geschrieben von: Christoph Zimmermann
Datum: 01.08.26 11:20
geschrieben von: D951
Datum: 01.08.26 18:37
geschrieben von: Christoph Zimmermann
Datum: 01.08.26 23:58
meiner Ansicht nach sind die Masten auf dem Bild von Ulrich Budde alte Lampenmasten,von denen die Lampen abgebaut wurden.Ich sehe dort die typische Schutzrohre für Elektrokabel,und sie sind schon deutlich angegemmelt.
Bemerkenswert ist auch ,daß man das Signal an dem Gleis von Essen Ost auf dem Fotos,die aus Richtung Kray aufgenommen sind,nicht erkennen kann.
Bei den Daten zu dem Stellwerk hat sich wohl einen Fehler eingeschlichen.
geschrieben von: D951
Datum: 02.08.26 00:13
geschrieben von: Kursbuchstrecke
Datum: 02.08.26 09:49
geschrieben von: Christoph Zimmermann
Datum: 02.08.26 16:00
Mich würde in dem Zusammenhsng ja generell interessieren, wofür man dort 4 Durchlässe gebaut hat, wenn dort scheinbar nie mehr als drei Gleise lagen? Für was gab es hier Bauvorleistungen, was wsr da mal geplant?Das erste Bild von Altmeister Carl zeigt vier Gleise in drei Durchlässen.
geschrieben von: Kursbuchstrecke
Datum: 02.08.26 17:47
Kursbuchstrecke schrieb:richtig, aber ein Durchlass ist ja, wie man sieht, breit genug für zwei Gleise. Erklärt auch noch nicht so ganz, warum 4 Durchlässe, wenn nur drei genutzt wurdenMich würde in dem Zusammenhsng ja generell interessieren, wofür man dort 4 Durchlässe gebaut hat, wenn dort scheinbar nie mehr als drei Gleise lagen? Für was gab es hier Bauvorleistungen, was wsr da mal geplant?Das erste Bild von Altmeister Carl zeigt vier Gleise in drei Durchlässen.
geschrieben von: Christoph Zimmermann
Datum: 02.08.26 19:13
richtig, aber ein Durchlass ist ja, wie man sieht, breit genug für zwei Gleise. Erklärt auch noch nicht so ganz, warum 4 Durchlässe, wenn nur drei genutzt wurdenWobei selbst da das Gleis im Durchlass 3 irgendwie "ungebrauchter" ausschaut, als das in Durchlass 2.
geschrieben von: Mw
Datum: 02.08.26 22:18
Christoph Zimmermann schrieb:Im vierten Durchlass (auf allen Bildern von rechts gesehen) dürften sich die Ausziehgleise des Gleisanlagen der Zeche Königin Elisabeth, Betriebsteile Schacht Wilhelm/Emil befunden haben. So deutet sich auf den stark vereinfachten Gleisskizzen in der "Sammlung von Übersichtsplänen wichtiger Abzweigungsbahnhöfe der Reichsbahn" von 1922 an. Übergabe an das "öffentliche Netz" war dann Essen Nord. Die Förderung wurde 1955 von der Zeche Katharina übernommen, was vermutlich die Gleisanlagen entbehrlich machte.Kursbuchstrecke schrieb:richtig, aber ein Durchlass ist ja, wie man sieht, breit genug für zwei Gleise. Erklärt auch noch nicht so ganz, warum 4 Durchlässe, wenn nur drei genutzt wurdenMich würde in dem Zusammenhsng ja generell interessieren, wofür man dort 4 Durchlässe gebaut hat, wenn dort scheinbar nie mehr als drei Gleise lagen? Für was gab es hier Bauvorleistungen, was wsr da mal geplant?Das erste Bild von Altmeister Carl zeigt vier Gleise in drei Durchlässen.
geschrieben von: woodstock
Datum: 03.08.26 06:09
geschrieben von: Christoph Zimmermann
Datum: 03.08.26 07:58
Meine Vermutung: Um den notwendigen Raum für die Fahrleitungen zu gewinnen, wurden die Gleise abgesenkt. Wahrscheinlich ragten die Fundamente ins vorherige Gleisprofil. Be einem Gleis pro Durchlass passt es dann. Die Auflassung des nordlichen Durchlasses erfolgte dann wohl, weil ein freier Durchlass verfügbar war und es ersparte an der Nordseite Arbeiten an der Böschung um die Tieferlegung zu sichern.Klingt nachvollziehbar. Danke.
geschrieben von: Christoph Zimmermann
Datum: 03.08.26 08:18
Im vierten Durchlass (auf allen Bildern von rechts gesehen) dürften sich die Ausziehgleise des Gleisanlagen der Zeche Königin Elisabeth, Betriebsteile Schacht Wilhelm/Emil befunden haben. So deutet sich auf den stark vereinfachten Gleisskizzen in der "Sammlung von Übersichtsplänen wichtiger Abzweigungsbahnhöfe der Reichsbahn" von 1922 an. Übergabe an das "öffentliche Netz" war dann Essen Nord. Die Förderung wurde 1955 von der Zeche Katharina übernommen, was vermutlich die Gleisanlagen entbehrlich machte.Danke, aber da würde ich nicht mitgehen. Ich kann im Luftbild von 1926 keinerlei Gleise aus dem Bereich des Bergwerkes zur "Rheinischen" erkennen. Dieses war zu diesem Zeitpunkt (und das auch noch lange Zeit, denn der Bereich Wilhelm wurde ja zur Bergbauversuchsanlage, heute Carbotec) über den Bahnhof Stoppenberg angeschlossen, später dann noch zwar von Essen Nord, aber über die dortige Verbindungskurve nach Stoppenberg.
geschrieben von: Christian SG
Datum: 04.08.26 17:12
Am ehem. Block Frillendorf trennen sich die "Rheinische Strecke" 2505 Bochum-Nord - Krefeld-Oppum, die vor allem dem Güterverkehr dienst und die Strecke 2163 Essen-Kray Nord - Essen Hbf, die zur Pz-Verbindung Gelsenkirchen Hbf - Essen Hbf gehört, voneinander. Sie liefen von Kray bis hier hin parallel in einem Einschnitt.Ja, die trennen sich hier durch Zufall. Ich weiß, dass ihr euch darüber bewusst seid. Viele Leser verstehen darunter, dass das Stellwerk für diese Trennung zuständig war. Damit hat es aber nichts zu tun. Welche Funktionen hatte es? Das ist ein Thema, welches auch im HiFo oft verwürfelt wird. Wichtig einzuordnen ist, was konkret "Bk", "Posten", "Wärter", "Fdl", "Abzw", usw ist. Ich erinnere an Schrankenwärter Laumann, der von den tollen Medien 2006 als "letzter Posten der DB" bezeichnet wurde. Davon abgesehen, dass die Postentätigkeit in Hockeln früher mit der einer Bk verbunden war, wie es sie zu fünfstelliger Anzahl in ganz Deutschland gab, war auch die Zahl der Schrankenposten im Jahr 2006 noch gut dreistellig. Sehen die Leute ein Stellwerk, dann wird das "da die Weichen und Signale" stellen und sonst nix.
Hier verlaufen die beiden Streckengleise der rheinischen Bahn durch den Durchlass 1, in den Durchlässen 2 und 3 liegt jeweils 1 Gleis, mutmaßlich mindestens eines davon zum Ostbahnhof.Das gesamte Thema "Durchlässe" ist in der Tat schwer zu rekonstruieren. Ich vermute, dass man hier und da auch Platz für die Stw-Technik (Seilführungen und co) gelassen hat - einfach aus der Erfahrung heraus. Bei der ersten Errichtung der Bahntechnik stellte sich oft heraus, wo Fehler und Defekte entstanden sind (durch hohen Verschleiß oder Fehlplanung). Evtl. waren in Frillendorf vor 1900 mehr Gleise geplant als benötigt wurden und bei der Feststellung dessen hat man den verfügbaren Raum dankbar für andere Zwecke verwendet statt ihn sofort zu verfüllen. :-)
André nennt ja das Amtsblatt als Quelle, aber auch das wird mal irren können.Also, bei der Entwicklung des Intellektes würde ich das in der heutigen Zeit nicht mehr vollends abstreiten, im Jahr 1974 GANZ sicher nicht. Es wird sich auf die Außerbetriebnahme der Bk bezogen haben. Ob das im Blatt unglücklich formuliert war oder lediglich falsch herausgelesen wurde, ist schwer festzustellen.
Wann ging die Abzweigstelle tatsächlich außer Betrieb? Das Bild von Ulrich widerspricht irgendwie den Daten bei André.1977 oder 1978.
Und zuletzt: Wie war der Ostbahnhof nach der Außerbetriebnahme der Abzweigstelle angebunden? Das Gleis durch Durchlass 4 sieht für mich nach einem Ausziehgleis aus, was dafür sprechen würde, dass Essen Ost irgendwann nurnoch ein Bahnhofsteil von Essen Nord war und von dort mittels Sägefahrt bedient werden konnte.So ist es. Bahnhofsteil eher nicht, dann müsste es ja zuvor genauso gewesen sein. Frillendorf war nicht Fdl für Essen Ost und in Essen Ost selbst dürfte es keinen Fdl gegeben haben. Also vermutlich vereinfachter Zugbetrieb und der zuständige Fdl saß (im Prinzip als Zugleiter) in Essen Nord. Natürlich mehr Spekulatius als Wissen. ;-)
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