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 04 - Historisches Forum 

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Moin in die Runde!

Da ich schon Jahrzehnte meinem Eisenbahnhobby nachgehe, habe ich im Laufe der Zeit auch Aufnahmen gemacht, die in einer gemeinsamen Zusammenstellung ein Thema darstellen, das meiner Meinung nach einen Beitrag in diesem Forum wert ist. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Fotos, die von DWK (Deutsche Werke Kiel, später MaK, noch später Vossloh) gefertigte Lokomotiven für die Wehrmacht (bis auf eine Ausnahme) zeigen.

Die Bildreihenfolge orientiert sich an den DWK-Fabriknummern. Soweit es mir möglich ist, beinhaltet der dazugehörige Bildtext auch Daten zur jeweiligen Fahrzeuggeschichte. Die Fotos entstanden im Zeitraum von 1967 bis 2006 und zeigen die Objekte der Begierde in einer Mischung aus SW- und Diaaufnahmen. Als Ergänzung zu den Lok-Infos diente mir die sehr zielführend gestaltete Webseite namens „Loks-aus-Kiel.de“, die mit diesem Link [www.loks-aus-kiel.de] zu erreichen ist. Nun aber zu den Fotos:


Bild 01: Die niedrigste Fabriknummer der von mir fotografierten DWK-Loks lautet 566. Sie gehört zu der Lok, die in diesem Beitrag die Ausnahme bildet, denn sie wurde nicht an die Wehrmacht ausgeliefert. Die DWK 586 kam 1935 zum Gaswerk Itzehoe (später Stadtwerke) und wird vom VVM (Verein Verkehrsamateure u Museumsbahnen) erhalten. Die Lok gehört zum Typ D80 und ist nicht betriebsfähig:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/ukv7szyw.jpg


Bild 02: Bei Südzucker in Regensburg traf ich im Oktober 1972 die Lok 2 im Rangierdienst an. Diese Lok der Achsfolge B wurde von DWK (FabrNr 584, Bj 1936) an die Luftwaffe ausgeliefert und war für den Fliegerhorst Neuaubing bestimmt:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/kwnm8mke.jpg


Bild 03: Optisch will die DWK 588 nicht so richtig zur optischen Handschrift der kieler Lokfabrik passen. Die Lokomotive vom Typ D55 wurde 1936 zum Artilleriezeugamt auf Borkum ausgeliefert und hatte deshalb die Spurweite von 900mm. Als die Lok Jahre später an die Stadtwerke Stade veräußert wurde, erfolgte die Umspurung auf 1435mm. Schon für den örtlichen Schrotthändler bereitstehend fotografierte ich diese Lok 1967 auf dem AKN-Bahngelände in Hamburg-Bergedorf Süd:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/z9t4drhi.jpg


Bild 04: In Kleinkummerfeld, südöstlich von Neumünster gelegen, betreut der dortige Eisenbahnfreunde-Verein die DWK-Lok 601. Diese 1937 gefertigte Lok gelangte seinerzeit zur Marine in Kiel-Holtenau. Später verschlug es die Lok vom Typ D100 zu den Stadtwerken Neumünster:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/ltfikl3k.jpg


Bild 05: Im Bahnbetriebswerk Schwerin konnte ich im Juli 1990 die Kö 5752, die natürlich schon lange als100 952-1 beschriftet war, fotografieren. Die Lok wurde von DWK mit der Fabr.Nr. 634 1938 an den Fliegerhorst bei Prenzlau ausgeliefert und gehört zur Typenreihe 110B:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/lgwbyvyz.jpg


Bild 06: In Hamburg war stets die DWK-Lok mit der Fabrik-Nr. 635 daheim Die Lok wurde 1938 gebaut und an die Howaldswerft, Betriebsteil Roßhafen, geliefert. Diese Werft war damals in den Bau von Marineschiffen involviert und wurde deshalb bevorzugt von den entsprechenden Dienststellen versorgt. Später veräußerte die Werft die Lok vom Typ 110B und landete bei der Umschlagfirma Louis Hagel. Dort fotografierte ich bei suboptimalen Witterungsbedingungen den DWK-Diesel:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/xyh73zgw.jpg


Bild 07: In Röbel bei dem damals noch existierenden Verein „Hei nach Ganzlin“ traf ich 1999 die Kö 5729 (=100 929-9) im betriebsfähigen Zustand an. Die Lok wurde mit der Fabr.-Nr. 636 von DWK im Jahre 1937 für die Luftwaffe gefertigt, diese setzte die Lok vom Typ 110B auf dem Fliegerhorst Quedlinburg ein:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/f98y5e28.jpg


Bild 08: Als ich im Juli 1968 die V20 057 im Bw Stuttgart fotografierte, befand sich die von DWK 1939 gefertigte Lok schon lange in DB-Diensten. Ursprünglich war die Lok vom Typ 220B an die Luftwaffe in Damme geliefert worden:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/k8uwvxby.jpg


Bild 09: Nur ein einziges Mal kam mir eine DWK-Lok der Bauart 360C vor die Kamera. Die Lok, Baujahr 1940, Fabr.-Nr. 688 wurde anlässlich einer Ausstellung präsentiert und gehört zum musealen Bestand des BLME (Braunschweig). Die Lok begann ihren Dienst seinerzeit auf der Luftwaffenbasis in Oberdachstetten in Bayern:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/lbf9p3fh.jpg


Bild 10: Das Bw Hamburg-Harburg war dafür bekannt, das es bis in die siebziger Jahre stets einige Loks der Baureihen V20 und V36 (versch, Unterbauarten) beheimatete. Bei einer dieser Lokomotiven handelte es sich um die V20 059, die ich im dortigen Lokschuppen im April 1970 fotografierte. Die 1940 von DWK mit der Fabr.-Nr. 700 gefertigte Lok vom Typ 220B wurde an die zur Luftwaffe gehörigen Munitionsanstalt in Oerrel geliefert:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/nvn7iu23.jpg



Bild 11: In einer Ausstellungshalle in Prora auf der Insel Rügen traf ich eine weitere DWK-Lok an. Diese gehört zur Typenreihe 160B und wurde 1941 (Fabr.-Nr. 715) an den Hafen Kiel, vermutlich Marineteil des Hafens, geliefert. In den Besitz der EBG gelangte die Lok erst im Jahre 2000, zuvor gehörte sie zur Klützer Ostsee-Eisenbahn GmbH, beide Gesellschaften hatten meines Wissens den selben Eigentümer: http://fs5.directupload.net/images/user/170721/lomfysux.jpg



Bild 12: Auch im Bw Oldenburg Hbf konnte ich eine DWK-Lok des Typs 220B antreffen. Ursprünglich wurde die 1943 gebaute Lok (Fabr.-Nr.731) an die Luftwaffe geliefert, der Ersteinsatzort ist mir allerdings nicht bekannt:
http://fs5.directupload.net/images/user/170721/zojyidq2.jpg



Soweit meine Zusammenstellung, die trotz unterschiedlicher Leistungen, Achsfolgen und Bauarten alle aus dem selben Hause stammen, nämlich der Firma Deutsche Werke Kiel.

Vielleicht hat ja das Thema einige von euch interessiert, das würde mich freuen!

In diesem Sinne Grüsse aus dem Norden
Helmut


Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr durch Anklicken des Bildes hier:
http://s14.directupload.net/images/user/140226/jikgddpg.jpg
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:21:23:43:09.
Guten Tag, Helmut!

Das diese "Kleinen" alle mal für kriegerische Zwecke in Kiel gebaut wurden, war mir bisher noch nicht klar.

Und wieder einmal muß ich Dir danken, das Du bereits vor vielen Jahren weitblickend draufgehalten hast.

Viele Grüße in den Norden!

Olaf Ott

Re: DWK-Dieselloks

geschrieben von: Stefan Motz

Datum: 21.07.17 13:45

Moin Helmut,
sagenhaft, was Du dank früher Geburt und guter Informationsquellen zusammengetragen hast!
Ich sehe aber auch, daß Du an unserer Grünkohlfahrt am 3.3.2007 nicht teilgenommen hast, denn da waren wir mit der DWK 660/1939 unseres Hobbykollegen Jochen unterwegs. Mein Foto entstand im Bahnhof Cloppenburg:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/58/781958/3664383539383936.jpg




Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Moin Helmut,

ich kann immer wieder nur staunen, was Du alles hervorbringst. Einfach großartig!

Vielen Dank und Grüße in den Norden
Bruno

Re: DWK-Dieselloks - für die Wehrmacht gebaut, im Frieden angeschaut (m 12B)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 21.07.17 16:05

Moin Helmut,

ein schön aufbereitetes Thema! Und mit Bild 3 wieder eine "Bildungslücke" geschlossen: Dass die bei der Borkumer Kleinbahn heute noch betriebsfähige, mittlerweile 80 Jahre alte "Leer" eine Zwillingsschwester hatte, war mir gar nicht präsent (obwohl ich es als altgedienter Inselbahn-Spezialist eigentlich hätte wissen müssen).

Danke für den feinen Beitrag und beste Grüße

Helmut U.
Helmut Philipp schrieb:
Bild 06: In Hamburg war stets die DWK-Lok mit der Fabrik-Nr. 635 daheim Die Lok wurde 1938 gebaut und an die Howaldswerft,
Betriebsteil Roßhafen, geliefert. Diese Werft war damals im U-Boot-Bau führend und wurde deshalb bevorzugt von den entsprechenden
Dienststellen versorgt.

Kleine Korrektur: Diese Werft war damals im U-Boot-Bau mitnichten führend.
Richtig ist eher das Gegenteil: Diese Werft hatte zum besagten Zeitpunkt vom
U-Boot-Bau noch überhaupt keine Ahnung. Sämtliche vor dem Krieg gebauten
Boote stammten aus Kiel, Bremen und Lübeck. Nicht ein einziges aus Hamburg.
Hallo anonymer Teilnehmer "mb"!

Leider kann man Dich ja nicht, aus welchen Gründen auch immer, persönlich ansprechen. Aber eine Frage habe ich dennoch an dich: Woher beziehst Du Dein Wissen, das dort keine U-Boote gebaut wurden? Jedenfalls hat der Bruder meines Vaters dort als leitender Ing sehr wohl beim U-Bootbau mitgewirkt, und das waren keine kleinen Holzschiffchen. Daher interessiert es mich durchaus, wodurch Du zu einer geradezu konträr stehenden Erkenntnis gekommen bist.

Mit Überraschung grüßt

Helmut
Hallo,

"MB" hat Recht, denn die U-Boote wurden bei den Howaldtswerken gebaut.
Wikipedia meint dazu:


Der bedeutendste Bau bis 1939 war der Auftrag der Deutschen Arbeitsfront für den K.d.F.-Passagierdampfer Robert Ley, der im März 1938 vom Stapel lief. Danach war die Werft einzig auf den Rüstungsbau ausgerichtet und spezialisierte sich im U-Boot-Bau der Typen VII C und VII C/41.[3] Ab 1940 wurde auf dem Werftgelände am südwestlichen Ende des Vulkanhafens der U-Boot-Bunker Elbe II errichtet, der nach seiner Fertigstellung 1941 der Ausrüstung der neuen Schiffe vor dem Stapellauf diente und von Howaldt zusammen mit Blohm & Voss genutzt wurde.

Der Onkel
Moin Helmut,

Dir gelingt es ein weiteres Mal, ein eigentliches Nischen-Thema sehr interessant aufzubereiten und gut bebildert darzustellen! Mir bleibt nur, ein wenig neidvoll auf die vielen Fotos der Kleinen zu blicken, die ich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, seinerzeit ignoriert habe!

Gruß
Klaus
Moin Onkel!

Ich habe vorhin mit meiner Cousine telefoniert, die logischerweise die Tochter des besagten Onkels (und Bruder meines Vaters) ist. Diese bestätigte mir sein Mitwirken am U-Bootbau, allerdings auf Howaldt. In sofern ist natürlich euer Einwand. also auch der von "mb", vollkommen berechtigt, was ich hiermit gern bestätige!

Für die Berichtigung dankt euch

Helmut



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:21:23:05:57.
Hallo Helmut

Helmut Philipp schrieb:
Hallo anonymer Teilnehmer "mb"!

Leider kann man Dich ja nicht, aus welchen Gründen auch immer, persönlich ansprechen.

Oh, Entschuldigung. Mein Fehler. Ich bin in vielen Foren unterwegs.
In den meisten wird ein Faden einfach so weitergesponnen. So wie
in einem Gespräch. Eigentlich nur in den Eisenbahnforen ist es
üblich jedes Posting mit Anrede und Gruß zu versehen.
Deshalb vergesse ich das manchmal, wenn ich vorher woanders
unterwegs war.


Helmut Philipp schrieb:
Aber eine Frage habe ich dennoch an dich:
Woher beziehst Du Dein Wissen, das dort keine U-Boote gebaut wurden?

Derartiges habe ich so nie behauptet. Deine (kühne) Behauptung war:
"1938 war die Howaldtswerft im U-Boot-Bau führend."
Richtig ist: Zu diesem Zeitpunkt hatten die kein einziges U-Boot gebaut.
Der U-Boot-Bau dort begann erst im Krieg und im U-Boot-Bau führend war
die Werft zu keinem Zeitpunkt. Das war eine von sehr vielen Nachbauwerften.


Helmut Philipp schrieb:
Jedenfalls hat der Bruder meines Vaters dort als leitender Ing
sehr wohl beim U-Bootbau mitgewirkt ...

Ja, das ist sehr gut möglich. Aber mit Sicherheit nicht im Jahre 1938.

Gruß
Michael
Moin Helmut,

vielen Dank für den interessanten Bilderbogen über die DWK-Loks.

Die 270 057 ist mir später auch über den Weg gelaufen, leider wurde sie verschrottet:


https://abload.de/img/img-00088surxw.jpg
270 057 am 21.8.1981 im Aw Bremen-Sebaldsbrück, sie wurde leider im September 1983 zerlegt

Gruß an die Elbe

Thomas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:22:13:18:17.
Moin Michael!

Besten Dank für Deine Infos, so kommt doch noch nach knapp 80 Jahren etwas Licht in die Sache.

Gruß aus dem Norden
Helmut
Moin Helmut,

toll, daß Du Dich auch um die doch relativ unscheinbar wirkenden DWK-Dieselloks gekümmert hast und doch einige unterschiedliche Bauarten vor die Linse bekommen hast! Einige von Dir gezeigten Loks kommen mir bekannt vor, so die V 20 057, die ich bei meinem ersten Besuch im Bw Stuttgart am 19.3.1964 trotz meiner damaligen Abneigung gegen alles Dieselige fotografiert habe. Dann habe ich mich gewundert, daß in Deiner Aufstellung die V 11 des VVM fehlt, aber die hat ja schließlich nicht "gedient". Außerdem hast Du Glück gehabt, die V36 311 in Wittingen zu erwischen, einen Tag später, am 14.4.1985 konnte ich sie dort nicht mehr entdecken. Die Kö 5752 des Bw Schwerin hatte im Oktober 2004 wieder ihre alte Bezeichnung bekommen.

Insgesamt ein sehr gelungener Beitrag!

Viele Grüße
Detlef
Hallo Helmut,
aus der Erinnerung kann ich nicht mal sagen, ob ich jemals ein Baureihe 270 gesehen, oder fotografiert habe. Die einzige Ausnahme koennte das Bw Gelaende in Darmstadt-Eberstadt sein. Dort war auch eine Diesellok fuer Uebergaben zustaendig. Um welche Baureihe es sich handelt, wird sicherlich einer der Mitlesenden wissen.
Danke fuer den Beitrag und Gruesse aus DXB
Hans Christian
Wieder einmal einer deiner typischen Beiträge, Helmut: Raritäten, denen
"zu Lebzeiten" niemand Aufmerksamkeit schenkte. Jetzt ist jeder froh, daß
er durch deine Weitsicht wenigstens im Nachhinein noch Bilder ansehen von
diesen Exoten. Daß sie wie immer garniert sind mit fundierten Kommentaren,
hat mir wieder viel Freude gemacht. Vielen Dank und schöne Grüße vom
dampfgerd
Hallo Helmut

danke für einen Beitrag, wie ich ihn von Dir so liebe.

Alte DWK-Dieselloks habe ich nicht so viele in meinem Fotobestand.
Aber die ein oder andere 270 dann doch.

Bis zu deinem Beitrag wusste ich gar nicht, dass die 270 050 ff von DWK stammten.
Hier die 270 054 kurz vor ihrem Verkauf nach Italien am 10.10. 1979 im AW Bremen:

https://abload.de/img/kasten12b35j9shv.jpg
[www.loks-aus-kiel.de]
Gruß
Stefan
Hallo,
ich habe da mal was:

http://up.picr.de/29876188wp.jpg

Die Zuckerfabrik in Gronau/Leine hatte für eine kurze Zeit auch eine Diesellok.
Leider sind die Angaben nicht zu 100% belegt. Aber alles deutet auf diese Lok hin.

Hersteller DWK (Deutsche Werke Kiel) Typ: 160B
Fabriknummer: 649 Bauart: B-dm
Baujahr: 1938 Spurweite: 1435
Lebenslauf:
02.12.1938 Auslieferung an Marine für Marine-Artilleriezeugamt Segeberg, Öllager Fahrenkrug "1601"
__.__.1947 Übernahme durch DRB - Deutsche Reichsbahn "V 16 002"
07.09.1949 DB - Deutsche Bundesbahn "V 16 002"
__.11.1951 an Speichinger [Händler]
__.__.1955 an Midgard DSAG - Midgard Deutsche Seeverkehrs AG, Nordenham "D III"
__.__.1964 an Gronauer Rübenzuckerfabrik GmbH, Gronau (Leine)
13.11.1969 Salzgitter Hütte Nord zur Verschrottung

Möglicherweis kann ja jemand mehr zu dieser Lok sagen.
Grüße
Peter

Ein Dankeschön für eure Beitragsergänzungen

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 25.07.17 13:25

Moin zusammen!

Eure zahlreichen Beitragsergänzungen in Schrift und Bild zu meinem Beitrag haben mich sehr gefreut. Das zeigt mir deutlich, das das Thema meines Beitrages auf eine breite positive Resonanz gestoßen ist, wie eure Zuschriften beweisen.

Als kleines Dankeschön habe ich hier zwei weitere Fotos eingestellt, die es aus unterschiedlichen Gründen nicht in das eigentliche Beitragsthema geschafft hatten. Da ist zum Einen die DWK-Lok vom Typ D175, die 1935 mit der Fabr-Nr. 572 direkt an die Kleinbahn Freienwalde - Zehden geliefert wurde und 1947 bei der AKN landete. Seit mehr als 20 Jahren befindet sich diese Lok in der Obhut des VVM:

http://fs5.directupload.net/images/user/170725/t7sli5ms.jpg



Zum Anderen zeige ich nun eine Lok, die zwar optisch und größtenteils auch technisch den von DWK gefertigten Lokomotiven entspricht. Die Lok, die allerdings erst 1951 von der Mak (= lediglich umbenennung des Firmennamens, ursprünglich DWK) mit der Fabriknummer 220010 gefertigt wurde, gehört zum Typ 220B und wurde direkt nach Schweden geliefert:

http://fs5.directupload.net/images/user/170725/3rjpq6v8.jpg



Nochmals besten Dank, mit Grüßen aus dem Norden
Helmut


Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr durch Anklicken des Bildes hier:
http://s14.directupload.net/images/user/140226/jikgddpg.jpg
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Re: Ein Dankeschön für eure Beitragsergänzungen

geschrieben von: frank58

Datum: 26.07.17 21:17

Hallo Helmut,

jetzt habe ich es geschafft, in Ruhe Deinen Beitrag sowie die zahlreichen Ergänzungen der HiForisten zu genießen.

Lange Zeit hatte ich die Kleinloks nicht beachtet. Nunmehr bin ich über die Inforation in Wort und Bild dankbar.

Über das Aufnahmedatum bei Bild 5 in Deinem Eröffnungsbeitrag war ich erstaunt. An jenem Wochenende war ich auch in Schwerin. Vielleicht sind wir uns bereits damals unbekannterweise begegnet.

Die Nora Bergslags järnväg (NBJ), ohne "en", war ja die Privatbahn in Schweden, die eine Vielzahl dieser DWK-Loks und deren Nachfolgemodelle besaß. Ab den 1970er Jahren wurden diese Maschinen sukzessive an Industriebetriebe verkauft. Schön, dass eine der NBJ-Loks in Åmål beim dortigen Museumsbahnverein JÅÅJ erhalten wird.

Einen schönen Abend wünscht Euch
Frank
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