…ich auch.
Hallo ins Forum,
zugegebenermaßen war es weniger Stolberg, was mich gelockt hat, als vielmehr zwei neue Baureihen in meiner Sammlung: die 56 3007 und die 98 727. Es fängt mit 56 3007 an:
Bilder 1 - 3: Nach Halt an der Trapeztafel erfolgte die Einfahrt in den Bahnhof Puffendorf.
Bild 4: Nach dem Richtungswechsel stand 56 3007 abfahrbereit in Richtung Kirchberg. (Und es fand ein Filmwechsel auf Agfa CT 18 statt.)
Bei dem Anblick machte sich dann doch etwas Ernüchterung breit. Warum will man so etwas Häßliches erhalten? Sorry. Grund für meinen Vorbehalt ist das Missverhältnis von Lok und Tender. Der Konstrukteur hat wohl mal was von hoher Kessellage gehört und es gleich übertrieben oder nicht den richtigen Tender gefunden. Man schaue sich nur den Aufstieg ins Führerhaus an: das geht nur, wenn man den linken Fuß auf den Umlauf unter dem Führerhaus setzt und mit dem rechten dann die letzte Stufe hoch auf die Plattform nimmt, die weit über dem Tenderboden thront. Bei Nacht und Nebel dürfte das eine gewisse Gewöhnung brauchen, um unfallfrei da hoch und wieder runter zu kommen.
Bild 5: Die Ausfahrt aus Puffendorf nach Kirchberg.
Bild 6: Einfahrt nach Kirchberg
Na gut: das Personal hat dafür eine schöne Panoramasicht über die Kohle hinweg.
Bild 7: In der Ausfahrt von Kirchberg gab es eine schöne Dampfwolke.
Bild 8: Irgendwo zwischen Jülich und Weisweiler, heute liegt ein „big hole“ dazwischen, ein Braunkohlentagebau.
Bild 9: Im Hintergrund das Kohlekraftwerk Weisweiler
Bild 10: Was könnte dieser Hintergrund gewesen sein?
Bild 11: So sah das Wasserfassen in Eschweiler-Aue aus. Warum man dabei den kompletten BÜ sperren musste, habe ich nicht so recht verstanden.
Bilder 12 und 13: Schön war die Anfahrt aus Eschweiler-Aue nach Stolberg
Bild 14: Dann gab’s noch einen Pendelzug zwischen Eschweiler(?) und Stolberg – hier mit der Dahlhausener ELNA und dem „Abteilwagenzug“.
Bilder 15 und 16: Und beim nächsten Mal war 98 727 vor dem Pendler. Wieder die Ausfahrt aus Eschweiler-Aue.
Dann neigte sich der Tag dem Ende zu; die Besucherheere hatten sich verlaufen, die Sonne lugte gerade noch über den Rand und eine recht kleine Gruppe fand sich recht diszipliniert an der Drehscheibe ein, um noch was zu machen.
Bild 17: ELNA, Moll’sche T3 und Zucker-Susi im warmen Abendlicht.
Leider war das dann das letzte Bild des Films. Aber es gab noch einen Schwarzweiß-Film im Gepäck, der dann kurzerhand eingespult wurde.
Bild 18: Das gleiche Motiv in S/W –
… so eine Farbpause tut auch mal ganz gut und Dampflokmotiven sind dafür sowieso geeignet.
Bilder 19 und 20: Der dicke Brocken – die 45 010 – hatte sich in diese Ecke verkrochen.
Die Baureihe 45 hatte ich auch noch nicht.
Bilder 21 und 22: Davor hat 56 3007 ihren Ruheplatz eingenommen.
So sticht die skurrile Lok-/Tender-Höhendifferenz wieder ins Auge und…
… so nicht.
Bild 23: Und zum Schluss ein vis à vis mit den „Dampf-Normalos“.
Das war mein Stolberg, was für mich gleichzeitig Antrittsbesuch und Abschiedsbesuch in einem war und dem keine weitere Folge mehr hinzugefügt werden konnte, auch nicht bei den Zechenbahnen.
So – ein weiterer Beitrag musste noch sein in diesem Jahr – allein schon damit ich allen Hiforisten ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen kann. Was immer das Jahr gut machen könnte, steht in den Sternen. Bleiben wir bei der Gesundheit als wichtigstes Element. Ansonsten wird man in seinen Ansprüchen eher bescheiden.
Beste Grüße
Klaus