Hallo,
> Wenn man die erkennbaren Anschriften mit
> Anschriften aus Anschriftenbeispielen oder
> mit Hinweisen und Texten aus Güterwagenbüchern
> vergleicht, wie z.B. Güterwagen von Stefan
> Carstens und Rudolp Ossig,
> fällt bei diesem Waggon als Besonderheit auf, dass
> er zwar schon das Zeichen der jungen DB trägt,
> welches
> ab 1951 vergeben wurde aber darunter recht
> ungewöhnlich noch eine Gattungsbezirksbezeichnung
> trägt, welche bei der deutschen Reichsbahn üblich
> war aber bei der DB ab 1952 durch die
> Gattungsbuchstaben ersetzt wurde.
fuer einen Bauzugwagen ist das mit der Angabe der Direktion schon passend. Das ist kein Gattungsbezirk. Vor 1951 kann das eigetnlich nicht aufgenommen worden sein, wie Du schon geschrieben hast. Ich hatte auch in dem Buch "Anstrich und Bezeichung von Gueterwagen" nachgesehen, um eine exakte Jahreszahl fuer die Einfuehrung der Beschriftung zu finden.
> Weiterhin trägt der Wagen eine 4 stellige Nummer,
> die für Gerätewagen bei der DB um 1951 üblich
> war.
> Die Aufnahme kann natürlich auch jünger sein aber
> es ist zumindest mal ein Anfang für die zeitliche
> Eingrenzung.
Derzeit sind wir zwischen 1951 und Mai 1962. Letzteres hatte der "Schuerzenwagen" im Wagenforum genannt.
> Ein weiteres Indiz kann noch das quer liegende
> Andreaskreuz sein, welches asymmetrisch ist. Hier
> kann geprüft werden,
> bis zu welcher Zeit das in der StVo zulässig war.
>
> Ich meine, das war auch schon Thema bei anderen
> Recherchen.
Ja und die Suche danach lieferte u.a. einige DSO-Fundstellen, aber ausser der Einfuehrung in den 30er Jahren kam da leider nichts bei raus. Das heutige Andreaskreuz gab es in den 50er Jahren auch schon. Allerdings war das damals eher fuer platzbeschraenkte Verhaeltnisse gedacht.
Armin