geschrieben von: Norbert Bank
Datum: 11.07.17 14:23
Hallo,
hammerhart! Interessant -auf Bild 8/9 steht (ukrainisch) Lwiw am Bahnhof, aber mit lateinischem "i", nicht mit dem kyrillischen.
Grüße - Helmut (ICE)
Moin Ol 49 107,
ja auch wenns lange her ist, das Schulrussisch (neun lange beschwerliche Jahre, stets aber mit Note 1) reicht hier einiger Maßen aus, um auch das Ukrainische halbwegs zu entschlüsseln.
Grüße
Jens
Und so hatte ich an diesem 1. April 1972, fast wie weiland der Willi, einen Reservefilm in die Brusttasche gesteckt. Diesen konnte ich gegen den belichteten tauschen und anschliessend den unbelichteten der hohen Staatsgewalt aushändigen. Dieser unbelichtete wurde dann gleich an Ort und Stelle belichtet, indem ein Vertreter der Obrigkeit den Film ans Licht rausgezogen hat.
Mein Vorgehen war recht unverfroren, so etwas würde ich nicht mehr wagen. Hätte ich es damals aber nicht getan, ich könnte Euch die Bilder heute nicht zeigen!
Danke ("lateinisch" war natürlich falsch).
"Хай живе марксизм-ленінізм" ->> "Es lebe der Marxismus-Leninismus" - selbst der Google-Übersetzer kommt dabei zur richtigen Lösung!
Uwe
Es war schon recht kühn, in Lemberg so zu fotografieren, wie wir es getan haben. Auf den Bahnhof hat uns eine Intourist-Stadtführerin begleitet, die davon ausgegangen ist, in ihrem Land sei unser Tun rechtens. Eigentlich hätte sie uns die Stadt zeigen wollen.
Auf dem Bahnhof hat die Obrigkeit dann das Gespräch mit uns gesucht. Wir wurden protokollarisch einvernommen und die Filme wurden beschlagnahmt. Das war es dann im Wesentlichen.
Zum guten Ende geführt hat, dass ich mich an Friedrich Schiller orientiert habe. Dessen Willhelm Tell soll vor dem Apfelschuss zwei Pfeile vorbereitet haben. Den Reserve-Pfeil hatte er, gemäss Schiller, auf seiner Brust versteckt. Und so hatte ich an diesem 1. April 1972, fast wie weiland der Willi, einen Reservefilm in die Brusttasche gesteckt. Diesen konnte ich gegen den belichteten tauschen und anschliessend den unbelichteten der hohen Staatsgewalt aushändigen. Dieser unbelichtete wurde dann gleich an Ort und Stelle belichtet, indem ein Vertreter der Obrigkeit den Film ans Licht rausgezogen hat.
Mein Vorgehen war recht unverfroren, so etwas würde ich nicht mehr wagen. Hätte ich es damals aber nicht getan, ich könnte Euch die Bilder heute nicht zeigen!
Bernhard Studer
ich … erlaube mir eine kleine Ergänzung:
"Im 20. Jahrhundert hat es die Geschichte mit dieser Stadt nicht sehr gut gemeint!"
Lemberg wurde noch 1939 von der Roten Armee besetzt und der SU einverleibt.
Das 20. Jahrhundert begann am 1. Januar 1901 und endete mit dem 31. Dezember 2000 …
geschrieben von: Hubert G. Königer
Datum: 14.07.17 13:13
ich erkläre mal anhand von Word 2010 (wird aber in den meisten Word-Versionen ähnlich sein), wie man einzelne Buchstaben oder Wörter einsetzt […]Bequemer als mit der Maus (wo liegt denn die schon wieder rum?) geht’s m.E. über die Tastatur: [www.drehscheibe-online.de] … ;-)





Hallo Zelinski
Der Ursprungsbeitrag von Bernhard mit den alten Farbbildern ist ja schon einzig- und grossartig, ein Zeitfenster in eine vergangene Welt! Aber deine aktuellen Vergleichsbilder, die sind einfach umwerfend. Ich glaub, ich muss mal nach Lemberg!
Danke und Gruss, Werner
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