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Re: ein paar Worte zum Modell

geschrieben von: Anschlussbahn

Datum: 22.05.20 16:29

Hallo,

> ah ja, jetzt kann das nachvollziehen, wie es zum Modell mit Linksklosett kam. Das ist schon okay, wenn denn der
> Lageplanfall dazu passt. Ein Diorama müsste also eine Position des Gebäudes hinter der Straße, wie in Hmb-Wandbek
> Posten 94 oder Mainz-Gonsenheim Posten 37, zeigen und nicht anders.

korret, denn der Waerter muss ja die Strasse und den Ueberweg gut einsehen koennen und das will er nicht vom Klo aus machen.


> Leider kann man den Bausatz wohl kaum auf Rechtsklosett umpfriemeln. Das wäre vielleicht was für die Modellpflege.
> Aber mit Sonnenschutzvorhang supern könnte man das Modell noch. Ich freue mich auf die nächsten Veröffentlichungen!

Modellpflege ist schwierig bei dem alten Bausatz, da der noch ein klassisches Urmodell aus Polystyrol hat und keines aus dem 3D-Drucker. Das mit dem Diorama wird gerade ausgebruetet. Groesse wird 80cm x 30m fuer das IVAR-Regal, wofuer ich einen fertigen Kasten bereits im Regal eingebaut habe. Eine Schrankenanlage habe ich schon gefunden. Den Postenbausatz suche ich nachher mal. Wobei das Diorama durchaus spaeter Teil der Heimanlage werden kann. Zufaellig ist auf der Hoehe ueberall im Regal eine kleine Ebene frei.


> Nun, egal ob links oder rechts, immerhin hatte der Zempelin-Posten ein WC! Bei einem sich über eine ganze Nachtschicht
> erstreckenden Besuch des Postens 31 in
> Oschersleben
wurde mir, als mich ein größeres Bedürfnis überkam, die Lage des Aborts hinter der Bude erklärt,
> ich bekam eine Klopapierrolle in die Hand gedrückt und mit den Worten "Streu aber nachher ordentlich Kalk drüber" auf
> den Weg geschickt!

Warum muss ich jetzt an den Lokschuppen Kaltennordheim und Bremszettel denken? Insiderwitz zu einer gemeinsamen Tour ;-)


> Das war Deutsche Reichsbahn anno 1993.

Oder DB im Muensterland der spaeten 90er Jahre. Die Posten dort hatten erst sehr spaet die Dixi-Bude bekommen, als erstmals Frauen dort eingesetzt wurden, die im Reichsbahnland ueberzaehlig waren. Der eine Posten (52?) hatte nie einen Stromanschluss. Aber die Dias kommen irgendwann auch im HiFo...

Armin

[www.muehlenroda.de] (Muehl privat)
[www.museumsstellwerk.de] (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Re: ein paar Worte zum Modell

geschrieben von: V80max1

Datum: 22.05.20 16:30

Hallo Manja,


wieso Deutsche Reichsbahn ??

Das konnte die Bundesbahn allemal da gab es nämlich auch solche Posten OHNE WC.

Oder man "nutzte" das WC des alten Wärterwohnhauses,wie an der oberen Rurhtalbahn zum B. Sowohl in Fröndenberg(Ruhr) als auch kurz vor Wickede waren die Schrankenposten nämlich im Wärtergebäude enthalten.

mit freundlichen Grüßen aus dem (Nicht mehr Kohlen) Pott

Karl

Re: ein paar Worte zum Modell

geschrieben von: signal andi

Datum: 22.05.20 17:36

Nabend

Wir hatten da mal den Posten42, zwischen Salzgitter Ringelheim und Salzgitter Bad. Auch eine heute, nicht mehr zumutbare Bude.
Jedenfalls soll da ein "elektrisches" Klo gewesen sein. Irgendwie, keine Ahnung, wurde da die Sch...auf elektrischen Wege zersetzt.
Ich hatte mit dem Posten nur ganz wenige Berührungspunkte, weil der dann schon bald aufgelassen wurde. Ist auch schon etwa 26 Jahre her.

Die Geschichte mit dem "elektrischen" Klo, habe ich dann später von den Elektrikern erfahren.

Bleibt gesund.

Gruß Andi

Re: ein paar Worte zum Modell

geschrieben von: V80max1

Datum: 22.05.20 17:55

Hallo Andi,

das war wahrscheinlich eine Pumpenanlage mit Shredder ,denn die gab es eine Zeitlang auch für Private Haushalte zum kaufen in den 1980 bis 1990er-Jahren.

Im Prinzip ist das Teil ähnlich den heutigen Toiletten in den Zügen, nur das hier das "Geschäft" durch einen Messersatz kleingehäckselt wird und dann von einer Pumpe durch eine Schlauchleitung weggepumpt wird (alles natürlich mit elektrischen Strom betrieben).

Erfunden wurde das ,um in Altbauten Toiletten nachrüsten zu können,wo man keine normalen Abwasserrohre verlegen kann bzw. wo eine Toilette unterhalb des Niveaus des öffentlichen Kanalanschlusses eingebaut werden soll.

Man ging davon aber wieder ab, weil es häufig zu Störungen kann,denn das Shredderwerk war ja nur auf Papier und "Biologisches" konstruiert und nicht für Damenbinden und was sonst so alles noch ins Klo geworfen wird.

mit freundlichen Grüßen aus dem (Nicht mehr Kohlen) Pott

Karl
Hallo Volker und alle Mitdiskutanten,

besten Dank für diesen Beitrag und die vielen Bilder. Ich habe meinen oben verlinkten "Fernseh-Beitrag" zu Bahnübergängen um einen Hinweis auf diesen Beitrag ergänzt
Dank auch für den Verweis auf den anderen Diskussionsfaden mit den spannenden Scans von "Befehlsturm" - das hätte ich sonst glatt übersehen...

Ich finde es immer wieder toll, wie in diesem Forum sich Puzzleteile aus dem Wissen und den Dokument- und Fotobeständen verschiedener User zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen - vielen Dank an alle fürs Teilen!

Viele Grüße
Lukas (der gerade überlegt, welche historischen Fernsehbeiträge er am Wochenende als nächstes vorstellen soll)

Eisenbahn / Straßenbahn im Fernsehen: Hifo-Reihe mit historischen Fernsehbeiträgen aus dem Archiv des SWR von 1955 bis 1965.
Inhaltsverzeichnis hier: [www.drehscheibe-online.de]


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