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Re: Frage zu Fahrstraßen bzw. Gleissperre in Nidda

geschrieben von: EDK 1000

Datum: 14.01.20 21:57

Zitat:
Wie schon geschrieben wurde wäre ein Einblick in das Bahnhofsbuch hilfreich. Eine Fahrstraße von F nach P7 (Gl. 7) sollte eigentlich möglich sein, weshalb die Gleissperre in Gl. 6b zum Schutz dieser Fahrstraße schon Sinn machen würde. Warum allerdings Gl. 8 nicht auch gegen diese Fahrstraße gesichert wurde, werden wir hoffentlich noch erfahren.
Das Bahnhofsbuch ist gar nicht so maßgeblich, wirklich aussagefähig wäre mal ein Verschlußplan beider Stw aus dem angegebenen Zeitraum. Und gemäß Gleisplan muss doch das Gleis 8 nicht flankengeschützt werden, weil ohne Zugfahrstrassen (soweit nach dem Gleisplan erkennbar)

Gruß aus Reykjavík
Wulf
Hallo Michael
die Pläne, die ich habe, habe ich im Internet gekauft. Aber so einfach öffentlich machen darf ich sie nicht.
Aber es gibt schon einen Plan im Netz aus dieser Zeit:

[www.diebahnkommt.net]

Gruß
Siggi

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Hallo Siggi,

besten Dank für den Link, der Gleisplan ist sehr interessant und "zwingt" mich wohl auch noch nach der "Urfassung" mit der Strecke nach Schotten zu schauen ;-)
Nach Norden gingen ja drei Strecken, Richtung Süden ging keine weitere Strecke ab?

Gruß
Michael

Blick in den Verschlussplan

geschrieben von: Christof_K

Datum: 15.01.20 09:55

Gartenbahner60 schrieb:
Mahlzeit!

Hier ein Bild zum Gleisplan von Nidda Stand 2009:
[attachment]


Frage zu der Gleissperre III in Gleis 6b (das Stumpfgleis rechts vom unteren Bahnsteig).
Welche Zugfahrten sollten damit denn geschützt werden?

Aus Gleis 7 kann man ja nur links (Richtung Ober-Widdersheim oder Beienheim) ausfahren, denn Richtung Glauburg gibt's nach rechts kein Ausfahrsignal, nur eine H-Tafel.
Also kommt an Weiche 21 keine Zugfahrt vorbei, denn von links endet sie zuvor an der H-Tafel und nach rechts gibt's m. W. auch keine Zugfahrstraße. Oder waren da Zugfahrten (Einfahrten via W31, W30, W24, W23, W21) aus Glauburg nach Gleis 7 möglich, obwohl keine Gleissperren in Gleis 16,17 und 8 vorhanden sind?

Oder hat die Gleissperre III nur Schutzfunktion, falls ein von links einfahrender Zug in Gleis 7 an der H-Tafel durchrutscht?

Weiß dazu jemand was?

Danke und Gruß aus der Wetterau
Siggi
Hallo,

ich habe mal einen Blick in den Verschlussplan geworfen, wie er zuletzt bis zur Auflassung der mechanischen Stellwerke aussah.
Also, die Gleissperre III weist eine Folgeabhängigkeit zur Weiche 21 auf. Die Weiche 21 ist aber, ebenso wie die Weiche 23, in keiner Zugfahrstraße im Verschluss.
Ich vermute, dass die Abhängigkeit zwischen der Gleissperre und der Weiche allein den Neigungsverhältnissen im Bahnhof geschuldet gewesen sein könnte.

Gruß

Christof

Re: Blick in den Verschlussplan

geschrieben von: Zaubermark

Datum: 15.01.20 10:19

Hallo Christof,

einen Schritt sind wir damit jedenfalls weiter. Das von mir schon angeführte Fehlen der Fahrstrasse f7 hat sich bestätigt und eine Flankenschutzfunktion kann jetzt tatsächlich auch ausgeschlossen werden.

Was das Gefälle anbelangt: Gleis 6b habe ich eigentlich als nahezu in der Ebene liegend in Erinnerung. Die Steigung begann erst danach in Richtung Stockheim. Besonders das Ausziehgleis 16 und das Lokgleis 17 stiegen in Richtung Bahnhofsende stark an.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, wurde Gleis 6b (zumindest in den 1980er Jahren) zusammen mit Gleis 1b nur zum Abstellen von Leimwagen für Hornitex verwendet.

Eine andere Frage ist bei mir gerade aufgekommen nach nochmaliger Sichtung der Unterlagen: Gleis 18 (also das vormalige Bekohlungsgleis) ist in einer mir vorliegenden Skizze um 1990 als Privatanschluss "Faber & Schnepp" bezeichnet. Weiss jemand, was das für eine Firma war und was die zugestellt bekamen?


Viele Grüsse von Mark

Re: Blick in den Verschlussplan

geschrieben von: EDK 1000

Datum: 15.01.20 10:53


Was das Gefälle anbelangt: Gleis 6b habe ich eigentlich als nahezu in der Ebene liegend in Erinnerung. Die Steigung begann erst danach in Richtung Stockheim
Hallo in die Runde.
Das Neigungen in Bahnhofsgeisen unter 0,5 Promille liegen sollen ist generell so. Die maßgebende Neigung wird jedoch durch die durchschnittlichen Neigungsverhältnisse
a) 2000 m vor dem Zielsignal (Gefahrpunkt) bzw.
b) 400/700/1000 m (je nach Bremstafel f.d. Strecke)
bestimmt. Die hierbei ermittelte stärkere Neigung ist dann die maßgebende Neigung. Bei zwei einmündenen Strecken müssen beide Strecken betrachtet (also 4x gerechnet) werden, dann wird derjenige Wert mit dem stärkeren Gefälle genommen. Für jedes Promille mehr an Gefälle müssen dann zu dem Regelwert (50/100/200 m) 10% hinzugerechnet werden. Bei Steigung darf man 5% abziehen (außer bei dem 50 m Wert.)

Gruß aus Reykjavík
Wulf

Re: Blick in den Verschlussplan

geschrieben von: Christof_K

Datum: 15.01.20 11:55

EDK 1000 schrieb:

Was das Gefälle anbelangt: Gleis 6b habe ich eigentlich als nahezu in der Ebene liegend in Erinnerung. Die Steigung begann erst danach in Richtung Stockheim
Hallo in die Runde.
Das Neigungen in Bahnhofsgeisen unter 0,5 Promille liegen sollen ist generell so. Die maßgebende Neigung wird jedoch durch die durchschnittlichen Neigungsverhältnisse
a) 2000 m vor dem Zielsignal (Gefahrpunkt) bzw.
b) 400/700/1000 m (je nach Bremstafel f.d. Strecke)
bestimmt. Die hierbei ermittelte stärkere Neigung ist dann die maßgebende Neigung. Bei zwei einmündenen Strecken müssen beide Strecken betrachtet (also 4x gerechnet) werden, dann wird derjenige Wert mit dem stärkeren Gefälle genommen. Für jedes Promille mehr an Gefälle müssen dann zu dem Regelwert (50/100/200 m) 10% hinzugerechnet werden. Bei Steigung darf man 5% abziehen (außer bei dem 50 m Wert.)
Prinzipiell hast du mit den Neigungsangaben natürlich recht, wenn du dich auf die maßgebende Neigung vor den Hauptsignalen beziehst. Hier geht es aber um die "lokale" Neigung eines Nebengleises.
Ich habe festgestellt, dass ich noch mehr "kluge Unterlagen" habe. Die Neigung zwischen den Ausfahrsignalen Richtung Gießen/Beienheim auf der einen Seite und den Ausfahrsignalen Richtung Gelnhausen auf der anderen Seite ist mit 1:1,395 angegeben. Außerhalb dieses Bereichs ist es Richtung Gießen/Beienheim stark steigend, in Richtung Gelnhausen ebenso stark fallend; in beiden Fällen etwa 1:10. So gesehen sind die Bahnhofsgleise schon fast waagerecht.

Gruß

Christof
Hallo Michael
nach Süden gab/gibt es nur die eine Strecke Richtung Stockheim/Gelnhausen. Aber in Stockheim gab es früher noch eine weitere Strecke durch den Vogelsberg(die echte "Vogelsbergbahn" über Gedern nach Lauterbach). Das war auch eine tolle Strecke, siehe hier:

[youtu.be]

Gruß
Siggi

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Re: Blick in den Verschlussplan

geschrieben von: Zaubermark

Datum: 15.01.20 13:03

Hallo zusammen,

auch ich habe noch "kluge Unterlagen" zu Nidda gefunden.

Also, in einer dienstlichen Anweisung aus den frühen 1990er Jahren ist zu lesen:

Die Bahnhofsgleise und die anschließenden Streckengleise haben jeweils ab dem südlichen bzw. nördlichen Bahnsteigende ein Gefälle bzw. Steigung von mehr als 1 : 400. Auch nur vorübergehend abgestellte Wg sind daher nach der Talseite hin mit 2 Hemmschuhen zu sichern. Ist eine Handbremse vorhanden, so ist diese anzuziehen.
Für je 42 X 1 Handbremse anziehen. An den Bfsenden jeweils von Sig P1 bzw Mitte W 30 auf die Streckengleise für je 12 X 1 Handbremse anziehen.
Aufstellverbot von Sig A/B bis Höhe Spitze W 2 und von Signal F bis Mitte W 30.



Viele Grüsse von Mark

Faber & Schnepp

geschrieben von: Klaus aus FG

Datum: 15.01.20 14:04

Faber & Schnepp ist ein Gießen ansässiges größeres Bauunternehmen. Was die in einer Niederlassung Nidda gemacht haben, weiß ich aber leider auch nicht.

Re: Blick in den Verschlussplan

geschrieben von: EDK 1000

Datum: 15.01.20 18:07

Zitat:
... ich habe mal einen Blick in den Verschlussplan geworfen, ... Die Weiche 21 ist aber, ebenso wie die Weiche 23, in keiner Zugfahrstraße im Verschluss ...
sollte die W 21 bei Einfahrten a/7 oder b/7 nun doch im D-Weg gelegen haben (siehe oben, die 85 m sind ja nun doch nicht mehr so sicher) dann wäre sie ja nur "stumpf berutscht". Im D-Weg liegende stumpf berutschte Weichen werden nicht verschlossen sondern durch den Ww nur in die entsprechende Stellung gestellt. Wohl aber die entsprechenden Flankenschutzelemente, also die Gs III in aufliegender Stellung. Gucke mal nach, ob die Gs III in der entsprechenden Zeile mit einem "+a" eingetragen ist.

Gruß aus Reykjavík
Wulf

Re: Frage zu Fahrstraßen bzw. Gleissperre in Nidda

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 15.01.20 19:12

EDK 1000 schrieb:
Der Bezug zur Fahrstraße f/7 wurde ja schon erkannt, sollte es eine signalmäßige Einfahrt a/7 oder b/7 gegeben haben und die W 21 im Dw gelegen haben, sollte die Zustimmungsabgabe nach Nf von der aufliegenden Stellung der Gs III abhängig gewesen sein.
Guten Abend,

es gab in Nidda folgende Einfahrstraßen:
a1 / a4 / a5 / b5 / b7 / f1 / f2 / f5

Die Strecke Gießen - Gelnhausen ist Hauptbahn, Friedberg - Nidda Nebenbahn. Auf Hauptbahnen braucht man ein Zielsignal, daher konnte man nach Gleis 7 nur von der Nebenbahn her einfahren, da reicht die H-Tafel.

Bilder vom Stw Nidda gibt es hier: Stellwerk Nf Nidda und hier Stellwerk Nf Nidda

Für Einfahrten nach Gleis 7 gab es auf dem Südkopf (Bereich Stw Ns) keine Abhängigkeiten bei den Weichen und GS!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.20 19:30.
Oberhesse schrieb:
EDK 1000 schrieb:
Der Bezug zur Fahrstraße f/7 wurde ja schon erkannt, sollte es eine signalmäßige Einfahrt a/7 oder b/7 gegeben haben und die W 21 im Dw gelegen haben, sollte die Zustimmungsabgabe nach Nf von der aufliegenden Stellung der Gs III abhängig gewesen sein.
Guten Abend,

es gab in Nidda folgende Einfahrstraßen:
a1 / a4 / a5 / b5 / b7 / f1 / f2 / f5
Hallo Oberhesse
kannst Du auch die Ausfahrfahrstraßen nennen? Sind die bei Gleis 5 und 7 (2 und 4 werden ja im Richtungsbetrieb genutzt, da geht das ja nicht) identisch zu den Einfahrfahrstraßen (aber gegen eine Ausfahrt aus Gleis 7 nach Gießen dürfte doch nichts sprechen, oder)?

Gruß
Siggi

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.20 21:48.

Re: Frage zu Fahrstraßen bzw. Gleissperre in Nidda

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 16.01.20 13:26

Gartenbahner60 schrieb:
Oberhesse schrieb:
EDK 1000 schrieb:
Der Bezug zur Fahrstraße f/7 wurde ja schon erkannt, sollte es eine signalmäßige Einfahrt a/7 oder b/7 gegeben haben und die W 21 im Dw gelegen haben, sollte die Zustimmungsabgabe nach Nf von der aufliegenden Stellung der Gs III abhängig gewesen sein.
Guten Abend,

es gab in Nidda folgende Einfahrstraßen:
a1 / a4 / a5 / b5 / b7 / f1 / f2 / f5
Hallo Oberhesse
kannst Du auch die Ausfahrfahrstraßen nennen? Sind die bei Gleis 5 und 7 (2 und 4 werden ja im Richtungsbetrieb genutzt, da geht das ja nicht) identisch zu den Einfahrfahrstraßen (aber gegen eine Ausfahrt aus Gleis 7 nach Gießen dürfte doch nichts sprechen, oder)?

Gruß
Siggi
Hallo,
aus den Gleisen 5 & 7 konnte man in beide Richtungen ausfahren. Gleis 5 war übrigens das offizielle Durchfahrtgleis der Richtung Gelnhausen - Gießen. Durch Gleis 2 konnte fahrstraßenbedingt keine Durchfahrt gestellt werden.
Oberhesse schrieb:
Gartenbahner60 schrieb:
Oberhesse schrieb:
EDK 1000 schrieb:
Der Bezug zur Fahrstraße f/7 wurde ja schon erkannt, sollte es eine signalmäßige Einfahrt a/7 oder b/7 gegeben haben und die W 21 im Dw gelegen haben, sollte die Zustimmungsabgabe nach Nf von der aufliegenden Stellung der Gs III abhängig gewesen sein.
Guten Abend,

es gab in Nidda folgende Einfahrstraßen:
a1 / a4 / a5 / b5 / b7 / f1 / f2 / f5
Hallo Oberhesse
kannst Du auch die Ausfahrfahrstraßen nennen? Sind die bei Gleis 5 und 7 (2 und 4 werden ja im Richtungsbetrieb genutzt, da geht das ja nicht) identisch zu den Einfahrfahrstraßen (aber gegen eine Ausfahrt aus Gleis 7 nach Gießen dürfte doch nichts sprechen, oder)?

Gruß
Siggi
Hallo,
aus den Gleisen 5 & 7 konnte man in beide Richtungen ausfahren. Gleis 5 war übrigens das offizielle Durchfahrtgleis der Richtung Gelnhausen - Gießen. Durch Gleis 2 konnte fahrstraßenbedingt keine Durchfahrt gestellt werden.
Hallo
mit "Gleisen 5 & 7 konnte man in beide Richtungen ausfahren" meinst Du die beiden Richtungen nach Beienheim oder Gießen, richtig?
Denn aus Gleis 7 kann man ja in Richung Gelnhausen nicht ausfahren (auch mangels Hauptsignal).

Aus Gleis 5 kommt man ja nur über abzweigende Weichen nach Gießen (wie auch bei Gleis 2). Schon seltsam, daß darüber Durchfahrten gemacht wurden (das muß ich bei meinem Moba-Verkehr noch berücksichtigen :-) )

Danke und Gruß
Siggi

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Re: Frage zu Fahrstraßen bzw. Gleissperre in Nidda

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 16.01.20 16:03

Gartenbahner60 schrieb:
Oberhesse schrieb:
Gartenbahner60 schrieb:
Oberhesse schrieb:
EDK 1000 schrieb:
Der Bezug zur Fahrstraße f/7 wurde ja schon erkannt, sollte es eine signalmäßige Einfahrt a/7 oder b/7 gegeben haben und die W 21 im Dw gelegen haben, sollte die Zustimmungsabgabe nach Nf von der aufliegenden Stellung der Gs III abhängig gewesen sein.
Guten Abend,

es gab in Nidda folgende Einfahrstraßen:
a1 / a4 / a5 / b5 / b7 / f1 / f2 / f5
Hallo Oberhesse
kannst Du auch die Ausfahrfahrstraßen nennen? Sind die bei Gleis 5 und 7 (2 und 4 werden ja im Richtungsbetrieb genutzt, da geht das ja nicht) identisch zu den Einfahrfahrstraßen (aber gegen eine Ausfahrt aus Gleis 7 nach Gießen dürfte doch nichts sprechen, oder)?

Gruß
Siggi
Hallo,
aus den Gleisen 5 & 7 konnte man in beide Richtungen ausfahren. Gleis 5 war übrigens das offizielle Durchfahrtgleis der Richtung Gelnhausen - Gießen. Durch Gleis 2 konnte fahrstraßenbedingt keine Durchfahrt gestellt werden.
Hallo
mit "Gleisen 5 & 7 konnte man in beide Richtungen ausfahren" meinst Du die beiden Richtungen nach Beienheim oder Gießen, richtig?
Denn aus Gleis 7 kann man ja in Richung Gelnhausen nicht ausfahren (auch mangels Hauptsignal).

Aus Gleis 5 kommt man ja nur über abzweigende Weichen nach Gießen (wie auch bei Gleis 2). Schon seltsam, daß darüber Durchfahrten gemacht wurden (das muß ich bei meinem Moba-Verkehr noch berücksichtigen :-) )

Danke und Gruß
Siggi


Ja aus 5 & 7 Richtung Beienheim und Gießen, genau.

Re: Gleise 6b und 18

geschrieben von: Zp9b an Gleis 9 3/4

Datum: 16.01.20 20:46

Zaubermark schrieb:
Wenn ich das richtig im Kopf habe, wurde Gleis 6b (zumindest in den 1980er Jahren) zusammen mit Gleis 1b nur zum Abstellen von Leimwagen für Hornitex verwendet.
Nein; Akku-Triebwagen und gelegentlich ein VT 98, später dann die Silberzäpfchen (BR 646) ....

und 2015 dann der HLB 305:

HLB 305 Nidda_c_800.jpg


Zaubermark schrieb:
Zitat:
Eine andere Frage ist bei mir gerade aufgekommen nach nochmaliger Sichtung der Unterlagen: Gleis 18 (also das vormalige Bekohlungsgleis) ist in einer mir vorliegenden Skizze um 1990 als Privatanschluss "Faber & Schnepp" bezeichnet. Weiss jemand, was das für eine Firma war und was die zugestellt bekamen?
Das war vermutlich nur ein vorübergehender Privatanschluß; seinerzeit sah ich mal, daß da Baumaterialien abgeladen wurden.

NG
Zp9b an Gleis 9 3/4



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.20 22:34.
Zaubermark schrieb:
meinst Du die Verbindung von Gleis 4 nach Gleis 5 über die Weichen 3 und 4? Also die lag zumindestens bei meinem Besuch in Nidda Ende der 1980er Jahre noch.
Ja, seinerzeit gab es Züge aus Friedberg (H), die nach Gleis 1 einfuhren. Und eine zeitlang übernachtete einer letzten abendlichen Züge auf Gleis 1.

Nidda 800.jpg

"Full House" in Nidda in den 80ern ...

und auf Kodachrome 200 1988:

Nidda im Abendlicht auf K200 1988 z800.jpg



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.20 22:46.

Re: Gleis 1a in Nidda

geschrieben von: Zp9b an Gleis 9 3/4

Datum: 16.01.20 23:02

Gartenbahner60 schrieb:
Nein, Gleis 16 war/ist Ausziehgleis.
Aber aus Gleis 1 ging's früher (bis 1959) via 1A nach Schotten.
Nidda P 2015_c.jpg
Nov. 2015
Hallo
gab es zu Durchfahrten sonst noch Einschränkungen? War das z.B. in Gleis 1 und 4 möglich?
Wobei: Durchfahrten waren bei einem Kreuzungsbahnhof bei eingleisigen Strecken ja sowieso die Ausnahme ...

Siggi

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