04 - Historisches Forum
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Für manche (meiner Altersgruppe) vielleicht ein schrecklich modernes Thema. Aber die Aufnahmen, die ich heute zeigen möchte, entstanden immerhin schon vor mehr als 35 Jahren.
Die weltweit ersten in Großserie beschafften Lokomotiven mit Drehstrom Leistungsübertragung waren bekanntlich die Elloks der Baureihe 120.1 der Deutschen Bundesbahn. Von der Anlieferung des ersten Prototyps (120 001) in 5/79 bis zur Abnahme der ersten Serienlok (120 101) Ende 11/87 war eine quälend lange Zeit vergangen. Ursache dafür war nach der Beseitigung einiger Kinderkrankheiten, die bei einer völlig neuartigen Technik nun mal auftreten, zuletzt vor allem mangelnder Bedarf bei der DB in Verbindung mit Finanzierungsproblemen.
Ab Anfang 1988 kamen die Serienloks 120.1 zunehmend in den Betriebseinsatz, allerdings zunächst hauptsächlich auf der Achse Hamburg - München, um "Kilometer zu schrubben". Da traf es sich günstig, dass ich für eine mehrtägige Dienstreise nach Würzburg (wegen ICE/V) meinen Privat-Pkw nutzen konnte. Die Anreise erfolgte am 10.07.88 und sollte über Bad Hersfeld nach Würzburg führen, also durch das mir bis dahin noch völlig unbekannte Haunetal. Nachdem morgens die letzten Termine im Büro abgehakt waren, ging’s mittags los und am frühen Nachmittag war ich tatsächlich in Bad Hersfeld an der Nord-Süd Strecke.
Bild 1
Dort traf ich gerade rechtzeitig am Bahnhof ein, um noch den IC 785 "Wetterstein" zu erwischen, bespannt mit 120 123-5.
Bild 2
Nur 10 Minuten dahinter lag der D 456 aus Frankfurt (Oder) nach Frankfurt (a.Main), den die Dortmunder 110 427-2 in Bebra übernommen hatte.
Auf dem Weg nach Süden blieb ich an einem Bahnübergang in Hermannspiegel hängen, einem kleinen Dorf in der Gemeinde Haunetal. Die Brücke über die Bahn, die später zu einem international bekannten "Affenfelsen" für Eisenbahnfotografen werden sollte, gab es 1988 noch nicht.
Direkt vom BÜ konnte man in beide Richtungen fotografieren.
Bild 3
Lichtmäßig richtig und ein schönes Motiv war der Blick nach Norden für die südwärts fahrenden Züge – damals noch ohne Leiter und vorherigen Grünschnitt umsetzbar.
Den Auftakt dort machte 103 202-8 (Eid) mit dem IC 573 "Deichgraf" nach Basel SBB.
Bild 4
Aus der Gegenrichtung dann 103 152-5 (F-1) mit FD 1982 "Fern-Express Alpenland".
Nach vorheriger Absprache mit dem Posten-Personal war es überhaupt kein Problem, sich ein Mastfeld hinter dem BÜ neben dem Gleis für ein Foto aufzustellen.
Bild 5
Direkt dahinter 120 113-6 mit dem EC 90 "Prinz Eugen" aus Wien nach Hamburg-Altona.
Bild 6
Jetzt wieder aus der richtigen Richtung die Deutzerfelder 110 304-3 mit E 3075 am Haken; damals noch eindeutig eine Füllleistung im Umlaufplan der Kölner 110.
Bild 7
Im Vergleich zu heute war der Güterverkehr am 10.07.88 recht "überschaubar". Und so war ich froh, als 151 145-0 (NüR) mit einem GZug Richtung Norden auftauchte; nur leider von der falschen Seite. Vom Postenwärter erhielt ich die Auskunft, dass es sich um den 40312 gehandelt hatte.
Nachtrag: TEEM 40312 München Süd - Maschen.
Bild 8
Ein interessanter Zug, nur etwas zu lang für mein 50er Objektiv mit Festbrennweite: 110 375-3 vom Bw Eidelstedt mit dem DER Tagesautoreisezug D 9791 von Westerland nach Kornwestheim.
Bild 9
Der IC 683 "Albrecht Dürer" war erfreulicherweise wieder mit einer der neuen 120.1 bespannt. 120 116-9 war mit Abnahme am 05.11.87 gerade einmal neun Monate alt.
Bild 10
Und noch ein Güterzug, nur leider wieder aus dem Licht kommend. An der Spitze 140 295-7 vom Bw Bebra und fotografiert direkt vom BÜ Hermannspiegel aus. Dabei kommt die Hektometertafel 145.6 ins Bild; und nur deshalb zeige ich es hier überhaupt.
Bild 11
Denn genau diese Stelle bei km145,6 ist später zigtausendfach abfotografiert worden, nur von der anderen Seite. Hier ein aktuelles Bild vom 06.09.23 mit dem umgeleiteten ICE 585 Lübeck - München Hbf und gebildet aus 411 570-5 und 411 077-1 (jeweils die in Fahrtrichtung vorderen Kopfwagen).
Dort, wo der große Baum hinter dem Zug steht, befand sich früher der Bahnübergang.
Bild 12
Der 238 m kurze Burghaun-Tunnel ist das einzige Bauwerk dieser Art zwischen Bebra und Fulda.
Hier wurde der IC 682 "Albrecht Dürer" abgepasst; mit 120 128-4 eine weitere der neuen Drehstromloks.
Bild 13
Keine 10 Minuten später folgte 120 104-5 mit dem FD 1980 "Königssee".
Im direkten Vergleich der beiden Aufnahmen ist die unterschiedliche Ausführung des Lätzchens gut zu erkennen.
Bild 14
In Marbach (Haune) war ich nun schon fast in Fulda. Hier gab es einen weiteren Fotostop.
Zunächst ein Blick von oben auf die noch keine drei Monate alte 120 134-2 mit IC 787 "Max Planck" am Haken.
Bild 15
Am Südkopf des Betriebsbahnhofs Marbach (Haune) kam dann die Frankfurter 140 219-7 auf den Film. Wegen des harten Frontschattens hätte ich das Bild normalerweise gar nicht gezeigt. Aber mich interessiert doch, was da für ein Wagen hinter der Lok hängt.
Bild 15a
Deshalb mal ein Ausschnitt in Vollauflösung mit Frage an die Wagen-Experten: Ist das ein Liegewagen? Und wenn ja, welche Bauart?
Frage beantwortet. Es ist ein Bcm245, wie er häufig im Militärverkehr verwendet wurde.
Bild 16
Wieder richtig im Licht kam D 454 aus Görlitz, stilrein aus Reichsbahn Wagen gebildet und mit 110 345-6 (F-1) als Zuglok ab Bebra.
Bild 17
Fast schon 'rum war das Licht beim IC782 "Ernst Barlach", vor dem 120 112-8 ihre Gewährleistungs-Kilometer abspulte.
Bild 18
Wenn man nun schon einmal in Fulda war, konnte ein kurzer Blick ins Bw sicher nicht schaden.
Dort fand ich u.a. 141 106-5 und 120 125-0 vor, die hier auf ihren nächsten Einsatz warteten.
Bild 19
Viel interessanter war allerdings die Maschine, die auf der anderen Seite neben 120 125-0 stand: Nämlich 012 081-6, die nach ihrer Dienstzeit zunächst als Lokdenkmal in Bad Münster am Stein gestanden hatte und nun von den Ulmer Eisenbahnfreunden übernommen worden war.
Bild 20
Noch einmal die 012 081-6 etwas mehr von der Seite und mit dem daneben stehenden 798 728-2 im Bw Fulda am 10.07.88.
Bild 21
Vor dem Tunnel-Hilfszug für die Schnellfahrstrecke stand die frisch umgebaute 212 244-8 noch mit ihrer bisherigen Nummer. Die Umzeichnung in 714 244 erfolgte erst später zum 01.01.89.
Bild 22
Die letzte Aufnahme des Tages bei schon tief stehendem Abendlicht: Eine unbekannte 120.1 mit IC 687 "Herrenchiemsee" auf der nördlichen Fliedetalbrücke bei Kerzell, südlich von Fulda.
Die "Drehstromer" auf der Nord-Süd Strecke haben mich seitdem nicht mehr losgelassen. Viele Fototouren folgten bis heute, zuletzt noch vor zwei Wochen am 05./06 September. Einen Bildbericht darüber findet sich im entsprechenden DSo-Forum unter dem
Betreff ICE-Umleiter und Laugenzüge auf der Nord-Süd Strecke.
Einen schönen Tag noch,
Ulrich B.
3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:10:09:14:03:38.
Hallo Ulrich,
schöne Fotos.
Für mich ist dies die schönste Eisenbahnzeit in Deutschland.
Mfg Maurice
zu Bild 15, bzw. 15a; der grüne Liegewagen ist ein Bcm 245. Diese fuhren im Militärverkehr für die US-Arme. Auffallend ist das dunklere grün, das dürfte Flaschengrün gewesen sein.
Gruß
TEE-Rheingold
Aktiv auch auf [
www.zug-archiv.de], hier finden Sie alles über den Fahrplan "Ihr Zug-Begleiter (IZB)", "Ihr Fahrplan (IFP)" oder "Ihr Reiseplan (IRP)"
geschrieben von: 144 504
Datum: 17.09.23 22:31
Servus Ulrich,
sehr schöne Fotos, die uns "Bundesbahn-Saurier" natürlich begeistern.
Imposant ist der schier endlos lange Autoreisezug mit der 110 375. Die klassischen, 103-geführten IC's sind immer wieder eine Augenweide und auch die 151 hat es gleich mit ihrem Erscheinen in meine Baureihen-Favoritenliste geschafft - damals musste sofort das 4381er-Fleischmann-Modell her.
Die deinem Bericht titelgebenden 120er waren ja schon bei Auslieferung der Prototypen interessant - in der nach meinem Geschmack weitaus attraktiveren Farbgebung.
Schon die ersten Berichte in "Blickpunkt DB" und "DB - Mit Pfiff" (unsere Altersgruppe, um dich zu zitieren, kennt diese Druckwerke noch) wurden interessiert verfolgt.
Schade, dass dann die Produktfarben kamen, wenngleich die Serien-120er zu Beginn dieser Ära vor noch reinrassigen "IC 79"-Garnituren ja schon auch schöne Farbtupfer waren.
Und irgendwie stand den Maschinen das Orientrot ja schon auch - das passte ja beileibe nicht bei allen Baureihen. Vielleicht ist es aber auch so, weil man es bei der Serien-120 von Anfang an gewohnt war.
Dein Bildvergleich der beiden Lätzchen-Arten lässt die Maschinen mit der zweiten Variante durch die eigentlich nur minimale Veränderung meiner Meinung nach wesentlich gefälliger wirken.
Bedauerlich, dass die Zeit der ersten Drehstromer auch schon wieder vorbei ist - zumindest drehen noch ein paar bei den Privaten ihre Runden.
Vielen Dank für deinen schönen Bericht und beste Grüße
Tom
Hallo Ulrich Budde,
der Zug 40312 war im Fahrplanjahr 1989 / 1990 der TEEM 40312 München Süd - Maschen Rbf.
Mit diversen Anschlüssen für Wagenübergänge in München Süd, Bebra Rbf und Maschen Rbf konnten sehr viele internationale Wagenläufe hergestellt werden. Deshalb habe ich mal einen Überblick zusammengetragen.
In München Süd (ab 10.02) war Wagenübergang aus Richtung Villach 21.16 (TEEM 40924) und Bologna 19.30 (TEEM 40816).
Augsburg 10.56 / 11.07 Halt zum abhängen der Augsburger Wagengruppe
Donauwörth 11.50 / 12.01 Zugang von Wagen
Würzburg 14.04 / 14.06 Tf-Wechsel
Bebra 16.20 / 17.30 Wagenzugang von TEEM 40340 aus Wien 01.00 einschliesslich Wagen von TEEM 40348 ab Graz 16.30,
ausserdem in Bebra Wagenübergang zu Sg 51312 nach Hannover und Bremen
Lehrte 20.05 / 20.11 Tf-Wechsel
Maschen Rbf 22.09, Wagenübergang TEEM 40722 Bologna 16.10 - Chiasso 20.25 / 23.30 - Basel Bad Rbf 05.08 / 10.23 - Bebra 16.24 / 17.04 - Maschen Rbf 21.39 / 23.35 - Hamburg Hgbf 23.56 / 00.05 Kopfmachen - Puttgarden 02.55 / 04.05 - Rödby Faerge 05.30 / 08.10 - Kopenhagen Faerge 11.04 / 13.00 - Helsingborg 14.49 / 19.55 - Stockholm 03.55, in Helsingborg mit TEEM 40626 Wagenübergang nach Oslo.
Der TEEM 40312 München Süd - Maschen Rbf war seinerzeit ein typischer Zug der Nord-Süd-Strecke, immer mit interessannten internationalen Frachten unterwegs. Vermutlich sind hinter der Zuglok grüne und graue Wechselpritschen der schweizer Spedition Hangartner im Zug. Es gab aber auch grüne Wechselpritschen einer dänischen Spedition mit blauen Aufschriften.
So macht Nord-Süd-Strecke Spaß - Danke für die umfangreichen Beiträge und die eigene Internet-Seite.
Viele Grüße von der Rollbahn
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:09:18:00:00:07.
Hallo Ulrich,
da werden Erinnerungen wach! Ich bin 1988 die Nord-Süd-Strecke mehrfach mit dem Fahrrad abgefahren. Auch mein Hauptinteresse lag bei den 120ern.
So gelang mir am 8.6.1988 durch Zufall dieses Bild in Burghaun, wo die 120 104 mit einem Güterzug von der 120 106 mit einem IC überholt wurde. Die 120 war ja als Universallok gedacht, an die Aufdröselung der Bahn in verschiedene Sparten dachte noch niemand:
Viele Grüße
Stefan
geschrieben von: axel
Datum: 18.09.23 09:17
Danke,
besonders gefallen mir die Fotopunkte Herrmannspiegel mit BÜ und Marbach. Letzteren kann man heute auch noch sehr ähnlich machen.
Gruß
Axel
Hallo Ulrich,
gleichfalls von mir vielen Dank für die bildliche Rückreise in das Jahr 1988 der Nord-Süd-Strecke. Folgende Ergänzungen meinerseits:
Aufgrund der Inbetriebnahme der Neubaustrecke zwischen Fulda und Würzburg zum 29.5.88 und des damit einhergehenden Zeitgewinn von rund 30 Minuten verschob sich der Takt der IC-Linie Hamburg-München. Fuhren diese und die IC-Linie Hamburg-Basel bis dato seit Implementierung von IC 79 im Blockabstand zwischen Hannover und Flieden, gab es nun zwischen Hannover und Fulda einen IC-Halbstundentakt, der allerdings nur bis zum Fahrplanwechsel 1991 und der dann erfolgenden vollständigen Inbetriebnahme der Neubaustrecke Hannover-Würzburg währte. Der Einsatz der Baureihe 120 vor den IC-Zügen Hamburg - München endete 1992, als genügend ICE1-Züge zur Verfügung standen.
Du schreibst, dass Du morgens im Büro alle Termine abgehakt hattest, bevor Du Richtung Bad Hersfeld aufbrachst. War den Arbeitgeber ein solcher Ausbeuter, dass Du auch Sonntag arbeiten musstest? :) Der 10. Juli 1988 war nämlich ein Sonntag, was am Tages-Autoreisezug Westerland - Kornwestheim ersichtlich ist, der nur an Sonntagen verkehrte.
Dass der 40312 ein TEEM zwischen München -Maschen war, wurde bereits angeführt. Der zweite fotografierte Güterzüge mit der Bebraer 140 295 war sehr wahrscheinlich der Dg 61732 Frankfurt Hauptgüterbahnhof - Bebra Rbf, der planmäßig kurz vor 16.00 Uhr Bebra erreichte. Das 'passt' zeitlich zu den Bildern in Hermannspiegel, die kurz nach 15.00 Uhr entstanden. Alternativ kämen noch der Dg 53386 Würzburg Rbf - Bebra Rbf oder der Dg 53394 Nürnberg Rbf - Bebra Rbf in Betracht. Beide Züge kamen kurz vor 15.00 Uhr in Bebra an. Eventuell hat jemand den Umlaufplan der Bebraer 140er aus dem Sommerfahrplan 1988 und kann nachsehen, ob und ggf. welcher Güterzug am Sonntagnachmittag planmäßig Richtung Bebra bespannt wurde.
Die berühmte Brücke in Hermannspiegel muss kurz nach den Bildern gebaut worden sein. 1989 waren jedenfalls die ersten Bauarbeiten im Gange.
Gerne mehr, auch von Deinem aktuellen Besuch an der Nord-Süd.
VG
Yves
geschrieben von: Diesel73
Datum: 18.09.23 12:30
Hallo zusamen,
zu dem sehr gelungenen Beitrag möchte ich wenigstens eine (unbefriedigende) Antwort geben: im Lok Report war nur der Winterumlauf 88/89 der 140 abgedruckt. Da gab es sonntags keine Leistung von Süden nach Bebra bei gleichgebliebener Zahl der Planloks und ähnlichen Kilometerleistungen.
Viele Grüße
Werner
geschrieben von: EDK 1000
Datum: 18.09.23 14:49
Danke für deine guten Farbbilder. Mich hat besonders der Beifang in Form der Allerweltslok 141 106 im Bw Fulda begeistert (Bild 18). Grün, ohne Regenrinne und Frontgriffstange in Verbindung mit den alten Lampen, das hatte was.
Gruß aus der nördlichsten Hauptstadt Europas
- - -
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:09:18:17:07:29.
Hallo Ulrich,
mir fiel zu diesem Wagen sofort die Seite des leider schon verstorbenen Jörg Dell ein.
Auf seiner immer noch existierenden Seite „Joergs Eisenbahn“ sind wahre Wagenschätze zu finden.
Ich vermute daher, dass es sich um einen der seltenen Liegewagen der Bauart Bcm 245 handeln könnte. Hier der Link auf dem sehr ähnliche Wagen zu sehen sind, zumal die geografische Nähe zu Deinen Aufnahmen vorhanden ist.
[
www.joergs-eisenbahnen.de]
Gruß
Ralf
p.s.
Ich sehe gerade, dass der User TEE-Rheingold die Antwort gestern schon gegeben hat.
Hatte nicht alle Antworten gelesen.
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:09:18:18:04:15.
Guten Abend Ulrich,
eine Dienstreise die sich hinsichtlich des Hobbies richtig rentiert hat. Bundesbahn pur!
Dank und herzliche Grüße
Bruno
Erst einmal besten dank für diesen interessanten Beitrag, Ulrich. Vor einer Woche waren meine Frau und ich noch in Burghaun. Leider ist dort außer einem Haltepunkt und zwei Gleisen nichts mehr wie früher, zumindest bahntechnisch.
Zu dem Wagen auf Bild 15/15a: das ist natürlich ein ein Bcm(U) 245, genauer ein Bcm(U) 245.0, wie hier detailliert nachgelesen werden kann:
Die Liegewagen der Baureihe Bcm(U) 245 – ehemals U.S.T.C. (m17B)
Bis neulich - natürlich im HiFo
Rolf Köstner
Liebe Leser und Bilderangucker, ich denke, dass ich jetzt nahezu 100 % der vor dem 30. Juni 2024 sichtbaren Bilder zu picr holen konnte. Sollte aber dennoch ein Beitrag (ab 2017) ohne Bilder sein, bitte ich um eine PN. Das dürfte dann eigentlich kein Problem sein, dass nicht kurzfristig erledigt werden könnte.
Man hat nicht richtig gelebt, wenn man nie in einem ICE gesessen hat, der in Hamm geteilt worden ist.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:09:18:18:55:48.
Hallo Werner,
kannst Du mir bitte freundlicherweise sagen, in welchem LR der Winterumlauf 88/89 der Bebraer 140er abgedruckt war? War es ein graphischer Umlauf? Ich habe die LR jener Zeit durchgesehen und keinen Umlauf gefunden. Im LR 8/88 wurde der Bebraer Plan besprochen und die Reisezüge aufgeführt. War es eventuell der Umlauf aus dem Winterumlauf 87/88?
VG
Yves
geschrieben von: Betra
Datum: 19.09.23 08:57
Danke für Deinen wundervollen Beitrag zur 120. Diese Lok hat mich, fernab jeglicher Fahrleitung für die Eisenbahn sozialisiert, schon immer sehr bewegt. Als Kind sog man zwar die mit dieser Lok verbundenen Schlagworte wie "Drehstrom, "Universallokomotive" usw. auf, konnte die technischen Hintergründe aber nicht wirklich einordnen. Aber ich wusste, dass diese Lok zwar nicht viel moderner als die 111 ausschaut, aber von innen in einer ganz anderen Liga spielt.
1981 hatte ich die erste Begegnung mit einer Vorserienlok im Nürnberger Hbf. Ich habe damals ziemliche Freudenschreie von mir gegeben. Die ein am Bahnsteig anwesender Rangierer mit "Jetzt hist Du Dei 120er gesehen" kommentierte.
Meine erste Begenung mit der 120 im Norden war 1985. Noch eine Vorserienlok, in Bremen. Für mich eine überraschende Begenung.
120 005 Bremen Hbf 18.04.1985 IC 180 by
Thomas Reincke, auf Flickr
Die "005" hatte ich ein Jahr zuvor bereits in der fahrdrahtlosen Heimat getroffen. Ein Meßzug wurde über die Bodenseegürtelbahn überführt. Der Häfler Aufsichtsbeamte winkte uns am Mittag mit einem Fernschreiben wedelnd in seinen Dienstraum: "ich glaube das ist was für Euch". Im Zug waren noch auch noch die 184 104 und die 103 001 eingestellt.
215 084, Friedrichshafen-Stadt, 12.06.1984, Dsts 83886 by
Thomas Reincke, auf Flickr
In meineer aktuellen Aachener Heimat war ich regelmäßig mit dem RE9 unterwegs, für den für einen Umlauf drei Loks 120.2 vorgehalten wurden. Einen Fotoversuch habe ich nur einmal unternommen, doch da lief die Garnitur ausnahmsweise gedreht.
Eines Tages stand eine 120 bei Theo Steil, der damals noch in Stolberg aktiv war. Das war für mich ein schweres Erlebnis.
Ob Vorserie oder Serie, die 120 hat für mich, trotz des betsen HiFo-Alters, einen festen Platz in meinem Herzen!
Viele Grüße
Thomas
geschrieben von: Diesel73
Datum: 19.09.23 09:48
Hallo Yves,
der grafische Plan ist im LR 11/88 auf Seite 13 mit allen Verkehrstagen und Übergängen. Steht aber seltsamerweise nicht im Inhaltsverzeichnis des Heftes.
Viele Grüße
Werner
Moin Ulrich,
wie schön, mal Bilder vom Haunetal annodazumal zu sehen - ich kenne das Tal ja erst seit einer unserer gemeinsamen Touren 2015 nach Lauda, als wir in Hermannspiegel auch diverse Bilder "von unten" gemacht hatten. Und das Bw Fulda kenne ich nur mit Rettungszügen und anderem Notfall"gerümpel" aus der Neuzeit. Schön, dass damals 012 081 neben dem VT98 aufgestellt war!
Danke fürs Teilen,
Martin
Hallo,
die anderen beiden genannten Dg mit 53xxx Nummer fuhren an Sonntagen und Montagen nicht. Die Verkehrstage waren gekennzeichnet mit (So+nS), in Klammern - außer Sonntags und nach Sonn- und Feiertagen.
Nur der Dg 61732 war ein Zug dieser fuhr auch nur sonntags mit Zuglauf Frankfurt Hgbf - Bebra Rbf. Die 61er Zugnr. weist ausserdem darauf hin, dass dieser Dg nur innerhalb einer Bundesbahndirektion fuhr, hier BD Frankfurt.
Angaben laut Jahresfahrplan 1989 / 1990.
Grüße von Markus
Hallo Ulrich,
Danke für die trefflichen Bilder aus einer Zeit als ich auch noch Bundesbahner war. Die 120 gefällt mir zwar bis heute nicht aber gut für schöne Erinnerungen ist sie auf jeden Fall.
Beim ICE-Bild 11 habe ich den Eindruck dass die Bogenüberhöhung im vergleich mit den anderen Bildern noch vergrößert, die Geschwindigkeit erhöht wurde? Vielleicht weiß einer dazu etwas?
Gruß aus
Michael
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:09:20:16:14:17.
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