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 04 - Historische Bahn 

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Achristo's Foto-Historama: Historische Beiträge mit Fotos und Texten aus der Welt der Privatbahnen, Werksbahnen, Feldbahnen, städtischen Verkehrsbetrieben und der DB.

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Heute gibt es im letzten Teil noch Fotos aus dem Bereich zwischen Hallthurm und Berchtesgaden zu sehen.

H8 339-7 Hallthurm 29091975.jpg

Lok 144 507 hat die Steilstrecke überwunden und fährt mit einer Silberling-Garnitur, aus Bad Reichenhall kommend, in Hallthurm ein, 29. September 1975. Es sind die letzten Tage der Formsignale in Hallthurm, einige Meter vor dem bayerischen Einfahrsignal steht bereits das neue Lichtsignal.

H9 339-9 Hallthurm 29091975.jpg

Das alte (rechts) und das neue Bahnhofsgebäude von Hallthurm, 29. September 1975. Damals war das noch ein richtiger Bahnhof mit Fahrkartenausgabe, heute ist es kein offizieller Reisezughalt mehr, obwohl die Züge weiterhin dort halten.

H10 339-10 Hallthurm 29091975.jpg

Ein Zug mit 144 505 fährt, aus Richtung Berchtesgaden kommend, in Hallthurm ein, 29. September 1975.

H11 339-12 Hallthurm 29091975.jpg

Der von 144 505 geführte Zug hat jetzt Ausfahrt, 29. September 1975.

H12 364-3 Hallthurm 18031976.jpg

Ausfahrt eines Zuges aus Hallthurm in Richtung Berchtesgaden, 18. März 1976.
I 540-3 Bischofswiesen 02041978.jpg

Lok 144 507 und eine Schwesterlok haben, aus Richtung Hallthurm kommend, Einfahrt nach Bischofswiesen, 2. April 1978.

I 847-12 Bischofswiesen 12041981.jpg

In Bischofswiesen steht ein Zug mit Lok 111 047 zur Ausfahrt in Richtung Hallthurm bereit, 12. April 1981.

K1 10-1 Berchtesgaden 041970.jpg

Lok 144 503 in Berchtesgaden, April 1970.

K2 10-2 Berchtesgaden 041970.jpg

Nochmal Lok 144 503 mit ihrem Zug in Berchtesgaden im April 1970.

K3 9-7 Berchtesgaden 18041970.jpg

Dieser Klima-Schneepflug stand am 18. April 1970 in Berchtesgaden.

**** Ende der Serie ****

Alle nicht anders gekennzeichneten Aufnahmen stammen von mir und unterliegen dem Urheberrecht
Andreas Christopher (Achristo) im Internet: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Übersicht Achristo's Foto-Historama: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Ich halt's bald nicht mehr aus! Danke für diese Serie! Schade, dass sie zu Ende ist.

Wie saumodern war doch die 111 damals, die heute längst auf's Abstellgleis (und zum Bender) wandert...
Fast schon stören die Bilder mit den modernen Maschinen, wenn man eine E44.5 erwartet.
Hallo Andreas,

schade, dass diese Serie schon zu Ende geht. Vielen Dank für die neuen Perspektiven und Einblicke!

Das Einfahrsignal von Hallthurm dürfte wohl das letzte bayerische Signal auf dieser Strecke (außer Freilassing) gewesen sein. Die Ausfahrsignale waren ursprünglich auch bayerischer Bauart und konnten auch das Bild "Ruhe" zeigen. Das einzige Bilddokument, das ich dazu kenne, zeigt einen ET II im Jahr 1936 bei der Bremsprobe und das Signal am Nachbargleis in Ruhestellung, in [M. Angerer, H Birkner; 120 Jahre Bahngeschichte Berchtesgaden, 2009].

Auch interessant: der damals noch existierende Bahnpostverkehr.

Würde mich sehr über weitere Beiträge zu dieser Stecke freuen.

Schöne Grüße
144.5
Kann mich meinem Vorschreiber 144.5 nur anschließen.
Vielen Dank für die tolle Serie!
Das Berchtesgadener Land und die E44.5 - das passte einfach zusammen!

Viele Grüße
Tom
Besten Dank für diese Fortsetzung!

Eine Frage zum Bahnhof Hallthurm habe ich. Es geht um den Güterschuppen, unter dessen Giebel das Bahnhofsschild hängt und die gemütliche Sitzgruppe aufgebaut ist: Zum Gleis sind es über den Bahnsteig etwa 3 bis 4 Meter. Wie wurde diese Distanz über den Bahnsteig hinweg überbrückt, wenn ein Wagen mit Stückgut entladen werden sollte? Die Schuppenrampe könnte etwa auf Höhe eines Wagenbodens sein. Aber ein einfach drüber gelegtes Brett müsste unter der Last doch zerbrochen sein. Wurde da jedesmal eine extra stabile Konstruktion aufgebaut? Mir erschiene das aber viel zu aufwändig und umständlich, wo doch tausende andere Güterschuppen ihr eigenes Abstell-Ladegleis hatten.


Und ein PS: Hast Du eventuell auch die Stimmung rund um die FD-Urlauberzüge aus Dortmund und Hamburg aufgenommen? Die kamen ja ab Anfang der 80er bis nach Berchtesgaden.

Gruß, Olaf

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.18 14:36.
Alibizugpaar schrieb:
Besten Dank für diese Fortsetzung!

Eine Frage zum Bahnhof Hallthurm habe ich. Es geht um den Güterschuppen, unter dessen Giebel das Bahnhofsschild hängt und die gemütliche Sitzgruppe aufgebaut ist: Zum Gleis sind es über den Bahnsteig etwa 3 bis 4 Meter. Wie wurde diese Distanz über den Bahnsteig hinweg überbrückt, wenn ein Wagen mit Stückgut entladen werden sollte? Die Schuppenrampe könnte etwa auf Höhe eines Wagenbodens sein. Aber ein einfach drüber gelegtes Brett müsste unter der Last doch zerbrochen sein. Wurde da jedesmal eine extra stabile Konstruktion aufgebaut? Mir erschiene das aber viel zu aufwändig und umständlich, wo doch tausende andere Güterschuppen ihr eigenes Abstell-Ladegleis hatten.


Und ein PS: Hast Du eventuell auch die Stimmung rund um die FD-Urlauberzüge aus Dortmund und Hamburg aufgenommen? Die kamen ja ab Anfang der 80er bis nach Berchtesgaden.
Leider kann ich zu Deiner Frage nach dem Güterschuppen in Hallthurm nichts beitragen. Möglicherweise war ja früher der Gleisplan in Hallthurm etwas anders. Zumindest gab es früher noch ein Holzladegleis. Vielleicht hat jemand einen Gleisplan von früher?

Zu den FD-Zügen möchte ich auf einen zwölfseitigen Beitrag im Lok-Magazin 1/2018 mit dem Titel "Der DB-FernExpress" verweisen, der Konzept, Fahrzeuge und Zugläufe mit Text, Tabellen und zahlreichen Fotos beschreibt. Dabei wurden die schon seit ewigen Zeiten verkehrenden Schnellzüge von Hamburg und Dortmund nach Berchtesgaden nur mit einer anderen Zuggattung und teilweise anderen Wagen versehen.

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Hallo,

at achristo: Danke für den Hinweis zum Lok-Magazin 1/18
at Alibizugpaar: so eine gleisferne Rampe gab es auch in Bischofswiesen. Ich denke, sie waren eher für Expressgut und Reisegepäck vorgesehen. Im Einsatz waren hierfür einachsige, großrädrige Handkarren. Bezüglich Stückgut spricht [G .Thiele] von einem Rampengleis für den Stückgutverhr (ab 1905), gemeint ist wahrscheinlich:

km 7,3 in Hallthurm - 144 504 - Foto: Uli Mihlan aus Sammlung Wolfgang König, 03.08.1969
Nördliches Stumpfgleis

Den historischen Bilden zu Hallthurm ist zu entnehmen, dass es östlich von Gleis 2 noch ein drittes gab (vgl. Quertragwerke Oberleiterung).

Am südlichen Ende gab es meiner Erinnerung nach noch ein zweites relativ kurzes Stumpfgleis, in dem damals die 160er (Schiebeloks) "zwischengeparkt" waren.

Leider scheint es zum Schiebebetrieb wenig Bilddokumente zu geben.

Was im Blasihof damals los war. darf man trotz Bahnszenen, hier nicht erzählen.

Gruß
144.6
144.5 schrieb:
Hallo,

at achristo: Danke für den Hinweis zum Lok-Magazin 1/18
at Alibizugpaar: so eine gleisferne Rampe gab es auch in Bischofswiesen. Ich denke, sie waren eher für Expressgut und Reisegepäck vorgesehen. Im Einsatz waren hierfür einachsige, großrädrige Handkarren. Bezüglich Stückgut spricht von einem Rampengleis für den Stückgutverhr (ab 1905), gemeint ist wahrscheinlich:

km 7,3 in Hallthurm - 144 504 - Foto: Uli Mihlan aus Sammlung Wolfgang König, 03.08.1969
Nördliches Stumpfgleis

Den historischen Bilden zu Hallthurm ist zu entnehmen, dass es östlich von Gleis 2 noch ein drittes gab (vgl. Quertragwerke Oberleiterung).

Am südlichen Ende gab es meiner Erinnerung nach noch ein zweites relativ kurzes Stumpfgleis, in dem damals die 160er (Schiebeloks) "zwischengeparkt" waren.

Leider scheint es zum Schiebebetrieb wenig Bilddokumente zu geben.

Was im Blasihof damals los war. darf man trotz Bahnszenen, hier nicht erzählen.

Gruß
144.6
Das von Uli Mihlan fotografierte Gleis zeigt das von mir erwähnte Holzladegleis. Stückgutverkehr dürfte da kaum stattgefunden haben.

Zum Schiebebetrieb: Diesen konnte ich als Kind recht regelmäßig vom Zimmerfenster bzw. Balkon des damaligen "Fremdenheim Wittelsbach" im Kurviertel von Bad Reichenhall aus beobachten. Nachdem bei den langen Schnellzügen aber immer mehr der Nachkriegs-Schnellzugwagen zum Einsatz kamen, die leichter als die Vorkriegs-Wagen waren, wurden die Nachschub-Leistungen immer weniger und hörten nach meiner Erinnerung gegen Mitte der 1960er Jahre dann ganz auf.

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