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 04 - Historisches Forum 

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Hallo zusammen,

mal wieder etwas Altpapier zeigen. Heute geht es um den württembergischen Wasserkran . Anbei das Altpapier damit man weiß um was es geht.

wasserkran 1.jpg

wasserkran 2.jpg

wasserkran 3.jpg

wasserkran 4.jpg

Übersicht über die Bauformen der württembergischen Wasserkräne die es teilweise bis zur Bundesbahnzeit gab.

Gruß von Stefan aus dem Nordschwarzwald bei Freudenstadt
Hallo Stefan,

vielen Dank für das Altpapier!
Für mich sehr informativ.

VG,
Matthias
Hallo Stefan,

Danke für das interessante Altpapier. Da ja nur die Einheitsloks mit Schlepptendern (außer BR50/52) diese höheren Auslaufmaße erforderten war der Umbau nur an Strecken auf denen diese Loks verkehrten dringlich.
Aufgefallen ist mir auf den Zeichnungen dass da noch Zoll-Schrauben verwendet wurden! Die waren damals wohl noch häufiger im Gebrauch als Metrische? Als frisch ausgelernter Schlosser 1974 war bei den Betriebsschlossern im Bw Tübingen eine meiner ersten Aufgaben die zölligen aus den Schraubenvorräten herauszusuchen und zu verschrotten. Erst damals war man sich sicher ohne diese bei Reparaturen auskommen zu können!

Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 10:36.
Hallo Stefan,

wo gibt es eigentlich noch württembergische Wasserkranen?

Gruß
Udo
Hallo Udo,

im Bahnhof Münsingen steht ein funktionsfähiger Wasserkran
der Bauform E.

VG,
Matthias
Hallo,

ein interessantes “Altpapier”. Die Schraubverbindung mit den konischen Zwischenstücken IV und V ergibt für mich die Frage, ob die dann nicht mehr rein axiale Beanspruchung der Schrauben durch die Verwendung konischer Unterlegscheiben entgegengewirkt wurde oder ob die resultierende Biegebeanspruchung der Schrauben einfach hingenommen wurde.

Beste Grüße

adriatic 2-6-4
Adriatic 2-6-4 schrieb:
Hallo,

ein interessantes “Altpapier”. Die Schraubverbindung mit den konischen Zwischenstücken IV und V ergibt für mich die Frage, ob die dann nicht mehr rein axiale Beanspruchung der Schrauben durch die Verwendung konischer Unterlegscheiben entgegengewirkt wurde oder ob die resultierende Biegebeanspruchung der Schrauben einfach hingenommen wurde.

Beste Grüße

adriatic 2-6-4
Eine kleine nebensächliche Bemerkung dazu: für derartige Verbindungen gibt es sog. Keilscheiben. Das sind keilförmig abgeflachte U-Scheiben, welche die Verbiegung der Schraube beim festen Anzug verhindern oder in belanglosen Grenzen halten sollen, bzw. die rein axiale Belastung wieder herstellen. S. Bildchen unten. Mal einfach gesagt. Gruß Fritzle.
din434.jpg
Hallo Matthias,
Das sollte der zuletzt im Stuttgarter Hbf stehende Wasserkran sein. Rückbau des nicht an Wasser befindlichen Krans erfolgte sachgerecht durch die Projektgruppe Stuttgart 21 mit Eigentumsübergang nach geltenden Vertagsbestimmungen. Weitergabe nach gesicherter Zwischenlagerung an sichernde Hände erfolgt.
Ein Wasserkranfragment befand sich im Abstellbahnhof Stuttgart. Dieser stand nicht erwartet unter vollem Wasserdruck. Überschwemmung bei Bergung zur besten Zeit Freitag nachmittags erzeugt. Dessen Verwendung ist nicht bekannt.
Gruß Günter
071 Wasserkran TS.JPG



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 10:18.
Hallo,

m38902687-1 schrieb:
...für derartige Verbindungen gibt es sog. Keilscheiben. Das sind keilförmig abgeflachte U-Scheiben, welche die Verbiegung der Schraube beim festen Anzug verhindern oder in belanglosen Grenzen halten sollen, bzw. die rein axiale Belastung wieder herstellen. S. Bildchen...[www.drehscheibe-online.de]
Das dürfte eine Scheibe zum Ausgleich der Neigungen bei Walzprofilen sein - DIN 45: 8%, DIN 435: 14%.
Bei den Zwischenstücken des Wasserkrans: oben 30:260~11,54%, unten 30:220~13,64%.

Und: Danke allen für die Bilder und die Informationen.

Gruß aus Magdeburg

Klaus




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 10:49.
Altensteigerle schrieb:
Hallo Stefan,

wo gibt es eigentlich noch württembergische Wasserkranen?

Gruß
Udo
Hallo Udo,

im Lokbf. Tuttlingen stehen wohl noch zwei, ZHL hat einen im Bestand, auch beim P8-Denkmal in Böblingen steht m. W. einer. In Ochsenhausen steht ein Nachbau (D oder F?). Es gibt sicherlich noch ein paar weitere?

Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael
Hallo Michael,

vielen Dank, jetzt weiß ich auch wo der Stuttgarter abgeblieben ist.
Wenn man so die Bilder der württembergischen Wasserkranen sieht,
passt typisch schwäbisch, net viel Schnickschnack Hauptsach ´s duat.
Das sind so württemberger Details wo leider nicht so drauf geachtet wird.
Bei uns in Calw (Calb) müssten noch Fundamente für württembergische Wasserkranen vorhanden sein.

Gruß
Udo
Hallo mitnander,

in "Calb"

Bild: Eisenbahnstiftung 1972
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/73858.jpghatte man erkennbar diese Beilagscheibe in den Typ E eingebaut


Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael
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