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 04 - Historisches Forum 

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Hallo,

obwohl ich damals bereits in Süddeutschland wohnte, ging es noch mal an die Strecke Hamburg- Lübeck, um die letzten Einsätze der Lübecker V200.0 fotografisch zu dokumentieren. Faktisch habe ich nur ein Foto machen können. Aus heutiger Sicht ist der Beifang fast interessanter!


https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/April 1984/1220246 DB 218459 Rahlstedt 6.4.84.jpg

Bild 1: Ich stehe vermutlich auf der Straßenbrücke der Scharbeutzer Straße, etwas südlich vom Bahnhof Rahlstedt. Man erkennt im Hintergrund die Bahnsteigüberdachung und weiter links eine Ortsgüteranlage, wo früher die Kleinbahn Richtung Volksdorf und Wohldorf begann. 218 459 fährt Richtung Hamburg. Es könnte der D1938 von Puttgarden sein, welcher nur Freitags verkehrte (Bundeswehrzug, mit Halt in Oldenburg/Putlos)?).


https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/April 1984/1470213 DB 218490 Rahlstedt 6.4.1984.jpg

Bild 2: 218 490, eingeklemmt zwischen den N Wagen (N5861? mit Halt in Rahlstedt), ebenfalls bei Kilometer 52,2. Man erkennt im Hintergrund noch Schrankenbäume. Diesen Bahnübergang (Schrankenweg) gibt es nicht mehr.


https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/April 1984/1470225 DB 218497+325 Rahlstedt 6.4.84.jpg

Bild 3: 218 497 und 325 ziehen IC132 (Merkur). Jetzt erkennt man im Hintergrund einen BT Wagen im Güterbahnhof.


https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/April 1984/1090211 DB 220013 Rahlstedt 6.4.84.jpg

Bild 4: Jetzt kommt die ersehnte 220 013 vor E3047. Die Wagengarnitur aus Bm-, Steuerwagen und Silberlingen ist schon etwas bemerkenswert.


https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/April 1984/1470233 DB 218499 Rahlstedt 6.4.84.jpg

Bild 5: 218 499 schiebt einen unbekannten Nahverkehrszug Richtung Bad Oldesloe.


https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/April 1984/8001414 DB 218499 Suessen 28.3.2015 IC118.jpg

Bild 6: Von der Lok habe ich auch ein halbwegs aktuelles Bild: 218 499 vor IC118, aufgenommen am 28.3.2015 bei der Durchfahrt Süßen.


Gruß


Axel
Moin Axel,

schöne Fotos. Danke. Ich weiß nicht wie oft ich als Kind noch an den Schranken am Bahnhof Rahlstedt stand und den Zügen zuschaute. Sehr interessant und es gab immer viel zu schauen. Für den Straßenverkehr aber sicher damals ein ziemliches Hindernis, gefühlt waren die Schranken öfters unten als hoch.

Gruß
Patrick
Hallo,

vielen Dank für die Bilder. Ab wann wurden denn die "Hutzen" bei der 218 eingeführt?
Bei den historischen Bildern hat nur die 218 auf Bild 2 welche, die anderen sind alle noch "oben ohne".

Gruß
Bahnfrosch
Hallo,
etwa ab Ende 1984/1985.

Die Zugbildung auf Bild 1 ist exakt die des D1938 im Winter 83/84.

Gruß
Werner
Hallo Axel,

Du stehst auf der Brücke Scharbeutzer Straße, ich bin links nebenan zur Schule gegangen. Den E3047 habe ich nach Schulschluss des öfteren Mal an besagtem Bahnübergang im Hintergrund fotografiert, besonders an dem Zug war, dass er nur aus drei Wagen bestand und mit Lok voraus den Steuerwgen hinter der Lok hatte, das deutet darauf hin, dass hier offenbar eine Wagengruppe aus den HVZ-Verstärkungen genutzt wurde, bei denen die Lok mittig im Zug lief. Bei diesem Zug habe ich so einiges gesehen, da er offenbar gerne für Überführungen jedweder Art genutzt wurde. Zwei Loks V200 hatte der fast immer, gesehen habe ich aber auch 218 ob + 220 ob, zwei Karlsruher Köpfe Steuerkopf an Steuerkopf mit zwei Mal 220, wobei einer der Karlsruher sogar blank war (keine Lackierung am Kopf), und hier bei DSO ist sogar mal ein Foto dieses Zuges mit einem französischem Liegewagen zu sehen gewesen, der wohl in Puttgarden oder Lübeck gestrandet sein musste.

Edit: Ob es sich um den N5861 handelt kann ich gerade nicht nachvollziehen, jedenfalls fuhr der Zug, der 15:02 in Rahlstedt abfuhr immer mit zwei Wagen vor der Lok und das jahrelang; mit drei Wagen vor der Lok habe ich ihn allerdings auch mal gesehen, das war aber die absolute Ausnahme.

Danke fürs Einstellen von einem ehemaligem Rahlstedter, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich die Bilder schon mal gesehen habe.

Gruß

Mathias



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.24 18:09.
Erstaunlich, wie viele Rahlstedter hier so sind. So sah „mein“ Bahnhof Rahlstedt aus, nur echt mit Litfassäule auf dem Bahnsteig. Nicht wie heute biszur Unkenntlichkeit kastriert und seines Bahnhofsgebäudes beraubt. Hat eigentlich jemand damals die Lagerschuppen und Verschläge neben dem Freiladegleis fotografiert? Früher waren solche mehr oder minder behelfsmäßigen Bauten an fast jedem Bahnhof zu finden, heute sind sie weitestgehend verschwunden. Per Schiene bedient werden die letzten paar übriggebliebenen seit Jahrzehnten nicht mehr.
Früherwarallesbesser schrieb:
Erstaunlich, wie viele Rahlstedter hier so sind. So sah „mein“ Bahnhof Rahlstedt aus, nur echt mit Litfassäule auf dem Bahnsteig. Nicht wie heute biszur Unkenntlichkeit kastriert und seines Bahnhofsgebäudes beraubt. Hat eigentlich jemand damals die Lagerschuppen und Verschläge neben dem Freiladegleis fotografiert? Früher waren solche mehr oder minder behelfsmäßigen Bauten an fast jedem Bahnhof zu finden, heute sind sie weitestgehend verschwunden. Per Schiene bedient werden die letzten paar übriggebliebenen seit Jahrzehnten nicht mehr.

Ich hab dort fotografiert, auch den Abbau des Gbf, aber ich komme einfach nicht dazu das mal aufzubereiten. Ich hab aber eher die Gleisanlagen fotografiert.

Gruß aus Hamburg

Mathias
Moin

Der Verschlag neben dem Güterschuppen Richtung Kopframpe war ein Fahrradkäfig für Bundesbahner. Dort sein Fahrrad abstellen war absolut sicher, wer hatte schon einen Vierkant. Auf dem Bahnhofsvorplatz stand in den 70er Jahren ein alter vierachsiger weißer (bayrischer) Triebwagen als Reisebüro. Gibt es davon noch Bilder? Der Schrankenwilli, der alle Züge gegrüßt hat, war hier auch schon mal Gespräch.
Ein ex Rahlstedter.

Gruß vom Gleiskraftrad

Triebwagen vorm Rahlstedter Bahnhof

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 03.04.24 21:26

An den Triebwagen vor dem Bahnhof erinnere ich mich dunkel, Fotos habe ich keine, damals war ich gerade 3 oder 4 Jahre alt. Der Triebwagen soll vor- oder nachher am Wandsbeker Markt ebenfalls als Reisebüro gestanden haben. Es soll sich dabei um einen ehemaligen DRG-Vorkriegs-VT gehandelt haben.

Re: Triebwagen vorm Rahlstedter Bahnhof

geschrieben von: pantograph001

Datum: 03.04.24 22:16

Hallo,

von dem Triebwagen gibt es ein Bild, der stand in etwa da, wo heute das "neue" Postamt von 1976 steht. Es ist zu finden im Nachlass des Fotographen Klaus-Dieter Schwertfeger im Kreisarchiv Storman, einfach mal danach suchen, da finden sich noch mehr Bilder aus Rahlstedt. Es beheimatete das Reisebüro Weihnacht. Der Schrankenwilli war der Herbert, der jeden Zug mit drei Schreibheftchen in der Hand jeden Zug begrüßte, der den Bahnhof passierte, den kannte ich als Kind gut, der war eigentlich immer am Bahnhof, als er dann auf einmal mal weg war, hat da irgendwie was gefehlt mit seinem alten Hercules-Fahrrad, den kannte in Rahlstedt wirklich jeder, der irgendwann mal da einen Zug bestiegen hat.

Gruß aus Hamburg

Mathias

Re: Triebwagen vorm Rahlstedter Bahnhof

geschrieben von: Axel Tomforde

Datum: 03.04.24 23:01

Abgesehen von Axels wirklich interessantem und schönem Grund-Beitrag (Da werden Erinnerungen wach, vielen Dank!) finde ich das Bild des als Reisebüro genutzten Triebwagens prima.
Vielen Dank, Mathias, für den Linktipp zum Kreisarchiv Stormarn!

Ich kannte davon nur ein Bild, welches im Buch "Der Wandsbeker Markt" von Helmuth Fricke abgedruckt ist.
Von 1960 bis 1962 war der Wandsbeker Markt wegen des U-Bahn-Baus eine große Baustelle. Als Ausweichquartier für das Reisebüro Lührs stellte man den Triebwagen neben die Christuskirche. Das Bild, welches den Triebwagen von der Eingangsseite zeigt, kann ich wegen des Urheberrechts hier nicht zeigen.
Offenbar wurde der Triebwagen später dann, wie hier von Euch berichtet, in Rahlstedt in gleicher Funktion von einem anderen Reisebüro genutzt.
Und wenn ich das richtig verstanden habe, ja auch längstens bis 1976. Da war ich ohnehin noch zu jung, hatte in Rahlstedt auch gar nichts zu suchen und habe mich zudem auch noch nicht wirklich dafür interessiert.

Besten Gruß aus Hamburg-Wandsbek
Axel Tomforde

http://www.eisenbahnerinnerungen.de/index-logo-winz.jpg
Wo hier die Rahlstedter so schön beisammen sind, versuche ich, meine vor zwei Monaten unbeantwortet gebliebene Frage nochmal ans Fachpublikum zu bringen. Da die (schon auf DSO gezeigten) Bilder wenn auch nicht zeitlich, so doch lokal zum Eingangsbeitrag passen, hoffe ich, der Ersteller sieht mir die Zweckentfremdung seiner Beitragskette nach:

Zur Orientierung zunächst der Fotostandort des Erstellers 30 Jahre vor seinem Eintreffen:

54-85-627.jpg
Abb. 1: 78 098 und 78 506 mit E 910 Niendorf (Ostsee) – Hamburg Hbf am Bahnübergang Scharbeutzer Straße am 27. Juni 1954 aufgenommen vom „Altrahlstedt Redder“.
Axel dürfte 30 Jahre später irgendwo in der Rauchwolke von 78 506 stehend auf den Auslöser gedrückt haben. Der Bahnübergang ist zeitgemäß mit Ellmann Schrankenbeleuchtung ausgestattet.
Fotograf: U. Fuhrmeister.

Ein Jahr später hat U. Fuhrmeister wenige Schritte weiter in Gegenrichtung den „Alpen-Expreß“ ins Bild gerückt:

55-85-635Pw.jpg
Abb. 2: 41 259 mit D 81 „Alpen-Expreß“ aus Hamburg kommend vor dem Bahnübergang Scharbeutzer Straße am 20. Mai 1955.
Fotograf: U. Fuhrmeister direkt vor dem Telegrafenmast aus Abb. 1 auf dem „Altrahlstedt Redder“ stehend.

Die Frage, die ich nochmal aufwärme, in der Hoffnung, ein Altrahlstedter möge sich erinnern, bezieht sich auf den zwischenzeitlich entschwundenen Komplex zu dem hinten rechts der Gleise in Abb. 2 zu sehenden Schornstein (Pfeil). Weiß jemand um was für ein Werk oder was für eine Fabrik es sich hierbei handelt? Der Komplex war auch 1959 noch vorhanden und muß zwischen den BÜ „Scharbeutzer-“ und „Bargteheider Straße“ gelegen haben — die heutige „Stadtautobahn“ „Steinhardenbergstraße“ war seinerzeit ein Sandweg, die B 75 kreuzte am BÜ „Bargteheider Straße“ die Gleise (Abb. 3) und führte über den „Tonndorfer Weg“ und die „Tonndorfer Hauptstraße“ nach Tonndorf hinein. Der BÜ „Bargteheider Straße“ wurde später zum beschrankten fernbedienten Fußgängerüberweg „Tonndorfer Weg“ und ist heute untertunnelt. Wer noch eines der ältesten erhaltenen Hamburger Brückenbauwerke aus Dänenzeiten besichtigen will, muß sich beeilen, denn im Zuge der famosen Verlangsamung der S 4 wird dieses demnächst zerstört.

59-86-1840.jpg
Abb. 3: V 200 007 mit E 816 am Bahnübergang Bargteheider Straße am 6. Juni 1959, Blickrichtung Rahlstedt.
Fotograf: U. Fuhrmeister. Das gesuchte Gebäude befindet sich also zwischen „Bargteheider-“ und „Scharbeutzer Straße“.

Sollte sich die Identität des vom Schornstein gezierten Komplexes hier noch klären lassen, würde ich mich sehr freuen.

Eine angenehme Restwoche und einen herrlichen Sonnabend

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/file.php?99,file=80544      AS78
Moin,

der Zug auf Bild 2 ist kein N sondern ein E aus Lübeck (oder Travemünde) , verstärkt für die HV um 3 n-Wagen, damals durften nur max 7 Wagen geschoben werden, deshalb das Sandwitch. Früher liefen als Verstärker die LBE-DAB, zunächst auch als Steuerwagen.

Der Reisebüro-Wagen auf dem Vorplatz findet im Kenningbuch zu den schweren Wumag-VT Berücksichtigung ( ich meine mit Bild und Skitzze).

Das Gewerbebebiet an der Bargteheider Straße gibt es noch (u.a. mit Netto und Budni) , vielleicht weiß ja wer was über die Vornutzung (mit Schornstein direkt an der Bahn).

An der im Hintergrund sichtbaren Ortsgüteranlage lag auch die Übergabe an die elektrische Kleinbahn nach Wohldorf-Ohlstedt über Volksdorf(von dort GV nach Berne).

Eine gute Restwoche & Grüße, Karl
Karl Heinrich schrieb:
Moin,

der Zug auf Bild 2 ist kein N sondern ein E aus Lübeck (oder Travemünde) , verstärkt für die HV um 3 n-Wagen, damals durften nur max 7 Wagen geschoben werden, deshalb das Sandwitch. Früher liefen als Verstärker die LBE-DAB, zunächst auch als Steuerwagen.



Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um den N handelt, der um 15:02 in Rahlstedt abgefahren ist, bin selber zig Mal mitgefahren, der hatte immer zwei Wagen vor der Lok, die drei Wagen sind aber die absolute Ausnahme, kann mich aber genau daran erinnern, dass so gesehen zu haben und mich damals darüber gewundert. Zeitlich passt das auch alles zusammen, auch mit dem Merkur, die Fotos müssen alle so zwischen 14:45 bis 15:30 entstanden sein.


Gruß aus Hamburg

Mathias

Re: Triebwagen vorm Rahlstedter Bahnhof

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 04.04.24 22:25

Den mit den drei Schreibheften kenne ich auch noch, nur der Name „Schrankenwilli“ war mir nicht bekannt. Angeblich soll das der ehemalige Wächter des früher vorhanden, bewachten Fahrradabstellplatzes gewesen sein.

Das Triebwagenarchiv verrät:

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 04.04.24 22:50

Das Reisebüro war der vormalige DB VT66 905, 1959 bei der DB ausgemustert, ursprünglich 1927 als Benzoltriebwagen „762“ an die deutsche Reichsbahn geliefert, und 1949 auf Dieselantrieb umgebaut. Ein „Geschwister“ von ihm ist bis heute erhalten, sein nummermässiger Vorgänger (DB VT66 904, DRG 761) kam zur Buxtehude Harsefelder Eisenbahn (BHE), wo er als „T 175“ lief. Optisch weitgehend in den Originalzustand versetzt, ist er dort immer noch als Museumsfahrzeug vorhanden. Die gewaltigen Dachkühler, die er heute als Attrappen trägt, hatte er allerdings schon 1949 beim Umbau auf einen Dieselmotor verloren.

Re: Das Triebwagenarchiv verrät:

geschrieben von: Axel Tomforde

Datum: 04.04.24 23:29

Ja, vielen Dank auch für diese Info.
Ich habe nach dem gestrigen Tipp gleich noch ein wenig in den online verfügbaren Bildern des Kreisarchivs Stormarn gestöbert.
Das schönste Bild vom Reisebüro-ex-VT findet man, wenn man nach "Bahnhof Wandsbek" sucht:
Eine vom Archiv 1966 datierte Aufnahme des Wagens inm Bahnhof Wandsbek - mit reichlichem Magenta-Farbstich, den man aber mit GIMP u.ä. so weit herausholen kann, dass es für ein so interessantes Bild ganz akzeptabel ist.

Besten Gruß aus Hamburg-Wandsbek
Axel Tomforde

http://www.eisenbahnerinnerungen.de/index-logo-winz.jpg

Re: Das Triebwagenarchiv verrät:

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 04.04.24 23:31

Unter „Hamburg: Rahlstedt“ findet sich auch ein gutes Bild des ex-VT von der „Nicht-Reisebüro-Seite“.

Nachtrag: An diese für ein Eisenbahnfahrzeug völlig unpassende „Ladentür“ erinnere ich mich interessanterweise, ich meine mich auch zu erinnern, dass davor eine (überdachte?) „normale“ Treppe aufgebaut war, man also nicht die Trittstufen benutzen musste, um in das „Reisebüro“ zu kommen. Irgendwann hatte Weihnacht dann seine festen Räume im „Helgoländer Haus“, ein ganzes Stück die Bahnhofsstraße herunter. Neben dem Reisebüro stand ein einstöckiges Gebäude, da war ein Spielwarenhändler drin, der im Schaufenster häufig Modellbahnen ausgestellt hatte, allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass er da eine Anlage mit fahrenden Zügen aufgestellt hatte.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.24 23:46.

Zusatzwagen vor der Lok

geschrieben von: TWA

Datum: 05.04.24 00:38

>>> damals durften nur max 7 Wagen geschoben werden,

Dazu eine kleine Reparatur und eine Erläuterung:
"damals" ist ja immer ein sehr dehnbarer Begriff, der aber nicht zu den 7 Wagen passt.
Bereits vor Einführung er 218 durften ein Reisezug mit 80 Wagenachsen fahren, davon im Wendezug bis zu 60 Achsen geschoben.
Mit 4-achsigen Wagen waren das dann 20 Wagen, davon 15 geschoben.
Mit 3-achsigen Wagen hätte man 20 Stück schieben dürfen.


>>> deshalb das Sandwich.

Die Zugbildung der Wendezüge, die von Hamburg Hbf in Richtung Lübeck und Harburg fuhren, war grundsätzlich so, daß die Lok bei der Abfahrt schob. Der Grund war, daß die Wendezüge in der Abstellanlage "Hbr" in Stumpfgleise geschoben wurden und die am Westende stehende Lok dort dann problemlos getauscht werden konnte. Wenn im Berufsverkehr dann Verstärkungswagen benötigt wurden, dann konnte man diese problemlos mit der Rangierlok am Westende hinter die Lok stellen bzw. dort wieder abnehmen, sowohl in der Abstellanlage wie am Bahnsteig.
Wenn man die Wagen am Ostende zugestellt hätte, dann hätte man einen erheblichen höheren Rangieraufwand gehabt, sowohl auf Hbr wie am Bahnsteig.
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