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Bild von 52 8055 und ?

geschrieben von: gleisdreieck

Datum: 07.05.09 21:03

Hallo zusammen,

habe heute mal wieder ein Bild gefunden, Datum leider unbekannt, aber 10 Jahre bestimmt schon alt. Die Aufnahme zeigt 52 8055 vor ihrem Umbau. Aufnahmeort ist auch nicht vorhanden. Sollte hier jemand wissen um welchen Ort es sich hier handelt wäre ich sehr dankbar.
Nach meiner Info ist die Lokomotive im September 03 von den EFZ in die Schweiz verkauft worden. Ist diese Maschine noch betriebsfähig?
http://freenet-homepage.de/Bahnarchiv/Forum/528055.jpg

Dank im vorraus

Gruß Gleisdreieck

Re: Bild von 52 8055 und ?

geschrieben von: Ossi

Datum: 07.05.09 21:11

Moin!

Wegen des hellen Schotters würde ich vermuten, dass die Aufnahme auf Gleisen der HZL entstanden ist - also zur EFZ Zeit.
Btf dürfte sie in der Schweiz immer noch sein; ob sie eine Deutschlandzulassung hat, würde mich durchaus auch mal interessieren; vmtl. nicht.

Grüße aus Ostfriesland
Helmut

Sehr ähnliche Bilder...

geschrieben von: gasbahn

Datum: 07.05.09 22:15

habe ich im Sommer 1993 in Bad Imnau an der HzL aufgenommen. Es gab damals einen wöchentlichen Sonderzug Eyach-Hechingen, der wegen einer Brückenbaustelle zwischen Eyach und Bad Imnau mit Diesel, ab/bis Bad Imnau mit 52 8055 gefahren wurde. Die Wagen waren eine dreiteilige Ex-DR Doppelstockeinheit.

Auf Wiederlesen!
Heinz

BVG ist, wenn man trotzdem lacht.

Verzeichnis meiner Beiträge (wegen Arcor-Bilderabschaltung ohne Bilder)





Re: Bild von 52 8055 und ?

geschrieben von: lokleitung3

Datum: 07.05.09 22:55

Guckst du..ist das die gemeinte?

[www.dlm-ag.ch]

MfG Peter

Re: Bild von 52 8055 und ?

geschrieben von: DuHastMichLieb

Datum: 07.05.09 23:15

Hier dieser Link ist fast das selbe nur ganz unten eindeutiger ;-)

[www.dlm-ag.ch]

52 8055 / Mod

geschrieben von: Juniatha

Datum: 09.05.09 23:07

Hallo Leute

Bei dieser Gelegenheit möchte ich eine Frage ins HiFo werfen:

Was haltet ihr von der Mod rein äußerlich?

(Mod für Modification - wertneutraler Ausdruck für Änderung)

Mehr sage ich erstmal nicht (tzzzh-tzzzh-tzzzh, nee also ...)

= J =

52 8055 - Schönes Bild einer schönen Lok - aber:

geschrieben von: Juniatha

Datum: 09.05.09 23:08

.. leider fehlen die Kästen über den Winterthur Druckausgleichern.
Wer weiß wie die funktionieren, weiß warum die Ventile eine Abdeckung hatten -
wenigstens und mindestens ...

= J =



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2009:05:09:23:13:15.

Re: „52 8055 NG”

geschrieben von: Juniatha

Datum: 10.05.09 18:57

Hallo Walter und alle die es interessieren mag

Bemerkenswert scheint mir, daß in keiner der Veröffentlichungen konkrete Daten genannt werden, mit denen ein belastbarer Nachweis von Verbesserungen der Wirtschaftlichkeit oder der Leistung oder beidem beziffert wird. Die schwammigen Andeutungen mit dem Umbau könne jetzt sogar mit Diesel gleichgezogen werden sind weder konkretisiert noch sind sie ohne weiteres nachvollziehbar.

Dazu nur ein einfaches Beispiel:

Wenn die Lok den gleichen (teueren) Brennstoff verwendet wie eine Diesellok, wie soll dann mit einer Zwillings-Maschine gegebener Bauform (Zylinder der DR Einheits-Bauweise) und weitgehend unveränderter Steuerung in den Brennstoff-Kosten gleich gezogen werden? Selbst wenn der thermodynamische Wirkungsgrad soweit angehoben würde, daß dabei ein thermischer Wirkungsgrad der Dampfmaschine von wenigstens 20 % oder darüber heraus käme, wäre damit der thermische Gesamt-Wirkungsgrad der Maschine noch nicht halb so hoch wie der eines heutigen Dieselmotors! (20 % markieren in etwa die noch erreichbare Grenze mit der Dampfmaschine klassischer Bauweise, allerdings Compound, hohe Frischdampf-Enthalpie und optimale Zylinder-Tribologie!)

In der bisherigen 52er-Dampfmaschine mit Frischdampf des Reko-Kessels von 16 bar und 420 °C lag der thermo-dynamische Wirkunsgrad bei rd 67 %. (Natürlich nicht mehr im konkreten Fall der stark abgenutzten und danach noch jahrelang außen abgestellten 52 8055, die sicherlich dadurch auch Standschäden hatte: keine Frage, daß mit einer nur ordentlich instand gesetzten Lok auch ohne jede technische Änderung dagegen eine deutliche Verbesserung zu erlangen war!)
Selbst mit einer mehr als optimistischen Annahme daß die Mod den thermo-dynamischen Wirkungsgrad auf 80 % verbessert haben sollte (unwahrscheinlich - das entspräche dem Niveau einer Chapelon 240.P Compound mit Ventilsteuerung, 20 bar und 425 °C Frischdampf), würde durch das geringe adiabatische Wärmegefälle im Dampf bei Auspuff-Betrieb der thermische Wirkungsgrad der Dampfmschine nur rd 15 % erreichen!
Die Dampferzeugung hatte bei 57 kg/m²h Kesselanstrengung in der alten 52er einem Kessel-Wirkungsgrad von rd 70 %. Angenommen - wieder sehr optimistisch! - durch den Umbau der Feuerung mit ihrem höheren Feuerungs-Wirkungsgrad würde der Gesamt-Wirkungsgrad der Kessel-Anlage mit dem Reko-Kessel ebenfalls auf 80 % steigen, dann ergäbe das einen thermischen Gesamt-Wirkungsgrad Brennstoffwärme zu Zylinderleistung von 11,9 %!

Wohlgemerkt: bei geradezu unrealistisch günstiger Annahme der Verbesserung der Wirkungsgrade!

Wie soll also dieser Umbau mit einer modernen Diesellok, die heute einen thermischen Motor-Wirkungsgrad von 40 % oder darüber hat, konkurrenzfähig sein?

Mechanisch: die Achsen zu verschlanken um Rollenlager aufziehen zu können ist m E die falsche Richtung; Daß ein Blechrahmen zusammengesetzter Bauweise, der außerdem schon rd 1/2 Jahrhundert alt ist (Material-Ermüdung!) nicht geeignet ist, diese fünfach gekuppelte Maschine komplett mit Rollenlagern auszurüsten hat sich wohl an den Anrissen der Achslager-Führungsstücke bestätigt - war aber eigentlich voraus zu sehen: Komplette Rollenlagerung verlangt sehr genaue Einhaltung der Stichmaße! Amerikanische Dampflok mit kompletter Rollenlagerung hatten nicht ohne Grund 'one piece locomotive bed' d.h. Stahlgußrahmen aus einem Stück mitsamt der Zylinder. Schon die früheren Versuche der DB mit Rollenlager-Triebwerken an 50er zeigten, daß die Sache an diesen leichten Fünfkupplern problematisch ist.
Die Konstruktion einer Maschine ist eben ein immer auch ein 'Gesamt-Kunstwerk' (oder prosaischer: ein Gesamt-Produkt) bei dem nicht einfach einzelne Teile durch andere ersetzt werden können, ohne das Zusammenwirken der Komponenten zu stören. Das gegebene Fahrwerk / Triebwerk der 52 (52.80) ist auf die Toleranz durch Lagerspiel der Weißmetall-Lager ursprünglich konzipiert und darauf geradezu angewiesen um Klemmen durch Stichmaßfehler zu vermeiden.

Noch hat die Mod-Lok keine nennenswerte Laufleistung nach dem Umbau ...

Juniatha



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2009:05:10:19:05:32.

Zur Frage der Zulassung...

geschrieben von: 212069

Datum: 12.05.09 11:57

Zur Zulassung gibts es folgendes Kuriosum:
Sie hat keine Zulassung in Deutschland, darf aber fahren. Vorraussetzung: Alle 20.000 Laufkilometer müssen die Achsen einer Ultraschallprüfung unterzogen werden.
Merkwürdigerweise scheint diese Lösung des Problems erst dem EBA in Bonn eingefallen zu sein, denn bei den EFZ durfte sie ja garnicht fahren, und da war ja noch das EBA in BW zuständig...