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FAZ Artikel zum Niedergang des Eisenbahnnetzes

geschrieben von: toejam

Datum: 12.01.20 17:59

Lesenswerter Artikel, ursprünglich erschienen am 22.12.2019 in der AS Printausgabe, nun auch online in der F.A.Z.

Link

Krokodilstränen...

geschrieben von: Matthias.Vollstedt

Datum: 12.01.20 20:44

Die FAZ als konservatives Blatt hat immer stramm zur automobilen Gesellschaft gestanden - wer sollte ihr denn jetzt echte Sorge um das Eisenbahnnetz abnehmen?

Grüße
Matthias

Re: Krokodilstränen...

geschrieben von: BahnAdvocat

Datum: 13.01.20 11:29

Hallo Matthias,
Deiner Einschätzung der FAZ als "konservativem Blatt" vermag ich nicht zuzustimmen. Denn dann wäre in der Vorweihnachtszeit nicht der köstliche Artikel über uns Pastafaris in der Spalte "Deutschland und die Welt" erschienen....

Die FAZ ist zuerst einer seriösen Berichterstattung verpflichtet. In der Vergangenheit berichtete die FAZ beispielsweise tiefgründig über die Chancen und Risiken des Projektes Stuttgart 21. Heute gehört zur umfassenden Berichterstattung eben auch des Erkennen von Fehlern in der Vergangenheit. Dazu muss berücksichtigt werden, dass die FAS, in deren Wissenschaftsteil der Artikel ursprünglich erschien, journalistisch auch noch etwas anders einzuordnen ist, als die FAZ.

Im Übrigen wäre es ja auch ein grundlegendes Indiz eines gesellschaftlichen Gezeitenwechsels, wenn selbst ein "konservatives Blatt" nun der Schiene einen höheren Wert einräumt, als zuvor. Es "passte" ja auch politisch, denn die schlimmsten Versäumnisse verantworten die Minister Tiefensee und Bodewig.

Meint
BahnAdvokat
(Friedrich W. Siemers)

Re: Krokodilstränen...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 13.01.20 11:40

Halli,

Warum hast Du den Begriff konservativ nun hier negativ ausgelegt ? Eine Zeitung kann doch durchaus konservativ und gleichzeitig seriös sein. Verstehe doch einmal den Begriff konservativ als Gegensatz zur Boulevardpresse.
In Bezug auf das Eingangsthema stimme allerdings auch ich Deinem Vorschreiber zu, die angebliche Sorge um die Eisenbahn nehme auch ich dieser Zeitung nicht vorbehaltlos oder widerspruchslos ab.

Re: Krokodilstränen...

geschrieben von: Betrieblicher Grund

Datum: 13.01.20 12:15

Die FAZ hat wie fast alle anderen Zeitungen mit sinkenden Verkaufzahlen zu tun.
Die CDU braucht aus Gründen des Machterhalts beliebige Koalitionsoptionen - also auch mit Grünen und/oder Linken.
Da jetzt auch die Grünen pro Auto sind, ist das verkehrspolitisch kein Problem. In allen anderen Bereichen kann man sich ja im Gegenzug den Grünen anpassen.
Da die FAZ bisher immer CDU- und FDP-Positionen wiedergegeben hat, kann sie demzufolge jetzt auch Grünen-Positionen wiedergeben.
Dass diese im Falle der grünen Pro-Schiene-Sprüche nicht ernstgemeint sind, muss man den Lesern ja nicht verraten.

Orbi, hilf uns!

Re: Krokodilstränen...

geschrieben von: toejam

Datum: 13.01.20 15:08

Matthias.Vollstedt schrieb:
Die FAZ als konservatives Blatt hat immer stramm zur automobilen Gesellschaft gestanden - wer sollte ihr denn jetzt echte Sorge um das Eisenbahnnetz abnehmen?

Grüße
Matthias
Dass sich in einem Forum "historische Eisenbahn" darüber mokiert wird, dass ein Artikel nicht lesenwert sei, weil die Zeitung konservativ sei - köstlich!

Wirklich köstlich! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Weststadt

Datum: 15.01.20 11:47

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: FAZ ...

geschrieben von: andreas +

Datum: 16.01.20 00:21

Matthias.Vollstedt schrieb:
Die FAZ als konservatives Blatt hat immer stramm zur automobilen Gesellschaft gestanden - wer sollte ihr denn jetzt echte Sorge um das Eisenbahnnetz abnehmen?

Grüße
Matthias
Ja, mit einem oberflächlichen Vorurteil liest sich doch so ein Artikel ganz anders.