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 04 - Historisches Forum 

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Moin,

Die Hanomag-Nachrichten erweisen sich immer wieder als ein Hort interessanter Berichte und technischer Informationen.
Beim Durchsehen von Heft 103 aus dem Mai 1922 bin ich über einen reich bebilderten Bericht gestoßen, der den Versand einer Lokomotive nach Spanien beschreibt. Diesen möchte ich euch nicht vorenthalten.

Damit wir alle wissen, um welche Lokomotiven es sich handelt, zunächst die Abbildung eines der Lokomotiven auf einer Hanomag-Ansichtskarte:

http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/Hanomag-12502-bildseite.jpg

Auf der Rückseite auch noch die wesentlichen Maße der Lokomotiven:

http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/Hanomag-12502-rueckseite-abmessungen.jpg

Doch nun zu dem eigentlichen Bericht (Bildnummern und Beschreibungen entsprechen dem Bericht in den Hanomag-Nachrichten):

Lokomotiv-Beförderung nach Spanien
Die Hanomag erhielt im Febr. 1921 einen Auftrag auf Lieferung einer Anzahl 1D-Lokomotiven für die spanische Nordbahn.
Die Anlieferung hatte bedingungsgemäß in den Werkstätten der Spanischen Nordbahn in Valladolid zu erfolgen. Wegen der Schwierigkeiten der Beförderung auf dem Landwege wurde diesmal der Seeweg gewählt. Am 13. August 1921 trat die erste Lokomotive die Reise über Hamburg – Santander an. Am 29. August 1921 war sie in Valladolid zusammengebaut und fertig zur Probefahrt.
Nachstehend bringen wir einige Bilder dieser Lokomotivreise nach Spanien.

http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb69.jpg
Abb. 69:
Die Lokomotive verläßt die Lokomotivbauhalle der Hanomag, um zerlegt, verpackt und verladen zu werden.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb70.jpg
Abb. 70:
Eisenbahnzug mit den verladenen Lokomotivteilen:
Kessel, Räder, Rahmen, Tenderwasserkasten, Führerhaus usw.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb71.jpg
Abb. 71:
Das Anrollen der Güter im Hamburger Hafen.
Auf dem Wagen des vorderen Gleises links ein Tender-Wasserkasten, welcher durch Lattenverschlag gegen Verschrammen der lackierten Flächen geschützt ist. Rechts ein Tenderrahmen, bei welchem die Achslagerführungen zum Schutz mit Holz verschlagen sind. Auf dem zweiten Gleis ein Wagen mit Lokomotivrahmen. Im Hintergrunde der Dampfer, welcher die Lokomotive nach Santander in Spanien befördern soll.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb72.jpg
Abb. 72:
Ein zur Übernahme angerollter Lokomotivrahmen.
Man sieht die zum Schutz sorgfältig ausgeführten Verschläge für Leitbahnen und Achslagerführungen sowie die mit Bohlen ausgesteiften Unterlagen.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb73.jpg
Abb. 73:
Der in Kranketten genommene Lokomotivrahmen wird an Bord des Schiffes geführt. Die am Rahmen befestigten Tragbohlen sowie Schutzverschläge sind deutlich sichtbar.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb74.jpg
Abb. 74:
Der Lokomotivrahmen über Schiff zum Absetzen auf Deck neben der Luke.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb75.jpg
Abb. 75:
Absetzen des Lokomotivrahmens auf Deck.
Da nach Spanien nur kleinere Dampfer verkehren, welche sehr schmal sind, so ist der Raum an Bord sehr beengt. Zwischen Luke und Bordseite ist gerade soviel Platz, daß der Rahmen dazwischen paßt.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb76.jpg
Abb. 76:
Zwei auf Deck abgesetzte Lokomotivrahmen.
Beide rahmen rechts und links je zwischen Luke und Bordwand.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb77.jpg
Abb. 77:
Um den auf Eisenbahnwagen angerollten Dampfkessel werden Taue gelegt zur Übernahme an Bord des Dampfers. Um Täuschungen bezüglich der Schwerpunktlage zu vermeiden, sind am Kessel Ketten aufgemalt, die dem Verstauer andeuten sollen, wo er die Kranketten anzulegen hat.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb78.jpg
Abb. 78:
Der Kessel wird über die Luke geführt.
Da der Kessel länger als die Luke ist, muß gleich beim Einschlingen darauf Rücksicht genommen werden, daß der Kessel sich so stark neigt, daß er durch die Luke hinabgelassen werden kann


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb79.jpg
Abb. 79:
Das Herabbringen des Kessels durch die Luke in den Schiffsraum.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb80.jpg
Abb. 80:
Die Lagerung der Lokomotivkessel im Schiffsraum.
Nur der mittlere Kessel ist ein hanomag-Kessel. Jede Öffnung der Hanomagkessel ist abgeschlossen, was wie links auf dem Bolde ersichtlich ist, bei dem Kessel eines anderen Versenders nicht der Fall ist. Die Domhaube ist beim Versand abgenommen, um ein möglichst geringes Raummaß zu erzielen. Vor der Rauchkammertür steht eine Hanomag-Kiste mit Maschinenteilen.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb81.jpg
Abb. 81:
Bild aus dem Hafen von Santander.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb82.jpg
Abb. 82:
Absetzen des Dampfkessels auf einen Transportschemel.
Infolge Wagenmangels mußten große und schwere Teile teilweise auf Transportschemel vorläufig abgesetzt und verschoben werden, bis Eisenbahnwagen zur Verfügung gestellt werden konnten.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb83.jpg
Abb. 83:
Station der spanischen Nordbahn.
Von dort gehen die Lokomotivteile auf dem Bahnwege nach Valladolid, wo sich die große Eisenbahnwerkstatt der Spanischen Nordbahn befindet.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb84.jpg
Abb. 84:
Der Zusammenbau der Lokomotiven und Tender in der Eisenbahnwerkstatt der spanischen Nordbahn in Valladolid.
Im Vordergrunde wird ein Lokomotivrahmen auf Achsen gesetzt, rechts gerade noch sichtbar, ein Lokomotivkessel dazu; links bereits fertige Lokomotive, von der allerdings nur die Rauchkammertür zu sehen ist. Im Hintergrunde die Packkisten.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb85.jpg
Abb. 85:
Beim Zusammenbau der Lokomotiven in Valladolid.
Der Kessel ist auf den Rahmen gesetzt.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb86.jpg
Abb. 86:
Die fertig zusammengebaute Lokomotive.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb87.jpg
Abb. 87:
Probefahrt und Abnahme der Lokomotive in Valladolid.


http://www.laenderbahn.info/hifo/20170211/HN_1922_Abb88.jpg
Abb. 88:
Plaza Mayor mit dem Kolumbus-Denkmal.
Kolumbus starb am 21. Mai 1506 in Valladolid.

Soweit also der Bericht aus den Hanomag-Nachrichten.

Interessant: das erste Bild (Abb. 69) zeigt die Lokomotive 4410, die Bilder in Valladolid hingegen zeigen die 4407.
Weiterhin zeigt die Abb. 70 offenbar eine ganz andere Lokomotive, die hier zum Versand verladen wurde.

Das gesamte Dokument (4 Seiten) könnt ihr hier herunterladen: [www.laenderbahn.info]

Insgesamt wurden 1921 10 Lokomotiven für die Spanische Nordbahn gebaut, die die Fabriknummern 9769 bis 9778 hatten und unter den Betriebsnummern 4401 bis 4410 eingereiht wurden.

Mehr Infos zu den Lokomotiven der Spanischen Nordbahn finden sich hier (auf spanisch):
[www.spanishrailway.com]

Und eine Beschreibung der Strecken aus 1930 (in 4 Sprachen!) hier:
[archive.org]

Über Ergänzungen gerne auch in Bildform freue ich mich immer.

Viele Grüße aus Oldenburg
Oliver

Während das Eisenbahnnetz über ganz Deutschland von Jahr zu Jahr sich vervollständigt, und alle Nachbarländer der Segnungen einer ausgedehnten Eisenbahnverbindung immer mehr theilhaftig werden, entbehrt bis jetzt unser Land dieses gewaltigen Hebels aller Industrie und des Handels.
Aus: Denkschrift über die Anlage einer Eisenbahn zwischen Bremen, Oldenburg und Brake (1862)

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Besten Dank für diesen hochinteressanten Beitrag. Das war ja wirklich ein kleiner Kahn, der mit den Lokomotivteilen nach Spanien dampfte!

Warum nach Spanien nur kleine Schiffe fuhren, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. An den Häfen von Santander oder - alternativ - Bilbao-Santurce sollte es nicht gelegen haben.

Die Hanomag 9769-9778 hiessen zuerst Norte 4401-4410, ab 1942 RENFE 140-2165 bis 2174.
Harald Navé hat RENFE 140-2167 am 24.9.61 in Canfranc und auf der Strecke von Canfranc nach Zaragoza fotografiert.
Man findet die grossformatig und sehr schön gedruckten Navé-Fotos als Bilder 249 bis 251 im soeben herausgekommenen Buch "Vapor en España: 1961"

Mit den anschliessenden Fabriknummern 9779-9788 lieferte Hanomag übrigens nochmals eine Zehnerserie nach Spanien. Die 2'D-Lokomotiven gingen mit den Betriebsnummern 441-450 an die Andaluces in Südspanien, bei der RENFE hiessen sie 240-2041 bis 2050.
Harald Navé hat RENFE 240-2043 und 240-2048 am 17.9.61 im Rahmen von Doppelbespannungen auf der Steilstrecke in Riofrio fotografiert, Bilder 144 und 145 in "Vapor en España: 1961"
Harald Navé hat RENFE 240-2046 am 16.9.61 vor dem Correo nach Sevilla im Bahnhof Marchena, Bild 129 in "Vapor en España: 1961"

-> Wer sich für spanische Bahnen zur Blütezeit der Dampftraktion interessiert, wird die Fotos von Altmeister Harald Navé sicher zu schätzen wissen. Der vom Verlag Maquetren [www.maquetren.net] herausgegebene Bildband hat die ISBN-Nummer 978-84-945365-4-0

Zwischen 1901 und 1925 lieferte Hanomag 136 Dampflokomotiven für Breit- und Meterspur nach Spanien, darunter zwei Garratts für die La Robla-Bahn in Nordspanien. Den Abschluss machten sechs Vierzylinder-Verbund-Mountains für die Norte!

Gruss, Werner
Hallo,

besten Dank für den interessanten Beitrag!

Die 400er der Norte gehörten ja zu den am weitesten verbreiteten Dampfloks in Spanien. Sie wurden von 1909 bis 1926 von zahlreichen Lokfabriken gebaut.

Der Ursprungsentwurf stammt von St. Léonard, Liége. Ein Foto aus dem Jahr 1968 der von Cockerill gebauten RENFE 140-2186, ex NORTE 4.422 habe ich auf der website [www.flickr.com] gefunden:

[www.flickr.com]

Den Ausführungen Werner Hardmeiers zu dem spanischen Buch mit Harald Navés Fotos kann ich nur zustimmen.

Viele Grüße, Helmut



"Do it yourself - selbst ist der Mann", sang 1975 Ulrich Roski (auch wenn es nichts mit der Bahn zu tun hat).


Interessant aber, dass die Lok in Einzelteilen verschifft worden ist. Aber der Bausatz war ja auch bei Märklin günstiger, als das Fertigmodell.

Danke für diesen interessanten Beitrag!


Bis neulich - natürlich im HiFo

Rolf Köstner


"Erst wenn ich nicht mehr mein Eisenbahnerspanisch, mein Deutsch oder Englisch benutze, wenn ich da allein stehe mit meinem Tschechisch, weil alle Weltreisenden weg sind, dann weiß ich, es ist vorbei mit Europa.“

Pavel Peterka (Speisewagenkellner)

Ist CKD also doch nichts Neues...

geschrieben von: Peter

Datum: 13.02.17 12:04

Hallo!

Was mal wieder zeigt, dass "moderne" Fertigungsmethoden auch nur Wieder-Aufguesse alter Verfahren sind. :-)

Zur CKD-Fertigung: [de.wikipedia.org]

Und koennte ja in den USA fuer manche (Auto-)Hersteller wieder aktuell werden.

EDIT: Und es ruft einem wieder in Erinnerung, wie gut heutzutage die vorhandene Infrastruktur ist: Neben leistungsfaehigen Schiffen benoetigt man ja auch Haefen, in denen solche Ladungen umgeschlagen werden koennen - und eine Lok "im Stueck" ist zweifellos schwerer(!) im Handling als viele Einzelteile - ein weiterer Grund, in Baugruppen zuzuliefern. /EDIT

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:13:12:14:47.
Moin,

vielen Dank für die Antworten und Ergänzungen.

@Werner:
Ich werde mal sehen, ob ich das Buch irgendwo zu fassen bekomme, ist ja immer ganz interessant, was aus den Lokomotiven so geworden ist.

@Helmut:
Danke dir für das Bild von Flickr. Da zeigt die Lok ja deutliche "Gebrauchsspuren"...

@Bengt:
Danke auch dir für die Hanomag-Nachrichten, die ich auch im Regal stehen habe, allerdings nichts digitalisiert.

Viele Grüße aus Oldenburg
Oliver

Während das Eisenbahnnetz über ganz Deutschland von Jahr zu Jahr sich vervollständigt, und alle Nachbarländer der Segnungen einer ausgedehnten Eisenbahnverbindung immer mehr theilhaftig werden, entbehrt bis jetzt unser Land dieses gewaltigen Hebels aller Industrie und des Handels.
Aus: Denkschrift über die Anlage einer Eisenbahn zwischen Bremen, Oldenburg und Brake (1862)

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Re: Ist CKD also doch nichts Neues...

geschrieben von: oliverw

Datum: 13.02.17 12:33

Peter schrieb:

...
EDIT: Und es ruft einem wieder in Erinnerung, wie gut heutzutage die vorhandene Infrastruktur ist: Neben leistungsfaehigen Schiffen benoetigt man ja auch Haefen, in denen solche Ladungen umgeschlagen werden koennen - und eine Lok "im Stueck" ist zweifellos schwerer(!) im Handling als viele Einzelteile - ein weiterer Grund, in Baugruppen zuzuliefern. /EDIT
...


Hallo Peter,

nicht nur die Häfen müssen dafür ausgelegt sein, sondern wie du ja auch schreibst, eben auch die Schiffe.
Und im Text wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zu dieser Zeit "...nach Spanien nur kleinere Dampfer verkehren, welche sehr schmal sind...".

Viele Grüße aus Oldenburg
Oliver

Während das Eisenbahnnetz über ganz Deutschland von Jahr zu Jahr sich vervollständigt, und alle Nachbarländer der Segnungen einer ausgedehnten Eisenbahnverbindung immer mehr theilhaftig werden, entbehrt bis jetzt unser Land dieses gewaltigen Hebels aller Industrie und des Handels.
Aus: Denkschrift über die Anlage einer Eisenbahn zwischen Bremen, Oldenburg und Brake (1862)

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Re: Ist CKD also doch nichts Neues...

geschrieben von: Peter

Datum: 13.02.17 12:40

Hallo!

oliverw schrieb:
Peter schrieb:
Und es ruft einem wieder in Erinnerung, wie gut heutzutage die vorhandene Infrastruktur ist: Neben leistungsfaehigen Schiffen benoetigt man ja auch Haefen, in denen solche Ladungen umgeschlagen werden koennen - und eine Lok "im Stueck" ist zweifellos schwerer(!) im Handling als viele Einzelteile - ein weiterer Grund, in Baugruppen zuzuliefern.
Nicht nur die Häfen müssen dafür ausgelegt sein, sondern wie du ja auch schreibst, eben auch die Schiffe.
Und im Text wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zu dieser Zeit "...nach Spanien nur kleinere Dampfer verkehren, welche sehr schmal sind...".

Ich hatte Dich schon richtig verstanden - weshalb ich ja eingangs schrieb: "Neben leistungsfaehigen Schiffen benoetigt man ja auch..."
Es war mehr allgemein gehalten und nicht ausschliesslich auf diesen speziellen Fall bezogen.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.