Ausgedacht habe ich es mir jedenfalls nicht. Es sind übernommene Aufzeichnungen, denen ich vertraut habe. Genau wie ich jetzt deinen Korrekturen vertrauen müßte, da ich es selbst nicht nachprüfen kann. Aber ich denke ich werde künftig von solchen Themen hier im Forum einfach absehen, damit es nicht wieder vorkommt. Lohnt sich bei der Interessenslage sowieso nicht.Axel, Deine Bus- und Straßenbahn-Fotobeiträge gehören zum Besten, was das HiFo in letzter Zeit gesehen hat, und nicht nur ich fände es sehr schade, wenn da nichts mehr nachkommen würde. Stell die Fotos doch einfach auch dann unkommentiert rein, wenn Du eigene Aufzeichnungen hast – bei den stets gut erkennbaren Wagennummern wirst Du in 0,nix die korrekten Lebensläufe genannt bekommen.
Aber egal wie gut oder nicht, es interessiert sich einfach kaum jemand dafür. Also warum soll ich dann dem Forum damit auf den Wecker gehen?Das Einzige, womit Du dem Forum auf den Wecker gehst, ist gerade diese ständig wiederholte demonstrative Selbstkritik. Daß sich aber kaum jemand dafür interessiert, würde ich nach den vielen positiven Reaktionen auf jeden einzelnen Deiner Beiträge definitiv bestreiten. Wir bewegen uns hier natürlich in Nischenthemen, also kannst Du kaum mit Hunderttausenden von Klicks, Likes, händeklatschenden Emojis, blinkenden rosa Einhörnern und anderen inhaltsleeren Jubelreaktionen rechnen, aber würdest Du die denn wollen? Im HiFo sind Deine Beiträge definitiv gut aufgehoben, denn hier erreichst Du ein fachkundiges Publikum, das ebenso interessiert wie dankbar ist, auch wenn es diese Emotionen in der Regel nicht so zur Schau stellt und bisweilen etwas ruppig reagiert...

Interessant, dass die klassischen DÜWAGs in Zagreb mit unterschiedlichen Stromabnehmern unterwegs waren...Die zwei- und vierbeinigen Scherenstromabnehmer stammten original aus Mannheim und waren in Zagreb nicht sehr lange drauf. Man hat nach und nach auf Einholmstromabnehmer umgerüstet, vermutlich weil es günstiger war, nur für einen Stromabnehmertyp Ersatzteile vorhalten zu müssen. Interessant auch, und das fällt mir hier zum Ersten Mal auf, dass diese Einholmbügel mit zwei unterschiedlichen Bauarten von Schleifleisten bestückt waren.
... natürlich aus einem Mannheimer Düwag......der ganz offensichtlich einen Umweg über Helsinki (nach Łódź?) genommen hatte. Wurde die Haltewunschtaste tatsächlich zu einem Notsignal umgewidmet?
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Klv schrieb:Richtig geraten, das Foto ist am 18.9.2015 irgendwo zwischen Ozorków und Zgierz entstanden, Tatort war der GT8N 1521 ex Helsinki 162 ex MA 519 ex GT6 429 ex LU 141 ex MA-LU 429. Da die polnischen Wagen keine Haltewunschtasten hatten, mußte man an jeder Haltestelle anhalten und tut das wohl auch heute noch, da waren die Knöpfe in den Mannheimern tatsächlich überflüssig. Dabei wären Haltewunschtasten gerade auf der Linie 46 ein Segen gewesen – man hätte die exorbitanten Haltestellenabstände entlang der Landstraße durch zusätzliche Bedarfshalte deutlich reduzieren können und damit zusätzliches Fahrgastpotential erschließen, ohne die Bahnen dadurch noch weiter auszubremsen. Hätte...... natürlich aus einem Mannheimer Düwag......der ganz offensichtlich einen Umweg über Helsinki (nach Łódź?) genommen hatte. Wurde die Haltewunschtaste tatsächlich zu einem Notsignal umgewidmet?
Bei Tatra wurden traditionell die einzelnen Ländervarianten mit einem Suffix versehen, "YU" steht dabei für "Yugoslavia", also Jugoslawien. Der Typ T3YU umfasst dabei aber eigentlich zwei Varianten: Den normalspurigen T3YU, Kennzeichen ist der Stromabnehmer über dem hinteren Drehgestell, und den meterspurigen T3YU, Kennzeichen ist der Stromabnehmer über dem vorderen Drehgestell. Letzterer wurde vor allem für die Straßenbahn in Essegg (Osijek) geliefert.Das mit den zwei Typen von T3YU würde ich unterschreiben, die Trennlinie aber ganz anders ziehen. Die Spurweite spielt überhaupt keine Rolle (siehe die wiederholten Umspurungen von T2 und T3 in Liberec), ebensowenig die Anordnung des Stromabnehmers (den hinten zu haben, war einfach eine Spezialität von Sarajevo, die ja auch bei den K2 über viele Jahre praktiziert wurde). Ein weit wesentlicherer Unterschied ist der, daß die Wagen in Sarajevo und die 6801 ... 7222 in Osijek die schnelle Getriebeübersetzung besaßen (so wie alle Wagen in CS und SU), während die 8223 – 8226 mit ihrem langsameren Getriebe (und möglicherweise auch etwas verstärktem Rahmen?) für den Beiwagenbetrieb gerüstet waren und damit im Grunde den Chemnitzer und Schweriner T3D entsprachen.
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