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 04 - Historische Bahn 

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Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs - Bilder vom aktuellen Betriebsgeschehen bitte nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen veröffentlichen. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen. Die Qualität der Bilder sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahnforum! Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten bitte in die entsprechenden Foren stellen.
Die vorgesehenen Teile dieser Reihe:

1 (Rheine, Cochem): [www.drehscheibe-online.de]
4 (Horb, Heilbronn): [www.drehscheibe-online.de]
7 (v. Hof n. Oberstdorf): s.u.
2 (Trier, Karthaus): [www.drehscheibe-online.de]
5 (Schweinfurt, Lichtenfels): [www.drehscheibe-online.de]
8 (Lindau und Ulm): demnächst
3 (Saarbrücken): [www.drehscheibe-online.de]
6 (Hof): [www.drehscheibe-online.de]
9 (Ulm u. Aalen): demnächst

Liebe HiFo-Freunde,

am Dienstag, den 17.6. ging es von Hof weiter; Tagesziel war Mühldorf, aber die erste Zwischenstation sollte Weiden sein. Der 17. war seinerzeit Feiertag und das hieß: eingeschränkter Dampflokeinsatz. Gemäß Tabelle (s.u.) war mein Zug für die erste Etappe der D 142 (+ bedeutet wieder: durch Zangenabdruck auf Fahrkarte nachgewiesen, s. Tl. 1). Vor dem 142 war an diesem Tag eine 218. Da ich am Vortag schon 2 Bilder von Loks dieser Baureihe geschossen hatte, habe ich mir ein Bild der Zuglok gespart.


Zug-Nr.

D 142 +
E 522 +
E 894

Einstiegs-Bf.

Hof
Weiden
Landshut

Abfahrt

08:12
12:55
17:27

Ausstiegs-Bf.

Weiden
Landshut
Mühldorf

Ankunft

09:29
14:51
18:18

Zuglauf

Hof – München
Hof – München
Landshut – Mühldorf


Bei der Ausfahrt habe ich dann aus dem Zugfenster einen Blick auf die nebenan bereit stehende 001 200 und einen Schürzenwagen erhascht, s. Bild 7.1. Der Wagenpark hinter der 01 dürfte für den E 532 nach Kaiserslautern vorgesehen sein, Abfahrt 8:32. 01 200 war erst im Februar des Jahres von Paderborn gekommen (vorher Osnabrück u. Rheine); z 27.4., + 9.9.71 [www.revisionsdaten.de]. Rechts am Bildrand hinter meinem Zug ist eine 211 oder 212 zu sehen; ob die beim Anfahren nachgeschoben hat? Ich kann mich nicht mehr erinnern.


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/01_200_als_001_200_5_Hof_Hbf_1969_96_64

Bild 7.1



. . . Wer mit (Edel-) Schrott nichts am Hut hat, der sollte zur
Vermeidung von Frust einen Sprung zum letzten Bild hin
machen. Schon beim Zwischenstopp in Weiden habe ich
nämlich nichts mit Feuer unterm Kessel fotografiert.

Ich hatte mich vorher nicht um eine Besichtigungsgeneh-
migung für das Bw Weiden bemüht. Ich weiß auch nicht
mehr, ob ich dann vor Ort den Versuch gemacht habe.
Richtig im Werk gewesen bin ich jedenfalls nicht. Aber
es gab offenbar eine öffentliche Straße, von der aus die
Reihen der abgestellten Lokomotiven mehr oder weniger
legal aufzusuchen waren – und die Nummern eben die-
ser Loks habe ich in meine Kladde notiert, s. rechts.

Das Gros der aufgelisteten Loks war bereits im Vorjahr
ausgemustert worden; 50 595, 64 194 und 248 sollten
im September 69 folgen. Ganz anders das Trio aus 044
487 (ex 44 1482), 64 206 und 064 295 (letztere s. u.):
die beiden 64er wurden am 2.11.69 wieder in Betrieb
genommen, die 44 am 1.4.70. Bei 64 206 war am 20.2.
70 mit der endgültigen Z-Stellung schon wieder Schluss.
044 487 hielt bis 74 durch, z 24.9., + 16.12.; alle Daten
aus [www.revisionsdaten.de]

Mir ist im Nachhinein ziemlich unbegreiflich, weshalb
ich nicht wenigstens von den P 8 Fotos gemacht habe;
möglicherweise hatte ich keinen Reservefilm mehr im
Rucksack. Helmut Philipp hat es bei seiner „Bundes-
bahn-Tour“ im Vorjahr besser gemacht: seine Bilder 09
und 10 in [www.drehscheibe-online.de] zeigen 3 P 8,
von denen 38 2279 und 2985 eindeutig identifiziert sind.

http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/Kladde_abgestellte_Loks_Bw_Weiden


Von den 13 aufgelisteten Lokomotiven habe ich nur eine einzige fotografiert: 064 295. Möglicherweise sah die noch am ehesten wie eine Betriebslok aus. Die Lok war seit 1948 beim Bw Weiden zu Hause; die erste Z-Stellung war am 23.4.69 erfolgt; wie oben erwähnt, sollte sie am 2.11. desselben Jahres in den Einsatz zurückkehren. Endgültige Z-Stellung 19.2., + 1.7.74 [www.revisionsdaten.de].

Was ich sonst während der fast 3 ½ Stunden in Weiden angestellt habe – ich habe keine Ahnung! Ich hatte noch 4 Aufnahmen auf meinem Film, und ich war wohl ziemlich sicher, dass ich an diesem Feiertag auf meinem Weg bis Mühldorf nirgends Nachschub würde kaufen können.


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/64_295_als_064_295_9_Weiden_1969_96_66

Bild 7.2


Bei der Weiterfahrt hatte ich noch einmal ca. 2 ½ Stunden Aufenthalt in Landshut; eine einzige Aufnahme habe ich da in der Innenstadt gemacht; ob ich möglicherweise da am Bahnhof doch einen Film kaufen konnte?

Planmäßig sollte mein Zug um 18:18 in Mühldorf ankommen. Wegen dieser Ankunftszeit an einem Feiertag hatte ich von vornherein auf einen Bw-Besuch verzichtet; die da ´mal beheimatet gewesenen 45 010 und 023 waren ja schließlich seit einem halben bzw. dreiviertel Jahr ausgemustert; außerdem hatte ich 45 010 und 019 gut 2 Jahre vorher in Minden schon erwischt [www.drehscheibe-online.de]; und 01 gab es hier auch nicht mehr. Weshalb ich trotzdem gerade hier einen Übernachtungsaufenthalt vorgesehen hatte: Zeitungsmeldungen zufolge sollte hier die 70 083 auf einem Denkmalssockel in Bahnhofsnähe stehen. Ich habe mir in den verbliebenen Tageslicht-Stunden auf der Suche nach der Lok die Hacken wund gelaufen. Weder „zivile“ Passanten noch Bahner konnten mir Auskunft geben. Später habe ich erfahren, dass sich die Aufstellung der Lok um Monate verzögert hat – und noch viel später, dass sie vorher im Aw Ingolstadt stand [www.drehscheibe-online.de].

Am nächsten Morgen bin ich zur vorerst letzte Tagesetappe aufgebrochen; Ziel war Oberstdorf. Auf dem Weg von Mühldorf dahin passiert man mehr oder weniger zwangsläufig den Bahnhof Kaufering, und auf einem dortigen Abstellgleis sollte – Buschtrommeln zufolge – die 18 630 vor sich hin rosten. Aber zunächst wieder die Tabelle mit den Zügen dieser Etappe (+: durch Zangenabdruck auf der Fahrkarte belegt – s. Tl. 1):


Zug-Nr.

E 832 +
P 1577
D260 +
P 2465

Einstiegs-Bf.

Mühldorf
München Hbf
Kaufering
Immenstadt

Abfahrt

08:42
10:25
15:03
16:24

Ausstiegs-Bf.

München Hbf
Kaufering
Immenstadt
Oberstdorf

Ankunft

09:48
11:33
16:17
16:59

Zuglauf

Passau – München
München – Memmingen
München – Genf („Bavaria“)
Immenstadt – Oberstdorf


Schon vom Bf. Kaufering aus konnte man 2 abgestellte Lokomotiven sehen, eine davon war zweifelsfrei als S 3/6 zu identifizieren; und ein legaler Weg dahin war auch schnell gefunden. Wobei, auf Schnelligkeit kam es hier nicht an: der Fahrplan hatte mir 3 ½ Stunden Aufenthalt gegeben! Wie lange ich mich letztlich in der Nähe der beiden in Kaufering abgestellten Loks aufgehalten habe, weiß ich nicht mehr. Was ich aber weiß: ich habe den Auslöser 19mal betätigt! Keine Angst, alle Aufnahmen zeige ich hier nicht! Ich fange mit einem Standardfoto der vormals Lindauer 18 630 an:


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Kaufering_1969_96_74

Bild 7.3


Da ich reichlich Zeit hatte, konnte ich ein bisschen experimentieren; und beim nächsten Bild habe ich Grashalme in den Vordergrund gerückt:


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_im_Gras_Kaufering_1969_97_12

Bild 7.4


Jetzt kommt nochmal ein Standardfoto, aus etwas steilerem Winkel aufgenommen:


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Kaufering_1969_97_16

Bild 7.5


Beim nächsten Bild (7.6, unten links) habe ich die Front der Lok von der Seite in den Fokus genommen, damit die typische „windschnittige“ Rauchkammertür und die ungewöhnlichen Windleitbleche mit der an die Rauchkammertür angepassten Schräge deutlich werden.

Danach bin ich auf den Führerstand geklettert, habe mich auf den Lokführerschemel gesetzt und – habe geträumt! Der Blick aus dem Fenster (Bild 7.7, unten rechts) vermittelt vielleicht ein bisschen von der Illusion, man könnte mit der Lok noch einmal aus dem Abstellgleis herausfahren.


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Front_Kaufering_1969_97_18

Bild 7.6
http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Fuehrerstandsblick_Kaufering_1969_97_20

Bild 7.7


Natürlich musste auch das Fahrwerk im Bild festgehalten werden; Bild 7.8 macht deutlich, dass das Triebwerk, anders als bei anderen jahrelang abgestellten Loks, noch komplett war. Kurz vor oder kurz nach der Abstellung muss es auch noch einmal eine Farbauffrischung erhalten haben. Die Oberfläche war zwar dumpf und der Farbton leicht in Richtung rosa verblichen, aber die Farbrichtung rot noch deutlich erkennbar.


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Triebwerk_Kaufering_1969_97_22

Bild 7.8


Ich hatte schon erwähnt, dass hier 2 Loks vor sich hin rosteten; die zweite, die Tender an Tender mit der S 3/6 stand, war die zuletzt Augsburger 01 071 (davor Nürnberg Hbf bis 31.5.65). Und auch bei der war das Triebwerk noch komplett, zumindest auf der rechten Seite. Die Lok war am 20.1.67 z-gestellt und am 22.5. desselben Jahres ausgemustert worden; Verschrottung Ende 69 [www.revisionsdaten.de].


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/01_071_Kaufering_1969_97_26

Bild 7.9


Und noch einmal musste das hohe Gras als Vordergrund für die 18 630 herhalten, s. Bild 7.11:


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_im_Gras_Kaufering_1969_97_28

Bild 7.10


Ich habe dann nochmal etwas genauer Fahrwerk und Triebwerk inspiziert und dabei kam mir die Idee, die Innenkurbeln aufzunehmen. Mit einem Weitwinkel hätte man sicher mehr von denen gesehen, aber ich hatte seinerzeit halt nur das 50mm-Domiplan; und ich glaube, auf Bild 7.11 ist das Kaliber zumindest von einer Kurbel ganz gut zu erkennen:


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Innenkurbel_Kaufering_1969_97_34

Bild 7.11





. . .
Nach der Münchener Museums-S 3/6 18 451 und der vor-
mals Mindener 18 505 war dies die dritte S 3/6 und außer-
dem die erste 186, die ich fotografieren konnte. Ich bitte
daher um Nachsicht, dass ich diese Lok auch hier mit ein
paar Bildern mehr würdige, als ich das sonst bei anderen
Lokomotiven getan habe. Im Nachhinein staune ich aber
selbst über meine Fotografierfreudigkeit!



Und damit nicht genug: im Rahmen meiner Deutschland-
reise war auch noch ein Abstecher nach Lindau geplant;
bekanntlich stand da weiterer „Edel-Schrott“! Ich hätte na-
türlich lieber die 186 im Einsatz fotografiert; dazu war ich
leider zu spät dran.



Die 1930 als 18 543 gebaute Lok war bis Oktober 55 in
Darmstadt zu Hause gewesen; danach in Lindau, z 3.4.
65, + 6.1.66; der Neubaukessel samt neuer Nummer war
ihr 1957 verpasst worden [www.revisionsdaten.de].
Im Verlauf des Jahres 1970 ist sie in Konstanz zerlegt
worden.


Bevor ich mich wieder Richtung Bahnhof auf den Weg
machte, habe ich auch noch ein Frontfoto gemacht, und
dabei erneut Gras in den Vordergrund gerückt, s. Bild 7.
12 (rechts).
http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/18_630_Front_Kaufering_1969_97_38

Bild 7.12



Zum Abschluss meines Kaufering-Aufenthalts habe ich vom Bahnhof aus noch einen Blick auf die beiden Schrottloks festgehalten, s. Bild 7.13.


http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/01_071_und_18_630_Kaufering_1969_97_40

Bild 7.13




So, hier mögen sich die Schrott-Verächter wie-
der zuschalten! Der „Bavaria“, mein Zug für die
Fahrt bis Immenstadt, kam nämlich mit einem
Exoten herein: die Diesel/Gasturbinen-Versuchs-
lok 219 001 war vor dem Zug!


Mit sowas hatte ich nicht gerechnet und demzu-
folge die Kamera auf dem Bahnsteig in Kaufe-
ring nicht mehr aufnahmebereit. Ich weiß nicht,
wann die DB mit ihrem Werbespruch „Unsere
Loks gewöhnen sich das Rauchen ab“ gekom-
men ist, aber bei strenger Auslegung hätte die-
se Lok nicht in Betrieb gehen dürfen! Wollte ich
meinen Anschlusszug nicht verpassen, konnte
ich leider nicht mehr auf die Ausfahrt mit pech-
schwarzer Rauchwolke aus Immenstadt warten.
So blieb mir wegen der beengten Platzverhält-
nisse auf dem Bahnsteig unmittelbar nach dem
Aussteigen nur der „Notschuss“ von Bild 7.14,
s. rechts.


Die 1965 gebaute Lok war nach anfänglicher
Untersuchung durch das BZA München bis
1975 beim Bw Kempten beheimatet, danach
beim Bw Gelsenkirchen-Bismarck, wenn ich
mich richtig erinnere, aber schon ohne Gas-
turbine; z 24.11.77, + 26.1.78. Nach einer
längeren Wanderschaft gehört sie seit 2001
den Eisenbahn- und Verkehrsbetrieben Elbe-
Weser [www.revisionsdaten.de].
http://www.offenstall-kaltenborn.de/bilderhosting/klaus.gross/V_169_001_als_219_001_5_Immenstadt_1969_97_40_2

Bild 7.14



In Oberstdorf habe ich erstmal ausgeschlafen und bin noch ein paar Tage mit meinen Eltern gewandert. Natürlich habe ich mehr als einmal am Bahnhof vorbeigesehen, habe aber nicht ein einziges Bahnfoto gemacht! Auch Kurioses wie eine 221 mit 2 Silberlingen war mir kein Bild wert! Bahnbilder habe ich erst von meinem Ausflug nach Lindau mitgebracht. Davon mehr in Teil 8!

Bis dahin
Klaus


Meine HiFo-Beiträge: [www.drehscheibe-online.de]
Hallo Klaus,

vielen Dank für die seltenen Bilder! Einige Jahre später (ich glaube 1972) habe ich fast die gleiche Rundreise unternommen:

Köln - Würzburg - Bamberg - Hof (Übernachtung in JH!)
Hof - Regensburg - München - Lindau - Singen (Übernachtung in JH)
Singen - Offenburg - Köln

Da waren die Dampfloks schon alle nicht mehr im Einsatz, deren Aufgaben hatten bereits 218er (ab München 210, ab Lindau 221) übernommen.

Die 219 001 hast Du aber nicht in Kaufering, sondern in Kaufbeuren erwischt, oder?

EDIT: Hab den Text jetzt noch mal genauer nachgelesen. War wohl in Immenstadt.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.19 19:29.
Hallo Klaus,

wieder schöne Bilder und Texte. Zur noch gut lackierten 18 630 in Kaufering: Die Lok war 1966 in ausgemustertem Zustand noch auf einer Fahrzeugschau in Augsburg gezeigt worden und hatte dafür noch einmal zumindest eine neue Teil-Lackierung erhalten.

Grüße

Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.19 18:34.
Bild 7.13:

Interessanter Vergleich 01 zu 18.6
Auf mich macht die 01 einen eleganten, ja geradezu mächtigen Eindruck, während die 18.6 irgendwie altbacken rüberkommt.
Grüße
Ulrich
Moin Klaus!

bis zum Lesen Deines heutigen Beitrages war mir die Abstellung der 18 630 und der 01 071 vollkommen unbekannt, sonst hätte ich bestimmt damals eine Möglichkeit gefunden, die Loks zu fotografieren. Mit Mühldorf hast Du ja nicht gerade gut in die große Lostrommel gegriffen, aber Deine anderen Begegnungen können sich sehen lassen! Neben den schon erwähnten Loks aus Geltendorf finde ich auch Deinen Notschuß von der V169 001 ausgesprochen gut, denn dieser Exot ist wohl nicht sehr häufig abgelichtet worden.

Wie dem auch sei, auch diese Beitragsfolge hat mich sehr erfreut!

Mit Grüßen aus dem Norden

Helmut

Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr durch Anklicken des Bildes hier:
http://s14.directupload.net/images/user/140226/jikgddpg.jpg
Inhaltsverzeichnisse von weiteren Eisenbahnfreunden
bitte hier anklicken!
Grüß Gott Klaus,

Deine Reisebeschreibung gefällt mir Folge für Folge ausnehmend gut!

Das lag alles vor meiner Zeit, wenn auch nur wenige Jahre.

Gruß, Thomas
Über Geschmack lässt sich bekanntlich "streiten" (für mich ist die 18.6 jedenfalls eine der schönsten Dampfloks). - Wenn man jedoch bedenkt, dass die 01 der 18.6 auf der Allgäubahn nicht das Wasser reichen konnte ...


Grüße von

Dirk





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.08.19 12:05.
Moin Klaus!

Auch heute bin ich gerne deiner Reise gefolgt.

Schade, daß die Zeit 1969 noch nicht so weit war, die sehr gut erhaltene 18 630 zu retten.

Mit einer 18.6 über die Allgäustrecke! Einer meiner Träume, der sich wohl nie erfüllen wird!

Vielen Dank!

Olaf Ott
Meisinger schrieb:
- Wenn man jedoch bedenkt, dass die 01 der 18.6 auf der Allgäubahn nicht das Wasser reichen konnte ...

Nicht? Wegen der kleineren Treibräder?
Aber ins Mittelgebirge gehört doch eingentlich die P10!
Grüße
Ulrich
Hallo Herr Klaus Groß + Freaks

01 071 wurde von mir 1967 nicht mehr im Einsatz gesichtet, 01 047, 01 076 & 01 082(und dann 01 189) teilten sich das Feld.
Letzte hiesige Sichtung der 01 071 war Dieselersatz P 1343 A-MM zurück P 1354 MM-A am 23.11.1966. Dann einen ganzen Monat
ohne Br 01 bis 01 047 & 01 076 am 23.12 die Sonderzüge oder Nur-Sonntagseilzüge ins Allgäu bzw. Weilheim übernahmen. Allerletzte persönliche Sichtung 01 076 am 05.03.1967 mit E 869 aus Kempten Hbf, eine Kollege erwischte sie noch am 11.03. mit Sonderzug nach Mittenwald.

Am 02.04. kam das für mich sichtbare Ende: Eine Köf schob die 01 076 mit entfernten Nummerschildern im Bw Augsburg auf den Rand.

Die Augsburger Lok-Show mit 18 630 war im Mai 1965, Lok entkohlt. Sie fuhr noch im Dez 1964 vor Weihnachten ca. 2 Wochen lang
u n u n t e r b r o c h e n den P 1343 Augsburg - Memmingen (eigentlich P 8 Bw Lindau) und verschwand. Grund bis heute unbekannt, ebenso die nächtliche Rückleistung nah Augsburg.

Steam for ever, Dampf069
Die 18er war halt eine ideale "Bergsteigerin". - Nicht nur wegen der relativ kleinen Treibräder sondern auch aus anderen Gründen.

Aus dem Lebenslauf von Alois Lehner stammt z. B. folgendes Zitat:

"Die Einheitslok der Baureihe 01 mit zwei Zylinder waren der bay. Baureihe 18 mit vier Zylindern auf unseren Allgäuer Bergstrecken weit unterlegen. Die 01 waren zu schwerfällig beim Anfahren."

Überhaupt scheinen die 01 bei den Lindauer Personalen - im Gegensatz zu den 18.6 - nicht sonderlich beliebt gewesen zu sein. Das Problem war offenkundig, dass die Loks auf Steigungsabschnitten häufig ins Schleudern kamen.
Bekannt ist mir über meine Kontakte zum "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau (Bodensee) e. V." z. B. die Schilderung eines Lokführers (der Name ist mir bekannt), nach der eine Lindauer 01 mit einem Schnellzug nach der Hoyerberg-Rampe am Taubenberg liegen geblieben ist. In Fahrt gebracht werden konnte der Zug erst mit der von ihm aus Lindau zur Hilfe geeilten 50er, die den Zug dann auch bis Hergartz nachschieben musste.



Grüße von

Dirk





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.19 13:30.

219 001-5

geschrieben von: Bruno Georg

Datum: 21.08.19 18:14

Hallo Klaus,

wieder ein Beitrag, der mir fast "durchgangen" wäre! Ich weiß nicht warum ich ihn heute, aber immerhin noch früh genug, gesehen habe. Vielen Dank für Fotos und Text!

Bezüglich des Notschusses von 219 001-5 habe ich einmal im Lokbildarchiv von Karl-Hans Fischer gestöbert und dort einen weiteren "Notschuss" vom 07.09.66 gefunden. Noch als V 169 001 bezeichnet, machte die Lok an besagtem Tag im Rangierbahnhof Oberlahnstein Station. Wenn ich das Bild als "Notschuss" bezeichne, dann sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Fotograf damals erst einige Wochen vorher das 14. Lebensjahr vollendet hatte.



V169 001 Bw Kempten am 07.09.66 im Bahnhof Oberlahnstein.jpg



Nochmals Dank und Grüße von hier, 80 Km weiter westlich
Bruno