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Frankenland schrieb: (zum Saab 96)
Meiner war's auf jeden Fall nicht, der hatte auch schon einen Viertakter Ford V4 Motor.

Na, Karl- Heinz, da hast Du wohl das Beste verpaßt. :-)
Vermutlich jedenfalls, denn ich habe leider nie einen Zweitakt Saab gefahren.
Übrigens war der Motor bei dem Schrotti um 45° geneigt eingebaut!
Grüße
Ulrich

Re: Nach all der Begeisterung...

geschrieben von: Reiner Bimmermann

Datum: 13.01.20 18:58

Du bist ja ein richtiger Erklär-Bär, schön, dass es auch solche netten Leute wie Dich hier im Forum gibt, wär' ja sonst auch zu langweilig. Laut Deiner Agenda bist Du hier ja schon länger unterwegs, aber anscheinend ist der "Autolose" Reinhard total an Dir vorbei gegangen, oder? Daher empfehle ich Dir wärmstens, lieber Erklär-Bär, in die Historie von Reinhards HiFo Beiträgen einmal genauer einzusteigen. Da kommen dann viele Zugmitfahrten vor, sogar auf dem Führerstand (linke Seite) war Reinhard beruflich etliche tausend Kilometer unterwegs. Aber auch das Fahrrad spielt ein große Rolle. Ich will jetzt nicht zu viel vorweg nehmen, sonst wird es Dir nachher zu langweilig, mein lieber Erklär-Bär.

Bitte mehr !

geschrieben von: kbs755

Datum: 13.01.20 20:37

Hallo Reinhard ,

bitte unbedingt mehr Bilder ! Sonst erfahren wir ja nie was da passierte :
Oder wenn im Oberschwäbischen ein glitschiger Waldweg, „never-go-back“ steil bergab führend, unversehens an einer abgeschlossenen Forst-Schranke endete…

Gruß Norbert
Hallo,
auch ich freue mich, mehr über die näheren Umstände zu erfahren, unter denen Deine Aufnahmen entstanden. Vor einiger Zeit habe ich mich auch mal gefragt, wer bzw. was für ein Gefährt "Idefix" wohl gewesen sein mag. Der R4 war jedenfalls in meiner Kindheit noch recht allgegenwärtig, ist aber lange schon fast vollständig aus dem Straßenbild verschwunden. Unser Nachbar hat deren zwei verschlissen. An das Getriebeheulen, wenn der Mann mit kalter Maschine das arme Aute erstmal dreißig Meter mit ordentlich Gas rückwärts die Straße hochgejagt hat, um dann zu wenden, kann ich mich gut erinnern.
Also: Einen Knochen für Idefix!
Gruß,
Maxl
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Mich interessiert vieles - und alles rund um das Bw Bestwig!

Re: Nach all der Begeisterung...

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 13.01.20 21:37

Moin Reiner!

Schön, das Du dem "Durchblick-Experten" so auf die Sprünge geholfen hast.

Darüber freut sich - mit besten Grüßen in die Printenstadt

Helmut

Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr durch Anklicken des Bildes hier:
http://s14.directupload.net/images/user/140226/jikgddpg.jpg
Inhaltsverzeichnisse von weiteren Eisenbahnfreunden
bitte hier anklicken!

Mutig

geschrieben von: ICE

Datum: 13.01.20 21:53

Hallo Reinhard,

schon wagemutig, sich mit dem Auto in‘s Bw Braunschweig zu schleichen. Zu Fuß hatte man damals keine Chance, nach 5 Minuten wurde man hinauskomplimentiert. Gibt es auch noch ein Bild von der 011 098 ohne störenden R4 davor?

Freue mich auf mehr, und Glückwunsch zum Überstehen des Unfalls, von Airbag, Kopfstützen und Gurten war noch keine Spur zu sehen.

Grüße - Helmut (ICE)

Re: Mutig

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 13.01.20 22:18

Hallo Helmut,

war das nicht der Tag, an dem 011 098 zu ihrer Abschiedsfahrt (Veranstalter VBV) startete - da war man im Bw Braunschweig vielleicht etwas großzügiger...

Grüße

Martin (Fahrgast bei erwähnter Sonderfahrt)
Hallo Trip!
Daimler-Benz hat auch nach dem Krieg noch 3to-Blitz gebaut. Die Feuerwehr in Gernsheim(Rhein) hat noch einen mit Pappdeckelführerhaus von 1948. Der letzte L701, den ich kenne, wurde in Gaggenau als Feuerwehr gebaut und trug das Baujahr 1953. Soweit ich weiß, lief der Lizenzvertrag bis Anfang der 1950er Jahre. Auch Opel hatte zu dieser Zeit noch Ersatzteile für den 3-Tonner verfügbar.
Beste Grüße mit dem Wunsch an Reinhard Gumbert: "Weiter so!"
Carsten Dietrich Brink
82131 Gauting
@ Reinhard Gumbert: Ein hier mitlesender Klassenkamerad hatte einen "Zwillingsbruder" vom "Idefix". Den haben wir nach einem schweren Unfall mit Rahmenschaden wieder flott gemacht, der Rahmenlängsträger kostete damals DM 15,-.
Moin Reinhard,

wie schön, Deinen Idefix mal richtig im Bild zu sehen! Der Größenvergleich zur 01.10 ist schon beeindruckend!

Und die ehemalige Heizlok 18 602 habe ich auch schon mehrere Male gezeigt, hier mein letztes Bild vom 24.4.82 aus dem Bw Saarbrücken:

http://www.eisenbahnhobby.de/Titisee/194-42_18602_Saarbruecken_24-4-82_S.JPG


Und gut, dass Du diesen schlimmen Unfall überstanden hattest - da hätte ich nicht drin sitzen mögen!

Dir allzeit gute Fahrt und ja, ich freue mich auch über weitere Idefix-Beiträge,

Martin
Reinhard Gumbert schrieb:
Soll ich?


Moin Reinhardt,

welche Frage - klar "sollst" Du!


Solche Fahrzeuge fuhr mein verstorbener Schwiegervater über 20 Jahre bis 1988 - danach stieg er dann um auf Fiat Panda (es gab keine R 4 mehr in Deutschland zu kaufen) um. Sein Motto war: "Mehr Auto brauche ich nicht." In der Spätphase seines Lebens kehrte er zu Renault zurück, da war es dann der Twingo.

Für den R 4 hatte er sogar einen Einradanhänger.


Die Benamsung des Autos durch Dich war entschieden origineller als bei mir (meine Autos heißen aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen "Heinrich"). Hing das vielleicht mit Deiner Affinität zu Hunden zusammen?

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Folgen - mit Idefix: https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQp6Tpfxze9zfdLnTNwHG2cxlGaD794CyoYtqI199_QaSHFV4Sy&s

hartmut.wunderlich schrieb:
N' Guude,

Trip schrieb:
Da es diesmal um ein Auto geht, wage ich es, hier einzuwerfen: auf Bild 2 sieht man links im Hintergrund einen Opel Blitz 3tonner oder dessen "erzwungene" Lizenz-Version Mercedes L701, möglicherweise ein ehemaliges Wehrmachtsfahrzeug.
Ich denke, dass es sich um einen Vorkriegs-Opel handelt, da er ein Blechführerhaus besitzt. Der MB 701 wurde meines Wissens nach nur mit dem vereinfachten
Kriegsführerhaus gebaut.

// Hartmut
Sehe ich genauso, allerdings wurde der richtige Blitz mit Blechhütte auch noch im Krieg (bis zum 6. August 1944?) gebaut.

Gruß
Wolfram

"Groupthink" ?

geschrieben von: EP 5

Datum: 14.01.20 23:12

Helmut Philipp schrieb:
Moin Reiner!

Schön, das Du dem "Durchblick-Experten" so auf die Sprünge geholfen hast.

Darüber freut sich - mit besten Grüßen in die Printenstadt

Helmut




Hallo,

beim Lesen dieser Zeilen fühlte mich etwas an meine Schulzeit erinnert.

Schon dort gab es Charaktere mit Neigungen, sich bei Klassenkameraden beliebt zu machen, indem sie ihre andersdenkenden Mitschüler mit ihren Kommentaren teilweise diffamierten.

Den oben zitierten Satz könnte man auch so deuten: „Das ist schön, dass Du es ihm aber jetzt gegeben hast, darüber freue ich mich.

Aus dem amerikanischen stammt übrigens der Begriff „groupthink“. Damit wird eine Denkweise bezeichnet, zu der Menschen neigen, wenn sie sich darauf konzentrieren, die Einmütigkeit ihrer Gruppe zu erkennen und zu bewahren. Bei diesem Konstrukt ist auch von „Bewusstseinswächtern“ die Rede, die Dissidenten aufspüren und unterdrücken, um die Illusion der Einmütigkeit des Glaubens zu bewahren.


Viele Grüße,
Marc

Re: "Groupthink" ?

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 15.01.20 00:02

EP 5 schrieb:

Hallo,

beim Lesen dieser Zeilen fühlte mich etwas an meine Schulzeit erinnert.

Schon dort gab es Charaktere mit Neigungen, sich bei Klassenkameraden beliebt zu machen, indem sie ihre andersdenkenden Mitschüler mit ihren Kommentaren teilweise diffamierten.

Den oben zitierten Satz könnte man auch so deuten: „Das ist schön, dass Du es ihm aber jetzt gegeben hast, darüber freue ich mich.

Aus dem amerikanischen stammt übrigens der Begriff „groupthink“. Damit wird eine Denkweise bezeichnet, zu der Menschen neigen, wenn sie sich darauf konzentrieren, die Einmütigkeit ihrer Gruppe zu erkennen und zu bewahren. Bei diesem Konstrukt ist auch von „Bewusstseinswächtern“ die Rede, die Dissidenten aufspüren und unterdrücken, um die Illusion der Einmütigkeit des Glaubens zu bewahren.


Viele Grüße,
Marc

Moin Marc,

Du hast sicher den Beitrag von Klär gelesen! Reichlich provokant. Anscheinend kennt er den Fadeneröffner und seine Beiträge nicht.

Und Dein Beitrag ist, wenn ich mal so sagen darf, reichlich Oberlehrerhaft. Vermutlich weil Du Dich an Deine Schulzeit erinnerst: "beim Lesen dieser Zeilen fühlte mich etwas an meine Schulzeit erinnert."

Nicht zum ersten Mal, oder täusche ich mich da?

Gruß aus Mannheim
Rolf

An die vier Verteidiger

geschrieben von: Klär

Datum: 19.01.20 16:41

Hallo,

erst einmal: Warum habt ihr Reinhard eigentlich nicht selbst antworten lassen? Mein Beitrag und die etwas provokante Frage war klar an ihn gerichtet - und an niemanden sonst.
Selbstverständlich hat Reinhard auch das Recht, auf meinen Beitrag nicht zu antworten, sich darüber zu ärgern oder was auch immer.
Aber ob er eine Horde aufgebrachter Verteidiger benötigt, die offenbar nicht richtig lesen können?

Nicht ohne Grund habe ich davon geschrieben, dass Reinhards Beitrag den Eindruck erweckt (...)! Ich habe keineswegs behauptet, dass Reinhard zum Fotografieren immer das Auto benutzt hat o.ä. - woher sollte ich das auch wissen?! Wenn meine Perspektive/Wahrnehmung/Vermutung (alles höchst subjektiv) falsch sein sollte (siehe dazu den lieben Beitrag von Herrn Bimmermann), ist das doch super! Dieser Eindruck kann genauso bestätigt wie auch widerlegt werden.

Aber wenn man andere Meinungen und Sichtweisen nicht tolerieren kann und direkt auf 180 ist, kommen natürlich solche Beiträge heraus...

Der Eine driftet völlig vom Thema ab und schwadroniert von Anonymität (ich schreibe zwar mit meinem Klarnamen, aber egal...) und droht in der beliebten kindisch-drohenden Art davon, künftig nichts mehr hier schreiben zu wollen (mir passt hier auch nicht alles, kann aber mit anderen Meinungen umgehen und weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist).
Der Andere "googelt" mich (um nach weiterem belastendem Material zu suchen, nicht wahr?) und versucht, mich mit ironisch gemeinten Beschimpfungen lächerlich zu machen und merkt dabei gar nicht, wie lächerlich er sich selber macht... Das könnte ich auch machen, aber ich muss mich nicht auf dieses Niveau begeben.
Ein Dritter ergötzt sich an meiner vermeintlichen Ignoranz und beschimpft mich ebenfalls (Herzlichen Glückwunsch!) und der Vierte wählt den einfachsten Weg der bloßen Zustimmung (Faulheit siegt).

Dass ich mich im Übrigen bei Reinhard für seinen Beitrag bedankt habe, ist euch scheinbar auch egal - Hauptsache, ihr habt gehetzt.
Und im Gegensatz zu euren Beiträgen beginnt und endet meiner mit einer (allgemeinen) Grußformel.
Beim gemeinsamen Hetzen fällt so etwas natürlich ganz schnell unter den Tisch...


Viele Grüße
Klär

Re: An die vier Verteidiger

geschrieben von: Maxl

Datum: 19.01.20 18:05

Hallo,

naja, Dein Selbstzitat würde ja noch durchgehen. Aber die vorangestellte Frage, ob der Threadersteller überhaupt schonmal Züge von innen gesehen habe, ist einfach nur pampig. Mag sein, daß das nicht so gemeint war, Dein Beitrag kam jedenfalls im Ergebnis (nicht nur bei den vier "Verteidigern"?) recht bösartig rüber. Da braucht man sich über entsprechendes Echo nicht zu wundern.

Grüße,
Maxl
Hallo Klär,

wenn es Dir um eine reine Nachfrage bezüglich Reinhards Nutzungsverhalten von Eisenbahnen gegangen wäre
hättest Du ihm einfach eine PN schicken können.
Hast Du aber nicht. Sondern öffentlich und in eher provokantem Ton gefragt.
Offensichtlich gibt es für Dich bessere Eisenbahnfreunde (die fahren mit der Bahn) und weniger gute bis schlechte,
die nutzen PKW.
Was ist denn mit Eisenbahnfreunden die um die halbe Welt erst mal fliegen ? Sind die noch schlechter?
Auch wenn sie vor Ort dann mit der Bahn fahren ?
Gibt es eine moralische Verpflichtung als Eisenbahnfreund mit der Bahn zu fahren ?
Und wer ist die moralische Instanz darüber ? Du ?

Danke für Deine Antworten!

Gruß

Norbert
Norbert Bank schrieb:

Gibt es eine moralische Verpflichtung als Eisenbahnfreund mit der Bahn zu fahren ?





Hallo,


Es gibt sicherlich keine moralische Verpflichtung als Eisenbahnfreund, die Bahn zu benutzen.

Dennoch hat es für mich immer einen schalen Beigeschmack, wenn jemand als sogenannter Eisenbahnfreund aus Bequemlichkeit statt die Bahn den PKW benutzt. Darin sehe ich einen Wiederspruch, zumal der PKW-Verkehr besonders in den alten Bundesländern zu unendlich vielen Streckenstilllegungen etwa in den 1980er Jahren und damit auch zu Verlusten an Kultur (Abriss von Empfangsgebäuden, Wegfall der Reisekultur etc.) führte.

Ein Eisenbahnfreund, der aus Überzeugung die Bahn benutzt, um seine Ziele anzusteuern, ist meiner Ansicht nach wesentlich glaubwürdiger als jemand, der dafür den PKW in Anspruch nimmt. Im Artikel „Zeitreise nach Pfalzfeld“ (EJ 08/12) schreibt der Autor Joachim S. zu dieser Thematik folgendes: „Sie fahren dorthin nicht mit dem Bus, weil sie es nicht können oder wollen. Schon gar nicht mit dem Auto. Sie wollen dorthin fahren, wo das Ziel auf Schienen erreichbar ist, weil sie nur dieses Reisen mit ihrem Gemüt und ihrem Gewissen vereinbaren können: Der Weg ist Bestandteil des Zieles.“

Vor diesem Hintergrund ist Klärs provokante Frage meiner Ansicht nach angemessen, die „Gralshüter“ hier im HiFo fühlten sich natürlich gleich auf den Schlips getreten…:-)



Schöne Grüße,
Marc
Hallo zusammen:


EP 5 schrieb:


Es gibt sicherlich keine moralische Verpflichtung als Eisenbahnfreund, die Bahn zu benutzen.

Stimmt, gerade die Fotografen der "alten Bundesländer" hatten mit der WaSabahn "zu kämpfen...
(Unabhängig vom fehlenden Taktverkehr, da hat sich inzwischen viel Verändert.)

Dennoch hat es für mich immer einen schalen Beigeschmack, wenn jemand als sogenannter Eisenbahnfreund aus Bequemlichkeit statt die Bahn den PKW benutzt.

Stimmt auch, aber wie groß ist die von Dir (s. u.)angesprochene Gruppe der "Vergnügungsreisenden"?

Darin sehe ich einen Wiederspruch, zumal der PKW-Verkehr besonders in den alten Bundesländern zu unendlich vielen Streckenstilllegungen etwa in den 1980er Jahren und damit auch zu Verlusten an Kultur (Abriss von Empfangsgebäuden, Wegfall der Reisekultur etc.) führte.

"Erstmal" hast Du die "Stilllegungswellen der 1990/2000er Jahre" in den neuen Bundesländern vergessen, da hätte "Man" aus den Fehlern lernen können. "Reisekultur" intressiert eine Fahrgast, ebenso der Erhalt der Bausubstanz, ziemlich wenig, er möchte mit etwas Komfort sicher und Schnell sein Ziel erreichen.

Ein Eisenbahnfreund, der aus Überzeugung die Bahn benutzt, um seine Ziele anzusteuern, ist meiner Ansicht nach wesentlich glaubwürdiger als jemand, der dafür den PKW in Anspruch nimmt.

"Darüber" zu Diskutieren ist eigentlich müßig, wobei die Dogmatiker eher auf der "Mitfahrerseite zu finden sind, die Bevölkerung, welche auf die Bahn (und/oder Bus) angewiesen wäre verlässt gerade auch aus solchen Gründen "das Flache Land".

...und wie stehst Du zu den vielen Eisenbahnern, welche Heute aus verschiedenen Gründen zu Ihrem Arbeitsplatz mit dem PKW anreisen müssen? Ich vermute diese Bevölkerungsgruppe ist viel größer als der Anteil der "nur zugreisenden Eisenbahnfreunde".

Im Artikel „Zeitreise nach Pfalzfeld“ (EJ 08/12) schreibt der Autor Joachim S. zu dieser Thematik folgendes: „Sie fahren dorthin nicht mit dem Bus, weil sie es nicht können oder wollen. Schon gar nicht mit dem Auto. Sie wollen dorthin fahren, wo das Ziel auf Schienen erreichbar ist, weil sie nur dieses Reisen mit ihrem Gemüt und ihrem Gewissen vereinbaren können: Der Weg ist Bestandteil des Zieles.“

Wieviele sind "Die" von Herrn S. beschriebene Gruppe? Dem "normalen Volk" wär's recht wenn wenigstens eine gut Busverbindung bestände.

Vor diesem Hintergrund ist Klärs provokante Frage meiner Ansicht nach angemessen, die „Gralshüter“ hier im HiFo fühlten sich natürlich gleich auf den Schlips getreten…:-)

Ich persönlich fand Klärs Frage, nicht einmal "provokativ", sondern "Flapsig". Ich vermute Klär gehört der "Generation U30 an, da ist "Dieser Ton" "normal". Intressanter fand ich das er überhaupt gefragt hat!
In einer Antwort wurden "Zeitresourcen" und "finanziellen Möglichkeiten" der Generation der 68er (auch noch der 78er, zu denen ich mich eher zähle), angesprochen, das wäre aber ein Extrathema.

Deinen Seitenhieb auf die "Gralshüter", es war nicht Dein Erster, finde ich eher "Provokant", auch ich habe mit "dieser Generation" so meine Probleme, siehe:"Heidelberger Studentenmafia" :), oder z.T. auch mit den Texten, aber freue Dich doch über jeden Beitrag, oft genug wird auch die von Dir bemängelte "Reisekultur" mitabgebildet.

...in diesem Sinn, Klär, frag ruhig weiter, das frischt, zumindest bei mir,(in einem anderen Beitrag durfte ich mich, mit mehreren PN an Heiderberg in den 80iger erinnern), Erinnerungen auf, liebe "Gralshüter" versucht auch die Generation U30 oder, wie mich, "einfachere Menschen" zu verstehen und Marc, bitte bring lieber Beiträge wie den vom "Anhalter"...

...in diesem Sinn, schönen Wochenanfang, Thomas
Norbert Bank schrieb:
Gibt es eine moralische Verpflichtung als Eisenbahnfreund mit der Bahn zu fahren ?
Mit DieBahn von heute? LOL!

Ich bin aber auch Anfang der siebziger Jahre schon ausschließlich mit dem Auto auf die 'Pirsch' gefahren (eigentlich durch die gesamte Bundesrepublik).
Diese Entscheidung war ausschließlich meine Sache, die ich hier begründen könnte. Mach ich nicht, denn es geht niemanden etwas an.
Andere Meinungen zu dem Thema jucken mich nicht.
Ich wähne mich nicht als Mitglied einer pseudoreligiösen Eisenbahn'freunde'sekte. (genau genommen: Lokomotivfotografierersekte)
Grüße
Ulrich

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