siehe auch:
[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1970-84: HGe 2/2 21 mit Güterwagen (26B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1974-82: HGe 2/2 21 mit Personenzügen (23B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1980: HGe 2/2 21 mit Unkrautvertilgungszug (18B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1975-82: HGe 2/2 23 macht sich rar (7B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1973-80: HGe 2/2 24, auch mit Personenzügen (18B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1974-77: (A)BDeh 2/4 41-45 im alten FO-Rot (18B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1978-82: BDeh 2/4 41-45 in neuen Farben (18B) [
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[CH] Furka - Oberalp-Bahn 1975-83: HGe 4/4 31 am Oberalp (27B) [
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[CH] FO 1975-83: HGe 4/4 32 um Disentis und Andermatt (12B) [
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[CH] FO 1981: HGe 4/4 33, 34 und 36 in der Wintersonne am Oberalp (40B) [
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[CH] FO 1971-84: HGe 4/4 33 um Andermatt und Brig (8B) [
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[CH] FO 1981: HGe 4/4 33 mit Güterzug Brig - Oberwald (36B) [
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[CH] FO 1981: HGe 4/4 34 vor Güterzug und um Andermatt (17B) [
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[CH] FO 1982: HGe 4/4 36 mit Glacier-Express (22B) [
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[CH] FO 1981: HGe 4/4 36 mit B und AB als Triebwagenersatz im Goms (9B) [
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[CH] FO 1979-82: HGe 4/4 37, die geglättete Nachzüglerin von 1956 (23B) [
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[CH] FO 1972-81: Gepäcktriebwagen Deh 4/4 51-55 (26B) [
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[CH] FO 1972-81: HGm 4/4 61-62 von 1968, mit Baumaschinen am Oberalp (24B) [
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[CH] FO 1980-82: Ge 4/4 III 81-82, Überfuhr Landquart - Andermatt (43B) [
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1946 ergänzte die Furka - Oberalp-Bahn FO ihren Triebfahrzeugbestand mit dem elektrischen Rangiertraktor Te 2/2 1041, ab 1959 Te 2/2 4926.
Der 130 PS starke FO Te 2/2 4926 entsprach weitgehend dem 1941 für die Brünigstrecke der SBB entwickelten Typ Te I 198-199.
1945 hatte die Rhätische Bahn RhB die gleichartigen Te 2/2 71-73 in Dienst gestellt.
60 Jahre lange hatte Te 2/2 4926 auf dem Bahnhofplatz Brig viel zu tun, denn hier befand sich der gemeinsame Kopfbahnhof von FO und BVZ, und es fielen reichlich Zugbildungsaufgaben an. Zusätzlich besorgte der elektrische Traktor früher die Zu- und Abfuhr von Stückgut zum hochgelegenen, nur über eine Steilrampe erreichbaren Güterschuppen Brig. Der nur 6 m lange und 13 t schwere Te 2/2 war für den Rangierdienst in Brig viel besser geeignet als eine Streckenlokomotive. Ein schmalspuriger Dieseltraktor von 1946 hätte die Steilrampe zum Güterschuppen nur mit Mühe und unter grossem Krach bewältigen können. Trotz kompakter Bauart kam es nicht selten vor, dass Te 2/2 4926 den Fussgängerstreifen zum SBB-Bahnhof blockierte. Auf meiner ältesten Aufnahme, deren farbige Rekonstruktion nicht mehr möglich war, trägt der Traktor das Revisionsdatum 28.5.74.
Te 2/2 4926 behängt ABDe 8/8 2043 der BVZ mit zwei Mitteleinstieg-Personenwagen und dem mehrfach umgebauten BVZ BD 2291 von 1890.
FO Te 2/2 4926 kurz nach seiner Revision mit Neuanstrich vom 3.4.81 vor dem SBB-Bahnhofgebäude Brig.
Trotz weitgehender Verpendelung der BVZ- und FO-Züge hatte Te 2/2 4926 auch in den Neunzigern noch viel zu tun. Auf meiner letzten Aufnahme steht er vor dem alten FO-Depot Brig, er zeigt das Revisionsdatum 21.6.90.
Te 2/2 4926 befindet sich heute in der Obhut von MGBahn-historic. [
www.mgbahn-historic.ch]
1945 lieferte die Firma Asper Küsnacht der FO zwei leichte Draisinen für den Fahrleitungsunterhalt mit den Bezeichnungen X 1031 und 1032, ab 1959 Xmh 1/2 4961 und 4962. Die 2,3 m langen und 700 kg schweren Einrichtungsfahrzeuge waren auch für den selbstständigen Einsatz auf den FO-Zahnstangenstrecken geeignet. Xmh 1/2 4962, angeschrieben als X 4962, in Andermatt, vor dem damals neuen, inzwischen bereits wieder abgebrochenen Lagergebäude des Militärs, August 1973.
Während die abgebildete Asper-Draisine Xmh 1/2 4962 im März 1982 abgebrochen wurde, kam Xmh 1/2 4961 nach längerer Abstellzeit zur Dampfbahn Furka-Bergstrecke DFB, wo sie bestens unterhalten wird und immer noch gute Dienste leistet, beispielsweise für Personaltransporte und für die kulinarische Versorgung von Baustellen. [
www.dfb.ch]
Nachfolgerin wurde die 1982 von Steck Bowil gebaute Xmh 4963. Die 4 m lange und 4 t schwere Draisine ist mit 66 kW wesentlich stärker, ausserdem heizbar und robust genug für den Winterbetrieb.
1980 übernahm die FO eine 1966 gebaute, vierachsige Diesellokomotive aus Finnland. Die 12 m lange und 38 t schwere Gelenklokomotive Gm 4/4 71 war mit 330 kW gut für den schweren Rangierdienst auf der Baustelle des Furka-Basistunnels in Oberwald geeignet. FO Gm 4/4 71 vor der Überfuhr nach Oberwald in Brig. Die beidseitigen Rangierplattformen sind eine Schweizer Zutat.
Eine ältere, aber sehr ähnliche Jung-Diesellok war auf der Luzern - Stans - Engelberg-Bahn LSE im Einsatz. LSE Gm 4/4 111 befindet sich heute auf der Härtsfeld-Museumsbahn.
FO Gm 4/4 71 auf der Zufahrt von Oberwald zum Furka-Basistunnel, Im August 1981 ist das noch eine Baustelle.
Nach dem Zusammenschluss FO/BVZ zur MGB trug die Lok vorübergehend die Nummer 70. Seit 2015 gehört sie, wieder als Gm 4/4 71, der Dampfbahn Furka-Bergstrecke DFB. [
www.dfb.ch]
Die zwei 1961 von Schöma für ein Zementwerk in Deutschland gebauten Rangiertraktoren Tm 2/2 4971 und 4972 wurden 1976 über die Firma Asper Küsnacht ZH beschafft. Sie waren dem FO-Baudienst für die zeitweise umfangreichen Streckenumbauten im Goms sehr willkommen, sie kamen auch beiden Abschlussarbeiten zur Fertigstellung des Furka-Basistunnels zum Einsatz. Wie die Jung-Lok besassen Tm 2/2 4971 und Tm 4972 hydraulische Kraftübertragung. Für den Einsatz auf der FO mussten sie zuerst von 860 mm auf 1000 mm Spurweite umgebaut werden. Die 7 m langen und 22 t schweren Rangiertraktoren entwickeln je 179 kW. Bei Bedarf können sie in Vielfachsteuerung betrieben werden. Das habe ich aber nie erlebt.
FO-Baudiensttraktor Tm 2/2 4971 ex Alsen 11 kurz nach seiner Inbetriebnahme auf der FO in Brig.
Tm 2/2 4972 ex Alsen 12 auf einer Baustelle in Niederwald.
Später hat Tm 2/2 4972 weisse statt gelbe Zierstreifen erhalten. Oft leistete er in Andermatt Rangierdienst. Im Herbst 2016 wurde er bei einem fatalen Unfall zerstört.
Der 1981 in Betrieb genommene Rangiertraktor FO Tm 2/2 4973 ist geringfügig schwerer und stärker. Er hat eine bewegte Geschichte. Die Firma Ruhrthaler baute ihn 1958 für die meterspurige Kerkerbachbahn in Limburg an der Lahn. Schon 1960 wurde er auf Normalspur umgebaut, ab 1975 gehörte er als 333 902 zum Bestand der Deutschen Bundesbahn DB. Vor dem Wechsel zur FO musste er wieder auf Meterspur umgebaut werden.
Edit dank Klv: Die nachträglich angebauten, grosszügigen Rangierplattformen entfernte die FO anlässlich einer grösseren Revision.
FO Tm 2/2 4973 ex DB 333 902 ex Kerkerbachbahn 19 „Kerkerbachtal“ in Andermatt. Noch fehlt der FO-Anstrich, die Maschine zeigt die ausgeblichenen DB-Farben.
2011 kaufte die Deutsche Privatbahn DP in Hameln den Tm 2/2 4973, um ihn zum 333 902 herzurichten: Rückumbau auf Normalspur, Entfernung der Rangierplattformen und Neuanstrich nach alter Vorlage.
1981 kam auch Tm 2/2 4981 auf der FO in Betrieb. Die Deutz-Lok war 1958 von der Halberger Hütte in Brebach D in Betrieb genommen worden. Sie leistete 92 kW. Den 5,4 m langen und 15 t schweren Kleinprofil-Traktor Tm 2/2 4981 habe ich auf der Baustelle für den Furka-Basistunnel in Oberwald angetroffen, wo sie vor dem Fahrleitungsmontagewagen stand.
1993 wurde FO Tm 2/2 4981 nach einem Hochwasserschaden remisiert und später abgebrochen.
Fortsetzung folgt.
Gruss, Werner
6-mal bearbeitet. Zuletzt am 2024:09:29:13:12:49.