Freundschaft zusammen. Die Strecke Rentwertshausen - Römhild, die einzige bay. Lokalbahn, die auf ganzer Länge in Thüringen lag, wurde 1893 eröffnet. Nach dem letzten Krieg fuhren die Züge von und nach Meiningen durch, die Verbindung nach Bayern war gekappt. Bedingt durch die engen Krümmungen setzte man hier nur Wagen mit kurzem Achsstand und nach dem Krieg auch Vierachser ein (alte Schnellzugwagen und Langenschwalbacher). Der Personenverkehr wurde 1968 eingestellt, der restliche Güterverkehr hielt sich nur wenig länger.
Die Karte von 1965 mag zur Orientierung dienen
Die ersten Jahre bestimmten die bay. D VII das Bild. Bahnhof Römhild vor dem Ersten Weltkrieg, rechts das Steinbrechhaus mit der Seilbahn von den Basaltbrüchen an den Gleichbergen.
Situation am Bahnhof Römhild um 1960. Das Steinbrechhaus wurde nach einem Brand neu und größer errichtet. Im Hintergrund die Schütteinrichtung, behelfs derer die Basaltbrocken auf die Güterwagen verladen wurden.
Nach dem Krieg fuhren kurzzeitig T14 hier, die wurden aber bald durch T14.1 abgelöst
Bahnhof "Römmelt" in den 30er Jahren mit GtL4/4 und bayerischen "Affenkisten".
Typische Zuggarnitur der 50er und 60er Jahre hinter Westenfeld ("Waastefeld")
Zwischen Westenfeld und Wolfmannshausen. Bei einer heutigen Streckenbereisung mit dem Automobil kommt man an diese Stelle nicht heran.
Mit der GtL4/4 in den 30er Jahren vor Rentwertshausen, im Hintergrung die Ortschaft Queienfeld.
Hinter Rentwertshausen in Richtung Meiningen (das Strichbild in s/w, weil mir meine naiven Farben heute nicht mehr recht passen -Vergebung)
Einfahrt Rischenhausen aus Richtung Meiningen - um 1970. Damals kamen die 86er nach Meiningen (lösten damals die 93er hier ab), Personenzüge fuhren aber mit ihr nicht mehr nach Römhild, der Zug fährt nur noch bis Rentwertshausen. Das Gleis rechts kommt von Grimmenthal.
In der Hoffnung, daß mein Beitrag Anklang findet - und in diesem Zusammenhang nochmals Danke für die positiven Rückmeldungen nach meiner letzten Einstellerei -Viele Grüße - Peter König