Ja stimmt, die
Edersee-Anschlußbahn wurde für nur einen einzigen Trafo-Schwertransport gebaut, danach wurde keine Schwerlast lt. e-on mehr darüber gefahren, später nur noch bescheidener Personenverkehr mit lostlosen örtlichen Busunternehmen, welche mürrisch Gäste zur Sperrmauer fuhren.
Alle 10 Jahre ist nicht richtig, es war nur ein Trafo.
Heute ist man lt. e-on in der Lage, solche Trafo's über die Straße zu fahren, wie man es auch mit den beiden neuen Fahrgastschiffen auf dem Edersee machte (Bilder davon an Bord).
Der damalige Großtrafo ist noch heute in Betrieb und steht unten in der Kaverne.
Seitlich im Zufahrtstunnel verläuft ein nach Teer stinkendes Kabel mit 6000V, welches luftgekühlt den Außenbereich vor der Kavernenzufahrt zustinkt und im neu errichteten Umspannwerk neben der Biker-Gaststätte "Zündstoff" steht, wo sich auch das heutige Streckenende befindet.
Die e-on selbst haben die Gleise auf der Brücke nach deren Sanierung ausbauen lassen, da rollt nichts mehr und die Gemeinde Edertal selbst schaffte vollendete Tatsachen, indem man in Giflitz die Gleise des Bü und den Bü im Anschlußgleis Lieschensruh (am Kreisel) ausbaggern und ordentlich zuasphaltieren ließ,
"eine stinkende Diesellok wollen wir hier im Edertal nicht haben" so der Bürgermeister Gottschalk zu mir,
das wisse er zu verhindern nach meinem Informationsgespräch eine Kleinlok mit Plattformwagen an Wochenende dort laufen zu lassen.
zugewucherte Weiche vor dem Pumpspeicherkraftwerk Hemfurt 2018:
ex Bü der Edersee-Anschlußbahn in Lieschensruh 2018:
Nun, heute erfreut sich das Edertal mit reichhaltigem Ausflugsverkehr, Wohnmobilen und zum Teil "hörbaren Motorrädern" in dieser Idylle, wo eine vorhandene Bahn-Infrastruktur unerwünscht ist.
Woanders denkt man um und verhindert die Entwidmung ehemaliger Strecken und erkannte, dass eine Ausflugsbahn mehr Besucher lockt, als ein Luxus-Radweg und selbst auf der Bahnstrecke Treysa nach
Opaaula sah man ein, dass der dort sehr teuer erbaute Radweg weit hinter den €rwartungen blieb und man keine Gaststätten oder Hotels am Radweg braucht, der wirtschaftliche €rfolg bleibt aus!
Aus dem Rathaus Neukirchen hieß es damals nach der Frage nach Unterstützung der Bahnstrecke der Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll e.V. (heute EFTreysa.de):
Wir brauchen keine Bahn, wir wollen den Radweg!
Statt dem vollen Zug mit allen Generationen von Menschen besetzt und bis zu 500 verkauften Würstchen je Fahrtag gibt es den tollen Radweg, ohne nennenswerte Nutzung (nur Rentner führen den Hund Gassi und der kackt den Weg zu), Kinder fahren mal ein paar Meter und die Sportradler nutzen wie zuvor die Straße und sind sich für einen Radweg viel zu schade!
So wurde die BR
50 3684 verkauft, die
52 8106 wartet auf Revision (Kessel & Achslager) und der 1950er Jahre Personenzug hat keine Arbeit und steht sich die Fristen ab.
Und statt Besucher & Gäste kostet der Radweg nun Unterhalt, die erste Sanierung steht an, Rückschnittarbeiten und winterliche Räumpflicht hat niemand bedacht - aber man hat nun den Radweg bekommen, Viel Spaß damit!
R.
3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:05:10:13:07:12.