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 04 - Historische Bahn 

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Moin zusammen,

hier geht es zum
Teil 1 (Bk Benrad und Osterfeld Rbf - Ostteil): [www.drehscheibe-online.de]


Über all' eure zahlreichen Rückmeldungen zum ersten Teil, vor allem über die zusätzlichen Bilder, habe ich mich sehr gefreut. Heute nun lade ich euch zu einem Bw-Rundgang ein.

Wir schreiben noch immer Ostersonntag, den 22.4.73. Nach dem "morbiden" Auftakt im Ostteil des Osterfelder Rangierbahnhofes ging es nun in das mit 50er vollgestellte Bw Oberhausen-Osterfeld-Süd.


Als allererste Lok der insgesamt 47 vorhandenen Dampflokomotiven (5 Loks der BR 44 und 42 Loks der BR 50) wurde 050 233 verewigt, die die Lok-Reihe oberhalb der Straßenunterführung ganz am Westrand des Bws anführte. Sie war erst am 1.4.73 von Hamm nach Osterfeld umstationiert worden (Bild 1):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-31_050233_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Vor ihr, und mit der bekannten Osterfelder Kirche im Hintergrund, stand die Ur-Osterfelder 050 288, eine 50 Kab mit Ük-Kessel und Scheibenradvorläufer (Bild 2):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-30_050288_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Hier war die Reihe unterbrochen, sodass man auch die nächste 50er, 051 617, recht ordentlich aufnehmen konnte (Bild 3):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-29_051617_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Danach befanden wir uns auf der Schattenseite der Lokreihe – 051 227 war die nächste (Bild 4):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-28_051227_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Direkt an der Weiche 329 standen 052 702 und 052 291 Kopf-an-Kopf (Bilder 5 und 6):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-26_052702_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-27_052291_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



051 873 mit Scheibenradvorläufer schloss sich an. Neben ihr stand leider unfotografierbar ausgerechnet die Wannentenderlok 053 045 (Bild 7):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-25_051873_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Die Reihe wurde beendet durch die zum Glück richtig herum geparkte 050 692 – die nebenstehende 050 276 war ebenfalls nicht zu fotografieren (Bild 8):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-24_050692_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Wir gingen weiter in Richtung Drehscheibe. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der ersten 44er vorbei. Die Bismarcker 044 131 wartete auf neue Einsätze (Bilder 9 und 10):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW276-6_044131_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-23_044131_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Die Lok war am 20.9.71 zur L2 im AW Braunschweig gewesen (Bild 11):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-23_044131_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S1.jpg



Und da ich – mit all eurer Hilfe natürlich – meine Dampflok-Untersuchungsdatei weiter aufnorden konnte, stelle ich hier eine aktualisierte Version zur Verfügung: [www.eisenbahnhobby.de]



Hinter ihr, am Betriebsüberweg in den Rbf, stand 050 204 (Bild 12):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW276-13_050204_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Die Lok war eine der wenigen DB-50er mit Turbospeisepumpe, die man hier ganz gut erkennen kann. Welche Bedeutung das offensichtlich manuell zu bedienende Drahtseil, das zum Seitenfenster führte, hatte, kann ich nicht erklären (Bild 13):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW276-13_050204_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S1.jpg



Hier im Bild 14 sehen wir, warum die Lok bereits abgestellt war – sie hatte einen Aufstoß erlitten und die Pufferbohle war zerstört! So war die Lok am 28.3.73 Z-gestellt worden und wurde später am 28.8.73 ausgemustert:

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW276-13_050204_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S2.jpg



Am 21.2.1972 erwischte ich sie noch in alter Frische in der Haltestelle Krefeld-Stahlwerk, als sie sich gerade mit vier leeren Brammenwagen wieder nach Oberhausen-West aufmachte. Auch hier ist das Drahtseil von der Turbopumpe zum Seitenfenster bei genauerem Hinsehen gut auszumachen (Bild 15):

http://www.eisenbahnhobby.de/gremberg/SW40-26_050204_KR-Stahlwerk_21-2-72_S.jpg



Als nächste Lok kam 052 431 an die Reihe, die getreu dem Sprichwort "schöner Rücken kann auch entzücken" nur von hinten aufgenommen werden konnte (Bild 16):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-22_052431_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Eine Vergrößerung zeigt noch das Fabrikschild, auf dem man einwandfrei zumindest den Hersteller Krupp erkennt. Die vermutete Fabriknummer 2311 gehörte zur 50 946, die 1965 bei der DB ausgemustert worden war (Bild 17):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-22_052431_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S1.jpg



Vor ihr stand 050 959 – hier sieht man auch noch die im Bw vorhandene Arbeitsbühne (Bild 18):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-20_050959_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Auf der Sonnenseite standen zwei weitere Dampfer. 051 006 dampfte vor sich hin (Bild 19):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-21_051006_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Und vor ihr stand mit der Bismarcker 044 701 die zweite 44er des Tages (Bild 20):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW276-17_044701_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



In Hohenbudberg am 13.4.1971 hatte sie ihre Schürze noch (Bild 21):

http://www.eisenbahnhobby.de/hobu/SW13-52_044701_Hohenbudberg_13-4-71_S.JPG



Dann ging es zum Rundschuppen, wo in den Schuppentoren 052 913, 051 859 und 052 483 standen (Bilder 22 und 23):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-18_052913_051859_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-19_051859_052610_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg



Die im Schuppen verborgenen 051 773, 044 135, 050 232, 052 545, 044 405 (spätere Unfalllok von Marl-Sinsen) sowie 052 483 wurden nicht aufgenommen. Nur die neben dem Schuppen stehende 050 661 konnte mit lesbarem U-Datum "Unt Li 18.10.71" fotografiert werden (Bild 24):

http://www.eisenbahnhobby.de/Oberhausen/SW279-16_050661_OB-OsterfeldSued_22-4-73_S.jpg


Damit es nicht zu langweilig mit all den 50ern wird, wollen wir an dieser Stelle mal eine Pause zum Filmwechsel einlegen.

Bis in Kürze dann in alter Frische,

Martin

Edit: Ausmusterungsdatum von 050 204 berichtigt



Meine DSO-Beiträge




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.17 16:19.
Wieder einmal 1'E, lieber Martin :-)! Hab großen Dank für deinen Güterlok-Überblick, als die im Ruhrgebiet noch Massenware waren.

Zum Drahtzug der Turbo-Lok. Ich hab mir sagen lassen, dass damit der Heizer, ohne dafür absteigen zu müssen, ein Schnellschluss-Ventil betätigen konnte, falls die Kreiselpumpe zu munter wurde. Ich hab das auch auch bei der Betzdorfer (und ex-Vohwinkler) 052 404 beobachtet.

War aber keine Änderung der Bauart, sondern tätige Selbsthilfe.

Bernhard

Kreiselpumpe

geschrieben von: Wizard of Oz

Datum: 05.12.17 15:54

Hallo Martin,

da stand aber 1973 noch einiges herum – schön präsentiert. Bei meinem Besuch 1975 war die ganze Herrlichkeit schon vorbei...

Am 10. Februar 1975 hatte ich in Betzdorf auch eine "Kreiselpumpenlok" vorgefunden – so hieß 052 404 beim Betzdorfer Personal! "Turbo" gehörte damals wohl noch nicht zum gängigen Wortschatz...

Henschel in Kassel hatte nach dem Krieg eine Turbo-Speisewasserpumpe für Dampflokomotiven entwickelt. Sie war garnicht so schlecht, hatte sie bei geringem Gewicht nur wenige Bauteile. Sie wurde von Henschel ursprünglich in Verbindung mit einem Mischvorwärmer eingebaut. Da sie nicht einwandfrei selbstansaugend war (im Leerlauf ohne Wasser ging die Drehzahl schnell zu hoch = Schaden), wurde sie auf Tenderbodenniveau eingebaut, wie auch die nichtsaugenden Injektoren. Bei genauerer Betrachtung fällt ein dünnes improvisiertes Drahtseil zur Heizerseite auf, welches nach Auskunft des Personals zur manuellen Entlüftung/Entwässerung der Pumpe diente, um beim Starten schlagartig hohe Drehzahlen durch Luftblasen zu verhindern.

http://img.fotocommunity.com/die-kreiselpumpenlok-8c6839a9-1b28-42a3-861c-7cb8bb85a60a.jpg?width=1000

http://img.fotocommunity.com/eng-wars-in-betzdorf-35403699-7d4c-419f-8fc1-af1db45e4ff2.jpg?width=1000


Viele Grüße
Wizard

Loch im linken Windleitblech

geschrieben von: 44 115

Datum: 05.12.17 16:15

Herzlichen Dank,Martin!
Ein paar 44er und die kleinen Schwestern.Neben Seilzug an der Pumpe fiel mir das Loch in den linken Leitblechen auf;
das ist so gewollt,immer an der gleichen Stelle.Bei zwei der 50er und einer von Wizard zu sehen.Schmieren,beobachten,schrauben?
Muss ja 'nen guten Grund haben.
Beste Grüsse
Olaf



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.17 16:16.
Hallo Martin,

ganz herzlichen Dank für diesen herrlichen Fotorundgang durchs Bw Osterfeld Süd. Ganz besonders habe ich mich über die Aufnahmen der 50 204 gefreut, sind es doch die ersten Bilder die ich aus der "Endzeit" dieser Lok sehe - und dann noch die Pumpe im Detail....

Herzliche Grüße aus dem Harz

Andreas B.
Moin Martin,

die 50er-Phalanx in Deinem sehr interessanten Beitrag hat mich (mal wieder) veranlasst, die Schilderanordnung an der Rauchkammer abzuzählen (wie ich das auch bei Brunos Beiträgen mitunter schon gemacht habe). Bei Deinem heutigen Beitrag steht es 10 : 5 für tief aufgehängt. Diese Anordnung muss eine Spezialität der westlichen Direktionen (ohne Münster) gewesen sein. Bei meinen eigenen Aufnahmen haben 85 % der 50er ihr Schild mittig hängen, wenn ich die Zahl noch richtig in Erinnerung habe. Das Betätigungsseil zur Turbo-Speisepumpe bei 050 204, scheint es ja, wie ich der Diskussion entnehme, auch bei anderen Loks gegeben zu haben; ich habe es allerdings bei meinen wenigen Fotos (50 2759 - Nr. unsicher, 50 1420 und 44 1683) an keiner Lok vorgefunden.

Zu der schönen Gegenüberstellung der 044 701 ohne und mit Schürze fällt mir eine böse Bemerkung ein (44er-Fans: bitte überspringen): so kann man mit ein bisschen Blech aus einem Kessel auf Rädern eine Lok machen! Leider hat die DB das in den letzten Dampf-Jahren entgegengesetzt praktiziert!

Gruß
Klaus
Da stand ja wirklich Allerhand herum, aber 50er werden nie langweilig!
Ich bin mit Sicherheit wieder dabei, demnächst, in diesem Kino.
Vielen Dank und schöne Grüße vom
dampfgerd

Hat schon seinen Sinn

geschrieben von: salix

Datum: 05.12.17 20:47

oder willst du jedesmal das Windleitblechabschrauben, nur um das Brauserohr in der Rauchkammer zu wechseln?
Vielen Dank für den schönen Rundgang.
Ich habe eine Frage zu den Bildern 9,10,12. Dort sieht man an den Quertragwerken der Oberleitung sehr schön die Ausführung mit IOR (isoliertem oberen Richtseil). Normalerweise erfolgte das bei der DB bei Radien <800m. Liegt das alles im Bogen in Osterfeld oder welchen Grund hat das hier? Mir ist schon klar das das Bilder für die Dampftraktion sind und die Anhänger derselben nicht immer etwas mit Fahrleitung am Hut haben...

Viele Grüße,

Ytracks
Sehr schön Martin,

das war wahrlich eine drangvolle Enge!

Jetzt sehe ich wieder zwei Lokschilder aus meiner Sammlung mit daran hängender Lok, sehr gut!

Die Schilder von 044 131-1 und 051 873-8 sind gemeint.

Gruß, Thomas
Hallo Martin,

die langen Reihen vorübergehend abgestellter Lokomotiven war sicher dem österlichen Feiertag geschuldet. Das Seil an der Turbo-Speisepumpe ist mir noch nie aufgefallen. Selbst noch nicht einmal an der 052 404, als sie in Betzdorf stationiert war.

Wie Klaus schon schrieb, ist dieses Seil nicht bei allen Loks eine entsprechende Ausstattung gewesen. Karl-Hans fotografierte am 02.07.70 die 050 207 des Bw Dillingen mit P 3653 in Mayen.


050 207-0 Bw Dillingen am 02.07.70 mit P 3653 in Mayen(3).jpg


Auf diesem Bild kann ich besagtes Seil ebenfalls nicht finden.

Ansonsten sage ich Dir Dank für diesen tollen Bericht, der wieder einmal zeigt, was es bei der BR 50 für eine Vielfalt gab.


Herzliche Grüße nach Essen
Bruno

Das Seil...

geschrieben von: Reinhard Gumbert

Datum: 06.12.17 17:25

...ist hier ja plötzlich Thema geworden! So habe auch ich mal schnell nachgeschaut: Weder 50 2743 vom Bw Emden, Ende Mai 1966 in Münster gesehen, noch 50 2816 vom Bw Löhne, im August 1968 in Löhne gesehen, verfügten über diese Schnell-Abschaltvorrichtung. Wie wurde dort wohl eilig abgeschaltet, wenn die Pumpe allzu hoch hinauslief?

Danke für den Rundgang durch das Bw Osterfeld-Süd, das ich somit, wenn ich mich recht erinnere, heute zum ersten mal besucht habe!

Schöne Grüße aus Aachen -
Reinhard


Edit mahnte Schreib- und Redaktionsfehler an...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.17 14:48.

Das Seil als verlängerter Arm.....

geschrieben von: Willi Ess

Datum: 06.12.17 20:28

Hallo zusammen

Die Sache mit der Strippe
Also bis jetzt fast alles richtig. Aber nicht sooooo ganz richtig.

Da ich im Moment wohl nicht die richtigen Worte kurz und bündig finde,
habe ich mal in einem Buch aus dem Buch Dampflokomotivkunde
aus der Eisenbahn-Lehrbücherei nachgeschlagen. Da steht auf der Seite 381
folgendes:
…. Ein Fliehkraftregler …. verhindert eine Überschreitung der Höchst
Drehzahl der Turbine. …. Dieser löst über über Winkelhebel das unter
Federspannung stehende Schnellschlußventil aus, das dann die Dampfzufuhr
zur Turbine sofort unterbricht. Um das Schnellschlußventil wieder zu öffnen
und die Pumpe wieder betriebsbereit zu machen, muß der auf dem Pumpengehäuse
liegende Rückzugsring gezogen werden…….

Und da das während der Fahrt zum Problem werden konnte, wurde halt eine
Strippe als "Ferneinschalter" bis ins Führerhaus gezogen.

Alles klar? Wenn nicht, Mail an mich.

Viele Grüße vom Willi

Willi Ess - Der Lemgoer
Hallo Martin,

welch ein Dorado der Dampflokbaureihe 50 war Osterfeld doch damals noch! Gute 3 Jahre später war von dieser Herrlichkeit nicht mehr viel übrig geblieben, immerhin zählte ich im Juni 1976 bei meinem Besuch dortselbst noch 8 betriebsfähige Maschinen. Warum ich das Bw zu Zeiten der Baureihe 221 nicht erneut aufgesucht habe, läßt sich heute nicht mehr aufklären. 

Herzlichen Dank für diesen sehr interessanten Osterfelder Rundgang sagt 


Burkhard aus Mannheim      

       

Re: Hat schon seinen Sinn

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 07.12.17 20:06

Hallo "salix",

Wittebleche kann man, wenn man z.B. die beiden Schrauben an der hinteren Halterung entfernt, um die vordere Halterung wegdrehen und kommt so bequem an das Brauserohr ran.

Gruß
Michael

Re: Hat schon seinen Sinn

geschrieben von: Roststab

Datum: 07.12.17 22:06

Ok, damit hast du 2 Schrauben und Muttern weniger bewegt (Ich habe keine Ahnung mit wieviel Schrauben das Windleitblech einer 50 an den Haltern angeschraubt ist). Aber das Loch erübrigt auch diese 2 Schrauben. Damit deutlich weniger Arbeit ;-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.17 22:11.

Re: Hat schon seinen Sinn

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 08.12.17 16:52

Hallo Heinz,

das Loch im Windleitblech hat in etwa die gleiche Funktion wie z.B. ein Loch in der Tankabdeckklappe am Auto, da bräuchte man die Klappe dann auch nicht mehr öffnen sondern könnte gleich die Zapfpistole reinstecken ;-)
Will damit sagen daß ich die Löcher für Sachbeschädigung aus Bequemlichkeit (schwäbisch Faulheit) halte.

https://s1.imagebanana.com/file/171208/YgdNcmqP.jpg
Hab mal auf dem Bild die zu lösenden Schrauben markiert, wenn man dann die Schrauben der hinteren Halterung rausnimmt kann man das Windleitblech ganz einfach nach aussen wegschwenken und dahinter arbeiten.


Gruß
Michael



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.12.17 17:08.
44 115 schrieb:
Neben Seilzug an der Pumpe fiel mir das Loch in den linken Leitblechen auf … immer an der gleichen Stelle. […]
Schmieren, beobachten, schrauben? Muss ja 'nen guten Grund [gehabt] haben.
Hallo Olaf,

der Grund für das ins Windleitblech eingebrachte Loch wurde hier ja bereits genannt. Als Ergänzung anbei noch drei Links zu Fäden, in denen es (u.a.) ebenfalls um das ominöse Loch im Windleitblech geht (was übrigens auf beiden Seiten des Zaunes zu finden war):

  • [?] zur BR 50: Wozu dient das Loch im linken Windleitblech?“ von 'S&B' vom 26.05.08

  • Nur ne 50! von Uwe Breitmeier vom 15.05.11

  • Bw Ulm 11.7.70“ von 'Plumps' vom 07.05.12
  •  


    freundliche Grüße

    Walter

    Re: Hat schon seinen Sinn

    geschrieben von: Roststab

    Datum: 08.12.17 21:08

    Hallo Michael,
    ich hätte mich hier garnicht geäußert, wenn ich es nicht von unserer P8, die zugegebener Maßen die großen Ohren hat, aus den Zeichnungen und vom Original so kennen würde. Bei uns ist das Loch noch mit einer ursprünglich mal tropfenförmigen Scheibe verdeckt. Die ist bei der letzten HU abhanden gekommen und wurde von einem ABM-Mitarbeiter durch eine runde Scheibe, jetzt mit 2 Schrauben befestigte, ersetzt. Der Widerspruch in sich. Ich habe mal ein Foto bei gelegt.
    http://www.heinz-siemann.de/loch.jpg

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