch die Wendeschleife in unmittelbarer Nähe der Grenzübergangsstelle an der Bösebrücke. Wer damals die Bilder im Fernsehen (und auch noch heute im Internet) sah bzw. sieht, kann das ziemlich sicher schnell feststellen.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
Hallo Wolfgang,

glücklicherweise bist Du berufsbedingt in Deutschland häufiger herumgekommen, so dass Du uns von einigen Deiner Arbeitsstätten immer sehr interessante Eindrücke verschaffst.
Diesmal servierst Du uns einen herrlicher Bilderbogen aus der Hauptstadt, vielen Dank für Deine Präsentation.
Anbei ein Vergleichsbild. Als ich mir das letzte Bild aus der Gudrunstraße anschaute, fiel mir ein, dass ich dort - direkt an Deinem Fotostandpunkt - vor fünf Jahren auch einige Fotos vom Jubiläumskorso der Berliner Straßenbahn geschossen habe. Die Gaststätte im Hintergrund gibt es immer noch, sie heißt heute allerdings "Athos" (übrigens haben wir dort nach den Jubiläumsfeierlichkeiten auch gespeist).

https://abload.de/img/b5984-gudrunstr5-ps-do6kp4.jpg

Viele Grüße

Bernd



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 19:38.
Ein Gedicht.

Zu den Bussen:
Bild 1: Ikarus 280 mit Berliner Kurier- Werbung
Bild 9: SD200 auf der Linie 89

MfG die Nordsüd S-Bahn

Re: [B] Die Berliner Straßenbahn 1991 (Teil 1 - 24B)

geschrieben von: sk135

Datum: 01.07.20 20:31

Hallo Onkel Wom,

das sind sehr schöne Bilder, vielen Dank für das Zeigen der Aufnahmen.

Auf den Bildern 10 und 23 sind übrigens KT4Dt - die mit Thyristersteuerung - zu sehen. Diese waren immer mit Scherenstromabnehmer eingesetzt, während die Einholmstromabnehmer nur bei den normalen KT4D zur Anwendung kamen. Weiß jemand woran das lag? Ich hatte mal gehört, dass es an der Thyristersteuerung gelegen haben sollte, aber dann hätten sie ja auch nicht auf den T6 verwendet werden dürfen - was aber geschah, s. Bilder 13 (sowie 15+16) und 22.

Ich freue mich auf den zweiten Teil!

Grüße,


Sebastian
Sehr schöner Beitrag aus einer kurzen Episode - Motive perfekt umgesetzt.

Jens
Mensch, Onkel Wom,

vielen, vielen Dank, für diesen und die vielen, vielen anderen, wunderbaren Beiträge die Du bisher hier im DSO Hifo gezeigt hast.
Ich bin meist nur stiller Mitleser und kann meine eigenen Aufnahmen erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten entsprechend aufbereitet vorzeigen.
Als gebürtigem Einheimischen könnte ich zu fast jedem Deiner Bilder Hifo-konforme Geschichten aus Jugendtagen erzählen.
Allein der Blick aus dem Turm der Knorr Bremse in Bild 5 & 6 ist so was von einmalig. Bild 5 zeigt eine Übergabe mit BR 106 an den damalig noch in Betrieb befindlichen Osthafen (oder war da sogar noch das Glaswerk in Stralau in Betrieb?), sowie die S-Bahn Verbindungskurve vom Ring auf die Stadtbahn.
Bild 14 zeigt den populären Mont Klamott ([www.youtube.com]) auf dem ich Gleiter- und Skifahren gelernt habe.

Danke nochmals für diese wunderbare, kleine Zeitreise,

Obstgaertner



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 23:52.
Der Anschluss zum Glaswerk war da schon stillgelegt, die Gleise im Strassenraum überteert.

MfG die Nordsüd S-Bahn
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für den imposanten Bilderbogen aus der "Nachwendezeit".

Da hast du ja alle möglichen Ecken aufgenommen, super Auswahl!

Beim Betrachten des Gebäudes der Knorr-Bremse kommt mir das Dach heute immer etwas komisch vor.
Als ich dein Bild 1 mit einem Foto von mir verglichen habe, sehe ich nun auch den Unterschied.
Es wurde damals tatsächlich eine "Kopfkürzung" vorgenommen...

https://abload.de/img/thomasbade-317ba11.jpg

Am 26.04.1987 hat die Seddiner 242 166 das Gebäude des VEB Berliner Bremsenwerk passiert

Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

Gruß

Thomas
0nkel_wom schrieb:
Hallo allerseits


1991, die DDR war nicht einmal ein Jahr Geschichte, herrschte Aufbruchstimmung.
Wunderschöne Bilder. Berlin schminkt sich zusehends.

Dank & Grüße zurück!

St
Hallo nach Berlin!

bis 1961 war es als Westberliner noch möglich, mit 20 Pfennig Westgeld mit der S-Bahn von Westend über die Ringbahn nach Schönhauser Allee zu fahren. Auf der Rückfahrt habe ich dann die U-Bahn von der Dimitroffstraße (heute Eberswalder Straße) wieder Nach Hause zum Sophie-Charlotte-Platz für 50 Pfg Ostgeld zu fahren.

Meine Frage nun, ob es zu DDR-Zeiten die Dimitroffstraße in Ostberlin zweimal gab?. Oder hieß oben genannte Dimitroffstraße damals anders?

Anbei ein Foto der Straßenbahn im Osten von Berlin vor langer Zeit:









Eisenbahn- und straßenbahnfreundliche Grüße Von Karl-Friedrich Seitz am 7. 7. 2020 um 20:00 Uhr
Straba Bln 219 088 lfs B-Friedrichstr 210295 ff kf seitz.jpg
Karl-Friedrich.Seitz schrieb:
Meine Frage nun, ob es zu DDR-Zeiten die Dimitroffstraße in Ostberlin zweimal gab?. Oder hieß oben genannte Dimitroffstraße damals anders?
Zum Straßennamen siehe den Wikipedia-Artikel zur Danziger Straße.

• 27.2.1950 – Umbenennung von Danziger Straße (Straßenzug zwischen Schönhauser Allee und Greifswalder Straße) und Elbinger Straße (Straßenzug zwischen Greifswalder Straße und Landsberger Allee) in Dimitroffstraße (Bis dahin war allenfalls ein U-Bahnhof Danziger Straße für die geplante U-Bahnline F unter der Kreuzung Danziger/Elbinger/Greifswalder Straße vorgesehen.)
• 3.10.1990 – Umbenennung der Hochbahnstation Dimitroffstraße in Eberswalder Straße
• 1.11.1995 – Umbenennung der gesamten Dimitroffstraße in Danziger Straße (Leider ohne Wiederherstellung der Elbinger Straße; man wollte politische Angriffsflächen sowie eine Neunumerierung der Grundstücke vermeiden.)
Hallo,

die Umbenennung des U-Bahnhofes Dimitroffstr. in Eberswalder Str. erfolgte zum 3.10.1991.

Es grüßt die Sonntagsrückfahrkarte
(Bild 24) In der Gudrunstraße am S-Bf Lichtenberg wartete ein KT4D auf der Linie 20 auf seine Abfahrtszeit zum Hackeschen Markt. Während er für das heimische Berliner Pilsner warb, wurde in der Kneipe ein West-Import aus Dortmund gezapft. (20.11.1991)

Danke für die Bilder!
Der besagte Bier Import aus Dortmund kam und kommt aus der letzten!! Brauerei in der einstigen "Bier Hauptstadt" (nach Menge).
Die Brauerei gehört mittlerweile der Radeberger Gruppe und braut gefühlt 100 versch. Biere (DAB, Kronen, Ritter, Stifts, Union, Brinkhoff, HansA als "Discounterbier" u.s.w.) ob die wirklich alle EINZELN nach ihren eigenen Rezepturen gebraut werden?
Ich bevorzuge Warsteiner oder Radeberger.....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.20 23:23.
Nord_süd_bahn schrieb:
Der Anschluss zum Glaswerk war da schon stillgelegt, die Gleise im Strassenraum überteert.
Bist Du Dir da sicher? Hast Du ggf. Fotos?

Grüße vom SRB