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 04 - Historisches Forum 

Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit von Bahn und Bus, die mindestens 10 Jahre alt sind. Aktuelle Bilder sind nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen zu verwenden. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen, die Qualität sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahn- und KEIN Foto-Forum! Für Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten, zum aktuellen Stand historischer Fahrzeuge oder Infrastrukturen sowie für die Bewertung von Fotos sind die entsprechenden Foren zu nutzen.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - Rönshausener - Th.D.

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Zunächst wie üblich die Links zu den vorausgegangenen Teilbeiträgen:
- Teil 1: BR 88.0 (NÖLB), BR 89.0 (pr. T8), BR 89.3 (wü. T3), BR 89.6 (bay. D II), BR 89.8 (bay. R3/3)
- Teil 2: BR 89.70 (pr. T3), BR 89.75 (private T3 und T3-ähnliche), BR 89.78 (pr. T7)
- Teil 3: BR 90.0 (pr. T9.1), BR 91.1 (pr. T9.2), BR 91.2 (ELNA), BR 91.3 (pr. T9.3)
- Teil 4: BR 92.0 (wü. T6), BR 92.2 (bad. Xb), BR 92.4 (pr. T13.1), 92 442 (Werkstyp), BR 92.5 (pr. T13), BR 92.20 (bay. R4/4)
- Teil 5: BR 93.0 (pr. T14), BR 93.5 (pr. T14.1), BR 94.0 (Pfalz. T5), BR 94.1 (wü. Tn), BR 94.5 (pr. T16.1), BR 95.0 (pr. T20), BR 96 (fake)
- Teil 6: BR 97.0 (pr. T26), BR 97.1 (bay. PtzL3/4), BR 97.2 (wü. Hz), BR 98.1 (old. T2), BR 98.3 (bay. PtL2/2), BR 98.4 (bay. D XI), BR 98.6 (bay. D VIII), BR 98.7 (bay. BB II)

Der heutige Teil steht ganz im Zeichen der bayerischen GtL4/4 und der aus ihr weiterentwickelten Bauarten. Ihnen folgen mit 98.75 und 98.76 noch zwei ganz alte Typen bayerischer Lokalbahnloks.


Baureihe 98.8

Mit der vierfach gekuppelten Heißdampflok GtL4/4 gelang der Firma Krauss & Co in München ein ganz großer Wurf – eine Maschine, mit der auf vielen Lokalbahnstrecken in Bayern der Betrieb bis weit in die Nachkriegszeit hinein voll umfänglich abgewickelt werden konnte. 117 Loks wurden zwischen 1911 und 1928 (!) beschafft, die meisten davon sogar schon unter der Regie der Deutschen Reichsbahn.

Ab 1934 versah die DRG insgesamt 29 GtL4/4 mit einer vorderen Laufachse und zeichnete sie in die BR 98.11 um. Von den restlichen 88 Loks gelangten 79 zur DB, wo mit 098 812-1 erst am 24.06.70 das letzte Exemplar dieses Typs ausgemustert wurde.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b97-98_821.jpg
Bild 97
Im Jahr 1957 war die BR 98.8 noch in etlichen Bws in Bayern anzutreffen. So auch in Kempten, wo HS die 98 821 im Vorfeld des dortigen Bws auf den Film bannen konnte.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b98-98_836.jpg
Bild 98
Die Nürnberger GtL4/4 waren als überwiegend im Personenzugdienst eingesetzte Maschinen im Bw Nürnberg Hbf beheimatet. Die Aufnahme der 98 836 entstand jedoch am 27.05.60 im Bw Nürnberg Rbf.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b99-98_861,44_247.jpg
Bild 99
Das Bw Schweinfurt sollte bekanntlich zur letzten Heimat-Dienststelle der Baureihe 98.8 werden. Das lag am 03.05.64 allerdings noch in ferner Zukunft, als die 98 861 neben dem Schürzen-Jumbo 44 247 auf den Freiständen der hinteren Drehscheibe abgelichtet wurde.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b100-98_877.jpg
Bild 100
Zum Schluss noch einmal eine GtL4/4 des Bw Kempten. Und zwar 98 877, aufgenommen in der kleinen Lokstation von Memmingen am 25.09.57.


Baureihe 98.10

Die auch für damalige Verhältnisse doch recht geringe Höchstgeschwindigkeit der GtL4/4 von nur 40 km/h führte bei der DRG, Gruppenverwaltung Bayern, zu der Überlegung, die an sich so gelungene Konstruktion durch Hinzufügen einer Laufachse für höhere Geschwindigkeiten zu ertüchtigen. Analog der bewährten D XI / PtL3/4 (BR 98.4, Bild 92) wurde der Laufradsatz als Nachläufer in einem Krauss-Helmholtz Gestell angeordnet. So richtig erfolgreich war diese Maßnahme allerdings nicht, denn die neue Baureihe 98.10 konnte auch nur für 45 km/h zugelassen werden. So blieb als Verbesserung hauptsächlich die Vergrößerung der Vorräte.

Trotzdem wurden ab 1929 bis 1933 insgesamt 45 Maschinen gebaut, die allesamt zur DB kamen, und von denen die letzten beiden am 27.09.66 ausgemustert wurden (98 1026, Bw Lindau und 98 1027, Bw Schwandorf).


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b101-98_1025.jpg
Bild 101
Zu den letzten 98.10 der DB zählte auch 98 1025 vom Bw Lindau Z: 12.02.65, †: 30.04.65), die wir hier am 22.05.64 auf dem Bodenseedamm in Lindau sehen. Möglicherweise befindet sich die Lok als Lz auf der Fahrt nach Röthenbach, wo die 98.10 damals noch planmäßig auf der Strecke nach Scheidegg eingesetzt wurden – siehe dazu auch unseren DSo-Beitrag Mit HS unterwegs – Röthenbach zum Hundertjährigen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b102-98_1027.jpg
Bild 102
98 1027, wie oben erwähnt eine der beiden letzten 98.10, gehörte am 25.06.57 noch zum Bw Buchloe, wo sie HS am 25.09.57 vor dem dortigen Lokschuppen antraf.


Baureihe 98.11

Der doch eher mäßige Fortschritt, der mit der BR 98.10 erreicht wurde, veranlasste die DRG, einen anderen Weg zur Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit bei den GtL4/4 einzuschlagen. Ähnlich wie beim Umbau der preußischen G8.1, BR 55.25, in die BR 56.2 wurde nun auch bei der GtL4/4 ein vorderer Laufradsatz nachgerüstet. Und obwohl dieser nur als einfache Bissel-Achse ausgelegt war, konnte die vmax damit auf 55 km/h angehoben werden. Auf diese Weise umgebaut wurden ab 1934 insgesamt 29 Maschinen, und zwar bevorzugt 98.8 der letzten Baujahre, darunter alle 98.8 ab 98 898.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b103-98_1105.jpg
Bild 103
Die fünfte Umbau-Lok, 98 1105, entstand 1936 aus der 98 908. Am 26.05.58 präsentiert sie sich im besten Licht in ihrem Heimat-Bw Bamberg dem Fotografen.
Beeindruckend auch die lange Reihe der am Rande des Bws geparkten E44, für die leider keine weitere Aufnahme ver(sch)wendet wurde.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b104-98_1115.jpg
Bild 104
Das Bw Nürnberg Hbf war eigentlich keine typische Dienststelle für die BR 98.11. Aber als Anfang der 60er Jahre die 98.8 knapp wurden, kam noch einmal eine Lok in Gestalt der 98 1115 (ex 98 898) hierher, um den Bestand an Lokalbahnloks zu verstärken. Die Aufnahme entstand am 04.05.64 im Bw Nürnberg Hbf.


Baureihe 98.17

Als die LAG Anfang der 30er Jahre schnellere und stärkere Loks für ihre Strecke nach Oberstdorf benötigte, entschied sie sich, wie zuvor die DRG, für eine weiterentwickelte GtL4/4 mit hinterer Laufachse. Die wenig überzeugenden Ergebnisse mit der 98.10 führten bei Krauss-Maffei zu einer gründlichen Überarbeitung des kompletten Fahrwerks (Krauss & Co hatte 1931 die in Konkurs gegangene Firma I.A. Maffei übernommen und firmierte fortan unter dem bis heute gültigen Doppelnamen). Größere Treib- und Kuppelräder, sowie ein geänderter Achsstand, ermöglichten jetzt sogar eine vmax von 60 km/h (gegenüber 45 km/h bei der 98.10). Bei der Verstaatlichung der LAG im Jahr 1938 erhielten die drei Loks die Reichsbahn-Nummern 98 1701 bis 1703.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b105-98_1701.jpg
Bild 105
Ab 5/55 waren alle 98.17 beim Bw Kempten stationiert. Hier konnte HS am 14.09.59 den Erstling 98 1701, ex LAG 84, porträtieren.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b106-98_1703.jpg
Bild 106
Knapp zwei Jahre früher, nämlich am 25.09.57, hatte er bereits die 98 1703 ex LAG 86 vor die Flinte gekriegt. Auslöser war damals ein ähnliches Bild, welches er zuvor in einem Bundesbahn Kalender gesehen hatte (ja, so etwas gab die DB damals noch jährlich heraus).
Während seine beiden Reisebegleiter eine kurze Erholungspause in einem Gasthof in Memmingen einlegten, machte sich HS allein auf den (Fuß-)weg, um die seltene Maschine vor dem Mittagszug von Legau abzupassen.


Baureihe 98.18

Höhepunkt und gleichzeitig Ende der Entwicklung bayerischer Lokalbahnlokomotiven waren sicherlich die drei baugleichen 1’D1’ Heißdampfloks der (inoffiziellen) Bauart GtL4/6. Die erste ging an die Tegernseebahn und ist heute als betriebsfähige Museumslok beim Bayerischen Lokalbahnverein zu bewundern. Die beiden anderen erhielt die LAG als Lok 87 und 88, ab 1938 DRG 98 1801 und 1802. Dank ihres nochmals verbesserten Fahrwerks konnten die Maschinen jetzt sogar mit bis zu 70 km/h eingesetzt werden.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b107-98_1802,86_620.jpg
Bild 107
Am 14.09.59 gab sich in Kempten nicht nur 98 1701 die Ehre (s. Bild 105 oben), sondern im Bw konnte auch noch dieses sehenswerte Pärchen, bestehend aus 98 1802 und 86 620, auf den Film gebannt werden.
Bezüglich ihrer Größe sind die beiden Tender-Mikados auf den ersten Blick durchaus vergleichbar. Aber mit 11,7 t maximaler Radsatzlast war die elegante Bayerin für den Nebenbahndienst sicher besser geeignet als die deutlich rustikalere Einheitslok mit ihren 15.6 t.


Baureihe 98.75

Die 7000er Betriebsnummern deuten bereits an, dass wir es nun mit Baureihen zu tun bekommen, mit deren baldiger Ausmusterung man bereits 1925 bei der Aufstellung des endgültigen Umzeichnungsplans rechnete. Dazu gehört auch die Baureihe 98.75, ehemals bayerische D VI.
Als Werklokomotiven bei Bw/AW sowie bei privaten Industrie-Betrieben blieben jedoch einzelne Maschinen noch bis in die 50er Jahre im Dienst.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b108-DVI_BERG.jpg
Bild 108
Leider nur als DGEG-Museumslok DVI "BERG" können wir den bei der DRG als 98 7508 bezeichneten Lokomotiv-Winzling zeigen, aufgenommen am 02.10.85 bei der großen Fahrzeugausstellung "150 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Bochum-Dahlhausen.

Warum bloß denke ich hier spontan an einen Papagei ? ;-))


Baureihe 98.76

Letzte Baureihe für heute ist die bayerische D VII, ein Nassdampf-Dreikuppler aus dem Jahr 1880. Auch hier gilt das oben Gesagte, dass nur einzelne Vertreter dieses Typs als Werkloks noch die Nachkriegszeit erreichten, in diesem Fall sogar als "Hofhunde" in zwei bayerischen Groß-Bws.

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b109-98_7639.jpg
Bild 109
Die 98 7639 verdiente sich als Schlepplok mit der Ordnungsnummer 5 bis 1955 ihr Gnadenbrot beim Bw Nürnberg Hbf. Dort war sie auch fünf Jahre später noch am 27.05.60 anzutreffen, inmitten einer Ansammlung alter Tender.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Streifzug_90er/b110-98_7658.jpg
Bild 110
Nur drei Tage später stieß HS auf die nächste D VII: 98 7658 war beim Bw Würzburg bis Mitte 1960 in Betrieb, geführt unter der Ordnungsnummer 1017. Beim seinem Besuch am 30.05.60 war die Maschine zwar offensichtlich kalt (oder gerade endgültig abgestellt?), aber die Eisenbahner ließen es sich nicht nehmen, das alte Schätzchen nur für den Fotografen aus dem Schuppen zu ziehen.


Nachdem dieser Teil sehr "bayernlastig" war, geht’s im nächsten und letzten Teil dann landsmannschaftlich wieder etwas bunter zu.

Bis dahin, einen schönen Tag noch,
Ulrich B.


weiter zum nächsten Teil






2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:12:04:09:31:22.
Lieber Herr Budde,

vielen Dank für diese Fotoschätze.
Besonders die Fotos aus dem Bw Kempten waren für mich als Wahl-Kemptener sehr interessant.

Ja, die zwei letzten D VII waren schon einzigartige Relikte.
Die 98 7639 wurde erst im April 1966 bei Fa. Johannes Beutler, München, Ganghoferstraße, zerlegt.
Hier ein Foto vom 06.04.1966:

987639a_beschr.jpg

Die Würzburger D VII (98 7658) blieb m. W. erhalten.

Grüße,

e_ulrich



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:11:19:20:04:26.
daran teilt sich ja die Republik! Aber dieses Feuerwerk begeistert.
Dank und Grüße

Bastian C. Karabük

Absolut kein Bayern-Fan... ;-)

geschrieben von: Walsum5

Datum: 19.11.17 23:00

aber Euer Beitrag gefällt mir wieder ausgesprochen gut!

Vielen Dank, Herbert und Ulrich,

viele Grüße

Stefan
Moin Ulrich und Herbert,

das ist wieder eine sehens- und lesenswerte Folge Eurer aktuellen Reihe! Im Gegensatz zu vorherigen Folgen wusste ich diesmal bei fast allen vorgestellten Baureihen um deren Existenz (bei der letzten natürlich nicht!). Aber gesehen und fotografiert habe ich nur die beiden letzten 988, allerdings auch nur noch als kalt abgestellte Reserveloks. Umso mehr bewundere ich Deine Akribie, Herbert, mit der Du auch die seltensten Schätze noch aufgespürt und fotografiert hast. Und Ulrich: tolle Präsentation!

Gruß
Klaus

Re: Einfach grandios! Obgleich ich ja kein Bayern-Fan bin...

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 19.11.17 23:12

Lieber Herbert, lieber Ulrich!

Super umwerfend und viele Raritäten auch noch in Farbe!

Eigentlich witzig ist, das ausgerechnet die ursprungs Gtl4/4 als letztes ausgemustert wurden, sogar noch DB EDV als 098 812-1 und 098 886-5 das Jahr 1970 erlebten.
Schade ist, das die 98 812 nicht mehr betriebsfähig hergerichtet wird, die derzeit als"Bausatz" bei Malowa vorhanden ist.

Gruß
splitti
thomas.splittgerber, berlin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:11:19:23:13:42.
Großartige Bilder. Besten Dank für diesen Beitrag an euch Beide!
Ich schätze, die meisten unter uns Forumsteilnehmer haben einen Großteil dieser Maschinen nicht mehr erlebt. Dazu zähle ich mich auch.
Erstaunlich finde ich, dass man seinerzeit keine Mühen gescheut hat, diese bewährte wie einfache Konstruktion der Gtl 4/4 immer weiter zu optimieren.
Ich mag mir aber gar nicht vorstellen, welche Pein wohl die Lokmannschaft zu erleiden hatte, wenn man mit der Gtl 4/6 tatsächlich mal mit 70 Sachen durch die Lande brettern musste. Das Maschinchen musste mit seinen kleinen Rädern dabei kräftig gezappelt haben.
Nun ja, andererseits waren Eisenbahner früher meist echte Männer und der Begriff 'Schleudertrauma' noch nicht so populär.
Grüße
Michael

Zur 98 7658

geschrieben von: 03 1008

Datum: 20.11.17 08:05

Hallo,

zunächst wieder besten Dank für die neue Folge!

Zum weiteren Schicksal der 98 7658 heißt es bei Steffen Lüdecke: Die Baureihe 98, Band 2, S. 365:
"Ab 24.08.1966 war die Maschine Eigentum der Fa. Tengelmann. Sie erhielt 1967 nochmals eine Aufarbeitung durch die Fa. Reuschling. Anschließend stand sie noch sporadisch als Werklokomotive in Mülheim/Ruhr im Einsatz. Anschließend Aufstellung vor einem Lebensmittelgroßmarkt in Wiesbaden als Denkmal (1976 - 1981). Am 11.01.1982 Überführung zum Localbahn-Museum nach Bayerisch Eisenstein (Bayerischer Localbahn Verein e. V.). Im Jahr 1985 Ausstellung anläßlich der 150 Jahr-Feier der Deutschen Eisenbahnen in Nürnberg."

Als kleines Dankeschön noch ein Foto der 98 1125 (Schweinfurt, 03.09.1966)

https://farm6.staticflickr.com/5710/23762513142_0e937d7d63_o.jpg


Viele Grüße, Helmut

Re:98 836

geschrieben von: Siersrod

Datum: 20.11.17 08:57

Hallo Herbert, Hallo Ulrich,
vielen Dank für diese tolle Serie!
Bei der 98 836 ist mir aufgefallen, das sie drei verschiedene Stirnlampen trägt. Die obere ist die "Bundesbahnzeit" Loklaterne mit der Streuglasscheibe. Rechtsunten könnte eine Reichsbahneinheitslaterne sein. Links sieht man eine, die einen Lüftungsaufsatz trägt. Hat diese den Dienst einst als Gaslaterne begonnen?
GrußJürgen
Ganz grossartig, ich bin hin und weg . . .
Aber an 1957 kann ich mich nicht so recht erinnern,
ich fiel meiner Mutter erst im September zur Last . . . 

Was mich interessiert:
War es zu dieser Zeit normal möglich, Bahnbilder
In Bw's zu machen oder waren immer Überredungen
Notwendig? 

M f G von Hans und zusätzlichen Dank für die perfekte
Aufarbeitung und Präsentation! 
Moin Herbert und Ulrich,

obwohl euer neuster Beitrag sich nur mit Bayern beschäftigt, musste ich ihn mir dennoch antun - naja, es kommt eben kein bayerischer Verkehrsminister vor!
;-))

Auch heute habt ihr wieder einiges Interessante zusammengestellt und mit einer Fülle von wissenswerten Informationen garniert. Da habe ich mich wieder gerne informiert und die seltenen alten Bilder betrachtet - nur den "Papagei" kannte ich schon.

Als Dank von mir zwei Bilder; das erste vom 7.5.73. Es zeigt die ausgemusterte 98 886 im Bw Schweinfurt, die später Denkmalslok in Schweinfurt wurde und heute in Fladungen immer noch existiert:

http://www.eisenbahnhobby.de/Sueddt73/SW310-71_098886_Schweinfurt_7-5-73_S.JPG


Die Ulmer EF hatten sich der 98 812 nach Übereignung eines Studenten, der sie bei einem Preisausschreiben gewann, angenommen, hier am 2.5.73 im Bw Ulm:

http://www.eisenbahnhobby.de/Sueddt73/SW302-10_098812_BwUlm_2-5-73_S.JPG


Dank euch beiden wieder herzlich für die Inszenierung,

bis morgen,

Martin
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