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 04 - Historisches Forum 

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Hallo, Freunde der Eisenbahn,

im April 1984 waren mein Bruder Günter und ich ein paar Tage rund um den Harz – „dank“ der innerdeutschen Grenze natürlich nur im westlichen Teil - unterwegs, um Eisenbahnfotos zu machen. Und als wir am 25.04.1984 in Walkenried vorbeischauten, nahmen wir uns die Zeit, um einen kleinen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt zu machen, von dem aus der Blick über den Todesstreifen in den Thüringischen Bahnhof Ellrich möglich war.
Wir hätten beide kotzen können, beim Gedanken daran, dass die Hälfte unserer Verwandtschaft weitgehend unerreichbar hinter dieser schändlichen Grenze wohnte.

https://tscharn-rs.de/exAbload/k141hannordhausen1945xpumm.jpg
Karte Oktober 1945


Egal, immerhin gab es ja auch etwas Eisenbahn zu sehen. 218 250 stand abfahrbereit mit ihrem Güterzug für den Weg zurück in den Westen und musste noch von zwei Grenzern auf ihrer Postenbrücke mit Maschinenpistolen verteidigte Grenze passieren.

Zunächst ein Übersichtsbild und (edit) die DR-Rangierlok 102 156 (ab 1992: Baureihe 312.1)

https://tscharn-rs.de/exAbload/111984.04.25-10-16elll0uls.jpg
11 1984.04.25-10 -16 Ellrich 218250 Gz (DR) (2)

https://tscharn-rs.de/exAbload/121984.04.25-10-17ellouumm.jpg
12 1984.04.25-10 -17 Ellrich (DR)

Eine Ausschnittvergrößerung: Ein an uns interessierter Grenzsoldat mit Kamera beim Zurückfotografieren – leider ist das Gegenbild in der Stasiunterlagenbehörde nicht mehr auffindbar ….

https://tscharn-rs.de/exAbload/131984.04.25-10-17ellvku6v.jpg
13 1984.04.25-10 -17 Ellrich (DR) (v Grenzsoldat)

Dann machte sich die 218 auf den Rückweg.

https://tscharn-rs.de/exAbload/141984.04.25-10-18ellsqusg.jpg
14 1984.04.25-10 -18 Ellrich 218250 Gz

https://tscharn-rs.de/exAbload/151984.04.25-10-19elle1uo8.jpg
15 1984.04.25-10 -19 Ellrich 218250 Gz (2 1200mal800)


Schön, dass heute solche Grenzbilder nicht mehr möglich sind.


Kurz vorher waren wir in Walkenried, wo eine 634-Garnitur auf die Rückfahrt nach Northeim wartete.

https://tscharn-rs.de/exAbload/211984.04.25-08-15wal32u0u.jpg
21 1984.04.25-08 -15 Walkenried 634661 634 6728


Zu unserer Freude und Überraschung kam dann 218 250 mit ihrem Güterzug Richtung Grenze / Ellrich.

https://tscharn-rs.de/exAbload/221984.04.25-09-08walwmuzx.jpg
22 1984.04.25-09 -08 Walkenried 218250 Gz 634661 634 6728

https://tscharn-rs.de/exAbload/231984.04.25-08-11walmouk0.jpg
23 1984.04.25-08 -11 Walkenried 218250 Gz (634661 634 6728)


Und wenn wir gerade beim Thema Walkenried sind: im Februar (edit:) 1985 war ich noch einmal mit dem Tramper-Monats-Ticket vor Ort; ich wollte unbedingt in Walkenried einen 613 im Schnee fotografieren.

https://tscharn-rs.de/exAbload/311985.02.13-17-22walefu7b.jpg
31 1985.02.13-17 -22 Walkenried 613607 913010 13602 E3518

https://tscharn-rs.de/exAbload/321985.02.13-17-16walg0ugi.jpg
32 1985.02.13-17 -16 Walkenried 913602 913010 613607 E3518 (r)

Das letzte Bild ist übrigens drastisch bildmanipuliert. Ein Lichtmast, der die Triebwagenfront „grausam“ zerschnitt, habe ich mühevoll elektronisch entfernt.


Es grüßt herzlich

Andreas T


Gute Eisenbahnfotografie zeigt sich in der Kunst, der Eisenbahn einen würdigen Rahmen Natur zu verleihen.

(frei nach Peter Müller)





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2024:08:19:20:20:08.
Da die Grenztruppen sicherlich eine für DDR-Verhältnisse optimale fotografische Ausrüstung besaßen, wurde bestimmt ein schönes Porträtfoto von euch gemacht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:11:21:16:56.

Was will uns diese Werbesendung sagen?

geschrieben von: HLeo

Datum: 11.06.17 21:24

Hubertusviadukt schrieb:

Da die Grenztruppen sicherlich eine für DDR-Verhältnisse optimale fotografische Ausrüstung besaßen, wurde bestimmt ein schönes Porträtfoto von euch gemacht.

Was sagt uns dieser Satz? Ist das jetzt nachträgliche Werbung für die Fotoindustrie der DDR?
Ist das ein Hinweis an Andreas T, sich mal seine Stasi-Akte anzusehen?

Welchen Bahnbezug hat Dein Satz?

Meine Stasi-Akte

geschrieben von: Andreas T

Datum: 11.06.17 21:29

Hallo,

der Blick in meine Stasiakte vor ein paar Jahren war leider relativ erfolglos. Da war ordentlich "geschreddert" worden. Bilder waren da jedenfalls nicht dabei. Und der übrig gebliebene, wenig interessante Rest (von einem elektronischen Datenträger) hat auf eine Seite Papier gepasst. Schade. Da hat es urspünglich bestimmt mehr gegeben .....

Herzlich

Andreas T


Gute Eisenbahnfotografie zeigt sich in der Kunst, der Eisenbahn einen würdigen Rahmen Natur zu verleihen.

(frei nach Peter Müller)





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:11:21:39:32.

Danke für diese Bilder

geschrieben von: HLeo

Datum: 11.06.17 21:29

Danke für diese Bilder!

Ellrich / Walkenried war wohl der am wenigsten bekannte Grenzübergangspunkt.

Ich bekam ihn erstmals Mitte der 1960er Jahre zu sehen. Wir konnten während einer Klassenreise unter Führung eines Zollbeamten soweit gehen, dass wir das Tor beobachten konnten.
Und tatsächlich wurde das Tor geöffnet und ein Güterzug von Walkenried fuhr nach Ellrich ein.

Danke für die Erinnerung.

Link auf zwei fremde RailView-Bilder

geschrieben von: Andreas T

Datum: 11.06.17 21:33

Hier zwei Links auf zwei fremde RailView-Bilder, das letzte dürfte deinen damaligen Blickwinkel wiedergeben.

[www.drehscheibe-online.de]

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Gute Eisenbahnfotografie zeigt sich in der Kunst, der Eisenbahn einen würdigen Rahmen Natur zu verleihen.

(frei nach Peter Müller)





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:11:21:35:09.

Ja, danke.

geschrieben von: HLeo

Datum: 11.06.17 21:40

Andreas T schrieb:

Hier zwei Links auf zwei fremde RailView-Bilder, das letzte dürfte deinen damaligen Blickwinkel wiedergeben.
...

Danke für die Bilder! Wenn Du mit "das letzte" das Bild mit der Diesellok meinst: Nein. Soweit hat uns damals der Zollbeamte nun doch nicht geführt. Das erste Bild kommt meiner Erinnerung näher.


Noch schnell einen Schreibfehler korrigiert



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:11:21:42:02.

Re: Ja, danke.

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 11.06.17 22:46

Danke für die Historischen Bilder.
Im Osten außer dem Grenzer und dem Stellwerker kein Mensch zu entdecken.

Gruß von ganz oben der Bergmensch. ☺️

Re: Danke für diese Bilder

geschrieben von: Mikado-Freund

Datum: 11.06.17 23:56

HLeo schrieb:
Ellrich/Walkenried war wohl der am wenigsten bekannte Grenzübergangspunkt.
Einspruch — zumindest, was uns Eisenbahnfreunde angeht. Wer das HiFo bisher auch nur halbwegs aufmerksam verfolgt hat, der findet hier so einige Fäden, in denen diese GÜST vorkommt …



Gruß

Walter,
der sich hiermit dem Dank für die Bilder anschließt.
Hallo Andreas,

Zitat:
Zunächst ein Übersichtsbild und eine (unbekannte) DR-Rangierlok:
Die DR-Rangierlok kann ich der BR 102.1 (ab 1992: 312.1) zuordnen.
Deren Heimat-Bw dürfte Nordhausen gewesen sein; vielleicht weiß jemand, welche Loks in Frage kommen würden?
Edit: kalte Reserve hat die Lok identifiziert - es ist/ war die 102 156-7. Vielen Dank an ihn!

Zitat:
Und wenn wir gerade beim Thema Walkenried sind: im Februar 1995 ...
-> Kleiner Vertipper. ;-)


Danke für die Bilder!

Gruß
Matthias



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:12:22:31:07.

Danke, ist eingepflegt bzw. berichtigt (o.w.T)

geschrieben von: Andreas T

Datum: 12.06.17 08:59

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Gute Eisenbahnfotografie zeigt sich in der Kunst, der Eisenbahn einen würdigen Rahmen Natur zu verleihen.

(frei nach Peter Müller)

Andreas T schrieb:
Eine Ausschnittvergrößerung: Ein an uns interessierter Grenzsoldat mit Kamera beim Zurückfotografieren – leider ist das Gegenbild in der Stasiunterlagenbehörde nicht mehr auffindbar ….

Da ist doch sicher regelmäßig zurückfotografiert worden. Ein entsprechendes Gegenbild müsste also in den persönlichen Akten der einzelnen Fotografen gesucht werden? Wäre bestimmt interesssant.

Woher soll denn der arme Grenzsoldat den Namen etc desjenigen wissen, den er fotografiert? Das man solche Aufnahmen später in seinen persönlichen Stasi-Unterlagen wiederfindet, ist doch absurd, denn Gesichtserkennungsprogramme etc gab es damals noch nicht. Eine personenbezogene Erkennung war niur dann möglich, wenn der Betreffene entweder bereits "gesichtsbekannt" war oder eine namentliche Feststellung im nachherein machbar (zB Kfz-Kennzeichen, ging aber nicht in Ellrich) gewesen wäre. Übers Kfz-Kennzeichen ist zB unser damaliger Kfz-Besitzer, als wir bei Weferlingen vom bundesdeutschen Gebiet aus fotografierten, identifiziert worden...

Gruß
Helmut, der in Ellrich seinerzeit a u f der Grenzlinie stand und von dort fotografierte und auch fotografiert worden ist! (siehe mein Ellrich-Beitrag [www.drehscheibe-online.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:12:10:55:42.

Re: Was will uns diese Werbesendung sagen?

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 12.06.17 12:29

DDR-Fototechnik brauchte sich ganz bestimmt nicht hinter Westmarken verstecken. Schließlich gehörte Dresden zur Wiege (gesamt)deutscher Fotoindustrie und verfügte damit über jede Menge Erfahrung in Bereich der Fertigung für Geräte der Lichtbildkunst. Das kann und braucht wohl niemand, der ernstgenommen werden möchte, bestreiten. Ebenso gehören Meyer Görlitz oder Zeiss Jena Objektive damals zu dem Besten was auf Markt zu finden war. Leider sind viele hochwertige Produkte der DDR Industrie im Westen für einen schmalen Taler verramscht worden - auf Grund vollkommen verfehlter Devisenpolitik der DDR-Regierung - während sich die Handelshäuser im Westen dick und fett gefressen haben... :-(((

Genauso finde ich die Diskussion zu den Fotos der DDR-Grenzsoldaten ziemlich albern. Schließlich habt ihr sie selbst auch ungefragt fotografiert - also dürfen sie selbstverständlich zurückfotografieren.... - Oder verstehe ich da etwas falsch? Statt über vergangene Zeiten zu labern, sollte man sich vielleicht mal ein paar mehr Gedanken über die heutige Überwachungssituation in Deutschland machen... und ob sich nicht dort etwas in eine fragwürdige Richtung entwickelt?

Gruß Alex

Re:

geschrieben von: Ronny Quaß

Datum: 12.06.17 12:37

Hallo in die Runde,

zum Thema Ellrich gibt es eine Menge in den Stasiakten, das geht von genauen Beschreibungen, wo wer wie Zugang (verdeckt/ normal) hat. Welche unbekannten Rohrleitung unter dem Kz Gebäudenruinen in Richtung Westen geben könnten, welcher Altbergbau gen West noch begehbar sein könnte, der Verbindungen bis zum Tunnel haben soll. Nicht zuletzt sind die Entgleisungen auf dem Bf. ein Thema.

Grüße Ronny

Rechtlicher Widerspruch!

geschrieben von: Andreas T

Datum: 12.06.17 14:05

Hallo,

asr_m62 schrieb: "Schließlich habt ihr sie selbst auch ungefragt fotografiert - also dürfen sie selbstverständlich zurückfotografieren.... - Oder verstehe ich da etwas falsch? "

JA!!!! Da möchte ich an dieser Stelle - ich glaube kompetent - folgendes klarstellen:

Nach bundesdeutschem Recht durfte ich Eisenbahn- und Landschaftsfotos fertigen, selbst wenn dort "als Beiwerk" Personen mit abgebildet werden. Dazu Wikipedia: "Die Panoramafreiheit an sich bezieht sich nur auf das Urheberrecht. Sind beispielsweise auch Personen in einem Film zu erkennen, dessen Urheber sich bei seiner Wiedergabe des Aufnahmegegenstandes ansonsten auf die Panoramafreiheit stützen kann, so bedarf es zur Verwertung nichtsdestoweniger der Einwilligung der Abgebildeten (§ 22 KUG). Das zugrunde liegende Recht am eigenen Bild kennt eine „Panorama“-Ausnahme nur in den Grenzen der Beiwerksregelung des § 23 Abs. 1 Fall 2 KUG, wonach die Nutzung von Bildern, auf denen die Personen lediglich als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen, nicht einwilligungspflichtig ist." DDR-Grenzer mussten diese Art von Fotos also hinnehmen.

Ich als unbescholtener Bürger musste es aber nicht hinnehmen, dass mich DDR-Grenzer unbefugt als "Störer" fotografisch dokumentiert haben, und das auch noch mit dem Ziel, mir später möglicherweise damit Probleme bei der Einreise auf Verwandtschaftsbesuch zu verschaffen. Das war einfach - nach bundesdeutschem Recht - rechtswidrig.

Deswegen sollte man an dieser Stelle Eisenbahnfotografen rechtlich nicht mit fotografierwütigen DDR-Grenzern (oder auch Stasi-Mitarbeitern?) auf eine Stufe stellen.

Das nur mal so am Rande ...

Herzlich

Andreas T


Gute Eisenbahnfotografie zeigt sich in der Kunst, der Eisenbahn einen würdigen Rahmen Natur zu verleihen.

(frei nach Peter Müller)





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:12:14:22:56.

Re: Rechtlicher Widerspruch!

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 12.06.17 14:37

Alles klar - BRD Recht hat entsprechend der Aussage auch auf DDR-Seite zu gelten... Die Aussage finde ich doch etwas größenwahnsinnig. Deckt sich aber mit den Erfahrungen, die ich mit Personen von jenseits der Demarkationslinie zu Wendezeiten leider zu Massen machen mußte... besonders dann, wenn man sich nicht sofort unterwürfig verhalten hat.

Gruß Alex
Hallo,

Ich möchte den "politischen" Teil des Thema lieber an dieser Stelle "versanden" lassen, aber auch nach damaligen DDR-Recht war es doch offenbar selbst in der DDR nicht grundsätzlich verboten, von frei zugänglichen Stellen aus "harmlose" Eisenbahnfotos zu machen.

Herzlich

Andreas T


Gute Eisenbahnfotografie zeigt sich in der Kunst, der Eisenbahn einen würdigen Rahmen Natur zu verleihen.

(frei nach Peter Müller)





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:06:12:14:42:58.

Re: Rechtlicher Widerspruch!

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 12.06.17 14:50

Andreas T schrieb:

Hallo,

asr_m62 schrieb: "Schließlich habt ihr sie selbst auch ungefragt fotografiert - also dürfen sie selbstverständlich zurückfotografieren.... - Oder verstehe ich da etwas falsch? "

JA!!!! Da möchte ich an dieser Stelle - ich glaube kompetent - folgendes klarstellen:

Nach bundesdeutschem Recht durfte ich Eisenbahn- und Landschaftsfotos fertigen, selbst wenn dort "als Beiwerk" Personen mit abgebildet werden. Dazu Wikipedia: "Die Panoramafreiheit an sich bezieht sich nur auf das Urheberrecht. Sind beispielsweise auch Personen in einem Film zu erkennen, dessen Urheber sich bei seiner Wiedergabe des Aufnahmegegenstandes ansonsten auf die Panoramafreiheit stützen kann, so bedarf es zur Verwertung nichtsdestoweniger der Einwilligung der Abgebildeten (§ 22 KUG). Das zugrunde liegende Recht am eigenen Bild kennt eine „Panorama“-Ausnahme nur in den Grenzen der Beiwerksregelung des § 23 Abs. 1 Fall 2 KUG, wonach die Nutzung von Bildern, auf denen die Personen lediglich als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen, nicht einwilligungspflichtig ist." DDR-Grenzer mussten diese Art von Fotos also hinnehmen.

Ich als unbescholtener Bürger musste es aber nicht hinnehmen, dass mich DDR-Grenzer unbefugt als "Störer" fotografisch dokumentiert haben, und das auch noch mit dem Ziel, mir später möglicherweise damit Probleme bei der Einreise auf Verwandtschaftsbesuch zu verschaffen. Das war einfach - nach bundesdeutschem Recht - rechtswidrig.

...
Herzlich

Andreas T

Ich glaube kaum, dass die Grenzaufklärer in Ellrich ohne Befugnis fotografiert haben. Ich verstehe auch nicht, warum man deswegen in dem Forum so einen "Aufstand" macht. Man befand sich schließlich dort an der Schnittstelle zwischen Nordatlantik- und Warschauer Pakt, also einer höchst sensiblen Stelle. Ich habe an x Stellen über die Grenze hinweg fotografiert und hatte nie Probleme deswegen. Mancherorts war ich erstaunt, wie schnell die BGSler mit ihrem Bulli neben einem stehen konnten. Probleme bei Reisen in die DDR hatte ich wegen meiner Fotos nie. Ich hatte sogar dort wo es ging, mein Auto gut einsehbar und mitunter lange abgestellt (z.B. Widdershausen/Dankmarshausen).

Gruß

Rübezahl

? zu blauem Auto

geschrieben von: kabelschmidt

Datum: 12.06.17 17:03

Das blaue Auto auf den Fotos 12 und 15. ist das ein (auch damals schon) alter Lada oder ein Moskwitsch?
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