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 04 - Historisches Forum 

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erste Schicht

geschrieben von: Fritz Wolff

Datum: 25.03.20 09:37

Nach Wochen am Ausschlackkanal, Ausbildung zum "Bremsbeamten" und drei Fahrten als dritter Mann auf der Lok habe ich am 23. September 1970 beim Chef des Bw Köln-Eifeltor, dem technischen Bundesbahn-Oberamtmann Grewe, die "formlose Heizerprüfung" abgelegt. Es war mir gelungen, die von Grewe in Gang gesetzte Eifeltorer 50 durch Schließen des Reglers und Durchreißen des Führerbremsventils souverän zum Halten zu bringen, nachdem Grewe zuvor einen Schwächeanfall markiert hatte. Dass ich auch noch Notsignal hatte geben wollen, hatte mir zusätzliche Pluspunkte eingebracht.

Für den 25. September 1970 stand nun meine erste Tour als selbstständiger Heizer an, Dienstbeginn 4 Uhr 45. Die Nacht zuvor (im DB-Ledigenheim am Klettenberggürtel) war unruhig gewesen.

So um 4 Uhr 15 oder 4 Uhr 20 meldete ich mich auf der Lokleitung und bekam dort die Schlüssel und das Übergabebuch der Lok 051 039 in die Hand gedrückt. Dann losgetigert und - bei Dunkelheit - auf die Suche nach unserer Lok gegangen. Sie stand vor der Südfront des Rechteckschuppens und schmauchte gemütlich vor sich hin. Mein Lokführer, Werner Jakobs sollte er heißen, war natürlich noch nicht da und so konnte ich dann, ohne befürchten zu müssen, dass mir ständig jemand auf die Finger guckte (habe sowas schon immer gehasst), in aller Ruhe mit meinen Vorbereitungsarbeiten beginnen.

Ich glaube, wir sollten leer nach Brühl-Vochem fahren, um von dort einen Zug nach Gremberg zu bringen. Jedenfalls sah ich mir erstmal das Feuer an, das mit ein wenig Glut sowohl ganz vorne als auch ganz hinten auf dem Rost nicht gerade als Höllenfeuer anzusprechen war. Also da jetzt vorne und hinten kräftig was draufgeknallt. Und bald sah es in der Feuerkiste schon viel besser aus. Dass der Kesseldruck langsam kletterte, sollte ja auch so sein.

Irgendwann war ich mit meinen Verrichtungen auf dem Führerstand fertig. Dann die Schmierpumpen von Luft- und Speisepumpe durchgekurbelt und schließlich die Triebwerksbeleuchtung eingeschaltet und mit Hammer und Handlampe nach unten zwecks Kontrolle von Lauf- und Triebwerk. Irgendwie kam ich mir schon ganz gut vor.

Nur: Verdammt und zugenäht, ich bin gerade dabei, die Beilage des (geteilten) hinteren Treibstangenlagers auf der Lokführerseite auf festen Sitz zu prüfen, da passiert etwas Schreckliches: Brüllend laut blasen die Ackermann-Sicherheitsventile der Lok ab. Und es kommt noch schlimmer: Genau in diesem Augenblick kommt mein Lokführer Werner Jakobs um die Ecke . . . und bekommt natürlich gleich einen Supereindruck von seinem neuen Heizer.

Ich will es kurz machen: Der befürchtete Anschiss blieb aus (habe mich auch ganz kleinlaut entschuldigt) und wir gelangten bald zu einem tollen Verhältnis miteinander.

Fritz

Re: Ölfeuerung hat schon was für sich!

geschrieben von: Fritz Wolff

Datum: 25.03.20 11:18

Sag´ ich doch, Egon! Nachdem es bei mir mit Kohle partout nicht hinhauen wollte, bin ich dann notgedrungen auf Öl umgestiegen. Klappte allerdings auch nicht viel besser.

Fritz

Re: erste Schicht

geschrieben von: Wuhlheider

Datum: 25.03.20 11:28

Als Stift (so nannte man seinerzeit Azubis und Azubienen) habe ich mal das Wasser in der Zentralheizung des Stellwerks Ew (Erkner- West) zum kochen gebracht.

Mein Lehr-Fdl meinte dann auch, ich wäre wohl als Heizer auf einer Dampflok besser aufgehoben ...

Mit offenen Fenstern konnten dann die Temperaturen auf dem Stellwerk wieder erträglich gemacht werden.


Das Bundesgesundheitsministerium bittet vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie darum, bei Hamsterkäufen bitte nur einen Hamster pro Haushalt zu kaufen, da ansonsten mit Lieferengpässen bei der Versorgung mit Hamstern zu rechnen ist !

Re: erste Schicht

geschrieben von: Hilger Duisburg

Datum: 25.03.20 11:55

Schöne Geschichte!

Kommt nicht oft vor, aber DIE kann ich noch toppen . . .
und sogar zweimal:

Ich durfte während der Schulferien im Sommer 1971
dabei sein, wie im Bw Hohenbudberg im Schuppen eine
055 hochgeheizt wurde zum Rangiereinsatz und der
Lokführer (Max Buchholz) wollte es mir ganz genau zeigen
und hat wohl etwas übertrieben . . . Jedenfalls gingen
die Ackermänner EDIT: Ramsbottoms! im Schuppen auf
und haben (kleinere) Teile von der Decke geblasen,
(kein Loch in die Decke) . . . Da war was los, alles war
in Aufruhr, dass diese Ventile nur fein Säuseln,
hab ich aber anders in Erinnerung . . .

Und mein Freund Harald S und ich waren in Homberg
(jetzt Teil von Duisburg) oft auf der Rangierlok BR 50,
während die Mannschaft in der Kneipe saß zur "Dienst-
Besprechung" . . . Wir haben aufs Feuer geachtet
und die Lok sauber gemacht . . . auch ein bischen
rangiert mit Manni, dem Rangierer, der Spaß daran
hatte (heute völlig undenkbar!). Aber Harald hatte
es mal zu gut gemeint mit dem Feuer und stand gerade
auf dem Umlauf vor dem Führerhaus, um die Fenster
von außen zu putzen, als neben ihm die Ackermänner
hochgingen . . . Das war der Schreck seines Lebens,
es hat ihn glatt runtergeworfen auf den Boden, aber er
war sportlich, es ist nichts passiert, er war nur
kreidebleich und mehrere Minuten gehörlos . . .


Nur als Beispiel für die, die sich Nix drunter
vorstellen können:

http://lokbildarchiv.de/-DIG12168d-023 105.jpg
Bild DIG12168 ©Hans Hilger und EJS
23 105 im Dezember 1984, ich glaub in Bad Münster


Fritz, besten Dank für Deine vielen schönen Geschichten!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.20 18:24.

Re: erste Schicht

geschrieben von: G.P.O.

Datum: 25.03.20 12:10

...da glaubt man die Heizerlaufbahn von Fritz zu kennen und wird mit dem Bw Köln-Eifeltor überrascht! Nix gegen die Fuffziger, aber die wahren Loks auf anspruchsvolleren Strecken bzw. vor dito Zügen gab's für Dich ja wohl in Ottbergen und Rheine - in letzteren passte dann ja auch die Feuerunģsart😉!
Beste Grüße,
Klaus



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.20 15:45.

Re: erste Schicht

geschrieben von: S&B

Datum: 25.03.20 12:10

Aber Hans! Eine 055 (pr. G8.1) hat doch keine Ackermänner! :-)
Die Ramsbottoms rauschten doch nur mäßig- damit kann man wohl kein Dach abdecken- so jedenfalls meine Beobachtungen in den 60er Jahren...
Grüße
Ulrich

Umgekehrt wird auch kein Schuh draus

geschrieben von: peter76

Datum: 25.03.20 12:18

Wuhlheider schrieb:
das Wasser in der Zentralheizung des Stellwerks Ew (Erkner- West) zum kochen gebracht.

... zu meinen Aufgaben während der Nachschicht gehörte es, die Koksheizung des Bahnhofbüros zu überwachen.
Irgendwann hab ichs verschludert (megapeinlich), die Heizung ging aus, die Büromitarbeiter mußten frieren und die Frühschicht war bemüht, die Heizung wieder in Gang bringen.
Als "Brandbeschleuniger" dienten dann üblicherweise ein paar Büchsen Bohnerwachs...

Re: erste Schicht

geschrieben von: D.Kunen

Datum: 25.03.20 12:23

G.P.O. schrieb:
...da glaubt man die Heizerlaufbahn von Fritz zu kennen und wird mit dem Bw Köln-Eifeltor überrascht! Nix gegen die Fuffziger, aber die wahren Loks auf anspruchsvolleren Strecken bzw. vor dito Zügen gab's ja wohl in Ottbergen und Rheine - in letzteren passte dann ja auch die Feuerunģsart😉!
Beste Grüße,
Klaus

Es wird immer wieder auf Rheine und Ottbergen wenn es um Leistungen geht verwiesen. Was glaubt ihr wohl was die Heizer auf den 44 zigern der Bw Hagen-Vorhalle, Bw Altenhundem und vom Bw Dillenburg mitgemacht haben.Und es waren nicht immer die Jüngsten die an der Schüppe standen!! Das waren Höchstleistungen.

VG Dietmar Kunen
Blocksiesel

Re: erste Schicht

geschrieben von: G.P.O.

Datum: 25.03.20 12:53

D.Kunen schrieb:

Es wird immer wieder auf Rheine und Ottbergen wenn es um Leistungen geht verwiesen. Was glaubt ihr wohl was die Heizer auf den 44 zigern der Bw Hagen-Vorhalle, Bw Altenhundem und vom Bw Dillenburg mitgemacht haben.Und es waren nicht immer die Jüngsten die an der Schüppe standen!! Das waren Höchstleistungen.

VG Dietmar Kunen
Blocksiesel
Vollkommen korrekt! Nur bezogen sich meine Bemerkungen lediglich auf Bw's, in denen unser Erzähler als Heizer aktiv war...

Re: erste Schicht

geschrieben von: martin welzel

Datum: 25.03.20 13:29

Moin Fritz,

wieder hast Du uns eine nette Geschichte aufgetischt, bei der wir richtig dabei gewesen sein konnten. Jedenfalls fühlt es sich bei mir so an!

Und zur Untermalung schicke ich noch zwei Bilder der 051 039 aus dem Bw Köln-Eifeltor hinterher, vom 21.3.72, als sie noch am Tender die Pflugscharen hatte:

http://www.eisenbahnhobby.de/Koeln/SW46-12_051039_K-Eifeltor_21-3-72_S.jpg

http://www.eisenbahnhobby.de/Koeln/SW46-13_051039_K-Eifeltor_21-3-72_S.jpg


Freue mich auf weitere Geschichten,

Martin

Brühl-Vochem ?

geschrieben von: Krause

Datum: 25.03.20 14:05

Moin, Moin!

Zunächst einmal sollte dem Beitragsersteller für seine immer wieder kurzweiligen Geschichten aus Lokmannschafts-Alltag ausdrücklich gedankt werden.

Beim Lesen des Beitrages bin ich über den Bahnhof Brühl-Vochem gestolpert. Das ist doch meines Wissens ein Bahnhof im Netz der (damaligen) KBE (Köln-Bonner Eisenbahn)? Der wurde also mit DB- (Dampf-) Lokomotiven bedient? Dann sind die DB-Lok vermutlich von Brühl Gbf aus über das Verbindungsgleis nach Brühl-Vochem gekommen?

Herzliche Grüße aus Lübeck,
Jens

Gequält und traurig schaut der werte Fahrgast drein,
ein Lint-Triebwagen muss es nun wirklich nicht sein!

Fritzens Erste von vorn (m 1 B)

geschrieben von: 03 1008

Datum: 25.03.20 14:19

Hallo Fritz,

besten Dank für die Geschichte!

Hier ein Foto der 051 039 (Köln-Ehrenfeld, 28.02.1970):

https://farm5.staticflickr.com/4550/24977546908_2c950289a6_o.jpg


Bis zur nächstemn Telefonkonferenz, Helmut

Re: Brühl-Vochem - Buchfahrplan (1 Scan)

geschrieben von: Olaf Ott

Datum: 25.03.20 14:44

Guten Tag!

Dir, lieber Fritz, besten Dank und Grüße!

@Jens: Brühl-Vochem war der Übergabebahnhof.

https://up.picr.de/38139401oe.jpg

Besonderen Dank an die Einsteller von Aufnahmen des Tatobjektes.

Olaf Ott

Re: erste Schicht

geschrieben von: 824819

Datum: 25.03.20 14:48

D.Kunen schrieb:Zitat:
... Was glaubt ihr wohl was die Heizer auf den 44 zigern der Bw Hagen-Vorhalle, Bw Altenhundem und vom Bw Dillenburg mitgemacht haben.Und es waren nicht immer die Jüngsten die an der Schüppe standen!! Das waren Höchstleistungen.
...
Hallo,
... und die durften bis 65 kacheln, und was war der Dank: Wenn dann einer mit ner 7 vornedran in der Kiste lag, hieß es: ...der ist aber alt geworden.
Meist war mit 67-70 schon Schluß, das galt auch für LF. Dann wurden Wohnungen im Bauverein, Nöhstr, Hülsbergstr. usw frei. Diese gute alte Zeit
ging gehörig auffe Knochen.
Schöne Grüße aus der Ferne nach Vorhalle.
824819
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Gequält und traurig schaut der werte Fahrgast drein,
ein Lint-Triebwagen muss es nun wirklich nicht sein!

Re: Brühl-Vochem - Buchfahrplan (1 Scan)

geschrieben von: Mw

Datum: 25.03.20 19:39

Das waren die Brikettzüge. Nach Ende des Dampfbetriebs fuhren da die 215 vom Bw Köln-Nippes, bis weit in die 80er Jahre hinein.
Man beachte den Balken um die Schrift "Gleiswechselbetrieb" zwischen Brühl und Kalscheuren. Wurde dort wohl erprobt. Jahre später ereignete sich im Gleiswechselbetrieb ein fürchterlicher Unfall:
[de.wikipedia.org]

Gruß
Mw

der so machem dieser Brikettzüge die Einfahrt gestellt hat ...

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)

50 1039 Schild (EDV-Nummer)

geschrieben von: 50 2428

Datum: 25.03.20 20:31

Hallo Fritz

Danke für diese Kurzgeschichte von deiner ersten Fahrt.

Als ich die Zeilen heute morgen in der "Frühstückspause" laß, klingelte bei mir sofort etwas.
Nicht nur weil die Lok aus meiner Heimat ist, sondern irgendetwas sagte mir "Das könnte doch....".

Als ich dann eben durch meinen Stapel ging mit "Dingen, die auch mal endlich aufgehangen werden müssen", kam doch wirklich das Schild zum Vorschein.

50 1039 (1).jpg

Ich habe ja sonst nicht viel "eigenes" hier reinzustellen und nutze deshalb mal den Anlass, hierfür extra ein Bild zu veröffentlichen.

Da das Tageslicht hinweg ist und ich eine künstliche Lichtquelle nutzen musste, habe ich mich kurzerhand für das Badezimmer in Kombination mit dem iPhone entschieden.
Die dadurch entstandenen "Spiegeleffekte " bitte ich zu entschuldigen.


Grüße
Rainer

Wie immer...

geschrieben von: Walsum5

Datum: 25.03.20 21:33

Großartig!

VielenDank

http://www.dampflokomotivarchiv.de/imgs/header.jpg


Einfach schön!

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 26.03.20 00:00

Moin Fritz,

wieder mal eine schöne Geschichte aus Deinem Leben. Solche Schilderungen gefallen mir immer wieder. Bitte weiter so und bleib gesund!

Gruß aus Mannheim
Rolf

Re: erste Schicht

geschrieben von: 50 2676

Datum: 26.03.20 08:13

Liebe Mitleser,

genauso war es ! Ende 1979 trat ich als froschgebackener Reservelokführer z.A. (zur Anstellung) meinen Dienst auf der V90 am Vorhaller Westberg an.

Der Geist der Dampflok war noch allgegenwärtig. So wurde von uns Jungspunden erwartet, dass zur Lokübergabe die Aschenbecher geleert, der Führerstandsboden ausgefegt sowie der Motorölstand immer an der oberen Grenze zu sein hatte, am besten noch "ein bisken" darüber. Dass auch der Bremshub (vor allem in Hohenlimburg und Kabel !!! ) grenzwertig eingestellt und dieses notfalls auch in Rückenlage im Schotterbett einzustellen war ergab sich selbstredend . . . Es geisterte immer noch die Bitte an den Vorhaller Metzgermeister umher . . . " Herr M., geben Sie mir heute etwas mehr von der GUTEN Fleischwurst, mein Mann muss morgen nach Dillenburg".
Die alten Lokbetriebsinspektoren waren ausnahmslos okay, sie konnte nach einem Absaufen ihres U-Bootes oder Rettung aus der eiskalten Ostsee von Bord der "Wilhelm Gustloff" sowie 20 Jahren erst als Heizer auf der 44, später als ihr Lokführer so gut wie nix erschüttern, auch gehörte eine Flasche Cola oder so was ähnliches bei Karin in der Kantine vor Dienstbeginn zum Ritual.
Etwas problematischer gestaltete sich der Umgang mit den ehemaligen "Otwf/H", den umgeschulten Heizern. Die Fahrzeuge, welche man ihnen anvertraute, hießen 795/798, V36, V60 oder in Vorhalle eben die V90.Diese wurden als sogenannte Katalogfahrzeuge bekannt. Logisch, dass diese Kollegen fortan als "Neckermänner" die Runde machten. Manche ließen bei Missachtung ihrer ungeschriebenen Gesetze gern mal den "Willi" raushängen, aber letztendlich kam man miteinander aus.
40 Jahre ist das nun her, aber trotz hundertfacher "Lok 1 Schönfeld" möchte ich keine Sekunde missen.

Es grüßt Euch

50 2676, die einzige Bestwigerin mit Turbospeisepumpe

Re: erste Schicht

geschrieben von: Rache für 051 444

Datum: 26.03.20 09:01

Guten Morgen Fritz,

könnte es das Haus gewesen sein, in dem Du genächtigt hast?

http://www.jcourt.de/Klett3a.JPG

http://www.jcourt.de/Klett3b.JPG


Es liegt an der Kreuzung Klettenbergürtel/Rhöndorfer Straße und könnte passen.

Vielen Dank!

Jürgen (der ca. 400 m Luftlinie vom Geschehen entfernt wohnt)

Re: erste Schicht

geschrieben von: Fritz Wolff

Datum: 26.03.20 10:11

Jürgen,

du bringst mich ins Schwimmen. Ich glaube nicht, dass es das von dir fotografierte Haus war. Meiner Erinnerung nach war es ein recht moderner Bau, eher mit Hochhauscharakter. Gibt es sowas da in der Gegend auch? Ich gebe dabei zu, dass meine Erinnerung an die in Eifeltor beheimateten Dampfloks weitaus besser ist als meine Erinnerung an mein damaliges Schlafquartier.

viele Grüße, Fritz

Re: erste Schicht

geschrieben von: Rache für 051 444

Datum: 26.03.20 10:35

Hallo Fritz,

Schwimmen sollte man im Moment nicht!

Das sind die modernsten Häuser auf dem Klettenberggürtel:

unnamed.jpg


Aber vielleicht war es ja auch auf der Fortsetzung, dem Zollstockgürtel?

Viele Grüße

Jürgen

Re: erste Schicht

geschrieben von: Fritz Wolff

Datum: 26.03.20 10:41

Dann, Jürgen, spricht Vieles für den Zollstockgürtel.

Grüße, Fritz