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Leninallee (owT)

geschrieben von: 600mm

Datum: 29.06.20 18:35

.

Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteressen des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
- Otto von Bismarck -
Vielen Dank!

Und wie setzten sich die Kürzel inhaltlich zusammen? Wofür stand "st"?

Gruß, Ulrich
Hallo,

LST - Leninallee Südturm (früher Landsberger Allee Südturm).

Danke, Gerd.

Wurden die Gleisanlagen von Zentralviehhof vom Bf Lst mitbenutzt, oder war das ein eigenständiger Bahnhof?

Gruß, Ulrich
Hallo,

Der Bahnhof Zentralviehhof war ein eigenständiger Bahnhof und nur an den Bahnhof Leninallee angeschlossen.
- Lageplan Bahnhof Leninallee und
- Lageplan Bahnhof Zentralviehhof.

edit - die verlinkten Pläne stammen aus dem Jahr 1967.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:47.

Re: Zu welchem Gbf in Berlin gehörte das Kürzel "Lst"?

geschrieben von: 600mm

Datum: 29.06.20 21:57

gerdboehmer schrieb:
Der Bahnhof Zentralviehhof war ein eigenständiger Bahnhof und nur an den Bahnhof Leninallee angeschlossen.

Im letzten Zustand war das so. Aber nicht immer. Zentralviehhof war auch an den Bahnhof Frankfurter Allee angeschlossen. Die Strecke querte die Eldenaer Straße und überquerte die S-Bahn. Knapp neben der S-Bahnbrücke. Dann führte die Trasse runter zum Bahnhof Frankfurter Allee zwischen S-Bahn und Innenring. Rangiertechnisch war das wohl uninteressant gewesen. Züge nach Zentralviehhof konnten aber von Süden direkt zum Zentralviehhof.

Wann diese Verbindung entfallen ist weiß ich leider nicht. Ich vermute spätestens in den 1950er Jahren. Zentralviehhof war auch schon ewig kein selbständiger Bahnhof mehr. Nur Bahnhofsteil von Lst. Viehzüge verkehrten immer nur mit dem Ziel Lst. So kenne ich es aus den 1980er Jahren.

Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteressen des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
- Otto von Bismarck -

Danke Euch für die Informationen! (o.w.T)

geschrieben von: TransLog

Datum: 29.06.20 22:05

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
600mm schrieb:
Viehzüge verkehrten immer nur mit dem Ziel Lst. So kenne ich es aus den 1980er Jahren.

Betrieblich gesehen stimmt die Aussage, wenn man aber Verkehrlich betrachtet, dann gab es den Tarifbahnhof Berlin Zentralviehhof bis Anfang der 90er Jahre. Im Gegensatz zum Tarifbahnhof Landsberger Allee war Zentralviehhof kein öffentlicher Tarifbahnhof. Nach Zantralviehhof durften nur Sendungen für Anschließer abgefertigt werden. Der Schlachthof war nicht dabei, dafür das Glaswerk Stralau am Ostkreuz.
Nabend,

Leider hast Du meinen von Dir zitierten Satz falsch verstanden. Den Begriff des Bahnhofsteiles kannten wir bei der DR nicht und der Bahnhof Zentralviehhof war ein stellwerksteschnisch von Leninallee oder auch Frankfurter Allee unabhängiger Werksbahnhof. Deswegen auch die Abfertigung der Viehzüge über den Güterbahnhof Leninallee. An die Brücke vom Bahnhof Zentralviehhof in Richtung Frankfurter Allee kann ich mich zwar noch erinnern, diese Verbindung war aber schon in den 1960-er Jahren, in meiner Kindheit nicht mehr in Betrieb. Die von mir verlinkten Gleispläne stammen aus dem Jahr 1967. In den 1980-er Jahren wurden die Viehzüge auch schon an der Rampe im Bereich des Güterbahnhofes Leninallee entladen (abgefertigt) und nicht mehr an der Rampe im Bereich des Werksbahnhofes Zentralviehhof. Gab Mitte der 1980-er Jahre einmal ein Schweinetreiben auf den Gleisen des Güterbahnhofes Leninallee, als einige der Tierchen ein Schutzgatter durchbrochen hatten.

@ Knut, Danke für Deine Anmerkungen. Das war auch mit NARVA im Bereich Ostgüterbahnhof so ähnlich.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:49.

Tarifbahnhof Leninallee/ Zentralviehhof

geschrieben von: Streckenrangierbezirk

Datum: 29.06.20 23:07

Knut Ochdorf schrieb:
Betrieblich gesehen stimmt die Aussage, wenn man aber Verkehrlich betrachtet, dann gab es den Tarifbahnhof Berlin Zentralviehhof bis Anfang der 90er Jahre. Im Gegensatz zum Tarifbahnhof Landsberger Allee war Zentralviehhof kein öffentlicher Tarifbahnhof. Nach Zantralviehhof durften nur Sendungen für Anschließer abgefertigt werden. Der Schlachthof war nicht dabei, dafür das Glaswerk Stralau am Ostkreuz.
Kurz vorneweg: die von Gerd Boehmer verlinkten Gleispläne müssen spätestens aus den 1970er Jahren stammen, denn sie zeigen weder die veränderten westlichen Gleisanlagen im Bahnhof Berlin Leninallee, noch die veränderten Gleisanlagen im Bahnhof Berlin Zentralviehhof, sowie die dortige Gleisverbindung an das Schienennetz der BVB in der Eldenaer Straße im Zustand der 1980er Jahre bis zum Rückbau in den 1990er Jahren.

Bis auf das Kühlhaus gegenüber dem S-Bahnhof Leninallee befanden sich alle Anschließer tatsächlich nur im Bahnhof Zentralviehhof. So war es auch stets auf den Wagenzetteln zu lesen. Da das Kühlhaus nur leere Kühlwagen zur Beladung erhielt und diese aus dem "Reservepool" des Bahnhofs Zentralviehhof gewonnen wurden, waren auch diese Wagen an Berlin Zentralviehhof adressiert.

Was mich immer wunderte - die Wagen für das Glaswerk Stralau waren laut Wagenzettel an "Berlin Frankfurter Allee - Agl. Berlin Ostkreuz VEB Glaswerk Stralau" adressiert. Auch die Richtzahl war immer die von Frankfurter Allee. Trotzdem gelangten die für das Glaswerk bestimmten Wagen immer ordnungsgemäß in den Nahgüterzug nach Berlin Greifswalder Straße, von dort mit der Überführung nach Zentralviehhof und von dort mit einer gesonderten Üb nach Berlin Ostkreuz. Den Bahnhof Frankfurter Allee haben sie nur auf der Vorbeifahrt gesehen. ;-)

Grüße vom SRB



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 23:08.

Re: Zu welchem Gbf in Berlin gehörte das Kürzel "Lst"?

geschrieben von: ytracks

Datum: 30.06.20 00:58

und hier der Plan Zentralviehhof von 1982
berlin_zentralviehhof.jpg

Und weil es hier passt ein Bild von 1897 Blickrichtung Landsberger(Lenin)allee. Man beachte das Lademass links, schon mit Profil I und II ausgerüstet.

Zentralviehof1897.jpg



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 01:34.
gerdboehmer schrieb:
… Werksbahnhof …
… Werksbahnhofes …
Gibt's hier nicht, Werkbahnhöfe hingegen wohl.
(Warum grassiert dieses überflüssige Fugen-s im hiesigen Sprachraum seit einiger Zeit wie ein hochansteckendes Virus?)

gerdboehmer schrieb:
An die Brücke vom Bahnhof Zentralviehhof in Richtung Frankfurter Allee kann ich mich zwar noch erinnern, diese Verbindung war aber schon in den 1960-er Jahren, in meiner Kindheit nicht mehr in Betrieb.
Das Gleis ist in alten Bahnhofsplänen aus den frühen 50er Jahren noch enthalten, s. u.

gerdboehmer schrieb:
Gab Mitte der 1980-er Jahre einmal ein Schweinetreiben auf den Gleisen des Güterbahnhofes Leninallee, als einige der Tierchen ein Schutzgatter durchbrochen hatten.
Manche Viecher haben öfter mal Lunte gerochen und sind kurz vor dem Anbestimmten Ende ausgebüxt. Die beste Zeit dafür war der Berufsverkehr.


Bahnhofsplan Ringbahn 9,42 Leninalle.jpg
Bahnhofsplan Ringbahn km 9,42 Leninalle (Landsberger Allee)


Bahnhofsplan Ringbahn 9,5+22-10,4+10 Zentralviehhof.jpg
Bahnhofsplan Ringbahn km 9,5+22–10,4+10 Zentralviehhof


Bahnhofsplan Ringbahn 11,76 Stalinallee Fal.jpg
Bahnhofsplan Ringbahn km 11,76 Stalinallee (Frankfurter Allee)
Das direkte Anschlußgleis von Frankfurter Allee nach Zentralviehhof via Eldenaer Straße (niveaugleiche Kreuzung von Straße nebst Straßenbahn) scheint im Kartenwerk ein Eigenleben zu führen: mal eingetragen, mal nicht. Hier eine Übersicht anhand der Direktionskarten (von Blocksignal.de), ob und welcher Art dieses Gleis dargestellt ist.
Frage ans Gretchen: Bis wann gab es nun dieses Gleis und wie lange wurde es genutzt?

Die Signaturen der Linien bedeuten i. d. R.:
• Linie in gepunkteter Darstellung: üblicherweise private Anschlüsse (vgl. Anschluß Osthafen: entweder ebenfalls nicht oder 1978 und 1983 gepunktet dargestellt)
• Linie mit farbiger Hinterlegung: zugehöriges Reichsbahnamt, 1983 zugehörig zu Bahnmeisterei

1946 | gepunktet + farbig hinterlegt (Rba)
1953 | —
1959 | gepunktet
1963 | —
1968 | gepunktet
1973 | gepunktet
1978 | durchgehend
1983 | durchgehend + farbig hinterlegt (Bm)
1991 | —

Tante Edit: Hinweis Darstellung Anschluß Osthafen ergänzt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 04:57.

Re: Tarifbahnhof Leninallee/ Zentralviehhof

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 30.06.20 09:24

Morgens,

Die von mir verlinkten Gleispläne stammen wie schon weiter oben erwähnt aus dem Jahr 1967 und sind der Seite sporenplan.nl entnommen.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:07.
Morgens,

Danke für Deine Ergänzung, Kleine Anmerkung, viele der von Dir angesprochen Fehler entstehen durch das Eigenleben der Software zur Rechtschreibprüfung. Auch bin nun einmal kein Fetischist in Sachen korrekter Rechtschreibung.
Tja, das mit den ausgebüxten Viechern gab es wirklich öfters, einmal hat ein aus Schwerin kommender Schnellzug in Höhe des alten Tiefkühlhauses (zum Entsetzen der Reisenden auf dem Bahnsteig der S-Bahn) einige Viecher zu Hackfleisch verarbeitet.

RE:

geschrieben von: Streckenrangierbezirk

Datum: 30.06.20 09:56

gerdboehmer schrieb:
Morgens,

Die von mir verlinkten Gleispläne stammen wie schon weiter oben erwähnt aus dem Jahr 1967 und sind der Seite spirenplan.nl entnommen.
Moin,

wo wird denn das Datum erwähnt? Ich kann es nirgendwo finden.

SRB
Hallo,

Was das Verbindungsgleis von Zentralviehhof nach Frankfurter Allee angeht war das Gleis schon in den 1960-er Jahren nicht mehr in Betrieb und auch spätestens zum Beginn der 1970-er Jahre wurde auch die Brücke neben der Eldenaer Strasse ausgebaut. Der Bahndamm ist ja bis Heute zu erkennen. An ein Gleis oder eine Weiche kann ich mich nicht mehr erinnern. Kollege 600mm hat ja angemerkt, das dieses Gleis schon in den 1950-er Jahren nicht mehr genutzt wurde. In den 1960-er Jahren wurden doch auch die Bahnanlagen im Bereich Frankfurter Allee im Zuge des Baues des Containerbahnhofes umgestaltet.
Das Kartenwerke und Lagepläne ein Eigenleben führen und sehr oft fehlerhaft sind, oder von der Realität abweichen erlebe ich auch immer wieder.

Re: RE:

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 30.06.20 10:06

Auf der Seite von sporenplan.nl unter dem Link Pläne der Reichsbahndirektionen, RBD Berlin 1967.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:10.

Re: RE:

geschrieben von: Streckenrangierbezirk

Datum: 30.06.20 10:22

gerdboehmer schrieb:
Auf der Seite von sporenplan.nl unter dem Link Pläne der Reichsbahndirektionen, RBD Berlin 1967.
Aha. "Wie schon weiter oben erwähnt..." Alles klar. ;-) Trotzdem danke.

SRB

Re: Ist halt so eine Nebenform

geschrieben von: ohneEisen

Datum: 30.06.20 10:32

Hallo,

da ich es kaum anders kenne, fragte ich mich, was an Werksbahn falsch sein soll.

Auf einer Seite, die sogar von dort stammt, wo der Samstag Sonnabend heißt, wird "Werksbahn" als gültige Nebenform geführt.

In den Alpenländern ist es ja noch ärger: Da heißt es "D-Zugswagen", "Zugskreuzung" usw. usw.

Und in den hiesigen Supermärkten gibt es seit einiger Zeit statt "Sonderangeboten" meist nur noch "Aktionspreis(e)"

Der Aktionpreis ist definitiv erst vor ca. 8 Jahren aus Österreich eingeschleppt worden, die Werksbahn gibt es deutlich länger.

Das Thema der wiederholt entlaufenen Schweine habe ich mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen. Das gab es im Kölner Schlachthof auch immer mal wieder, dass einzelne Schweine gerochen haben, wo die Reise hinführt, und beim Fluchtversuch viele Begleiter fanden. Allerdings waren dort keine Hauptgleise in Reichweite.

Gruß aus Köln

Heiner



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:32.
Mathias Hiller schrieb:
1953 | —
Ich habe eine Ausgabe von 1951. Auch auf dieser ist der Zentralviehhof genauso falsch und direkt am Innenring liegend dargestellt. Aber ebenfalls als Güterbahnhof 2 Klasse wie 1953.

Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteressen des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
- Otto von Bismarck -

owt (o.w.T)

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 30.06.20 10:41

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:43.
...nur manchmal wurde er als an den Personengleisen liegend dargestellt.
Allerdings gibt es den Innenring auch erst, seit es den Außenring gibt.
*Korinthenkackmodus aus*

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Mathias Hiller schrieb:

... Warum grassiert dieses überflüssige Fugen-s im hiesigen Sprachraum seit einiger Zeit wie ein hochansteckendes Virus? ...

... Das Gleis (nach Fal) ist in alten Bahnhofsplänen aus den frühen 50er Jahren noch enthalten, s. u. ..
Das wird genauso wie der unsägliche "Gefahrenpunkt" wohl nie aus unserem Eisenbahnsprech verschwinden. Richtig war ja schon immer Gefahrpunkt, es besteht ja auch nur eine Gefahr :-)

Zu der südlichen Gleisanbindung von Bln Frankfurter Allee nach Bln Zentralviehhof via Eldenaer Straße - besten Dank auch an User 600mm - diesen Zusammenhang kannte ich bisher nicht, ich hatte mich aber immer schon über die heute noch vorhandenen Brückenwiderlager an der SÜ Eldenaer Straße gewundert. Übrigens genauso wie ich immer noch über das einseitige Widerlager am Hp Prenzlauer Allee rätsele.

Gruß aus Reykjavík
Wulf




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 18:21.
... und auf den Streckenkarten ab 1968 ist der Bindestrich zwischen Berlin und Frankfurter Allee falsch, der gehört da nicht hin :-(

Gruß aus Reykjavík
Wulf




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 18:28.
EDK 1000 schrieb:
Übrigens genauso wie ich immer noch über das einseitige Widerlager am Hp Prenzlauer Allee rätsele.
Ich weiß was du meinst. Auf der nördlichen Seite etwa in der Mitte des Bahnsteiges Höhe Aufsichtgebäude. Wirkliche Kenntnisse oder Ideen habe ich da keine. Vielleicht eine Investruine eines zweiten Zuganges zum Bahnsteig? Viel weiter westlich könnte der auch nicht sein. Der Bahnsteig verengt sich wie ein Flaschenhals.

Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteressen des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
- Otto von Bismarck -
EDK 1000 schrieb:
Übrigens genauso wie ich immer noch über das einseitige Widerlager am Hp Prenzlauer Allee rätsele.
Dort soll beim Bau der Ringbahn eine Mühle gestanden haben. Der Grundeigentümer verweigerte der Verkauf, weshalb man diese Abstützung des höher gelegenen Grundstücks errichtete. Alsbald nach Eröffnung brannte die Mühle wohl ab. Einen Beleg für dieses Geschichte habe ich bislang nicht gefunden; sie ist in den Moderationsskripten für die Panorama-S-Bahn bzw. die historischen S-Bahnzüge enthalten.
Hæ nach Berlin - takk fyrir für deine Info, das Szenario mit der Mühle klingt erst einmal abenteuerlich, ist aber dennoch auch irgendwie plausibel. Ich hatte selber auch schon einen möglichen ehem. zweiten Bahnsteigzugang erwogen, so richtig überzeugt war ich von meiner eigenen Interpretation angesichts der umgebenden Bebauung jedoch nie.

Gruß aus Reykjavík
Wulf
Morgens,

Vielen Dank, die Geschichte kannte ich noch nicht.