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 04 - Historische Bahn 

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Dies ist KEIN Museumsbahnforum! Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten bitte in die entsprechenden Foren stellen.
Eigentlich hatte ich diesen Beitrag auf zwei Folgen aufteilen wollen, habe dann aber aufgrund von Schwierigkeiten bei der thematischen Abgrenzung davon Abstand genommen. Daher ausnahmsweise mal eine etwas größere Anzahl von Bildern in einem Beitrag. Ich bitte die Modem-Benutzer dafür um Entschuldigung.

Zunächst aber der obligatorische Verweis auf die ersten drei Folgen dieser Serie:

„Strömchen, wechsle Dich...“ - Die Mehrsystemlokomotiven der DB (Prolog m5B)

„Strömchen, wechsle Dich...“ - Die BR 182 und 183 (m15B)

„Strömchen, wechsle Dich...“ - Die BR 181.0-1 (m25B)



Aufbauend auf den Erfahrungen mit den drei Probelokomotiven der Baureihe 182 und mit Kenntnis der Fortschritte in der Leistungselektronik, wurde seitens der DB Mitte der sechziger Jahre in Zusammenarbeit den Herstellern Krupp (mechanischer Teil), sowie AEG und BBC (elektrischer Teil), eine Loktype entwickelt, die je nach Ausrüstung als Zwei- oder auch Viersystemlokomotive ausgelegt werden konnte

(Anm. des Verfassers: Wenn jemanden der vorherige Abschnitt bekannt vorkommt, so ist das meiner Schusseligkeit geschuldet. Es wäre eigentlich sinnvoller gewesen, zunächst die BR 184 zu behandeln, und erst dann zur 181.0-1 und 181.2 zu kommen). Da ich aber fatalerweise die 184 - Bilder noch nicht gescannt und bearbeitet hatte, musste ich die 181.0–1 vorziehen, was zu einigen Doppelungen im Text führen kann/wird. Ich bitte daher um Nachsicht!)

Nachdem wir in der letzten Folge die Zweifrequenzloks der Baureihe E 310 (ab 1968: 181, ab 1969: 181.0-1) kennen gelernt haben, wenden wir uns heute der komplizierteren Viersystemlokomotive zu. Diese als E 410 (ab 1968: 184, ab 1969: 184.0-1) bezeichnete Baureihe unterschied sich im fahrzeugbaulichen Teil nur unerheblich von der E 310 . Im Gegensatz zu dieser verfügte die E 410 jedoch über vier Pantographen, ebenfalls mit unterschiedlichen Schleifleisten. Ansonsten war der Dachbereich der drei E 410 001 - 003 (alle AEG) mit dem der E 310 (181.0-1) identisch. Lediglich bei den beiden E 410 011 und 012 (BBC) unterschieden sich die Dachaufbauten deutlich von den sieben anderen Loks.

Auch bei den E 410 war der Rahmen als Brückenrahmen ausgebildet, an dessen Ende die beiden Führerstände samt Rückwand angeschweißt wurden. Dazwischen befanden sich drei abnehmbare Hauben, die den Maschinenraum umschlossen und mit dem Brückenrahmen verschraubt waren. Gummileisten sorgten für die nötige Dichtigkeit und eine elastische Verbindung derselben. Allerdings wurde bei der E 410 - im Gegensatz zur E 310 - die konventionelle, fest mit dem Rahmen verbundene Pufferbohle beibehalten.

Die Triebdrehgestelle wurden als geschweißte hochfeste Rahmenkonstruktion ausgeführt. Beiderseits der Achslager befanden sich Gummirollfedern zur Abfederung der Achsen, während sich der Lokkasten mittels je zwei Flexicoil-Schraubenfedern auf den Längsträgern der Drehgestelle abstützte. Zur Dämpfung waren vertikal und horizontal angeordnete hydraulische Stoßdämpfer parallelgeschaltet. Die Zugkraftübertragung von den Drehgestellen auf den Lokrahmen erfolgte mittels Mitnehmerzapfen. Die Fahrmotoren waren fest im Drehgestell gelagert. Die Kraftübertragung auf die Achsen erfolgte mittels Gummiring-Kardanantrieb. Die Übersetzung des Zahnradgetriebes betrug bei den E 410 001 bis 003 1 : 3,16, bei den beiden E 410 011 und 012 allerdings 1 : 3,71.

Die Länge über Puffer betrug 16950 mm, der Drehzapfenabstand 9000 mm und der Drehgestellachsstand 3100 mm. Das Dienstgewicht lag bei 84 to bzw. 85 to (E 410 011 und 012). Die Fahrzeugumgrenzung war nach UIC festgelegt. Die Nennleistung bei 88,5 km/h betrug 3240 KW, die Höchstgeschwindigkeit 150 km/h. Zum Bremsen war eine mehrlösige Knorr-Einkammer- Druckluftbremse mit Zusatzbremse (KE-GPR mZ) eingebaut worden. Je Führerstand war eine Spindelhandbremse vorhanden, die auf das Bremsgestänge des nächstliegenden Drehgestells wirkte. E 410 001 bis 003 (184 001 bis 003) besaßen zudem eine fahrdrahtabhängige, fremderregte Widerstandsbremse, E 410 011 und 012 (ab 1968 zunächst 184 011 und 012, ab 1969 dann 184 111 und 112) eine fahrdrahtunabhängige, stromrichtergesteuerte Widerstandsbremse.

Die E 410 (184.0-1) konnte im Schnellzugdienst in der Ebene einen Zug von 640 to mit 150 km/h befördern, bei einer Steigung von 1 : 100 waren es noch 300 to bei 120 km/h. Im Güterzugdienst waren es in der Ebene 1200 to bei 100 km/h, bei einer Steigung von 1 : 100 noch 1000 to bei 50 km/h.

Die Stromabnehmer waren mit ihren unterschiedlich breiten Wippen den jeweiligen Stromsystemen angepasst worden. Der passende Stromabnehmer wurde vom Lokführer mittels der „Verwaltungstasten“ ausgewählt. Durch drücken der entsprechenden Taste wurde gleichzeitig der Systemumschalter betätigt, der sodann alle erforderlichen Umschaltungen vornahm. Erst nach Beendigung aller Schaltvorgänge konnte der Hauptschalter wieder eingelegt werden. Dieses wurde von einer Überwachungseinrichtung sichergestellt.

Als Fahrmotoren kamen für welligen Gleichstrom geeignete Mischstrom-Reihenschlussmotoren mit einer Stundenleistung von 800 kW zum Einbau. Bei Betrieb in den Wechselstromsystemen wurde die Oberspannungswicklung des Transformators, wie bei der E 310 auch, unmittelbar aus dem Fahrdraht gespeist. Die Spannungssteuerung der Fahrmotoren erfolgte stufenlos über gesteuerte Thyristoren durch Anschnittsteuerung. Diese arbeitete in halbgesteuerter Brückenschaltung, wobei bei den E 410 001 bis 003 zwei Gleichrichterbrücken aus getrennten Unterspannungswicklungen die beiden parallel geschalteten Motoren eines Drehgestells speisten. Dagegen waren bei den E 410 011 und 012 alle vier Fahrmotoren parallel geschaltet. Die Wechselspannung wurde dabei auf beide in Reihe liegenden Gleichrichterbrücken aufgeteilt, die wiederum nacheinander ausgesteuert wurden.

Unter den Gleichstromnetzen wurde bei den E 410 001 bis 003 (AEG) der aus dem Fahrdraht entnommene Gleichstrom mittels zweier mit Thyristoren ausgestatteter Wechselrichtergruppen in 100 Hz Wechselstrom umgerichtet und der unterteilten Wechselrichterwicklung des Trafos zugeführt. Entsprechend der jeweiligen Fahrdrahtspannung sind die Wechselrichter parallel oder in Reihe geschaltet. Die unterspannungsseitige Steuerung der Fahrmotoren erfolgte wie unter den Wechselstromnetzen. Bei den E 410 011 und 012 (BBC) wurde in den Gleichstromnetzen die Fahrmotorspannung durch vorschalten eines gestuften Widerstandes geregelt. Dieser Widerstand wurde durch eine Kombination von Schützen mit 72 Anfahrstufen geschaltet. Dabei waren die Fahrmotoren bei der Anfahrt zunächst in Reihe und danach parallel geschaltet

Bei den E 410 001 bis 003 wurden die Hilfsbetriebe aus einer besonderen Wicklung des Transformators mit Einphasen-Wechselstrom betrieben, bei E 410 011 und 012 dagegen von einem Gleichrichter mit Gleichstrom versorgt

Alle fünf Loks kamen zum Bw Köln-Deutzerfeld, welches die Loks vor allem nach Belgien aber auch in die Niederlande einsetzte. Jedoch gab es immer wieder Probleme mit dem Einsatz unter Gleichstromfahrleitung, was in den, vor allem in Belgien, z.T. recht heftigen Spannungsschwankungen begründet lag, was immer wieder Lokstörungen zur Folge hatte. Zudem sorgte der Einsatz von Thyristoren in den Maschinen im belgischen Netz für Probleme, da diese das speisende Netz mit sogenannten Oberwellen und einer hohen Blindleistung belasteten, wodurch es zu erheblichen Störungen in der durch den Fahrdraht versorgten belgischen Signalsteuerung kam. Besonders die BBC-Loks mit ihrer moderneren Ausrüstung waren davon betroffen. Der Einsatz im belgischen Netz wurde daher schon zum Winterfahrplan 1971/72 eingestellt. Daher beheimatete man bereits Anfang 1974 184 001 und 002 zum Bw Saarbrücken um, wo diese ihre Kolleginnen der Baureihe 181.0-1 unterstützen sollten. 1975 unternahm man einen erneuten Versuch, in dem man nunmehr Güterzüge von Köln bis ins belgische Montzen bespannte. Dazu kehrte 184 001 Mitte der siebziger Jahre noch einmal nach Köln zurück. Aber auch dieser Versuch war nicht von langer Dauer, so dass die Kölner Loks bevorzugt im Nahverkehr zum Einsatz kamen. Dabei wurde 1978/79 an Samstagen sogar Rheine erreicht. In Einzelfällen sollen die Loks bis nach Bad Bentheim (via Münster - Rheine) gekommen sein. Die ominösen Einsätze vor Schnellzügen nach Norddeich gehören dagegen ins Reich der Fabel, da der elektrische Betrieb auf der Emslandstrecke erst zum Winterfahrplan 1980/81 aufgenommen wurde. Da waren die Loks aber schon in Saarbrücken, wohin 184 001, 003, 111 und 112 Ende Mai 1979 gewechselt hatten. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Gleichstromteil stillgelegt und die nicht mehr benötigten Stromabnehmer für Belgien und die Niederlande abgebaut, was bei 184 002, die seit 1974 ohne Unterbrechung in Saarbrücken beheimatet war, schon eher der Fall gewesen sein dürfte. So sind Bilder der 184 001 aus ihrer ersten Saarbrücker Zeit bekannt, wo die Lok an Führerstand 1 den vorderen Stromabnehmer im Kniegang, also gedreht, anliegen hat. Die beiden Stromabnehmer für die Gleichstromnetze sind offensichtlich demontiert und wurden demnach vor der Rückkehr der Lok nach Köln wieder aufgesetzt.
Schon bald nach der Umbeheimatung nach Saarbrücken Ende Mai 1979 wurden die beiden BBC-Loks 184 111 und 184 112 abgestellt, wobei 184 111 aller Wahrscheinlichkeit nach in Saarbrücken gar nicht mehr ans laufen kam. Aber auch von 184 112 sind nur wenige Einsätze bekannt geworden. Die drei AEG-Loks 184 001 bis 003 wurden in der Folge bevorzugt von Trier (Bw Ehrang) aus eingesetzt, wobei vor allem die Strecke nach Apach (F) befahren wurde. Richtung Saarbrücken gab es einige planmäßige Leistungen vor Nahverkehrszügen, die aber in erster Linie der Überführung ins Heimat-Bw dienten. Gelegentlich wurden auch Koblenz und Luxembourg (LUX) erreicht. Starleistungen waren in den achtziger Jahren die französischen Militär-Schnellzüge, die an Wochenenden von Wittlich bis Metz und zurück von den Lokomotiven bespannt wurden, wobei man schon viel Glück brauchte, um alle drei benötigten 184 vor diesen Zügen zu erwischen.

Der 12. Mai 1989 war ein solcher Tag. Nach einer vormittäglichen Anreise von Köln durch die Eifel nach Trier, erwartete uns im Bf Wittlich zu unserer Freude die 184 002 mit dem Dm 38664, Wittlich – Metz:
http://www.bilderrolf.de/184002WittlichHbf05-89.jpg

Da war die Anreise schon mal nicht umsonst gewesen.

Wir begaben uns an die Strecke bei Salmtal, wo zunächst 184 003 mit dem Lr 38969, Trier - Wittlich, an uns vorbei rauschte:
http://www.bilderrolf.de/184003Salmtal05-89.jpg

Fast im Gegenzug erschien 184 002 mit dem bereits oben erwähnten Dm 38664 auf der Bildfläche:
http://www.bilderrolf.de/184002SalmtalII05-89.jpg

Ein erneuter Standortwechsel führte uns in die Nähe von Schweich b. Trier, als 184 003 mit dem Dm 38666, Wittlich - Metz, zurück kehrt:
http://www.bilderrolf.de/184003Schweich05-89.jpg

Zu guter letzt gab sich dann noch die blaue 184 001 mit dem Dm 38668 bei Palzem mit der berühmten Fotowolke die Ehre:
http://www.bilderrolf.de/184001Palzem05-89.jpg

Meine erste Begegnung mit der Baureihe 184 spielte sich jedoch in einer ganz anderen Region ab. Am 26. Oktober 1977 endete beim Bw Rheine Rbf der Dampfbetrieb bei der DB. Drei Tage zuvor wurde noch einmal ein Sonderzug aus dem Rheinland zwischen Rheine und Norddeich mit Dampf bespannt. Bis dorthin jedoch wurde die historische Rheingold-Garnitur des FEK von der 184 001 gezogen. Bei trüben und somit dunklem Herbstwetter erwischte ich den Zug kurz vor Rheine. Mit der Einfachkamera waren keine besseren Fotos zu erzielen, aber aufgrund der Seltenheit dieser Aufnahme halte ich es für Gerechtfertigt diese hier zu zeigen:
http://www.bilderrolf.de/184001Rheine10-77.jpg

Im Bf Rheine erfolgte der Wechsel von 184 001 auf 043 196:
http://www.bilderrolf.de/184001-043196RheineHbf10-77.jpg

Anschließend wurde die Lok bis zur Rückkunft des Sonderzuges im Bw Rheine Pbf geparkt. Hier waren längere Verschlusszeiten möglich, so dass sich die Qualität der Aufnahmen verbesserte. Hier sieht man auch, dass die Lok noch komplett mit vier Stromabnehmern ausgestattet ist:
http://www.bilderrolf.de/184001RheineBwPbfII10-77.jpg

http://www.bilderrolf.de/184001RheineBwPbfIII10-77.jpg

Am 07. April 1979 fotografierte D. Spillner die Lok zusammen mit einer unbekannten 110 im Bw Aachen:
http://www.bilderrolf.de/184001Aachen04-79.jpg

Als J. Stender die 184 001 am 16. Juni 1986 im Grenzbahnhof Apach (F) vor einem Güterzug fotografierte, war der Gleichstromteil der Lok bereits stillgelegt und die beiden nicht mehr benötigten Stromabnehmer abgebaut:
http://www.bilderrolf.de/184001Apach(F)06-86.jpg

Das war auch schon so gewesen, als ich die Lok am 01. August 1983 in der Halle des Bw Saarbrücken aufgenommen hatte, wo die Lok an diesem Tag zu Fristarbeiten weilte:
http://www.bilderrolf.de/184001SaarbrueckenBw08-83.jpg

Dort traf ich ein gutes Jahr zuvor, am 27. April 1982 auch die 184 002 an, die anlässlich einer Reparatur in ihrem Heimat-Bw weilte:
http://www.bilderrolf.de/184002SaarbrueckenBw04-82.jpg

Am 22. August 1981 war ich auf der Durchreise in Trier, als 184 002 mit einem Nahgüterzug aus Ehrang in den Trierer Hbf einlief:
http://www.bilderrolf.de/184002TrierHbf08-81.jpg

Hier spannte die Lok zunächst ab, um zwei gedeckte Güterwagen an der Güterabfertigung abzuholen und an den Zug zu rangieren:
http://www.bilderrolf.de/184002TrierHbfIII08-81.jpg

Mein Besuch des Bw Saarbrücken am 13. Juli 1982 galt in erster Linie der 182 021 aus Teil 1 dieser Reihe. Nebenbei fielen dabei auch diese interessante Seitenansicht der 184 002 an:
http://www.bilderrolf.de/184002SaarbrueckenBwII07-82.jpg

Der 03. März 1983 war ein herrlicher Frühlingstag, als 184 002 mit einem TEEM kurz vor Wellen/Mosel unterwegs ist. Über den letzten Wagen ist schwach die Kirche von Temmels zu erkennen:
http://www.bilderrolf.de/184002WellenMosel03-83.jpg

Am späten Nachmittag des selben Tages kehrte die Lok am Haltepunkt Konz-West nach Ehrang zurück:
http://www.bilderrolf.de/184002KonzWestBf03-83.jpg

Mit dem N 4865, Trier – Saarbrücken, erfolgte die abendliche Zuführung zum Heimat-Bw Saarbrücken, wo gegebenenfalls ein Loktausch erfolgen konnte. An diesem 03. März 1983 ist 184 002 soeben in Saarbrücken eingetroffen:
http://www.bilderrolf.de/184002SaarbrueckenHbf03-83.jpg

Das Jahr 1983 war das einzige Jahr, in dem ich zwei Mal mit dem Tramper-Monatsticket unterwegs war. Am Vormittag des 01. August 1983 herrschte sommerliches Wetter, als ich im Bw Ehrang erneut die 184 002 vor die Kamera bekam:
http://www.bilderrolf.de/184002EhrangBw08-83.jpg

Nachdem ich anderweitig einige Aufnahmen geschossen hatte, wurde die Lok aufgerüstet, um sich für die nächste Leistung bereit zu halten:
http://www.bilderrolf.de/184002EhrangBw07-83.jpg

Am Nachmittag näherte sich dann jedoch ein Gewitter, und als 184 002, nachdem sie einen Güterzug nach Apach (F) und zurück befördert hatte, am späten Nachmittag in den Trierer Hbf einlief, um den N 4865 nach Saarbrücken zu bespannen, ging gerade ein Regenschauer nieder:
http://www.bilderrolf.de/184002TrierHbf08-83.jpg

http://www.bilderrolf.de/184002TrierHbfII08-83.jpg

184 002 steht mit dem N 4865 bereits abfahrbereit in Trier Hbf. Rechts ist die 181.2 des E 2156, Koblenz – Saarbrücken, zu erkennen. Bis zur Abfahrt des N 4865 wird aber noch eine knappe halbe Stunde vergehen:
http://www.bilderrolf.de/184002TrierHbfIII08-83.jpg

Als der N 4865 in Saarbrücken angekommen ist, steht die Sonne schon tiefer am Horizont, während eine 260/261 ans Zugende gesetzt hat, um die Wagen abzuziehen:
http://www.bilderrolf.de/184002SaarbrueckenHbf08-83.jpg

Lange zeit war die 181 001 die einzige Lok dieser Typenreihe in den neuen Farben oceanblau-beige. Doch dann wurden im Juni und Juli 1986 binnen weniger Wochen die 184 002 und 003 anlässlich von Hauptuntersuchungen ebenfalls in oceanblau-beige lackiert. Dabei wurde der an den Führerständen umlaufende Zierstreifen in oceanblau etwa doppelt so breit ausgeführt wie bei 181 001, was auch aus der Entfernung eine Unterscheidung der beiden Bauarten ermöglichte. M. Hennig fotografierte die 184 002 im Juli 1986, kurz nach der Rückkehr aus dem AW Opladen, mit einem Nahverkehrszug in Trier Hbf:
http://www.bilderrolf.de/184002TrierHbf07-86.jpg

Am 12. Juli 1982 fotografierte ich die 184 003 im Bw Ehrang:
http://www.bilderrolf.de/184003EhrangBwII07-82.jpg

http://www.bilderrolf.de/184003EhrangBwIV07-82.jpg

Etwa drei Monate zuvor, am 27. April 1982, erwischte ich die 184 003 zusammen mit einer unbekannten 215 als 184-Ersatz vor dem TEEM 41510 kurz vor der Einfahrt in den Nittelner Tunnel. Planmäßig war dieses damals eigentlich eine Doppelbespannung mit 2 x 184. Auf der anderen Moselseite ist die luxemburgische Stadt Grevenmacher zu erkennen:
http://www.bilderrolf.de/184003-216WellenMosel04-82.jpg

Am nächsten Abend kam 184 003 mit einem TEEM aus Apach (F) durch den Trierer Hbf gefahren:
http://www.bilderrolf.de/184003TrierHbf04-82.jpg

184 003 fährt am Nachmittag des 03. März 1983 in den Bf Wellen (Mosel) ein. Links im Hintergrund sind die Zollgebäude an der Moselbrücke, in deren Mitte sich die Landesgrenze nach Luxembourg befindet, zu sehen:
http://www.bilderrolf.de/184003WellenMosel03-83.jpg

Am 26. Mai 1986 führt eine Streckensperrung dazu, dass der IC 132 über die Moselstrecke umgeleitet wird. 184 003 hat die Ehre, diesen hochwertigen Reisezug zu befördern, hier in Trier Hbf:
http://www.bilderrolf.de/184003TrierHbf05-86.jpg

Ein letztes Foto der Lok entstand am 04.November 1995 bei der Vorbeifahrt am Bw Ehrang vom fahrenden Zug aus. Hinter der 184 003 ist die 181 207 zu sehen:
http://www.bilderrolf.de/184003-181207EhrangBw11-95.jpg

Von den beiden BBC-Loks 184 11 und 112 finden sich verhältnismäßig wenige Aufnahmen in meiner Sammlung. Mir selbst ist nie eine dieser Loks vor die Kamera gekommen. Statt dessen fotografierte Stefan Motz die 184 111 am 22. März 1978 im Aachener Hbf vor dem TEE „Parsifal“:
http://www.bilderrolf.de/184111AachenHbf03-78.jpg

Ebenfalls in Aachen bereitete sich die 184 111 am 01. Juli 1977 auf die nächste Zugleistung vor, als D. Spillner sie fotografierte. Hier sind schön die abweichenden Dachaufbauten der BBC-Loks zu erkennen:
http://www.bilderrolf.de/184111Aachen07-77.jpg

Er war es auch, der die 184 112 am selben Tag im Bf Aachen-West ablichtete:
http://www.bilderrolf.de/184112AachenWest07-77.jpg

Vielleicht hat ja jemand im Forum noch Aufnahmen von den seltenen Einsätzen der 184 112 in Saarbrücken?

Beide Loks standen nach ihrer Abstellung im Jahre 1979 noch lange Zeit im AW Opladen hinterstellt, wo M. Mandelartz die Loks am 23.März 1983 fotografierte:
http://www.bilderrolf.de/184111OpladenAW03-83.jpg

http://www.bilderrolf.de/184112OpladenAW03-83.jpg

Von den fünf Lokomotiven der Baureihe 184 sind zwei Maschinen museal erhalten. 184 003 befindet sich beim DB-Museum Koblenz, während 184 012 (112) im Deutschen Technikmuseum in Berlin bewundert werden kann.

Der Gedanke einer „Europalok“ hat sich nicht weiter durchgesetzt. Vor allem die Schwierigkeiten unter Gleichstromsystemen bekam man nicht abschließend in den Griff. Dagegen bewährte sich die Zweisystemlokomotiven der Baureihe 181.0-1 recht gut, was die DB veranlasste, Mitte der siebziger Jahre 25 weiterentwickelte Lokomotiven der Baureihe 181.2 zu bestellen, die dann 1975 zur Auslieferung kamen. Diese sind bis auf wenige Ausnahmen noch heute im Einsatz. Davon dann mehr im nächsten Teil, der auf jeden fall wieder auf mehrere Folgen verteilt sein wird. Allerdings kann ich nicht versprechen, diesen noch vor Weihnachten ins Netz zu stellen, zumal ich heute erfahren habe, dass in den nächsten Wochen noch andere Aufgaben auf mich warten.




Ich sagen einfach mal: Lasst euch überraschen.



Bis dahin – natürlich im wwh

Rolf Köstner



Quellen:

Horst J. Obermayer, Deutsche Elektrolokomotiven, Franckhsche Verlagsbuchhdlg., 4. Aufl. Stuttgart 1976
Joachim Wohlfarth, Die Baureihen E 310 und E 410, Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg, Heft 5/77
Karl-G. Baur, Die Geschichte der Drehstromlokomotiven, Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg 2005




Rolfs Z(S)eitensprung:


Weihnachtsbutter

Dieser Tage ging es wieder durch die Presse: „Butter, preiswert wie noch nie“ war dort zu lesen. Die Discounter hatten nach dem heftigen Preisanstieg Ende letzten Jahres, zum wiederholten Male die Preise gesenkt, und boten die Butter nun für sagenhafte 0,73 € an. Nach „altem Geld“ wären das 1,43 DM. Da lacht das Verbraucherherz (Sinn oder Unsinn dieses Preisgebarens sei mal dahingestellt).

Aber dem war nicht immer so. Gehen wir mal einige Jahrzehnte zurück. Damals sah vieles noch ganz anders aus. Das Land litt in den fünfziger Jahren unter einer landwirtschaftlichen Unterversorgung, was nichts anderes bedeutete, als dass der Bedarf an landwirtschaftlichen Produkten größer war, als die Landwirte produzieren konnten. Um das zu ändern führte man damals Subventionen für die Landwirtschaft ein, um den Bauern einen Anreiz zu geben, mehr zu produzieren. Ihnen wurde also, unabhängig von Angebot und Nachfrage, ein Festpreis garantiert, der sich in etwa im Bereich des Interventionspreises der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), später dann der Europäischen Union (EU), bewegte. Dadurch stieg die landwirtschaftliche Produktion rapide an, insbesondere bei Getreide, Vieh, Milch und Milchprodukten, wie z.B. bei der Butter, was in den siebziger Jahren schließlich zu einem Überangebot auf dem Markt führte. In der Folge sank der Marktpreis und der Staat kaufte zur Stützung desselbigen die überschüssige Ware auf und lagerte sie ein. Da diese Einlagerung ständig zunahm, machte der Begriff vom "Milchsee" und „Butterberg“ die Runde.

Doch wohin mit der überschüssigen Butter? Um den Butterberg wenigstens nicht allzu stark anwachsen zu lassen, brachte man diese ab den frühen siebziger Jahren einmal im Jahr als „Weihnachtsbutter“ unter das Volk. Butter gehörte für einen Großteil der Bevölkerung damals noch zu den Luxusgütern. Der Preis für ein halbes Pfund „gute Butter“, wie man die Markenbutter im Volksmund damals nannte, lag bei etwa 2,50 bis 2,70 DM (also 1,28 bis 1,38 €). So gab es Butter meist nur zu besonderen Anlässen, wie eben z.B. an Weihnachten.
Zwar gab es auch abgepackte Butter in den Regalen der Einzelhandelsgeschäfte, aber ich kann mich noch erinnern, dass die Butter als „Landbutter“ oft lose auf dem Wochenmarkt, direkt vom Erzeuger, gekauft wurde. Discounter steckten noch in den Kinderschuhen, zumal es noch eine Preisbindung gab. ALDI zog damals lediglich gleich den erlaubten Höchstrabatt von 3 % vom Preis ab. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
Und hier setzte die Idee mit der Weihnachtsbutter an. Um die Schwelle von 2,00 DM nicht zu überschreiten, wurde die „Weihnachtsbutter“ um etwa 0,50 bis 0,70 DM reduziert angeboten. Dabei war die Abgabe aber pro Person auf vier Päckchen pro Haushalt beschränkt. Die 250 gr-Päckchen trugen die Aufschrift „Molkereibutter aus Interventionsbeständen“ und bescherten dem ein oder anderen zu den Feiertagen doch mal etwas anderes als Pflanzenmargarine im Stollen oder auf der Stulle.
Dem Ziel, den Butterberg nennenswert schrumpfen zu lassen, kam man aber auch damit nicht näher. Erst 2007 konnten die Lagerbestände durch eine erhöhte Nachfrage komplett abgebaut werden. Letztmalig wurde die „Weihnachtsbutter“ 1985 verkauft .

Ging man früher noch mit dem Kamm über die Butter, um die glatte Oberfläche etwas aufzupeppen, so gibt es heutzutage schon Butter einer bayerischen Molkerei mit Weihnachtsmotivprägung.

Na denn: Frohe Festtage!

(Rolf Köstner)

"Erst wenn ich nicht mehr mein Eisenbahnerspanisch, mein Deutsch oder Englisch benutze, wenn ich da allein stehe mit meinem Tschechisch, weil alle Weltreisenden weg sind, dann weiß ich, es ist vorbei mit Europa.“

Pavel Peterka (Speisewagenkellner)





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:06:17:46:46.
Wow!

Einfach ein super interessanter Bilderbogen einer leider sehr lokal vertretenen Baureihe.


Gruß

Eric

Da wo die Logik aufhört, fängt die Bahn an!
https://www.bahn-im-alltag.de/touren/br103_003.gif
Hallo Rolf,

jetzt hast Du eine meiner absoluten Lieblingsbaureihen wunderschön dargestellt und geehrt !

Es macht mir immer sehr viel Spaß Deine Berichte zu lesen, aber mit dem der 181.0/1 und der 184 hast Du diesmal voll ins Schwarze getroffen . Vielen Dank dafür !
Was bin ich in den letzten Einsatzjahren der 184 003 hinterher, aber die Aufnahmen mit altem Keks in ob von 86-94 sind einfach grandios !!!!
Melde Dich doch bitte mal telefonisch bei mir .

Viele Grüße aus Bingen

Michael

Re: 184 112 in Münster

geschrieben von: Block 103

Datum: 06.12.08 18:38

Hallo Rolf,

Super Beitrag, wie immer von Dir.
Die 184 112 bei Ihren Einsätzen in Saarbrücken kann ich leider auch nicht bieten, dafür aber aus dem Spätsommer 1978 in Münster. Leider auch nur ein Notschuss, aber da Bilder von diesen Einsätzen selten scheinen schließe ich mich hier einfach mal an. Genauere Daten leider Fehlanzeige, war nach längerer "Eisenbahnpause" eines der ersten Fotos.

http://img65.imageshack.us/img65/5481/184112mnsterhbfcyl0.jpg

Gruß Heinz

nächster Teil

geschrieben von: Wolfgang Nyga

Datum: 06.12.08 19:20

Dann freu ich mich schon jetzt auf den nächsten Teil, bei dem ich in der ein oder anderen Folge Rolf mit ein paar Aufnahmen der "Luxembourg" oder "Saar" in Mannheim ergänzende Bilder beisteuern kann.

Wolfgang

Ich suche noch die 181 214 "Mosel"...

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 06.12.08 19:24

Hallo Wolfgang,

Du darfst mir die Bilder aus "Mannhem" trotzdem schicken!


Aber wer den Aufruft liest und helfen kann...



Danke im Voraus und bis neulich

Rolf Köstner

"Erst wenn ich nicht mehr mein Eisenbahnerspanisch, mein Deutsch oder Englisch benutze, wenn ich da allein stehe mit meinem Tschechisch, weil alle Weltreisenden weg sind, dann weiß ich, es ist vorbei mit Europa.“

Pavel Peterka (Speisewagenkellner)

Hallo Rolf,

so ganz habe ich den Widerspruch zwischen Deinem Einleitungstext und meinem Bild nicht verstanden. Du schreibst, daß 184 111 und 112 schon früh aus dem Belgien-Verkehr zurückgezogen wurden, doch habe ich die Lok gerade mit solch einer Leistung fotografiert, und zwar erst 1978.

Ansonsten vielen Dank für Deine Mühe mit Recherche und Zusammenstellung dieser Serie! Ein Bild von 181 214 liegt schon im Scanner bereit, evtl. kommt noch etwas anderes hinzu.

Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Auch von mir ein herzliches Dankeschön

geschrieben von: 141R

Datum: 06.12.08 20:58

... für dieses fantastische Portrait meiner "Lieblingsloks".

Viele Grüße aus Limburgerhof/Pfalz (das bis vor kurzem mehrfach täglich die 181.2 gesehen hat),

Matthias

Geht doch alles konform...

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 06.12.08 21:53

184 111 und 112 waren aufgrund ihrer moderneren elektrischen Ausrüstung besonders für die Signalstörungen in Belgien verantwortlich, alle 184 hatten aber Probleme mit den Spannungsschwankungen im belgischen Netz. Daher zog man die gesamte Baureihe aus dem Belgienverkehr zurück. Ab 1975 unternahm man einen erneuten Versuch...

184 003, 111 und 112 waren da ja noch immer in Köln-Deutzerfeld beheimatet. 184 001 wurde daraufhin zur Verstärkung des Bestandes wieder nach Köln zurückgeholt. Vielleicht liegt da das Missverständnis? Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich mich deutlich genug ausgedrückt hätte. ;-)


Bis neulich

Rolf Köstner

"Erst wenn ich nicht mehr mein Eisenbahnerspanisch, mein Deutsch oder Englisch benutze, wenn ich da allein stehe mit meinem Tschechisch, weil alle Weltreisenden weg sind, dann weiß ich, es ist vorbei mit Europa.“

Pavel Peterka (Speisewagenkellner)

Hallo Rolf,

vielen Dank für diesen fundierten Beitrag über eine Ellok-Baureihe, die ich bislang nie gesehen habe.

Gruß
Detlef



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:07:12:37:38.
Moin Rolf!

Ich schliesse mich gerne den zahlreichen positiven Kommentaren meiner "Vorschreiber" an, denn Dein Beitrag vermittelt in der Tat Kenntnisse, die mir bisher nicht zugänglich waren. Nebenbei: Mir sind auch noch Versuchseinsätze der E410 in Italien bekannt, ich kann allerdings nicht mehr ermitteln, ob damals dort die AEG- oder BBC-Version zum Testeinsatz kam. Ich meine mich zu erinnern, das diese Testfahrten zeigen sollten, ob der seinerzeit von der FS gestellte extrem schwachbrüstige TEE-Triebwagen, der zwischen München und Mailand als "Mediolanum" eingesetzt wurde, durch einen lokbespannten Zug - eben der E410 - ersetzt werden könnte. Nähere Infos hierzu befinden sich bei mir leider im Nirwana, aber vielleicht kann ja ein anderer HiForist hierzu sein Wissen einfliessen lassen.

Grüsse aus dem Norden

Helmut

Die 184!

geschrieben von: martin welzel

Datum: 07.12.08 16:06

Meine Lieblingsbaureihe, als ich noch in Aachen studierte! Massenweise habe ich dort die 184er abgelichtet!

Meinen Bildschirmhintergrund hatte ich Euch ja schon mal gezeigt:

Am 2.11.1978 steht 184 112 mit ihrem N8023 Aachen Hbf - Köln Hbf in Aachen zur Abfahrt bereit; der erste Wagen ist ein belgischer Packwagen. Genau in diesem Augenblick kommt 184 001 vorbei, die einen leeren Autotransportzug von Stolberg nach Aachen-West am Haken hat:

http://www.eisenbahnhobby.de/versch/109-32_184112_N8023_AC_2-11-78_S.jpg


Und an Schweich habe ich auch beste Erinnerungen! Als ich am 24.4.82 mit Ulrich Budde am "berühmten" Kilometerstein "100 km von Coblenz" stand, kam 181 223 mit dem E2052 an uns vorbeigefahren:

http://www.eisenbahnhobby.de/versch/193-26_181223_Schweich_24.4.82_S.jpg

Danke für diese schöne Zusammenfassung, Horst!

Eine kleine Ergänzung möchte ich noch anmerken: Die 184 hatte ja praktisch den gleichen Lokkasten wie die 181. Nur war leider durch die Mehrausrüstung auch ein Mehrgewicht verbunden, weshalb man keine Verschleißpufferbohle mehr montieren konnte. Daher haben nur die 181er Verschleißpufferbohlen. Diese waren zunächst nach meinem Kenntnisstand aus Aluminium gefertigt, um Gewicht zu sparen. Möglicherweise hat man später auch die normalen Verschleißpufferbohlen angebaut.

Euch allen noch einen schönen Restadvent,

Martin
Hallo Rolf!

Vielen Dank für diesen wieder sehr interessanten Bericht über diese Baureihe. Anläßlich der Hannover-Messe brachte 184 111 im Mai des Jahres 1969 einen der Messezüge nach Hannover Hbf (oder gar bis zur Messe?). Dabei entstand dieses Foto:

IMG_1088.jpg

Ich freue mich schon auf Deine weiteren Beiträge

Gruß Achim (der natürlich auch schöne Festtage wünscht)

Super, Rolf ...

geschrieben von: Rolf Schulze

Datum: 08.12.08 00:45

... auch wenn ich in Deinem Fall nur wieder eine Eule nach Athen trage! ;-)

Respekt für Deine Arbeit!

Viele Grüße
Rolf

Ergänzung: 184 112 in KKD und FKX (2 Bilder)

geschrieben von: Klaus Ratzinger

Datum: 14.12.08 10:40

Hallo Rolf,

wenn es gestattet ist, hier noch 2 Fotos (zwar nicht aus SSH) der 184 112:

am 25.08.1977 kam sie durch Köln-Deutz mit einem Güterzug

625-25.08.77 184 112.jpg



und am 10.08.1984 stand sie im AW Kassel

5306-10.08.84 184 112.jpg

Ein dickes Kompliment für die bisherigen Folgen einer meiner absoluten Lieblings-BR !
Was für ein Aufwand - einfach super - Danke !





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:04:19:07:23:00.

Re: Ergänzung: 184 112 in KKD und FKX (2 Bilder)

geschrieben von: Axel.Beku

Datum: 05.10.17 02:37

Wahnsinn was man in einer Suchmaschine noch für alte Beiträge finden kann....