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 04 - Historische Bahn 

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Auch Heinz Erhardt ist Bahnfahrer gewesen. Im Spielfilm "Der letzte Fußgänger" stellt er das unter Beweis.

[www.youtube.com]

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Meine YouTube-Playlist mit Videos zum Thema "Schienenfahrzeuge":
[www.youtube.com]
"11 440 Han", A4üe ist:

"11 440", AB4ü-28, LHB, 1930
"11 440", A4üe-28,
"51 80 18-43 014-1", Aüe 302
++ __.09.1972
Daten aus [www.revisionsdaten.de] (Wagenarchiv).
Hallo,

danke für den Video-Link !

Ich kann mich daran erinnern, daß dieser Film für mich vor vielen Jahren der erste Beweis für die Existenz tatsächlich gelb lackierter Shell-Kesselwagen war (der huschte für einen Augenblick im Bahnhof Bingen ins Bild). Bis dato hielt ich das eher für eine Erfindung der Modellbahnindustrie. So kann man sich täuschen !


Schöne Grüße

Bullok
Hallo 41 052,

41 052 schrieb:
"11 440 Han", A4üe ist:

"11 440", AB4ü-28, LHB, 1930
"11 440", A4üe-28,
"51 80 18-43 014-1", Aüe 302
++ __.09.1972
Daten aus [www.revisionsdaten.de] (Wagenarchiv).

Ja, das stand außen dran, aber die Innenaufnahmen sind in einem Nachkriegsneubauwagen (Aüm201, also erste Serie) aufgenommen worden - die Übersetzfenster mit abgerundeten Ecken und andersrum angeschlagenen Außentüren sind ein eindeutiges Indiz. Ebenso der von innen zu sehende Übergang mit Gummiwulst und viergliedriger Übergangstür mit am Wagenende angeschlagener Drehtür (keine Drehfalttür).

Mit freundlichem Gruß
Stefan P.

Spur 0 - was sonst?

Meine Beiträge im HiFo: [www.drehscheibe-foren.de]

"Bingen" ist aber nicht "Bingen"

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 08.07.18 20:14

Hallo Bullok,

gelbe Shell-Kesselwagen hat es gegeben, die hat Carl Bellingrodt schon in den 50er Jahren in Passau verewigt (Jürgen-Ulrich Ebel "Eisenbahnraritäten in Farbe, Aus dem Archiv Carl Bellingrodt, 1939-1960, EK-Verlag 2001): Auf Seite 140 sind alleine 10 Stück in einem Zug zu sehen, dazwischen auch einige graue Kesselwagen mit gelben Shell-Tafeln (Aufnahme vom 18.03.1955).

Aber der Bahnhof Bingen, der im Film durchfahren wird (per Rückprojektion, meine ich) und in dem dann der Zug hält, ist nicht Bingen, da es dort völlig anders aussah: In Bingen hing 1960 schon die Oberleitung, es konnte elektrisch durchgehend von Mainz nach Koblenz gefahren werden. Bingen hatte damals einen überdachten Hausbahnsteig an Gleis 1, und einen weiteren überdachten Mittelbahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3. Hinter Gleis 3, weiter in Richtung Rhein lagen zwar noch mehrere Güterzuggleise (über die in Richtung Bingerbrück über ein Gruppenausfahrsignal und entsprechend angeordnete Gleissperrsignale ausgefahren wurde), aber so weiträumig wie in "Film-Bingen" zwar der Bahnhof nicht. Auch das markante Gebäude im Hintergrund, hinter dem Güterzug mit dem Shell-Kesselwagen zu sehen, gibt es in Bingen nicht. Dafür gab es dort ein gewaltiges sechs- oder siebenstöckiges Lagerhaus, dass ca. 1987 ausgebrannt ist und abgerissen wurde.



mfG
Stefan Walter



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.18 21:53.
Ich vermute eher, das die Innenaufnahmen in einem Studio gemacht wurden und nicht in einen Wagen. Oder wie soll die Kamera durch die Aussenwand hindurchgefilmt haben?

Luchs.

Re: "Bingen" ist aber nicht "Bingen"

geschrieben von: Dampffrosch

Datum: 09.07.18 16:44

Hallo zusammen,

schon wegen der Größe ist mir aufgefallen, dass es Bingen nicht sein kann. Welcher Bahnhof ist es dann?
Bei Eisenbahn im Film wird auch Bingen erwähnt, was dann falsch ist.
Baden-Oos ist heute Baden-Baden.

Gruß
Horst
und seine Filmpartnerin auch; es ist die unlängst verstorbene Christine Kaufmann, welche das reisende Mädchen spielt.

Dieter
Hallo zusammen,
toll sind auch die Straßenbahnszenen aus Hamburg, zu Beginn des Films.
Viele Grüße
Klaus