DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 04 - Historisches Forum 

Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit von Bahn und Bus, die mindestens 10 Jahre alt sind. Aktuelle Bilder sind nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen zu verwenden. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen, die Qualität sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahn- und KEIN Foto-Forum! Für Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten, zum aktuellen Stand historischer Fahrzeuge oder Infrastrukturen sowie für die Bewertung von Fotos sind die entsprechenden Foren zu nutzen.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - Rönshausener - Th.D.

Neu bei Drehscheibe Online? » Hier registrieren!  Zum Ausprobieren und Üben steht das » Testforum zur Verfügung!

Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: Düse

Datum: 02.01.23 17:35

Hallo und ein gutes unfallfreies neues Jahr!
Im Sommer 1979 - das genaue Datum weiß ich nicht mehr - entgleiste der D-Zug Paris - Warschau in Neustadt Hbf.
Vielleicht hat ja jemand im Forum mehr Kenntnisse als ich.
Ein paar Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten.


Entgleisung Neustadt 1979.jpg

Der Delinquent: polnischer Liegewagen; kyrillische Schrift wird man dort heute wohl kaum noch finden.

Unfall Paris-Warschau-Express Neustadt Sommer 1979.jpg
181103 Neustadt Sommer 1979.jpg
Während der Aufräumarbeiten: 181103 ...

Neustadt Unfall.jpg
... mit D-Zug auf dem Weg nach Paris

Gruß
Christian

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: Severin

Datum: 02.01.23 20:27

Auf den Bildern ist zu erkennen, dass vor der Entgleisung frischer Schotter abgezogen wurde. Also fanden vorher Gleisbauarbeiten statt.
Aus dieser Konstelation ergibt sich aber noch nicht zwingend, dass diese Arbeit ursächlich für die Entgleisung war.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:01:02:20:28:07.

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: erikelch

Datum: 02.01.23 20:47

Hallo zusammen,

danke für die interessanten Unfallbilder aus Neustadt an der Weinstraße

Zunächst eins vorab: ich kenne weder das Unfalldatum noch den Unfallhergang und urteile nur auf Basis der gezeigten Bilder.

Wenn ich mir aber das verbogene und verzogene Nebengleis auf Bild 1 sowie das "umgenietete" (umgefahrene Formhauptsignal) einerseits und die lange Traverse des "Deutschlandgeräts" (Aufgleisgerät der Maschinenfabrik Deutschland aus dem Hilfszuggerätewagen) auf Bild 2 ansehe, dann vermute ich folgenden Unfallhergang:

Der Zug fuhr aus Richtung Saarbrücken in Neustadt ein. Die Einfahrstraße wurde vorzeitig (zu früh) aufgelöst und die Weiche ins Nebengleis unter dem PKP-Wagen umgestellt, so dass dieser "zweigleisig" fuhr. Bis der Zug zum Stillstand kam, fuhr der PKP-Wagen noch das Formsignal um und entgleiste dann endgültig.

Ich weiß, dass der Spekulationsanteil zum Unfallhergang recht hoch ist, aber so kann ich mir die gezeigten Schäden an Wagen, Gleisen und Signal erklären.

Viele Grüße
Michael

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: bpfi

Datum: 03.01.23 04:31

Hallo Michael,

genau meine Gedanken. Und so ist das letztes Jahr 2x in Nördlingen auch passiert.

Tschüß,

Bernd

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: Der Springer

Datum: 03.01.23 09:06

Das im Nachbargleis noch Züge fahren,wäre heute undenkbar. Der gesamte Bahnhof wäre abgesperrt und der Verkehr würde im 20 Km entfernten Nachbarbahnhof enden. Natürlich wäre heute die Strecke wochenlang gesperrt und der Gleisbereich hätte vor orangefarbenen Westen gewimmelt.

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: e32

Datum: 03.01.23 09:50

Das schreibst Du richtig.
Früher ging die " Show weiter ".
Eisenbahner machten nach einem Ereignis alles, damit der Betrieb weiter ging.

Heute heisst es für Eisenbahner nach einem Ereignis " Finger weg!".
Zuerst wird alles durch die Untersuchungsbehörde untersucht.

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 03.01.23 11:02

Moin,

Düse schrieb:

Im Sommer 1979 - das genaue Datum weiß ich nicht mehr - entgleiste der D-Zug Paris - Warschau in Neustadt Hbf.
Vielleicht hat ja jemand im Forum mehr Kenntnisse als ich.
Ein paar Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten.


[attachment]

Der Delinquent: polnischer Liegewagen; kyrillische Schrift wird man dort heute wohl kaum noch finden.


Gute Frage; deutlich später gab's das noch.
[www.railfaneurope.net]
[www.railfaneurope.net]
[www.railfaneurope.net]

Gruß, ULF

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: v100fan

Datum: 03.01.23 13:35

Hallo Christian,

vielen Dank für diese eindrucksvollen Bilder.

Es war übrigens der D 451 Paris - Warschau der da entgleiste.

Vielleicht kann noch jemand zur Aufklärung beitragen.

Viele Grüße von Steffen
------ Exoten der Epoche IV ------
Beitragsverzeichnis Modellbahn und Historisches aus Rheinland-Pfalz
[www.drehscheibe-online.de]

Mit Kakadu, blau-beigem 515 und vielem mehr...

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: Andreas Be

Datum: 03.01.23 16:08

Hallo,

aus meiner Erinnerung weiß ich, dass es genau so passiert ist, wie von erikelch beschrieben. Soweit ich mich erinnere, war das an einem Sonntag Ende der 1970er , Anfang der 1980er Jahre.

Ein Freund ist damals, aus Heidelberg kommend, in Neustadt umgestiegen und hat mir am nächsten Tag in der Schule von seinen Beobachtungen berichtet.


Gruß Andreas



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:01:03:16:11:30.

Re: Entgleist in Neustadt (Weinstr.)

geschrieben von: S&B

Datum: 03.01.23 18:18

erikelch schrieb:
Die Einfahrstraße wurde vorzeitig (zu früh) aufgelöst und die Weiche ins Nebengleis unter dem PKP-Wagen umgestellt, so dass dieser "zweigleisig" fuhr.
Hatten die da Schlafwandler auf dem Stellwerk? Man guckt doch raus, und wenn die letzte Achse des Zuges über die letzte Weiche gerollt ist, dann dreht man sich mal zur Hebelbank um.

Aber so etwas hatten wir in Simpelveld auch mal:
Zug in der Einfahrt, Besuch auf dem Stellwerk, schnatter schnatter, Zug vorbei, schnatter schnatter ESignal auf Halt, Fahrstraße aufgelöst, schnatter schnatter Weichenhebel in Grundstellung- und schon ging es zweigleisig weiter bis zur Zugtrennung. Seit dem war Besuch da oben verboten, wenn eine Fahrt anstand.
Grüße
Ulrich

Ursache

geschrieben von: Flachschieber

Datum: 03.01.23 19:21

erikelch schrieb:
Hallo zusammen,

danke für die interessanten Unfallbilder aus Neustadt an der Weinstraße

Zunächst eins vorab: ich kenne weder das Unfalldatum noch den Unfallhergang und urteile nur auf Basis der gezeigten Bilder.

Wenn ich mir aber das verbogene und verzogene Nebengleis auf Bild 1 sowie das "umgenietete" (umgefahrene Formhauptsignal) einerseits und die lange Traverse des "Deutschlandgeräts" (Aufgleisgerät der Maschinenfabrik Deutschland aus dem Hilfszuggerätewagen) auf Bild 2 ansehe, dann vermute ich folgenden Unfallhergang:

Der Zug fuhr aus Richtung Saarbrücken in Neustadt ein. Die Einfahrstraße wurde vorzeitig (zu früh) aufgelöst und die Weiche ins Nebengleis unter dem PKP-Wagen umgestellt, so dass dieser "zweigleisig" fuhr. Bis der Zug zum Stillstand kam, fuhr der PKP-Wagen noch das Formsignal um und entgleiste dann endgültig.

Ich weiß, dass der Spekulationsanteil zum Unfallhergang recht hoch ist, aber so kann ich mir die gezeigten Schäden an Wagen, Gleisen und Signal erklären.

Viele Grüße
Michael
Ja, kann mich auch noch erinnern. Danke für die Bilder!

Ww im Stellwerk NW (Neustadt West) hatte die Einfahrzugstraße zu früh aufgelöst und eine Weiche unter dem Zug umgelegt. Dann hatte er es gemerkt und vor lauter Schreck hatte er die Weiche dann wieder in die Ursprungsstellung gelegt. Dann ging halt der hintere Teil wieder auf die richtige Reise. Nutze natürlich nix mehr, eher noch mehr Schaden.
Hätte für ihn auch anders ausgehen können, das kleine Stellwerk ist in Bodenhöhe direkt neben der Entgleisungsstelle.

Re: Ursache

geschrieben von: RobRobertson

Datum: 03.01.23 20:27

Hallo!

Wie war es möglich, die Fahrstraße vorzeitig aufzulösen?
Das Auflösen von Fahrstraßen geschieht doch eigentlich erst dann, wenn der Zug deren Bereich verlassen hat - außer bei einem aktiven Eingriff des Stellwerkers, wozu er aber die versiegelte Sperre lösen muss. Das Bedienen der Sperre und das Lösen des Siegels darf nur mit Zustimmung des Fahrdienstleiters erfolgen, muss schriftlich im Dienstbuch begründet werden und sofort an die Signalwerkstatt gemeldet werden. So war es jedenfalls bei der DDR-Reichsbahn.

Beste Grüße von Rob

Re: Ursache

geschrieben von: Flachschieber

Datum: 03.01.23 20:35

RobRobertson schrieb:
Hallo!

Wie war es möglich, die Fahrstraße vorzeitig aufzulösen?
Das Auflösen von Fahrstraßen geschieht doch eigentlich erst dann, wenn der Zug deren Bereich verlassen hat - außer bei einem aktiven Eingriff des Stellwerkers, wozu er aber die versiegelte Sperre lösen muss. Das Bedienen der Sperre und das Lösen des Siegels darf nur mit Zustimmung des Fahrdienstleiters erfolgen, muss schriftlich im Dienstbuch begründet werden und sofort an die Signalwerkstatt gemeldet werden. So war es jedenfalls bei der DDR-Reichsbahn.

Beste Grüße von Rob
Elektromech. Stellwerk E43. Da geht das. Fahrstraße löste er normalerweise auf nach Erkennen des Zugschlusses. Oder halt (nicht vorschriftsmäßig) vorher.

Re: Ursache

geschrieben von: S&B

Datum: 03.01.23 23:17

Flachschieber schrieb:
Elektromech. Stellwerk E43. Da geht das. Fahrstraße löste er normalerweise auf nach Erkennen des Zugschlusses. Oder halt (nicht vorschriftsmäßig) vorher.
Ich kenne es so, jedenfalls bei M43, daß es selbstauflösende Fahrstraßen nach überfahren einer Kontaktstelle mit der letzten Achse gab, und solche, die mittels Tastern, direkt in Fensternähe angebracht, aufgelöst wurden. Das funktionierte aber ebenfalls erst nach überfahren einer Kontaktstelle mit der letzten Achse. Die Auflösung wurden durch eine Klingel angezeigt, die verstummte, wenn man den Fahrstraßenfestlegeknebel zurückdrehte.
Grüße
Ulrich

Re: Ursache

geschrieben von: Flachschieber

Datum: 04.01.23 00:00

S&B schrieb:
Flachschieber schrieb:
Elektromech. Stellwerk E43. Da geht das. Fahrstraße löste er normalerweise auf nach Erkennen des Zugschlusses. Oder halt (nicht vorschriftsmäßig) vorher.
Ich kenne es so, jedenfalls bei M43, daß es selbstauflösende Fahrstraßen nach überfahren einer Kontaktstelle mit der letzten Achse gab, und solche, die mittels Tastern, direkt in Fensternähe angebracht, aufgelöst wurden. Das funktionierte aber ebenfalls erst nach überfahren einer Kontaktstelle mit der letzten Achse. Die Auflösung wurden durch eine Klingel angezeigt, die verstummte, wenn man den Fahrstraßenfestlegeknebel zurückdrehte.
Grüße
Ulrich
Wie das dort genau war weiß ich auch nicht mehr. Und ja, die Taster waren in Fensternähe so angebracht, dass man aufstehen musste um den Taster zu drücken. Die hatten aber alle eine Fernbedienung zur Hand (Stange). Stellwerker konnten schon immer gut improvisieren :-)

Re: Ursache

geschrieben von: S&B

Datum: 04.01.23 10:52

Die Nähe der Taster zum immer offenen Fenster forderte zu Rausgucken auf. Ein Besenstiel wäre vom Schreibtisch aus gesehen, wohl zu kurz gewesen, um aus 10 oder 12 Tastern den richtigen zu treffen. :-)
Vorher war ja sowieso Aufstehen angesagt, um ggf. ein Signal auf Halt zu stellen und nach dem Auflösegeklingel den Fahrstraßenfestlegeknebel zurückzudrehen.
Grüße
Ulrich

Re: Ursache

geschrieben von: 218 369

Datum: 04.01.23 14:39

Hallo,

mir wurde der damalige Unfall von einem Weichenwärter im Stw. Nw auch so geschildert.
Hinzu kam, dass die E43-Stellwerke in Neustadt bis zur Außerbetriebnahme nie eine Besetztüberwachung für die Weichen mit Gleisstromkreis und resultierender Umstellsperre hatten. Andere Stellwerke, z.B. in Germersheim, hatten dies.
Nur so war es nach der unzeitigen Auflösung der Fahrstraße dem Weichenwärter überhaupt möglich, bereits unter den Fahrzeugen die Weichen umzustellen.

Gruß,

218 369

Re: Ursache

geschrieben von: Flachschieber

Datum: 04.01.23 21:02

S&B schrieb:
Die Nähe der Taster zum immer offenen Fenster forderte zu Rausgucken auf. Ein Besenstiel wäre vom Schreibtisch aus gesehen, wohl zu kurz gewesen, um aus 10 oder 12 Tastern den richtigen zu treffen. :-)
Vorher war ja sowieso Aufstehen angesagt, um ggf. ein Signal auf Halt zu stellen und nach dem Auflösegeklingel den Fahrstraßenfestlegeknebel zurückzudrehen.
Grüße
Ulrich
Das Stellwerk war ziemlich überschaubar. Ich vesuche das mal darzustellen.
Der rote Kreis stellt den Stuhl dar wo der Ww drauf sitzt. Das grüne ist der Kasten mit den 5 Tasten drauf. Blau dargestellt die Fenster. Wie man sieht, reicht da schon ein halbe Besenstiel als Länge.
Der Ww saß genau gegenüber der Fahrstraßenhebel bzw. Signalhebel. Er brauchte also nur aufzustehen wenn er Weichen umlegen wollte.
Bei normalen Einfahrten mit Weichen in der Grundstellung hatte er also nicht mal aufstehen müssen wenn er das Stöckchen benutzt hatte.
Der Zug kam von links. Das Stellwerk stand zwischen Gleis 5 und 4.
NWt.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:01:04:21:10:29.

Re: Ursache

geschrieben von: Berliner Stellwerke

Datum: 04.01.23 21:14

Ohne jetzt die Örtlichkeiten in Neustadt (Weinstraße) zu kennen, stellt sich mir die Frage, wieso der Wärter Nw einfach so die Fahrstraße aufgelöst hat. Ich gehe jetzt von der klassischen Bahnhofsblockabhängigkeit aus. Vorausgesetzt, dass in Neustadt /W keine örtlichen Abweichungen der Sicherungstechnik existiert haben, wären die Schritte einer Fahrstraßenauflösung im E43 folgende: Der Wärter war vom Fdl des Stellwerks Nf abhängig. Bei Einfahrten löst der Fdl die Fahrstraße beim Wärter mittels einer Auflöstetaste auf. Vorausgesetzt natürlich, dass der Zug entsprechend dem Verzeichnis der Zugschlusstellen im Bahnhofsbuch die Fahrstraßenzugschlusstelle (Fazu) befahren hat. Das könnte in Neustadt/W der gewöhnliche Halteplatz des Zuges gewesen sein. Beim Betätigen der Aufllöstastetaste wird der Fahrstraßensignalhebel in der 45 Grad Stellung frei und zurücklegbar. Danach löst beim Fdl die Festlegung des Befehlsabgabehebels auf und damit ist die Grundsstellung des Bahnofsblocks erreicht.

Es gibt meiner Meinung nach zwei drei Möglichkeiten für den Ablauf der Entgleisung: Der Fdl hat die Auflösetaste zu früh betätigt. Dann hat aber der Wärter immer noch die korrekte Handlungsabfolge in der Hand. Der Wärter hat eigenmächtig die Fahrstraße mittels Hilfsauflösung aufgelöst, warum auch immer. Die Mitwirkung des Fdl durch die Auflöstaste war gestört und der Wärter hat die Fahrstraße bewusst durch die Hilfsauflösung aufgelöst. Ändert aber nichts am Verstoß gegen den § 22 (7) der damals gültigen DV 408 der DB.

Eine elektrisch festgelegte Fahrstraße wird immer durch Mitwirkung des Zuges oder Stellwerkers aufgelöst. Nur durch bloßes Zurücklegen des Fahrstraßenhebels/Fahrstraßensignalhebels wird keine elektrisch festgelegte Fahrstraße aufgelöst.

http://www.berliner-stellwerke.de/images/Logo Berliner Stellwerke_120px.jpg




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2023:01:04:22:28:01.

Re: Ursache

geschrieben von: S&B

Datum: 04.01.23 22:50

Ich habe auch schon gegrübelt, wie ich die unzeitige Weichenstellung hätte praktizieren können- wenngleich auch bei einem ja ähnlichen M43 Wärterstellwerk.
Ja, im Blockaufsatz gab es versiegelte und mit Zählwerk versehen Taster- aber das macht ja keiner, mutwillig einen Zug entgleisen zu lassen.
Aber wenn, dann wenigstens mit Eintrag+ Nummer ins Störungsbuch! haha.
Grüße
Ulrich
Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Kontakt | Impressum
(c) 2026 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.