geschrieben von: Reinhard Gumbert
Datum: 03.08.26 20:52
geschrieben von: Markus Richta
Datum: 03.08.26 23:00
geschrieben von: martin welzel
Datum: 04.08.26 08:49
geschrieben von: m38902687-1
Datum: 04.08.26 09:50
Hallo Reinhard,Eine kleine Bemerkung zu dem sehr interessanten Bericht: Gastarbeiterverkehr gab es damals zu jeder Jahreszeit außerhalb der Ferien, nämlich die sog. Wählerzüge. Dieser Zug könnte eine Wagensammlung nach einem dieser Verkehre zur Rückführung an die Heimatbahnhöfe dieser Wagen sein. Wählerzüge deshalb, weil damals in Italien mehrmals im Jahr die Regierung wechselte und von den im Ausland lebenden Wahlberechtigten die Stimme nur im Heimatland abgegeben werden durfte, wovon die Betroffenen Personen gerne regen Gebrauch machten. Übrigens wurde der Zug wahrscheinlich in der Bremsstellung "G" gefahren, was die Überlänge erlaubt hätte. Auf Bild 8 müßte es anstatt Aistaig KBf Grünholz heißen. Gruß Fritzle.
der Zug könnte in Tübingen gestartet sein oder zumindest dort ein paar Wagen aufgenommen haben. 26 Vierachser kennt man sonst nur aus Indien oder China. An Gastarbeiterverkehr Anfang Mai glaube ich nicht. Vielleicht benötigte die Schweiz oder Österreich für eine Großveranstaltung eine große Anzahl an Leihwagen? Oder stand ein Fahrplanwechsel mit der Umbeheimatung von Wagen an?
Bei Personenzügen ist heute bei 15 Vierachsern Schluss. Autoreisezüge dürfen aus maximal 25 Vierachsern bestehen. Für Leerreisezüge (heute PbZ) sind mir keine Maximalwerte bekannt. Gab es damals welche?
geschrieben von: Würzburger
Datum: 04.08.26 11:25
geschrieben von: e32
Datum: 04.08.26 13:14
geschrieben von: VTG
Datum: 04.08.26 13:25
Hallo Reinhard,Leerzüge wie Autoreisezüge =100 Achsen
der Zug könnte in Tübingen gestartet sein oder zumindest dort ein paar Wagen aufgenommen haben. 26 Vierachser kennt man sonst nur aus Indien oder China. An Gastarbeiterverkehr Anfang Mai glaube ich nicht. Vielleicht benötigte die Schweiz oder Österreich für eine Großveranstaltung eine große Anzahl an Leihwagen? Oder stand ein Fahrplanwechsel mit der Umbeheimatung von Wagen an?
Bei Personenzügen ist heute bei 15 Vierachsern Schluss. Autoreisezüge dürfen aus maximal 25 Vierachsern bestehen. Für Leerreisezüge (heute PbZ) sind mir keine Maximalwerte bekannt. Gab es damals welche?
geschrieben von: Klaus Groß
Datum: 04.08.26 13:48
geschrieben von: Bernhard Terjung
Datum: 04.08.26 13:52
Durften Umbauwagen den Bereich der DB überhaupt verlassen...?Moin Wolfgang,
Natürlich vielen Dank an Reinhard für diesen ganz speziellen Zug... ;)
Schöne Grüße...Wolfgang
geschrieben von: Kö I
Datum: 05.08.26 10:43
geschrieben von: Steffen Lüdecke
Datum: 05.08.26 22:39
geschrieben von: streckenhopper NEU
Datum: 06.08.26 09:51
Hallo Reinhard,Moin
der Zug könnte in Tübingen gestartet sein oder zumindest dort ein paar Wagen aufgenommen haben. 26 Vierachser kennt man sonst nur aus Indien oder China. An Gastarbeiterverkehr Anfang Mai glaube ich nicht. Vielleicht benötigte die Schweiz oder Österreich für eine Großveranstaltung eine große Anzahl an Leihwagen? Oder stand ein Fahrplanwechsel mit der Umbeheimatung von Wagen an?
Bei Personenzügen ist heute bei 15 Vierachsern Schluss. Autoreisezüge dürfen aus maximal 25 Vierachsern bestehen. Für Leerreisezüge (heute PbZ) sind mir keine Maximalwerte bekannt. Gab es damals welche?
geschrieben von: Stefan Hinder
Datum: 06.08.26 10:37
Hallo,
Natürlich waren zu Hochzeiten B3y im Gastarbeiterverkehr nach Italien und anderen südlichen Länder im Einsatz.
Aus dem Ruhrgebiet in knapp drei Tagen bis nach Bari zum Beispiel. Da viele Wagen nur Dampfheizung hatten, fiel
bei Traktionswechsel auf E die Dampfheizung aus, und das im Dezember. Verschiedene Garnituren fuhren an jedem
Wochenende die Einsätze, 3 Tage hin- leer 3 Tage zurück- und dann die nächste Runde. Irgendwo muß noch
eine Fplo aus den &0igern rumliegen, bloss wo.
MFG -WS 824819
Hallo VTG,Die Regel hat aber damals niemanden interessiert. Ich bin auch schon aus den Kurswagen in Rottweil ins Gleisbett ausgestiegen. Das waren schon komplett 26,4 m-Wagen und die Kurswagen waren Nummer 17 und 18 im Bunde. Also deutlich länger als 400 m. Damals gab es nicht so viele Memmen bei den Verantwortlichen, sondern man war praxisnäher veranlagt und hat eben das Nötige getan. Es dürfte zwischen 1977 und 1979 gewesen sein, der Zug war ein Rückreisezug aus den Weihnachtsferien und hatte schon eine ziemlich überforderte 110er vorgespannt.
Reisezüge dürfen aber laut EBO auch i.A. nicht länger sein als der Bahnsteig, was in der Praxis die Länge auf 400m beschränkt; auch 1972 dürfte es kaum irgendwo längere Bahnsteige gegeben haben. 26 Vierachser (auch wenn es ältere Bauarten sind, die weniger als 26,4m lang sind) sind vermutlich deutlich länger. Für einen Leerreisezug ist das natürlich egal.
Gruß
- Christopher
geschrieben von: bollisee
Datum: 06.08.26 22:52
Hallo Reinhard,Zwischen Rottweil und Sulz ist generell sehr wenig auf der B 14 los. Auch heute kannst Du das Bild noch probieren. Die LKW werden heute zum Großteil von der parallelen A81 aufgesaugt. Ein paar mehr Autos sind es allerdings dann schon...
das meiste zu dieser extrem ungewöhnlichen Fuhre ist ja schon gesagt. Da hat euch Kommissar Zufall einen tollen Fang serviert! Mir fällt bei den letzten drei Bildern außerdem die gut ausgebaute, aber völlig leere Straße neben dem Bahngleis auf. Ob das heute auch noch so wäre? Alleine wegen der hohen Wahrscheinlichkeit, dass im entscheidenden Augenblick ein "dicker LKW" (oder zwei oder drei...) direkt vor der Lok sein dürfte, wäre eine solche Fotostelle mir heute viel zu riskant.
Und der von dir erwähnte Ölzug - der fuhr doch nach Singen, oder?
Viele Grüße,
Stefan
geschrieben von: Hans Schülke
Datum: 07.08.26 19:00
geschrieben von: Steffen Beck
Datum: 07.08.26 19:12
geschrieben von: dbi
Datum: 08.08.26 14:40
Leerzüge wie Autoreisezüge =100 AchsenWo war das damals geregelt? Im Deutschen Reich war die maximale Zuglänge in der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BO) festgelegt; in der EBO 1967 ist nichts davon zu finden.
Reisezüge = 80 Achsen. lediglich bei der Bremsberechnung Einschränkungen z.Bsp. bei Nutzung der Magnetschienenbremse, Nutzung Schnellbremsbeschleuniger
galt auch schon 1972
§ 34Gemäß BO 1928 [2] (speziell § 54 [2]) in der seit dem 1. September 1933 geltenden Fassung [3] konnten Reisezüge durchaus 104 Achsen haben, vorausgesetzt dass der Mindestbremshundertstel ≤ 56 war (also grob gesagt max 75–85 km/h auf Haupteisenbahnen, je nach den Neigungsverhältnissen) [3]:
Begriff, Art und Länge der Züge
(5) Ein Zug darf nicht länger sein, als es seine Bremsverhältnisse, Zug- und Stroßeinrichtungen und die Bahnanlagen zulassen. Bei bestehenden Bahnsteigen dürfen Reisezüge nur dann länger als die Bahnsteige sein, wenn Sicherheit durch betriebliche Anweisungen gewährleistet ist.
§ 54Dieser Absatz galt unverändert, bis die BO außer Kraft gesetzt wurde: In Westdeutschland am 28. Mai 1967 durch die EBO (§ 65 [1]), in Ostdeutschland mit Fortgeltung bis zum 31. Dezember 1993 durch den Einigungsvertrag (Anl. I Kap. XI Sachgeb. A Abschn. III Nr. 7 [4]).
Begriff, Gattung und Stärke der Züge
(3) Die Stärke der Züge (ausschließlich der Achsen der arbeitenden Lokomotiven und ihrer Tender) darf höchstens betragen:
bei Reisezügen
mit durchgehender Bremsung........... 160 − B,
mit Handbremsung......................... 160 − 2 B,
jedoch nicht mehr als 120 Achsen;
bei Güterzügen
mit durchgehender Bremsung........... 190 − B,
mit Handbremsung......................... 190 − 2 B,
jedoch nicht mehr als 150 Achsen.
Hierbei entspricht B den Bremshundersteln, die für den Zug vorgeschrieben sind.
Reisezüge dürfen stets 60 Achsen stark sein.
geschrieben von: VAPEURCHAPELON
Datum: 09.08.26 22:56
Ich glaube, nie einen Reisezug von solch einer Länge gesehen zu haben, geschweige denn mit Dampf.Hai Steffen,
geschrieben von: K.Matthias Maier
Datum: 15.08.26 09:11
geschrieben von: Reinhard Gumbert
Datum: 16.08.26 11:48
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