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Lokschuppen Zeche Pörtingsiepen, 1977, 2 gr. Bilder

geschrieben von: Walsum5

Datum: 28.03.05 20:16

Guten Abend,

die beiden Fotos sind im Jahr 1977 am Lokschuppen der Hespertalbahn entstanden. V3 wird für eine Sonderfahrt bereitgestellt.

Freundliche Grüße,


Stefan Kier

http://img207.exs.cx/img207/5673/1978040gv9ua.jpg

http://img209.exs.cx/img209/1706/1978041gv5xk.jpg



http://www.dampflokomotivarchiv.de/imgs/header.jpg


Herrschaftszeiten :))

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 28.03.05 22:11

rechts im Bild der langjährige 2. Vorsitzende des VEH und links ein JuFu, dessen Bruder später ebenfalls Mitglied wurde.

Die Fahrzeuge (Lok und Waggons) exitistieren noch. Der Rest ist historisch :((

Dann mach auch ich mal "Schleichwerbung" für meinen Verein, der diesen Sommer 30 Jahre besteht:

[www.hespertalbahn.de]



RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(
super Fotos, Bitte mehr davon...... Gibts auch noch Fotos wo man mal den Lokschuppen von innen sieht?
Meine Frage hierzu, was ist dsa für ein Gebäude links, von dem man nur die Pfeiler erkennt?

Irgendwas von einer Halde oder sowas ???



Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!
"Seit wann ist die bauliche Kürzung von Bahnsteigen ein Beitrag zur Verkehrswende?" (fentapi 19.2.2019)


mfg DerAltenbekener
Hallo,

das ist der Förderturm der Zeche. Im Gegensatz zu anderen Fördertürmen sass in diesem auch der Antrieb, daher ruhte er auf den dicken Pfeilern.
Ich glaube, dass damals Platzmangel der Grund für diese aussergewöhnliche Bauweise war.

Peter Achterberg

Antwort

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 29.03.05 13:03

Peter hat schon recht: was man dort sieht, ist die Turmförderanlage über Schacht II aus dem Jahre 1958. Sie wurde während des laufenden Betriebes über dem alten Fördergerüst errichtet ! Für ganz Neugierige empfehle ich (wieder mal ;)) die Website des VEH. Unser Webmaster hat da ganz interessante Sachen zusammnegtragen - Menue links benutzen!

[www.hespertalbahn.de]



RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(

. (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 01.04.05 17:21

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:02:08:17:40:10.

Widerspruch!

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 01.04.05 18:04

Also eins möchte ich als Gründungsmitglied weit von uns weisen:

Zudem ist mir über die Jahre (leider) aufgefallen, dass die Hespertalbahn zu jenen ... Museumsbahnen gehört, die eine Lok immer nur bis HU-Ablauf fährt und dann mangels Masse die nächste Diesellok mit neuer Rest-HU anschafft.

Das mag für Außenstehende so aussehen, aber entspricht absolut nicht der Vereinspolitik! Die Krupp Lok ist tatsächlich über die Jahre ins Hintertreffen geraten, dies liegt aber mithin daran, daß zu viele und zu teure Projekte mehr oder weniger gleichzeitig in Angriff genommen werden mußten. Ich muß hier noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, daß der VEH von keiner städtischen oder privaten Organistaion gefördert oder gesponsort wird, wie es z.B. etwas weiter Ruhraufwärts seit Jahren gang und gäbe ist. Eher haben wir in Essen zu kämpfen wie Löwen und hätten wir nicht gekämpft, wäre schon seit über 20 Jahren der Radweg auf der Bahntrasse und nicht am Baldeneyseeufer !! Genauso verhält es sich auch nach Abriß der Zementfabrik, da werden städtebauliche Begehrlichkeiten wieder wach, die wir schon lange als tot angesehen haben.

Wie dem auch sei: es müssen Prioritäten gesetzt werden und da wir neben den Fahrzeugen auch unsere Gleisanlagen selber unterhalten müssen, kann man sich leicht ausrechnen, wo die ganzen wenigen Gelder, die uns zur Verfügung stehen, hinfließen. Was meinst Du denn was der Raffzahn von DB Netz per annum an Kohle für die Anschlußweiche sehen will??

Weiters haben sich oft sehr kurzfristig Möglichkeiten des Kaufs von (Original-)Fahrzeugen ergeben, die leider oft genug nach dem Motto abliefen: entweder dieser Kurs oder der Schrotthändler - welche Option man da wählt, sollte klar sein, oder?

Aber zurück zur Krupp Lok: sicher ist das ein seltenes Unikat. Leider ist sie mit 150 PS aber auch etwas schwach auf der Brust. Demzufolge haben wir halt lange Jahre die KHD T4M625 genutzt, die uns leihweise (!!!) von Reuschling überlassen wurde - die Lok gehört immer noch dieser Firma! Leider hat sie einen kapitalen Motorschaden, der sich ohne Weiteres nicht mehr beheben läßt.

Die beiden Henschels waren absolute Schnäppchen und vervollständigen unsere Sammlung um Fahrzeugtypen, die noch zu Zechenzeiten auf der HTB im Einsatz standen. Mit der DH360Ca mit ihrem Streckengang können wir dann endlich auch mal selber "rausfahren".

Bin mal gespannt, was passiert , wenn der RAG-Tradidampfer 760-C mal in wirklich große HU muss.

Wieso? Die Lok hat unlängst erstmal eine Kesselrevision erhalten und dabei einen kompletten neuen Rohrsatz bekommen - das dabei auch das Fahrwerk ausgebesert wurde, sollte selbverständlich sein. Noch weitere Fragen???

Eine bessere Lok als die NBAG VI können wir uns gar nicht vorstellen - leicht, sparsam und leistungsfähig und wir sind froh, daß *wir* sie zum 25jährigen Vereinsjubiläum bekommen haben.

Und abschließend: eine MuBa 30 Jahre lang ohne irgendwelches großartiges finanzielles Sponsoring zu betreiben ist schon eine Leistung an sich, oder?

*ärgerlich*
Joachim

PS. Ich weiß: dieser Beitrag ist völlig off topic und paßt auch nicht ins HiFo - aber das mußte einfach raus.



RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(

Re: Herrschaftszeiten :))

geschrieben von: Ulrich Kordes

Datum: 01.04.05 23:18

So flott Herrn Martin Schiffmann die Lästereien auch entfahren, so flott gehen sie an Konzepten und Intentionen der Hespertalbahn auch vorbei. Übersehen wird, daß es in den dreißig Jahren Verein zur Erhaltung der Hespertalbahn einige konzeptionelle Phasen Phasen wie überall gegeben hat. Zunächst einmal stand eine Etablierung einer Museumseisenbahn an, vor 30 Jahren absolutes Neuland ohne bereits existierenden Infrastruktur- Partner. Zudem liegt Kupferdreh weder in Westfalen noch stinkt es am Baldeneysee nach Emscher, deren Geruch ja bekanntlich mit dem warmen Geldsegen der IBA u.ä. Projekte (Emscher- Park- Eisenbahn) kurzfristig parfümiert wurde. Der Essener Süden erschien noch nie förderungsbedürftig sondern saturiert. Dennoch gelang es, eine kleine, aber beachtliche Museumsbahn zu etablieren. Leider findet bis heute alles Reparieren unter freiem Himmel statt. Die Triebfahrzeuge der ersten Stunde waren Zufallsfunde, so auch die V 3, die- zugegebenermaßen- originell war.
Nach 20 Jahren war die Substanz aufgebraucht, zumal die Streckenunterhaltung einen Großteil des Etats frißt. Das Problem V3/V4 hat J. Leitsch bereits angesprochen. Die Aufarbeitung der V 3 wurde begonnen, aber mangels Manpower schliefen die Aktivitäten ein. Daß seinerzeit nach der Entgleisung der D 5 in Dahlhausen eine Fahrwerkshauptuntersuchung nicht nur ad hoc nötig, sondern auch durchgeführt wurde, übersieht Schiffmann geflissentlich. Neu berohrt wurde sie zudem auch noch! Die D 8 wurde in fast desolatem technischen Zustand übernommen und inzwischen fahrwerkshauptuntersucht und neu berohrt. Ist das nichts? Eine schlagkräftige Gruppe von etwa 5 Leuten restauriert einen Vierachser in Bismarck. Ist das auch nichts. Ach so, es ist ja nur ein Wagen...