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 04 - Historische Bahn 

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Achristo's Foto-Historama: Historische Beiträge mit Fotos und Texten aus der Welt der Privatbahnen, Werksbahnen, Feldbahnen, städtischen Verkehrsbetrieben und der DB.

10711 Preungesheim 29091985.jpg

Dieses Foto zeigt die U-Bahn-Endstation in Frankfurt-Preungesheim der Linie U5 am 29. September 1985. Das Foto entstand von der Autobahnbrücke der A661 aus. Als das Foto entstand, gab es dort eine Baustelle und es war keine Lärmschutzwand vorhanden. Wegen der kurz darauf errichteten Lärmschutzwand sind solche Fotos seit Ende 1985 nicht mehr möglich.

Alle nicht anders gekennzeichneten Aufnahmen stammen von mir und unterliegen dem Urheberrecht
Andreas Christopher (Achristo) im Internet: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Übersicht Achristo's Foto-Historama: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Guten Morgen Andreas

Tolles Bild. Da sehe ich doch so einige Sachen, die es heute nicht mehr gibt, mal abgesehen von den Fahrzeugen:
- die blaues FVV-Fahrkartenautomaten
- die Zeitungsautomaten (Neue Fresse, Blut-Zeitung, Abendpost-Nachtausgabe)
- die Hinweistafel zu den Einrichtungen der Besatzer
- richtige Bushaltestellenschilder
- gelbe Telefonzelle

Danke fürs Zeigen
Wolfgang
Hallo Wolfgang,

du schreibst:

" - die Hinweistafel zu den Einrichtungen der Besatzer"

Den Begriff "Besatzer" empfinde ich mehr als fragwürdig!

Viele Grüße!

Christian Hansen
>- die Zeitungsautomaten (Neue Fresse, Blut-Zeitung, Abendpost-Nachtausgabe)<
Also, wenn schon, dann im Bild bleiben: Abendkotz-Nacktausgabe!
Den Begriff "Besatzer" noch zu verwenden ist tatsächlich fragwürdig, obwohl rechtlich nicht antastbar.
Die westlichen Alliierten hatten zwar 1954 für ihre 3 Besatzungszonen den Besatzungsstatus aufgehoben, nicht aber für ganz Deutschland. Da spielte der Westteil Berlins eine besondere Rolle. Dort galten alle alliierten Vorbehaltsrechte noch 1990. Sie verloren erst mit der deutschen Wiedervereinigung und dem Inkrafttreten des Zwei-plus-Vier-Vertrages am 15. März 1991 auch völkerrechtlich ihre Wirkung, als Deutschland die volle Souveränität wiedererlangte.
Ich denke aber, dass Onkel_wom hier nur den Sarkasmus fortsetzen wollte, den er bei den Pressetiteln verwendet hatte.

um das hier nicht entgleiten zu lassen

geschrieben von: 0nkel_wom

Datum: 06.03.18 16:59

bolusch schrieb:
Ich denke aber, dass Onkel_wom hier nur den Sarkasmus fortsetzen wollte, den er bei den Pressetiteln verwendet hatte.

Danke.
Der Begriff war damals, 1985, also zur Zeit des kalten Krieges, durchaus gebräuchlich. Die US-Armee war ziemlich präsent in Frankfurt.
Bisweilen haben sich die Jungs auch ganz schön daneben benommen. Zum Beispiel am "pay-day" in bestimmten Kneipen von Alt-Sachsenhausen.
Dann kam die Militärpolizei und es gab Gummiknüppel aus dem Sack.
Später jammerten die Wirte, weil ihnen die Einnahmen dieser Kundschaft fehlen.
Viele Grüße
Onkel Wom!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:06:17:10:02.

Umgebungsfrage?

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 06.03.18 17:34

Sind da auch heute noch so „blühende Landschaften“ oder hat sich die Betonwüste im Hintergrund weiter ausgebreitet?

Edit hat ein Fragezeichen spendiert und den Betreff angpasst



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:06:17:36:06.

Tolles Bild, merkwürdige Diskussion

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 06.03.18 17:40

@Andreas: Wirklich eine sehenswerte Szenerie voller Atmosphäre!

@bolusch: Ja, so schreibt er eben, der Onkel_wom. Manche können und wollen das nicht verstehen und kommen dann moralingesäuert um die Ecke, obwohl einen die dick aufgetragene Ironie geradezu anspringt und gar keine Missverständnisse zulässt. Wolfgangs immer schräger, mitunter schwarzer Humor macht auch seine Bildbeiträge stets zu nicht nur sehens-, sondern auch lesenswerten Geschichten ;-)

Grüße aus HH
Helmut



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:06:17:43:26.

Re: Umgebungsfrage?

geschrieben von: achristo

Datum: 06.03.18 17:56

Früherwarallesbesser schrieb:
Sind da auch heute noch so „blühende Landschaften“ oder hat sich die Betonwüste im Hintergrund weiter ausgebreitet?
Der Grünstreifen parallel zur Autobahn blieb an dieser Stelle bis heute erhalten und es sieht bis heute dort noch so ähnlich aus. Auch wenn in Frankfurt ein erheblicher Siedlungsdruck besteht, so traut man sich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht bis zu den Autobahnen zu bauen.

Gruß Andreas

Alle nicht anders gekennzeichneten Aufnahmen stammen von mir und unterliegen dem Urheberrecht
Andreas Christopher (Achristo) im Internet: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Übersicht Achristo's Foto-Historama: [www.achristo.homepage.t-online.de]

Manches bleibt auch...

geschrieben von: AK1

Datum: 06.03.18 21:12

Die Verkehrsschilder sind geblieben. Damals hat es nur "städtische Omnibusse" gegeben, zumindest für den 39er und den 63er passt das ja inzwischen sogar wieder mit ICB, nur der 27er darf nicht rein.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:06:21:18:28.

Re: Achristo's Foto-Historama:Das "B-Wort"

geschrieben von: andreas +

Datum: 06.03.18 21:44

Christian Hansen schrieb:

Den Begriff "Besatzer" empfinde ich mehr als fragwürdig!


Kommt auf die Sichtweise der jeweils betroffenen an ...

und dann gab's ja auch noch die "Verwertungsgesellschaft für Besatzungsgüter"

Re: Tolles Bild, merkwürdige Diskussion

geschrieben von: HFy

Datum: 07.03.18 10:42

Helmut Ulrich schrieb:
einen die dick aufgetragene Ironie geradezu anspringt und gar keine Missverständnisse zulässt.

Mein Ironiedektektor hat durchaus funktioniert, allerdings hat mein Rechtsaußen-Detektor auch gepiepst.
Hallo,

der ehemalige US-Präsident Obama hat bei dem (letzten) Truppenbesuch
in der Eifel in seiner Rede ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sie, die Soldaten, in einem
besetzten Land stationiert sind.
Über diese Rede wurde ausführlich in den USA und auch in Großbritanien berichtet,
in deutschen Qualitäts-Medien nicht, von ARD und ZDF erst gar nicht zu schreiben.

Insofern ist es durchaus statthaft im Fall der US-Streitkräfte von "Besatzern" zu
reden zumal diese sich ja auch als solche verstehen.

Ich selber kann mich noch gut an die auf den Gehwegen der Stuttgarter Innenstadt
"geparkten" US-Militär-LKWs erinnern.
Mütter mit Kinderwagen mußten auf die oft vielbefahrenen Straßen ausweichen und
die manchmal herbeigerufene Polizei zuckte nur mit den Achseln.
Deren sinngemäßer Kommentar war:
"Das sind Besatzer, da können wir nichts machen".

In Stuttgart "parken" solche LKWs mittlerweile nicht mehr aber andernorts sind noch
viele US-Soldaten stationiert....

Nichts für ungut und herzliche Grüße

Karl Heinz

Re: Achristo's Foto-Historama:Das "B-Wort"

geschrieben von: HFy

Datum: 07.03.18 16:08

andreas + schrieb:

Kommt auf die Sichtweise der jeweils betroffenen an ...


Na ja, aber seit anno 45 sind die Preußen weg...

Hallo,

Zweifel sind zwar grundsätzlich sinnvoll, vor allem in der Wissenschaft aber
da mein Gedächtnis noch ziemlich gut ist und ich besagte Ausführungen des
Herrn Obama in ausländischen Medien gelesen habe war das wohl so.

Allerdings werde ich jetzt nicht aufwendig im Internet recherchieren.
Man mag Obama's Ansicht für bare Münze nehmen oder auch nicht.

Immerhin kamen noch keine Zweifel auf an der von mir geschilderten
Szenerie früher in der Stuttgarter Innenstadt.
Selbst erlebt samt großem Ärger von Müttern und den entsprechenden
Kommentaren der Polizei.

Herzliche Grüße

Karl Heinz