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Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 26.11.22 10:27


In Wuppertal bin ich aufgewachsen, in Wuppertal wurde ich mit dem Eisenbahnvirus infiziert – das habe ich ja schon verschiedentlich kundgetan. Und dort entstanden logischerweise auch meine ersten Eisenbahn-Fotos. Aber als das Hobby dann so richtig Fahrt aufnahm, war es "natürlich" überall interessanter als vor der eigenen Haustür. Trotzdem entstanden hier laufend weitere Aufnahmen, auch wenn ich ab Herbst 1969 (= Studienbeginn) nicht mehr in Wuppertal wohnte. Aus damaliger Sicht gab es dort nur Alltägliches zu sehen, aber zusammen mit diversen Sonderfahrten und Veranstaltungen zumindest im Rückblick eine durchaus ansehenswerte Mischung. Daraus habe ich jetzt eine neue Galerie auf meiner Seite zusammengestellt. Diese ist inzwischen online – Wuppertal in der Bundesbahnzeit – schwarz/weiß.

Dazu im HiFo wie üblich ein kurzer Beitrag mit übriggebliebenen Bildern. Und wie auf meiner Seite auch hier in chronologischer Folge, beginnend mit ganz frühen Aufnahmen aus der absoluten Anfangszeit meines fotografischen Schaffens.

Nach allerersten niederschmetternden Versuchen mit einer primitiven Box Kamera aus Großvaters Altbeständen konnte ich ab 6/65 über eine erste eigene Kamera verfügen: eine Kodak Instamatic – quadratisch, praktisch, schlecht.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b01-Wt_6229.jpg
Bild 1
Bei den ersten Probeaufnahmen Anfang Juni 1965 kam im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen der Turmtriebwagen Wt 6229 (der spätere 701 049) auf den Film.
Ein typisches Anfänger-Knipsbildchen, bei dem das Fahrwerk des TVT von dem hohen Bahnsteig am (Stumpf-)Gleis 1 verdeckt wird.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b02-86_872.jpg
Bild 2
Bei gleicher Gelegenheit wurde in den Gütergleisen hinter Gleis 6 die Vohwinkler 86 872 verewigt. Leider meine einzige Aufnahme einer Vohwinkler 86 unter Dampf. Deutlich ist zu erkennen, dass die Instamatic bei ungünstigen Lichtverhältnissen schnell überfordert war.

So konnte das nicht weitergehen! Nächster Schritt war eine Agfa Optima, für Filme im Kleinbildformat und einer für eine Low-Price-Kamera ganz brauchbaren Optik. Ein riesiger Nachteil war jedoch die nicht abstellbare Belichtungsautomatik, die zu vielen Fehlbelichtungen führte und eine Standard-Verschlusszeit von 1/125 s, die Aufnahmen von fahrenden Zügen/Fahrzeugen unmöglich machte.
Mit dieser Kamera wurden hauptsächlich Diafilme verknipst. Und bei Sonne entstanden dabei auch viele durchaus brauchbare Aufnahmen. Schwarz/weiß-Filme kamen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz, meist nur bei schlechtem Wetter.

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b03-94_526.jpg
Bild 3
Bei dem Foto von 94 526 ging es allerdings darum, einen angefangenen s/w-Film voll zu machen. Und das irgendwann in 10/67.
Diese T16.1 mit recht niedriger Betriebsnummer hatte ich im März des gleichen Jahres noch unter Dampf im Bw Vohwinkel ablichten können – siehe Galerie Heimat-Bw Wuppertal-Vohwinkel – Teil 1, Bild 5. Z-gestellt seit dem 01.07.67, wartet sie nun im ehemaligen Bw Wuppertal-Langerfeld auf ihr weiteres Schicksal. Die endgültige Ausmusterung erfolgte erst ein halbes Jahr nach dieser Aufnahme vom 12.03.68.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b04-E10_130.jpg
Bild 4
Aus dem Januar 1968 noch ein weiteres Bild, das mit der Agfa Optima entstand.
Es zeigt die Deutzerfelder E10 130 mit D404, dem "Regensburger", der hier in Oberbarmen eingesetzt wurde.


Der fotografische Durchbruch kam in 4/68 mit einer Leica IIIc, uralt und gebraucht, mit versenkbarem 50mm Objektiv, aber qualitativ immer noch top. Rechtzeitig vor den Osterferien in NRW konnte ich jetzt damit auf Tour gehen, was den Filmverbrauch kräftig ansteigen ließ. Das hatte angesichts des verfügbaren, bescheidenen Schüler-Budgets zur Folge, dass ab jetzt und bis auf weiteres nur noch schwarz/weiß Filme zum Einsatz kamen.

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b05-601_009.jpg
Bild 5
Bei schlechtem Wetter hilft aber auch eine bessere Kamera wenig. Und dieses herrschte leider am "Tag der DB" am 21.09.68, einer jährlich von der BD Wuppertal veranstalteten Leistungsschau, bei der immer auch Fahrten rund um Wuppertal angeboten wurden. In diesem Jahr mit einem auf vier Mittelwagen verkürzten VT11.5, mit 601 009 (DoB, nachlaufend) auf dem Wichlinghauser Viadukt.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b06-140_518.jpg
Bild 6
Und wie immer gab es auf dem Gelände des Güterbahnhofs Steinbeck eine Fahrzeugausstellung. Die Elloks wurden am 21.09.68 vertreten durch vier Hagener Maschinen, vorn 140 518, dahinter E50 131, 119 011 und eine nicht notierte 141.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b07-E50_131.jpg
Bild 7
Für eine Aufnahme der fotounfreundlich eingekeilten E50 131 kam sogar einmal kurz die Sonne heraus. Eine E50 in Wuppertal war damals durchaus etwas Besonderes, und diese sogar noch mit alter Nummer.
Die dahinter ausgestellte 119 011 ließ sich leider überhaupt nicht ins Bild setzen, da auf der anderen Seite mit großen Holztreppen zugestellt und zudem voll im Schatten.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b08-430_405.jpg
Bild 8
Planmäßig ließen sich damals auch die Ruhrgebietssprinter BR 430 nicht in Wuppertal blicken. Deshalb war es eine angenehme Überraschung, als zu einem Fußballspiel des Wuppertaler SV gegen Rot-Weiß Essen am 27.04.69 zwei Sonderzüge für die Essener Fans eingesetzt wurden, die aus jeweils einer Doppeleinheit 430 bestanden. Während des Spiels wurden die Züge in Steinbeck abgestellt. Direkt neben dem Bahnsteig stand die Doppeleinheit 430 405 ff + 430 107 ff, der andere Zug ist im Hintergrund zu erkennen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b09-815_713.jpg
Bild 9
In Wuppertal-Varresbeck an der Rheinischen Strecke (der Begriff Nordbahn war zu der Zeit noch nicht erfunden) kam am 11.10.69 eher zufällig eine zweiteilige ETA-Einheit als (P) 4049 mit 815 713 als Schlussläufer auf den Film. Worauf ich hier eigentlich gewartet hatte, ist in der neuen Galerie auf Bild 27 zu sehen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b10-094_207.jpg
Bild 10
In den letzten Jahren war die Hauptbeschäftigung der Vohwinkler 94.5 der Ablaufbetrieb im Rangierbahnhof Wuppertal-Vohwinkel. Am 09.05.70 kam dort 094 207 auf den Film, die kurz zuvor überraschend noch einmal eine L2 im AW Lingen erhalten hatte.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b11-110_314.jpg
Bild 11
Und wieder ein paar Bilder vom Alltagsbetrieb in Wuppertal:
Unter der Straßenbrücke der Herderstraße in Vohwinkel rauscht die Dortmunder 110 314 mit dem D181 Paris – Hamburg-Altona gen Osten. 27.03.71.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b12-141_332.jpg
Bild 12
Jetzt sind wir genau am anderen, östlichen Stadtrand von Wuppertal an der Grenze zu Schwelm. Hier wurde 141 332 (HgE) am 12.04.71 mt dem (P) 4522 auf den Film gebannt.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b13-052_484.jpg
Bild 13
Zu den letzten planmäßigen Leistungen der Wuppertaler 50er zählte ein Nahgüterzug von Wichlinghausen nach Oberbarmen und dann nach kurzem Rangiergeschäft weiter nach Vohwinkel. Vor diesem Zug steht hier abfahrbereit am 13.07.71 die 052 484 in den damals noch ausgedehnten Gleisanlagen des Bahnhofs Wuppertal-Wichlinghausen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b14-112_501.jpg
Bild 14
Auch 1971 zu Beginn des IC-Verkehrs verlief nicht immer alles planmäßig. Aber wenn denn mal größere Verspätungen auftraten, wurde vom nächsten Knotenbahnhof aus sofort ein Ersatzzug eingesetzt, um alle Anschlüsse sicherzustellen und das IC-System nicht übergreifend durcheinander zu bringen. Vor einem solchen Ersatzzug für den IC 127 "Münchner Kindl" macht sich am 01.10.71 die Frankfurter 112 501 nützlich. Die Aufnahme entstand quasi unter dem Balkon von "Carl dem Großen" (Bellingrodt) in Wuppertal-Barmen, Siegesstraße 94.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b15-G8-1_4954.jpg
Bild 15
Einen Tag später, am 02.10.71, gab es wieder einmal den "Tag der DB" der BD Wuppertal. Einer der aus diesem Anlass eingesetzten Sonderzüge war mit dem Gremberg Zirkuspferd 55 2738 bespannt, optisch getrimmt auf ein Länderbahn-Erscheinungsbild als G8.1 Köln 4954 (mit DB-Logo an der Führerhaus-Seitenwand!).
Man merkt schon an der Formulierung, dass mir das überhaupt nicht gefiel, aber aufgenommen wurde der Zug natürlich trotzdem; und das sogar mehrfach. Hier eine Aufnahme aus Wuppertal-Sonnborn, wo der Museumszug mit leichter Rauchfahne über die Ortsgleise in Richtung Vohwinkel dampft.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b16-212_256.jpg
Bild 16
Aus heutiger Sicht bedeutend lieber als solche Pseudo Länderbahnzüge sind mir da schon Bilder vom Planbetrieb. Wie etwa die am selben Tag entstandene Aufnahme von 212 256 (WtS) mit (P) 5364, dem wilden Remscheider, einfahrend nach Wuppertal-Oberbarmen an der Rauentaler Brücke.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Gal_Wuppertal-sw/b17-051_798.jpg
Bild 17
Zum Schluss noch einmal der Ng aus Wichlinghausen. Am 25.05.72 bespannt mit 051 798, die sich hier im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen unter einem dichten Drahtverhau der Fahrleitung zu verstecken sucht. Dafür ergibt sich ein weiter Blick auf die Bahnanlagen in Oberbarmen, mit dem großen Gasometer von Heckinghausen im Hintergrund.


Ein ähnlicher Mix aus solchen mehr oder weniger alltäglichen Bildern findet auch in der der neuen Wuppertal Galerie. Vielleicht ist ja der eine oder andere dennoch daran interessiert, einmal dort reinzuschauen.

Einen schönen Tag noch,
Ulrich B.






2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:11:26:16:05:58.

Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 26.11.22 10:40

Hallo Ulrich,

Danke für die sehenswerten Bilder einer scheinbar heilen Bundesbahnwelt.

Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael

Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: martin welzel

Datum: 26.11.22 11:43

Moin Ulrich,

na, da wird der Husten doch glatt weniger!
Well done!

VG,
Martin

Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: vauhundert

Datum: 26.11.22 11:49

Hallo Ulrich,

ganz herzlichen Dank für den Beitrag hier und auf Deiner Heimseite!

Das bringt mir wieder schmerzlich in Erinnerung wie tröpfelnd spärlich die Bearbeitung der eigenen Daten erfolgt, seit dem "Stellungswechsel" zur "starken Schiene".
Hoffentlich wird das noch was vor der Pensionierung. ;-)

Beste Grüße aus dem Bergischen ins Revier

Michael

[www.vauhundert.de]
Preiswerte Dienstleistungen im Bereich spurgebundener Flurfördermittel aller Art und feinster Güte.
"Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden."(Peter Ustinov)____ P.S.: Ich kann ihm trotzdem nicht glauben;-)

Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: Klaus Groß

Datum: 26.11.22 19:56

Moin Ulrich,

Dein Beitrag und erst recht die Galerie sind perfekte Streifzüge durch die Bahnlandschaft in Wuppertal und bringen mir, der ich Wuppertal aus früheren Zeiten eigentlich nur vom Durchfahren kenne, das dortige Betriebsgeschehen nahe! Besonders fasziniert hat mich der 601 auf dem Wichlinghauser Viadukt. Das Bauwerk habe ich erst kennengelernt, als es schon weitgehend ohne Schienen war.

Gruß
Klaus

Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: EP 5

Datum: 27.11.22 11:55

Hallo Ulrich,



ich möchte mich ebenfalls für Deinen bemerkenswerten Beitrag mit tollen historischen Bildern aus der früheren „Eisenbahnstadt“ Wuppertal bedanken, die aus meiner Sicht einige interessante eisenbahngeschichtliche Aspekte bereithält.

Drei Deiner Bilder zeigen schöne Motive von der „Wuppertaler Nordbahn“, wovon eines einen Akkumulatorentriebwagen im Bahnhof Varresbeck zeigt. Aus der Publikation „Durch Tunnel & über Viadukte“ (Wuppertal 2017) geht hervor, dass das Varresbecker Bahnareal in den 1920er Jahren unter anderen mal aus 15 parallel verlaufenden Gleisen bestand und sich heute noch (?) auf der nördlichen Seite des Bahnhofs ein recht großes Betriebsgelände der „FAG Kugelfischer AG & Co. KG.“ befindet.

In Anbetracht der einst prosperierenden Industrien entlang jener Bahnlinie mit ihren zahlreichen Anschlüssen versetzt mich deren Bedeutungsverlust, der später zum Rückbau der höchst aufwendig trassierten Strecke führte, immer wieder in Erstaunen.


Viele Grüße,

Marc

"Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an."

Marie Freifrau Ebner von Eschenbach
Hallo Ulrich,

dass ich im Sommer 1977 keine Kamera dabei hatte, als wir zufällig durch Oberbarmen kamen und zwei 236 fotogerecht an der Brücke (Bild 17) standen, ärgert mich heute noch.

Aber wie immer schön von Dir dokumentiert.


Bis neulich - natürlich im HiFo

Rolf Köstner

Liebe Leser und Bilderangucker, ich denke, dass ich jetzt nahezu 100 % der vor dem 30. Juni 2024 sichtbaren Bilder zu picr holen konnte. Sollte aber dennoch ein Beitrag (ab 2017) ohne Bilder sein, bitte ich um eine PN. Das dürfte dann eigentlich kein Problem sein, dass nicht kurzfristig erledigt werden könnte.



Man hat nicht richtig gelebt, wenn man nie in einem ICE gesessen hat, der in Hamm geteilt worden ist.


Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: 01 1066

Datum: 28.11.22 12:55

Moin Ulrich,

Wuppertal ist für mich bis heute 'terra incognita' geblieben (klar kam ich - und komme ich noch heute - gelegentlich da durch oder dran vorbei, aber die Stadt ist mir gleichwohl fremd). Dabei gab es dort doch immer viel zu sehen, wie Du eindrücklich unter Beweis stellst.

Dein fotografischer Werdegang ist interessant: von der Box (hatte ich auch mal, taugte nichts), der Instamatic (hatte ich ebenfalls, taugte auch nicht viel mehr - wobei das abgeschnittene Fahrwerk des TVT wohl auch mit hochwertigerem Gerät nicht vermieden worden wäre) und der Agfa Optima (die kenne ich nicht, als erste vernünftige Kamera nutzte ich Vadderns Voigtländer Vitessa) zur Leica IIIc - damals ja auch schon ein 'Veteran' (ich glaube, die Produktion lief 1951 aus), etwas merkwürdig anzusehen und wohl auch nicht ganz so komfortabel zu bedienen - aber die Optiken waren klasse! So etwas wollten wir damals alle haben, bevor die Spiegelreflexwelle über die Sucherkameras hinwegrollte - ich stieg dann 1974 von der Voigtländer Vitessa auf die Minolta SRT 101 um und bin der SLR bis heute treu geblieben (nach der Minolta kamen 2002 eine Canon EOS 3000, 2008 eine Canon EOS 1000D und seit diesem Jahr, als die 1000D mit Schaden von der Ausbesserung zurückgestellt wurde, eine EOS 90D).

Re: Wuppertal in der Bundesbahnzeit (17 B)

geschrieben von: Bernhard Terjung

Datum: 28.11.22 13:41

Mahlzeit Ulrich,

was soll ich jetzt viel sagen außer DANKESCHÖN, dass du unserer Heimatstadt so viel Raum und Zeit widmest! Und anstatt jetzt auf irgendeines der vielen wunderbaren Details einzugehen:

Gut, dass mal wieder jemand sagt, dass kein Mensch je von "Nordbahn" sprach als diese noch lebte. Allenfalls in den letzten Zügen vor der endgültigen Stilllegung kam dieser handliche Begriff auf. Ansonsten sagte man stets "Rheinische Strecke". Die gab es zwar auch woanders aber innerhalb von Wuppertal war damit die heutige Nordbahn gemeint.

Es grüßt und dankt
Bernhard



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:11:28:19:31:53.
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