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 04 - Historisches Forum 

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Befragt nach den sichtbaren Unterschieden bei der Baureihe E41/141 der DB fallen sicher den meisten von uns zunächst die diversen Anstrichvarianten ein, mit denen diese Einheits-Elloks aufwarten konnten. Klar, die ersten 71 Maschinen wurden noch in einem edlen Blau geliefert.

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b01-141_015.jpg
Bild 1
Davon ist allerdings bei Münchener 141 015 nicht mehr viel zu sehen, als sie am 02.02.75 im Bw Rosenheim zu ihrem nächsten Einsatz aufbrach. Zu diesem Zeitpunkt war sie allerdings auch eine der letzten Blauen und präsentierte sich dementsprechend in einem erbärmlichen Zustand, der durch die diesigen Lichtverhältnisse noch verstärkt wurde.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b02-E41_296.jpg
Bild 2
Grün – so verließen die restlichen E41/141 die Werkhallen, wobei die Farbe irgendwann von einem dunklen Flaschengrün zum etwas helleren Chromoxidgrün wechselte. Das ist auch der Farbton bei der E41 296 vom Bw Hagen-Eck, die hier am 25.09.67 neben dem Schuppen im Bw Wuppertal-Vohwinkel pausiert.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b03-141_273.jpg
Bild 3
Nach grün kam Ozeanblau/beige, damals von manchen Eisenbahnfreunden als "Kotzfarbe" bezeichnet – aber da ahnten wir noch nicht, was danach kommen würde.
Die Hagener 141 273 gehörte zu den ersten umlackierten Maschinen (U3 Opl 7.1.76) und behielt dabei sowohl ihre Griffstangen als auch die Doppeldüsen-Lüftungsgitter. Westhofen, 07.07.84.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b04-141_013.jpg
Bild 4
Beim orientroten Farbschema scheiden sich die Geister. Für mich der absolute Tiefpunkt des Farbdesigns weiß ich doch, dass andere dieses durchaus schätzen. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Nun denn, als Vertreter für Orientrot also 141 013 in ihrem Heimat-Bw Nürnberg Hbf am 23.07.96.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b05-141_436.jpg
Bild 5
Zuletzt kam mit Verkehrsrot eine Farbgebung, die ich persönlich für sehr gelungen halte – vor grünem Hintergrund (und der ist fast immer grün) hebt sich eine rote Lok eben deutlich besser ab, als eine grüne. So zu sehen bei 141 436 (F-1) mit RE14023 in der bekannten Fotokurve bei Haunetal-Hermannspiegel.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b06-141_441.jpg
Bild 6
Vielen ist sicher auch die S-Bahn Farbgebung geläufig, die insgesamt sieben 141 für die S-Bahn Nürnberg erhielten. Auf diesem Foto ist 141 441 (NüH) allerdings im normalen Regionalverkehr eingesetzt; am 24.07.96 ist sie gerade mit dem RB3325 in Treuchtlingen eingetroffen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b07-141_248.jpg
Bild 7
Ein einmaliger Farbexot war dagegen 141 248 mit ihrer speziellen blau/beigen Lackierung für den Karlsruher Zug – einem fehlgeschlagenen Versuch eines lokbespannten Zuges für die S-.Bahn Rhein/Ruhr.
Am 26.09.97 wurde sie längst im allgemeinen Umlauf des Bw Dortmund Bbf eingesetzt, als sie mit SE3218 über die nördlichen Ruhrbrücken in Duisburg-Kaiserberg bollerte.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b08-141_025.jpg
Bild 8
Das nächste große Thema nach der Farbgebung sind die beiden Hauptbauformen der BR 141.
Die Nürnberger 141 025 steht für die erste Ausführung mit Einfachlampen und Lüftungsgittern Bauart Schweiger; hier abgestellt in ihrem früheren Heimat-Bw München Hbf am 23.07.87.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b09-141_155.jpg
Bild 9
Ab E41 121 erhielten die Maschinen dann Doppellampen und Doppeldüsen-Lüftungsgitter (DDL).
Für diese Bauform steht 141 155, die sich am 10.04.90 in einem schon in vielen Details gegenüber dem Lieferzustand veränderten Aussehen präsentiert. An der noch heute beliebten Fotostelle im Ostkopf des Bahnhofs Wuppertal-Elberfeld (damals noch nicht Hbf !) braust sie als Lz gen Heimat-Bw Hagen Eckesey.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b10-141_097.jpg
Bild 10
Ausgesprochen gut stand den 141 m.E. das rote DB-Logo, wie wir es hier am 14.08.93 bei 141 097 (F-1) im Hauptbahnhof von Frankfurt(M) sehen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b11-141_134.jpg
Bild 11
Grüne Loks mit Magerkeks gab es ja noch viele. Gewöhnungsbedürftig war aber der Anblick einer 141 mit Dachrinne, jedoch ohne Griffstange.
Als Beispiel dafür steht 141 134 (NüH), aufgenommen am 27.06.96 im Rbf München-Laim.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b12-141_013.jpg
Bild 12
Mit diesem Bild kommen wir nun zu den wirklich besonderen Bauartmerkmalen bei der Baureihe 141:
Die Münchener 141 013, hier vor einem Leerzug in München Hbf am 22.09.77, trägt hinten einen Stromabnehmer DBS54 mit Wanischwippe B12. Also des Typs, der sich bei den 103 nicht bewährte und deshalb kurzfristig ersetzt werden musste – siehe meinen alten DSo-Beitrag Die Stromabnehmer der BR 103. Einige dieser Stromabnehmer wurden noch auf Loks der BRn 140, 141 und 150 umgesetzt und hier für die Restnutzungsdauer abgefahren.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-141/b13-141_011.jpg
Bild 13
Gleich in zweifacher Hinsicht ein Exot war die Nürnberger 141 011 – zum einem durch die gemischte Lüftungsgitter Bestückung mit 2x Schweiger- und 3x Klatte-LG, zum anderen mit der Positionierung der Führerstands-Kennziffern auf halber Höhe neben den Einstiegstüren. Foto im Bw München Hbf am 24.07.87.


Wer nun glaubt, in diesem Beitrag alle wesentlichen Bauartunterschiede bei der 141 gesehen zu haben, der irrt gewaltig. Denn diese auf den ersten Blick so einheitliche Baureihe konnte mit einer erstaunlich großen Anzahl von Unterschieden im Detail aufwarten. Und das ist ja nun mal mein Thema, zu dem es nun auch eine entsprechende Seite auf meiner Homepage, der Bundesbahnzeit, gibt. Erreichbar unter dem Direktlink: Bauartunterschiede Baureihe 141. Interesse geweckt? Dann schaut doch mal rein, ich freue mich über jeden Besuch und bin dankbar für Rückmeldungen und Ergänzungen.

Ich möchte es nicht versäumen, auch an dieser Stelle einen ganz großen Dank an meine Hobby-Kollegen und "Einheits-Ellok-Spezis" Michael Fuhry, Bernward Otto (bo), Klaus Ratzinger und Norbert Schmitz (nobbi) auszusprechen, die mich bei der Erstellung der Seite mit vielen Anregungen und Ergänzungen tatkräftig unterstützt haben.

Einen schönen Tag noch,
Ulrich B.






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 15:25.
Sehr interessant, vielen Dank dafür!

Eine Lok, für die ich nie eine Ausbildung bekommen habe. Erst war ich immer im falschen Plan, und später wurde die Lok dann von der Br 143 abgelöst.
Alles was ich von der Lok weiß hörte ich immer nur von den Kollegen. Z.B.:"Die hat ein gemeines Schaltwerk..."

Gruß vom Lüfter
Guten Abend Ulrich,

Beiträge wie deine, aber auch die der genannten Autoren, speziell bo und Nobbi, verfolge ich stets mit regem Interesse, da ich ja eigentlich auch eher ein Nummernsammler bin. Der uneinheitliche Look der Einheitsloks ist dabei interessant. Ich habe aus ähnlich Motiven das auch immer wieder gemacht und versucht, eine Art Lebenslauf jeder der Einheitsloks, die ich kriegen konnte, zu erstellen. Meist sollten sie in jeder Farbe dokumentiert werden, aber ab und zu kam es auch vor, dass eine Lok mehrfach in einer Farbe, jedoch mit kleinen baulichen oder beschriftungstechnischen Unterschieden von mir erfasst wurde. sogenannten Entfeinerungsmaßnahmen, wo plötzlich die durchgehende Regenrinne entfernt wurde, ganz oder teilweise (wie bei der 141 134 z. B.), die Hand- und Fußumläufe, oder die Lüfterbauart geändert wurde usw.
Dies werde ich in noch nicht absehbarer Zeit mit der Baureihe 150 hier im HiFo praktizieren, wozu mich ein anderer Autor inspiriert hat (= Andreas T), bei dem ich schon einen kleinen Vorgeschmack in dessen Beiträgen geliefert habe. Derzeit bin ich noch am Scannen und teilbearbeiten, nach der finalen Bearbeitung werde ich dann abschnittsweise die Loks einstellen. Alle habe ich natürlich nicht erwischt, von keiner der Einheitsloks.
Leider ist "deine" BR 141/E 41 bei mir prozentual am wenigsten von allen BR*en vertreten, da sie hier in BaWü zu wenig vertreten war. Speziell auf meiner Strecke fuhren sie nur bis 1983 und dann nochmals so um das Jahr 1997 für wenige Jahre.
Eine kleine Korrektur eines deiner Bilder, die im Link zu finden sind, sei mir aber bitte gestattet: Die Aufnahme der 141 133 von Martin Welzel kann unmöglich erst 1997 entstanden sein!! WENN dem so wäre, müsste die Loks einen roten Magerkeks haben! Vielleicht 1987 oder 1977? Es müsste, so frisch wie die Lok in grün erstrahlt, DIE HU gewesen sein, wo sie eine Lackauffrischung in grün erhalten hat und man das Dach über die vordere alte Regenrinne hinauf mit lackiert hat. Auf meinen Bildern aus den späten 80ern und frühen 90ern kann ich dies so nicht (mehr) finden, gleichwohl sie da noch immer die durchgehende Regenrinne hat.
Also da hat mich das Aufnahmedatum doch stutzig gemacht.

Freundliche Grüße

Altbauelok

141 133 mit altem DB-Logo - @ altbauellok

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 29.06.20 22:10

doch, doch,

das Datum bei Bild 14 ist schon korrekt, denn 141 133 erhielt bei ihrer HU vom 07.04.97 wieder ihr altes DB-Enblem zurück.

Dein Hinweis hat mich aber veranlasst, den Bildtext entsprechend zu ergänzen.

Danke und ich bin gespannt auf Deinen angekündigten Beitrag zu den Einheits-Elloks. Den werde ich natürlich genauestens beobachten und wenn ich etwas Neues finde, meine Seite(n) anpassen.

Einen schönen Abend noch,
Ulrich B.

Moin Ulrich,

schon bei den Farben sind mir auf Anhieb nicht alle Varianten eingefallen, und erst recht nicht bei den sonstigen Bauartunterschieden! Mit Deinem hochinformativem Beitrag hast Du ´mal wieder eine Wissenslücke bei mir geschlossen! Die zugehörige Seite in der "Bundesbahnzeit" habe ich mir eben im Schnelldurchgang angesehen; intensiveres Studium folgt in den nächste Tagen!

Gruß
Klaus
Hallo Ulrich,
die unscheinbare 141 bietet mit 451 Exemplaren eine Fundgrube von Bauartunterschieden, Farb- und Beschriftungsvarianten. Danke, daß Du diese jetzt übersichtlich zusammengestellt hast!
Mir waren Ende der 1980er-Jahre mehrere 141 mit unterschiedlichen Lüftern aufgefallen, worüber ich hier einen Beitrag verfaßt hatte: [www.drehscheibe-online.de]
Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Hallo Ulrich.

Zuerst einmal vielen Dank für die riesige Arbeit. Da habe ich mich sehr gefreut, zumals mir die 141 immer sehr gefallen haben.

Soviel mit bekannt ist, hatte die 141 003 auch Schneeräumer. Da war vor längerer Zeit einmal ein Bild in DSO.

Viele Grüße
Horst
Hallo Ulrich,

das ist mal wieder eine absolut lesenswerte Galerie für jeden, der sich für die Nachkriegselloks der DB interessiert. Die 141er waren in meiner Jugend im Frankfurter Nahverkehr derart omnipräsent, dass ich ihr nur wenig Beachtung geschenkt habe. Sicher habe ich einige Bauartvarianten zu Gesicht bekommen und gelegentlich auch fotografiert, dennoch ist es erstaulich, welche Vielfalt an optischen und technischen Varianten sich hier auftut.

Ein großes Danke für diese umfangreich recherchierte Dokumentation!

Grüße
Rolf

Moin Ulrich,

wieder mal eine wunderschöne Galerie (mit Verarbeitung der Restbestände im HiFo) - und das, obwohl ich mit Elektrolokomotiven nie wirklich warm geworden bin.

Sieh' deshalb einem "verbretterten (technischen) Laien" die Frage nach: wodurch unterschied sich eigentlich die Wanisch-Wippe von den normalen Wippen? Ich sehe auf den Fotos nämlich keinen großen Unterschied... (und eine technische Beschreibung habe ich auch nicht gefunden, nur die Zeichungen, die Du mal in der Bundesbahnzeit veröffentlicht hast - aber keine vom "normalen DBS 54").

Re: Bauartunterschiede Baureihe 141 – danke!

geschrieben von: 012 055-0

Datum: 30.06.20 19:06

Moin,

jetzt weiss ich endlich, was es mit dem nachgerüsteten Lüfterkasten auf dem Dach auf sich hat.
Ansonsten muss ich ja sagen, dass ich die 141 nie besonders mochte.
Nach der Elektfifizierung der Emslandstrecke war sie eine Plage bei uns und brachte trotz erhöhter Streckengeschwindigkeit von 140 km/h keine Verbesserung.

...es grüßt im 3/4 Takt
https://abload.de/img/012055-0fyug0.jpg
.
Fototaschenbilder bitte an diesen Beitrag anhängen:[www.drehscheibe-foren.de]


Hallo Ulrich,


zuerst einmal vielen Dank für den schönen und informativen Rückblick auf die auch von mir stets geschätzte Baureihe E 41, die viele Jahrzehnte lang den Alltag auf elektrifizierten Bahnhöfen und Strecken der Deutschen Bundesbahn prägte.

Du hattest auf einem schönen Ruhrgebietslandschaftsfoto kurz die 141 248-5 mit ihrem Versuchsanstrich vorgestellt, die wegen ihres seltenen Anstriches bei vielen Eisenbahnfreunden ein recht begehrtes Fotomotiv darstellte.

Ich möchte zum Thema Versuchsanstrich aber noch etwas ergänzen, obwohl ich davon ausgehe, dass Dir folgende Aspekte bereits bekannt sind.

Der Bildband „Meisterfotos von der Bundesbahn in Farbe“ von Dr. Rolf Brüning (Freiburg 1983) hatte mich in den 1980er Jahren in Form einer Aufnahme, die die E 41 373 im Jahre 1966 in Frankfurt Hbf zeigte, erstmals auf den Versuchsanstrich mit hellerem Rahmen bei Loks der Reihe E 41 aufmerksam gemacht.

Im Magazin Lok-Vogel „Der Knallfrosch – Die Baureihe E 41/141“ (Rosenheim 2019) wird auf dieses spezielle Farbphänomen, das auch bei drei Exemplaren der Baureihe E 10.3 auftrat, im Detail eingegangen. Demnach trugen die E 41 291, 373 und 374 einen helleren Rahmen, wobei sich aber die Farbtöne zwischen den Loks voneinander unterschieden. Der Sinn dieser Farbversuche soll darin bestanden haben, den Grad an Verschmutzungen im Rahmenbereich optisch zu kaschieren. Ich selbst bin der Auffassung, dass den Lokomotiven der hellere Rahmen gut stand und würde die eine oder andere Modellvariante aus dem Hause Piko als Sammler begrüßen.

Noch eine Anmerkung zum Orientrot: Als im Jahre 1987 bei der Deutschen Bundesbahn die ersten orientroten Lokomotiven auftauchten, war ich von deren Farbwirkung gegenüber dem Beige/Ozeanblau positiv überrascht. Die neue Farbgebung stand meines Erachtens aber nicht allen Lokomotiven gleich gut und nach einer gewissen Zeit verlor das leuchtende Rot durch Ausbleichen leider allzu schnell seine positive Wirkung.


Schöne Grüße,
Marc


my images013 - verknüpfung - Kopie.jpg

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
https://doku-des-alltags.de/banner/DSObanner01.jpg


5-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 14:58.

Versuchslackierungen mit hellerem Rahmen - @ EP5

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 01.07.20 11:29

Hallo Marc,

ich nehme an, dass Du noch nicht auf meiner neuen Seite über die Bauartunterschiede bei der Baureihe 141 warst.

Dort sind die von Dir beschriebenen Versuchslackierungen selbstverständlich erfasst und auch alle mit Bild hinterlegt. Der DSo-Beitrag dient ja nur als Aufmacher und Hinweis auf die neue Seite in der Bundesbahnzeit.

Einen schönen Tag noch,
Ulrich B.

? 141 018....(m1B)

geschrieben von: Plumps

Datum: 01.07.20 12:14

Hallo Ulrich,

http://19891130.de/141018_Neus%C3%BCndersb%C3%BChl_8508xx_EvNx.jpg

Bei Pkt. 50 kann ich zumindest für 8/85 nicht zustimmen.

Bei Pkt. 51: Zählt sowas auch dazu?

Grüße

Ekkehard

Re: ? 141 018....(m1B)

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 01.07.20 13:56

Moin Ekkehard,

die Doppellampen erhielt die 018 vmtl. auch erst bei der E3 im AW Opladen (13.05.96). Letzter Bildbeleg mit Einfachlampen und ob vom 01.06.94.

Was die Lampenringe angeht, habe ich die Nummer ergänzt.

Danke und Gruß,
Ulrich

Großartig, sowohl der Beitrag hier im HiFo, wie auch die Seite der "Bundesbahnzeit".

Im Bild 64 auf der "Bundesbahnzeit" dürfte die 141 088-8 aber wohl nicht den Zug schieben, da die eingereihten Umbau-Vierachser keine Wendezug-Steuerleitung hatten. Es sei denn, es war ein "Rangierschieber". Aber es sind ja auch beide Bügel unten. Vermutlich hing sie nur als Wagenlok dran.

Grüße aus LEV
Ralf

Zu Pkt. 51

geschrieben von: Plumps

Datum: 01.07.20 19:16

Hallo Ulrich,

016, 019, 023, 027, 030, 031, 034, 035, 039, 041, 044, 046, 052, 057, 061, 069, 073, 074, 076, 080, 081, 085, 088, 109, 110, 118.

Grüße

Ekkehard
Hallo,

wohl kein Bauartunterschied, aber eine weitere Facette der Farbgebung bekam die zur Erhaltung als Museumslok vorgesehene 141 133-9, die bei ihrer letzten E2.0-Untersuchung im AW Opladen am 07.04.1997 (siehe revisionsdaten.de) nochmals chromoxidgrün lackiert wurde, allerdings mit grünem Dach und übergroßem DB-Keks. Die Regenrinne hatte sie nie verloren.

http://www.traktionswandel.de/pics/foren/hifo/sammlung/1997-04-16_141133-9_BhDortmund_inEssen_wolfgangschraenkler_1000.jpg

Die Aufnahme aus meiner Sammlung entstand am 16.04.1997 in Essen (Foto: Wolfgang Schränkler).

Gruß
Rolf

Nabend,

also bei mir sah sie so aus:
https://up.picr.de/38915855ow.jpg
aufgenommen am 08.04.88 in Karlsruhe Hbf hinter N 8454. Inwieweit sie sich bis zu meiner letzten Begegnung am 02.09.94 noch verändert hat, vermag ich jetzt nicht zu sagen.

Jedenfalls mit dem grünlackierten Dach sieht sie einfach irre aus - eher im negativen. Wie in Erbsensuppe gebadet.
Einen ähnlichen Fauxpas hat man sich ja mit der 150 091 erlaubt, als man ihre DDL-Gitter grün färbte. Mittlerweile ist das ja richtig gestellt.

Re: 141 133 (1 B.)

geschrieben von: Nobbi

Datum: 02.07.20 12:56

Altbauelok schrieb:
Inwieweit 141 133 sich bis zu meiner letzten Begegnung am 02.09.94 noch verändert hat, vermag ich jetzt nicht zu sagen.
Da hat sich dann doch noch was getan bei 141 133 zwischen dem 02.09.94 und dem 11.03.95, meiner ersten Begegnung mit der Lok seit fast 10 Jahren, als sie noch (oder schon) so aussah wie auf deinem Foto von 1988. Nun zeigte sie sich im Bw Saarbrücken vom Lokkasten her wie es auch nach der letzten "Neulackierung" von 1997 beibehalten wurde, die Rolf oben beschreibt. Die Handläufe und Trittroste sind außerhalb einer HU entfernt worden. Auf deinem Bild trägt sie bereits einen sog. "Freimann-Stirnwandaufstieg" für das Erreichen der UIC-Steckdose:

http://www.lokfotos.de/fotos/1995/0311/21007.jpg

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