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 04 - Historische Bahn 

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Danke für die Antwort (o.w.T)

geschrieben von: HLeo

Datum: 08.11.18 18:38

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Keine echten Pendelzüge

geschrieben von: TransLog

Datum: 08.11.18 20:53

HLeo schrieb:
Diese Züge sind für mich eine sehr interessante Randerscheinung im Berliner Eisenbahnverkehr.

So wie ich es verstehe, waren es Züge von Bln.-Zoo nach Bln.-Ostbf.

Fuhren sie ("Pendel") auch in Gegenrichtung?
Hielten die Züge in Friedrichstr.?
Wo fand die Grenzkontrolle statt?
Hallo,

der Begriff "Pendel" suggeriert für den (öffentlichen) Reiseverkehr in beide Richtungen verkehrende Zugpaare.
Aber die Fahrpläne der Skandinavien-Verbinderzüge richteten sich nach den Ankünften oder Abfahrten in Ostbahnhof.

Lagen diese nicht vor, so fuhren die "Pendelzüge" in der Gegenrichtungen als Leerreisezug.

Gruß, Ulrich
Vielleicht sollte man das noch etwas aufdröseln:

Grundsätzlich waren ab 1961 jegliche Fernbahnzüge zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße nur noch für Transitreisende benutzbar, was bei den Durchläufern von/nach Polen auch sehr auffällig im Kursbuch vermerkt war.

Dabei gab es bis 1973 noch die hier diskutierten Züge von/nach Ostbahnhof, wo dann die Transitreisenden umsteigen konnten. Das ist in dieser Form dann entfallen, es gab nur noch jene durchlaufenden Züge sowie Kurswagenträger, wo ein Verlassen des Fahrzeugs durch die Reisenden prinzipiell nicht mehr vorgesehen war (wurde eigentlich eingeschritten, wenn das jemand während der recht langen Aufenthalte trotzdem machte?). Diese Kurswagenträger wären auch noch einmal ein interessantes Thema; ich meine, da hätte es dann auch Läufe von Ostbahnhof weiter nach Lichtenberg gegeben, als in den 80ern die Fernzüge weitgehend nach Lichtenberg umgelenkt wurden. (Gab es zu der Zeit überhaupt noch andere Reisezüge über den Rest der VnK-Strecke von Rummelsburg nach Biesdorfer Kreuz?)

Die über die Stadtbahn durchlaufenden Züge von/nach Polen waren für den Binnenverkehr gesperrt; es war nur ein einziges oder höchstens zwei Zugpaare des Polenverkehrs über Frankfurt/Oder, bei denen das nicht der Fall war. Bis in die 80er Jahre betraf das auch die nach Skandinavien zu trajektierenden Zügen, erst dann konnten sie bis Rostock (aber nicht Warnemünde!) bzw. Saßnitz (wiederum nicht bis zum Hafen) auch innerhalb der DDR benutzt werden.

Für den Binnenverkehr gesperrt war auch ein Zugpaar von Warschau über Görlitz und Dresden nach München, das nur an bestimmten Tagen verkehrte. Der Durchläufer von Krakau über Leipzig nach Frankfurt konnte hingegen im üblichen Rahmen benutzt werden.

Dieser übliche Rahmen ist auch noch einmal interessant: Von/nach BRD generell bis/ab letztem/erstem Verkehrshalt vor/nach dem Grenzbahnhof (auch Einzelfälle wie Grevesmühlen und Hagenow Land), ausgenommen die wiederum für den Binnenverkehr gesperrten Züge für den „kleinen Grenzverkehr“, von/nach Tschechoslowakei frei bis Bad Brambach und Zittau, aber nicht Bad Schandau (!), von/nach Polen generell frei bis Görlitz und Forst, aber nicht bis Tantow, wenn ich mich gerade nicht irre.

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: falk

Datum: 08.11.18 21:50

Bei Bad Schandau dürfte die Auslastung eine Rolle gespielt haben. Die Grenzabfertigung begann schon in Dresden. Man wollte sich wohl Störfälle wie in Bad Schandau absteigende Binnenverkehrsreisende vom Hals halten. In Görlitz wurde dagegen in schlechter Tradition im Stand kontrolliert. Im Oktober 1987 habe ich dort erlebt, dass die Aufsicht frühmorgens vor sechs fünf Minuten vor der Planabfahrt Richtung Leipzig über die Bahnsteiglautsprecher durchsagte. »Achtung am Gleis 7, es ist schs Uhr vierundzwanig, ich wiederhole, es ist sechs Uhr …«. Daraufhin zogen Grenzer und Zöllner tatsächlich ab und die wartenden Reisenden konnten aufsteigen. Noch fünf Jahre vorher war das praktisch unvorstellbar. Offenbar konnte man sich willkürliche Verspätungen wegen zu gründlicher Kontrollen nicht mehr leisten.

Falk

Und nachmal DANKE für die weiteren Antworten (o.w.T)

geschrieben von: HLeo

Datum: 08.11.18 22:00

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 08.11.18 23:04

Hallo!

Wobei die Binnenverkehrssperre beim Warschau-München-Zug unmittelbar nach dem Mauerfall aufgehoben wurde. Ab 17.11.1989 fuhr der Zug sogar täglich von Dresden-Neustadt nach München und retour. In der Nacht Do/Fr kam er weiterhin aus Warschau (in der Folgenacht natürlich zurück).

P. S.: D 464 fuhr auch in der Nacht des Mauerfalls. Da könnte er schon in Görlitz, Dresden, Karl-Marx-Stadt, Reichenbach (V) und Plauen (V) gestürmt worden sein?!

Von den Zügen aus Warschau waren bis Ende Mai 1990 nur die Leistungen D 394/395, D 1394/1395 (Warschau - Berlin) und D 398/399 (Kraków - Berlin) für den Binnenverkehr freigegeben.

Die Umleitung der Skandinavienzüge nach Berlin-Lichtenberg erfolgte tatsächlich ab Ende der 1980er Jahre. Selbst die Züge Berlin - Wien (Vindobona, Nachtkurswagen) fuhren erst ab Lichtenberg. Da mussten die Fahrgäste, außer bei den Skandinavienzügen, sogar in Berlin umsteigen, weil für die beiden Österreichzüge keine direkten Züge aus Berlin Zoo mehr gab.

Ein besonderer Fall war der D 358/359 (Berlin Friedrichstr. - Basel SBB). Er führte an bestimmten Tagen Kurswagen Moskau - Frankfurt (M), Basel, Bern und Genf. Diese Kurswagen waren die einzigen Wagen, welche im besagten Zugpaar zwischen Berlin Ostbf. (Hbf.) und Berlin Friedrichstraße mit Fahrgästen besetzt war (sonst war D 358/359 ein Leerreisezug). Im Zugbildungsplan wurde sogar eine entsprechende Fußnote bei den entsprechenden Wagen angebracht.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.18 17:07.

Zu Betriebsabläufen bei den Zügen ab 1973

geschrieben von: TransLog

Datum: 09.11.18 00:40

Sonderkorrespondent schrieb:
Zitat:
Dabei gab es bis 1973 noch die hier diskutierten Züge von/nach Ostbahnhof, wo dann die Transitreisenden umsteigen konnten. Das ist in dieser Form dann entfallen, es gab nur noch jene durchlaufenden Züge sowie Kurswagenträger, wo ein Verlassen des Fahrzeugs durch die Reisenden prinzipiell nicht mehr vorgesehen war (wurde eigentlich eingeschritten, wenn das jemand während der recht langen Aufenthalte trotzdem machte?).
Hallo,

wenn man umsteigen wollte, durfte man diese Züge verlassen!

Nehmen wir den Ex 1320 "Neptun" (Bln Zoo - Ostbahnhof [Ex 320] - Kopenhagen) z.B. im Winter 1975/76 (Heft Internationaler Verkehr):

Zoo ab 08:51 - Osb 09:24/28 - Richtung Warnemünde, hatte im Ostbahnhof Anschluss an D 270 "Meridian" nach Malmö (Osb ab 09:33) als Umsteigeverbindung.

Zusätzlich hatte z.B. der "Vindobona" in Berlin Ostbahnhof Umsteigemöglichkeit zum Lrz 358. Ext 70 (von Wien) an 20:40/ Lrz/ D 358 ab 21:08 - Berlin Zoo an 21:42.

In anderen Fahrplanjahren gab es noch mehr solcher Umsteigeverbindungen...


Gruß, Ulrich



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.18 00:41.

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: Der Allgäuer

Datum: 14.11.18 15:16

Hallo Zusammen,
in diesem Zusammenhang noch eine Frage, zu der ich bisher keine verlässlichen Informationen gefunden habe:
War es für Bürger der DDR zulässig, in Berlin über Friedrichstraße nach Berlin West auszureisen um dann mit einem der Transitzüge weiterzureisen in die BRD? Es gab ja m.W. keinen direkten "internationalen" Schnellzug von Berlin Ost in die BRD unter Umgehung von Berlin West, abgesehen vom D 444/445, der mit Halt in Flughafen Berlin Schönefeld sozusagen der einzige direkte Anschluss für die Ostberliner in den Westen war.
Vielen Dank vorab und herzliche Grüße!
Der Allgäuer

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 14.11.18 15:25

Der Allgäuer schrieb:
Hallo Zusammen,
in diesem Zusammenhang noch eine Frage, zu der ich bisher keine verlässlichen Informationen gefunden habe:
War es für Bürger der DDR zulässig, in Berlin über Friedrichstraße nach Berlin West auszureisen um dann mit einem der Transitzüge weiterzureisen in die BRD?

Ja, das war zulässig und wurde auch fleissig genutzt.

Knut

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.11.18 15:39

Hallo,

Wie schon vom Kollegen Ochdorf geschrieben war das zulässig und auch der normale Weg. Für die Bewohner des Ostteiles Berlins war der D 444/445 nicht zugelassen und dieser Zug hatte auch keinen Halt im Ostteil Berlins, Schönefeld lag schon nicht mehr im Stadtgebiet, sondern im Bezirk Potsdam. Dann muss hier erwähnt werden, das den Bürgern der DDR der Reiseweg bei Reisen in den Westen vorgeschrieben wurde.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.11.18 15:41.

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: Der Allgäuer

Datum: 14.11.18 16:24

Vielen Dank an die Kollegen Ochdorf und Boehmer für die schnelle Beantwortung der Frage.
Das war mir jetzt auch neu, dass die Ostberliner den D 444/445 nur im Binnenverkehr benutzen durften.
Ich erlaube mir meine erste Frage auf Basis der Antworten noch etwas zu vertiefen: Musste bei der Aus-/Einreise dann zwingend der Weg über den "Tränenpalast" in Friedrichstraße g enutzt werden oder durfte man mit den entsprechenden Dokumenten auch die wenigen durchgehenden D-Züge der Stadtbahn von bis Ostbahnhof benutzen?
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Der Allgäuer

Aus- und Einreise für DDR-Bürger

geschrieben von: TransLog

Datum: 14.11.18 16:35

Der Allgäuer schrieb:
Ich erlaube mir meine erste Frage auf Basis der Antworten noch etwas zu vertiefen: Musste bei der Aus-/Einreise dann zwingend der Weg über den "Tränenpalast" in Friedrichstraße genutzt werden oder durfte man mit den entsprechenden Dokumenten auch die wenigen durchgehenden D-Züge der Stadtbahn von bis Ostbahnhof benutzen?
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Der Allgäuer
Ich nehme an, dass man dort einreisen musste, wo man ausgereist war.

Die internationalen D-Züge durften zwischen Friedr. und Ostbf. nur von Transitreisenden durch die DDR benutzt werden.
Wer das war, wurde noch in Friedrichstr. durch die Grenzorgane festgestellt. Ostbahnhof war keine Grenzkontrollstelle.


Gruß, Ulrich

Zulassung Friedrichstraße - Ostbf./Hbf.

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 14.11.18 16:47

Hallo!

Der Weg über den "Tränenpalast" war vorgeschrieben. Der Abschnitt Berlin Friedrichstraße - Berlin Ostbf./Hbf. war nur im Transit freigegeben. Dies betraf also Reisende, die in das Ausland fuhren (Polen, UdSSR, Österreich usw.). Deshalb stand im KB auch der Hinweis "Nur für Transitreisende durch die DDR".

Nach dem Mauerfall, genauer ab dem 17.11.1989, entstanden von Ostberlin nach Frankfurt (Main), München, Hamburg und Köln neue Zugverbindungen, die in Berlin-Schöneweide, Berlin-Lichtenberg und Berlin-Baumschulenweg starteten und endeten. Diese Leistungen waren dann auch auch für Fahrten Ostberlin - BRD freigegeben (dürfte dann auch beim D 444/445 gewesen sein). Damit wollte man die nächtlichen Transitzüge entlasten.

Folgende Leistungen wurden geschaffen:

D 1100/1101 München - Berlin (Entlastung für D 300/301)
D 1136/1137 Berlin - Hamburg
D 1158/1159 Berlin - Frankfurt (Main) (Entlastung für D 358/359)
D 1448/1449 Berlin - Köln (Entlastung für die Züge D 240/241 und D 244/245)

Zum Fest- und Ferienverkehr (Weihnachten/Neujahr, Ostern) wurden D 444/445 durch D 10444/10445 Cottbus - Düsseldorf, mit Halt in Flughafen Berlin-Schönefeld, entlastet. Zusätzlich entlastete D 444/445 dann auch den D 344/345 (Berlin - Hoek van Holland, mit Kurswagen nach Köln und Frankfurt (Main)).

Mit Einführung der D-Mark in der DDR wurden logischerweise sämtliche Einschränkungen aufgehoben. Wobei möglicherweise schon vorher einige Lockerungen durchgeführt wurden. Die durchgehenden Züge Berlin Zoo - Berlin-Lichtenberg - Dänemark/Schweden wurden alsbald im Laufweg gekürzt, da ab 2. Juli 1990 für Fahrten nach Lichtenberg die durchgehende S-Bahn zur Verfügung stand.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.11.18 18:26

Hallo,

Für die Bewohner des Ostteiles Berlins war der Weg durch den Tränenpalast vorgeschrieben. Eine Benutzung der internationalen Züge zwischen Ostbahnhof und Friedrichstrasse (- Berlin Zoo) war im deutsch-deutschen Verkehr untersagt. Deswegen auch die Fussnote im Kursbuch "Benutzung zwischen Ostbahnhof (Hauptbahnhof) und Friedrichstrasse nur für Transitreisende durch die DDR.

Re: Aus- und Einreise für DDR-Bürger

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.11.18 18:37

Hallo Ulrich,

Hier möchte ich einmal ergänzen, das bei den Skandinavienzügen und auch den infrage kommenden Kurswagen die Kontrolle auch schon während der Fahrt zwischen Ostbahnhof und Friedrichstrasse durchgeführt wurde. So wie auch bei den Zügen in Richtung Polen die Grenz- und Zollorgane zwischen Ostbahnhof und Frankfurt/Oder kontrollierten.
Richtig ist allerdings, das eingereist werden musste, wo auch die Ausreise erfolgte.

Re: Aus- und Einreise für DDR-Bürger

geschrieben von: TransLog

Datum: 14.11.18 19:37

gerdboehmer schrieb:
Hallo Ulrich,

Hier möchte ich einmal ergänzen, das bei den Skandinavienzügen und auch den infrage kommenden Kurswagen die Kontrolle auch schon während der Fahrt zwischen Ostbahnhof und Friedrichstrasse durchgeführt wurde. So wie auch bei den Zügen in Richtung Polen die Grenz- und Zollorgane zwischen Ostbahnhof und Frankfurt/Oder kontrollierten.
Richtig ist allerdings, das eingereist werden musste, wo auch die Ausreise erfolgte.
Weshalb wäre das nötig gewesen? Es handelte sich ja meist nur um zwei schwach besetzte Wagen!


Gruß, Ulrich

Re: Aus- und Einreise für DDR-Bürger

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.11.18 19:44

Hallo,

Über die Frage, weshalb es nötig war, kann ich mich nicht äussern. Ich habe es in den 1980-er Jahren selbst beobachtet, das es durchgeführt wurde und so schwach besetzt waren die Kurswagen in und aus Richtung Skandinavien, sowie Osteuropa nun auch wieder nicht. Vielleicht ging es ja darum, die Standzeit in Friedrichstrasse für dort aussteigende Reisende zu minimieren, aber das ist jetzt meinerseits Spekulatius.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.11.18 19:46.

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: Der Allgäuer

Datum: 15.11.18 07:44

Hallo Zusammen,
vielen Dank an alle für die umfassenden Antworten und interessanten Informationen.
Ich finde es bemerkenswert, dass die Ostberliner auf den vorgeschriebenen Wegen in die BRD nach der Ausreise in Friedrichstraße zwischen Griebnitzsee und Schwanheide/Marienborn/... quasi als "Transitreisende im eigenen Land" unterwegs waren.
Herzliche Grüße und einen schönen Tag!
Der Allgäuer

Re: Frage zu Betriebsabäufen bei den Pendelzügen

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 15.11.18 14:22

Hallo,

Gerne geschehen und als Ergänzung, die Bürger des Ostteiles Berlins konnten in den Speisewagen der MITROPA während der Fahrt im Transit durch die DDR unter Vorlage des Passes mit Aluchips bezahlen. Habe ich gleich bei meiner ersten Fahrt in den Westen im Februar 1990 im D 246 auch genutzt.

Re: Aus- und Einreise für DDR-Bürger

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 15.11.18 17:33

Hallo!

Die Anschlußverbinder bzw. Kurswagen hatten in Friedrichstraße in der Regel auch die üblichen 20 Minuten Aufenthalt.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser

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