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Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: StefanM

Datum: 16.07.22 08:16

Heute beginnt eine Serie von Bilden mit Getreidewagen. Die heute gezeigten Bilder stehen alle in einem Zusammenhang bzw. sind aus der gleiche Nummernserie
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Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
Wer mal über'n Tellerrand schauen will: [www.ighb.de]
EJS = Eduard J, Stiasny - unter diesem Kürzel stelle ich mehrere Beiträge ein. Bitte auch Leitthema dazu beachten!

Re: Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: StefanM

Datum: 16.07.22 08:17

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Re: Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: StefanM

Datum: 16.07.22 08:18

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Und noch ein paar Detailfotos:
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:07:16:08:21:08.

Re: Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: StefanM

Datum: 16.07.22 08:22

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Weiter geht's in der nächsten Woche, jetzt bin ich erst mal zum Kipploretreffen in Wiesloch und Dossenheim...

Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
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Re: Glaub, ich weiß, wo das ist

geschrieben von: ohneEisen

Datum: 16.07.22 08:28

Hallo Stefan,

vielen Dank für diese weitere Folge mit Güterwagenbildern. Gleich die ersten drei Fotos kamen mir quasi vertraut vor. Ich denke, es ist hier aufgenommen:

https://abload.de/img/a0adlandesarchiv_bade75j97.jpg

Foto: Staatsarchiv Ludwigsburg; Signatur: K 423 Bü 3601 Bild 10 ; Lizenz CC BY 3.0 (War Bild 19 hier)

Auf den vielen Fotos aus dem Staatsarchiv sind mir allerdings nie solche Großraumwagen über den Weg gelaufen.

edit: Witzig fand ich übrigens, dass ich den verlinkten Beitrag zum Hafen Heilbronn mit der Bemerkung begonnen hatte, nun, da der Hafen fertig sein, könne man sich in Ruhe hinsetzen und schauen, was für Wagengattungen sich dort einfinden. Die im Beitrag sind so alltägliche, wie es nur sein kann. Das war eine Einleitung aus Verlegenheit. Nachdem sich nun eine Reihe Exoten hier zeigen, könnte man es für einen Hauch von Hellseherei halten. Vor Schrec habe ich dann auch meine Antwort heute morgen an die 3. und nicht an die die 1. Staffel Wagenbilder angehängt.

edit: Die auf Bild 1 sichtbare Brücke wurde gegen Kriegsende von den Deutschen gesprengt und im Mai 1950 wieder eingeweiht. Also werden die Fotos oben wohl von 1949 sein.

Gruß aus Köln

Heiner



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:07:17:21:15:20.

Re: Glaub, ich weiß, wo das ist

geschrieben von: Dieter Weißbach

Datum: 16.07.22 09:19

Guten Morgen,

das sind ja spannende Bilder. Beim fünfachsigen Großgüterwagen dürfte es sich
um den KKT 46 handeln, einen Umbau für nässeempfindliche Güter wie Getreide
auf Basis der fünfachsigen Kondenstenderfahrgestelle. Diese Wagen wurden laut
Obermayer 1949 geliefert.

Noch spannender ist der ältere Herr im feinen Zwirn, der die vermutlich Präsentation
dieses Wagens begleitet. Das markante Gesicht erinnert sehr an Richard Paul Wagner
(1882 - 1953). In der Wikipedia steht zu seinem letzten Jahren:

"1946 übernahm er auf Wunsch der britischen Besatzungsbehörden für kurze Zeit
nochmals das Amt des Beschaffungsdezernenten in der Bizone und ging 1947
dann endgültig in den Ruhestand. Ab 1948 war er ehrenamtlich bis zu seinem Tod
Vorsitzender des Lokomotiv-Normenausschusses."

Sehen wir auf den Bildern einen Baumusterwagen des KKT 46 ?


Viele Grüße aus Berlin, Dieter

Historische Modellbahnausstellung Berlin 2026
vsl. Samstag 24.10. und Sonntag 25.10.2026
Ort in Klärung

Re: Glaub, ich weiß, wo das ist

geschrieben von: m38902687-1

Datum: 16.07.22 09:58

Wie immer, sehr interessant. Gamaschenträger und wü Tü 5 mit aus Glasmangel verblechten Fenstern im mannemer Hafen? Dankender Gruß Fritzle.

Re: Glaub, ich weiß, wo das ist

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 16.07.22 12:03

Dieter Weißbach schrieb:
...

Noch spannender ist der ältere Herr im feinen Zwirn, der die vermutlich Präsentation
dieses Wagens begleitet. Das markante Gesicht erinnert sehr an Richard Paul Wagner
(1882 - 1953). In der Wikipedia steht zu seinem letzten Jahren:

"1946 übernahm er auf Wunsch der britischen Besatzungsbehörden für kurze Zeit
nochmals das Amt des Beschaffungsdezernenten in der Bizone und ging 1947
dann endgültig in den Ruhestand. Ab 1948 war er ehrenamtlich bis zu seinem Tod
Vorsitzender des Lokomotiv-Normenausschusses."
...
Hallo Dieter,

glaube nicht das wir hier R. P. Wagner sehen, der war m. E. größer, er überragte auf Gruppenfotos eigentlich immer alle.

Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael

Re: Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: Bullok

Datum: 16.07.22 15:46

Hallo,

vielen Dank für diese und natürlich auch alle anderen bislang in dieser sehr bemerkenswerten Serie gezeigten Bilder!

Das sind eigentlich die ersten mir bekannten Aufnahmen, die detailliert den Umschlag von Getreide mit diesen Wagen zeigen.

Ich denke, da es ja nur eine Handvoll dieser Großraumgetreidewagen gegeben hat, daß diese ausschließlich bei den großen Getreidespeichern und bei Großempfängern an Getreide oder ähnlichem, wie z.B. Knorr in Heilbronn, zum Einsatz gekommen sind. Die zahlreichen kleineren Getreidelager auf dem Lande werden diese wohl nie gesehen haben.
Kennt noch jemand konkrete Empfänger/Versender, die solche Wagen genutzt haben?


Schöne Grüße

Ralph

Re: Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: Der Wagner

Datum: 16.07.22 16:53

Hallo an Alle,

da sind zwei Gattungen zu sehen:

- am Lagerhaus stehen KKt 27. Das waren die ersten Großgüterwagen, noch zu DRG-Zeiten erbaut. Die hatten übrigens keine Drehgestelle sondern Lenkachsen, bereits mit Rollenlagern. Der Laderaum war unterteilt in 4 Kammern und an den Entladetrichtern saßen bewegliche Schurren, mit denen man auch zur Seite entladen konnte. Bemerkenswert sind die Bremserhäuser, die sonst keine andere Großgüterwagenbauart hatte. 50 Stück wurden gebaut. 49 Stück kamen zur DB, einer blieb in der CSSR. Bild 8 zeigt übrigens nicht eine dieser Schurren (die kann man im Dunkeln nur erahnen) sondern eine Verlängerung durch ein aufgeschnittenes Rohr. Auf den Bildern 2, 3 und 7 sind sie in voller Schönheit zu sehen.

- Auf dem Gleis daneben stehen KKt 46, die nach dem Krieg aus überzähligen Kondenstendern der BR 52 hergerichtet wurden. Das soll 1949 und 1950 gewesen sein. 50 Stück wurden so gebaut. Die hatten aber nur seitliche Auslauftrichter, weil der sattelförmige Boden der Wagen keine Auslauftrichter zuließ. Sie besaßen richtige Drehgestelle , welche aber Gleitlager hatten. Bild 1 zeigt die Beladung eines dieser Wagen. Auf den anderen Bildern sind sie entweder ganz oder in Teilen zu sehen.

Ich gehe von einer zeitlichen Einordnung im Jahr 1949 aus, als die KKt 46 noch Exoten waren. Es gab übrigens mindestens einen dieser Wagen, der den Zettelhalter viel näher zum Wagenende angeordnet hatte. Das ist durch Aufnahmen belegt.

Diese Aufnahmen sind wirklich gut und reihen sich nahtlos in diese Serie wirklich aufsehenerregender Fotodokumente ein. Meinen allerbesten Dank dafür!

Mit freundlichem Gruß

Der Wagner
Peter Brinke

Katalog von R. DOLBERG AG ???

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 16.07.22 20:04

Servus Stefan,

ich besitze einen Haupt-Katalog der o.a. Firma. Er stammt vom August 1929 und trägt die Nummer P152; Umfang 100 Seiten. Meine Frage hierzu: Gehörte diese Firma zu O & K ?

Danke & Gruß
Gerhard.

Re: Katalog von R. DOLBERG AG ???

geschrieben von: StefanM

Datum: 16.07.22 21:48

Kanzleirat schrieb:
Servus Stefan,

ich besitze einen Haupt-Katalog der o.a. Firma. Er stammt vom August 1929 und trägt die Nummer P152; Umfang 100 Seiten. Meine Frage hierzu: Gehörte diese Firma zu O & K ?

Danke & Gruß
Gerhard.
Hallo Gerhard,

die Dolberg AG war eine eigenständige Firma und im Baggerbau eher der Konkurrent bei den kleinen Maschinen. Dolber ging später mit Glaser Pflaum zusammen und wurde dann von Krupp übernommen. Dann endete die Geschichte als Krupp-Dolberg.

An dieser Stelle mal von mir ein Dankeschön für die vielen Informationen, die hier zusammen kommen. Das macht mir persönlich dann auch viel Spaß. Manchmal finde ich Bilder langweilig und nichtssagen und hier gehen richtig interessante Diskussionen los. Da macht das weiterscannen und Einstellen Freude.

Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
Wer mal über'n Tellerrand schauen will: [www.ighb.de]
EJS = Eduard J, Stiasny - unter diesem Kürzel stelle ich mehrere Beiträge ein. Bitte auch Leitthema dazu beachten!
Hei,

beim KKt Saarbrücken 4051 (Bilder 4 und 5 der ersten Serie dieses 37. Teils; bzw. Bild 3 der dritten Serie dieses Teils) könnte man meinen, daß auch damals schon "Eisenbahnfahrzeugfarbumgestalter" oder "~verzierer" unterwegs waren...

Auch hier wieder: ganz großes Kino! Immer wieder eine Leckerbissen...

Sven

Re: Glaub, ich weiß, wo das ist

geschrieben von: RV

Datum: 17.07.22 06:19

Hallo,
die T5 ist die 75 085 und war Ende der40er Jahre in Heilbronn beheimatet. Das Bild könnte im dortigen Hafen entstanden sein.


Grüße
Rüdiger

Re: Die kleine Tenderlok (letztes Bild der Reihe 3)

geschrieben von: ohneEisen

Datum: 17.07.22 09:38

Hallo nochmal,

ob die Werkslok der Kali-Chemie auch auf die Hafenbahn allgemein gelangte, weiß ich nicht, aber in der Sammlung Noller gibt es ein Foto einer Lok, die mir ähnlich vorkommt.

[www2.landesarchiv-bw.de]

(wenn man bei "Darstellung" auf die Option "Mausrad-Zoom" wechselt, guckt es sich leichter.)

Eine Staatsbahnlok scheint mir die Kleine nicht zu sein.

Im übrigen hatte ich den Eindruck, die Aufschrift "Mannheimer Lagerhaus" beim gestern gezeigten Foto von 1940 kann Verwirrung stiften. Da die beiden Links eindeutig zu Heilbronn führen, schien mir ein weiterer Hinweis nicht nötig zu sein. Es gab/gibt ja auch viele Lagerhäuser mit Rhenus oder Rhenania weit ab des Rheins.

Gruß aus Köln

Heiner
Heiner, über die Lok bin ich schon gestolpert. Aber die von Dir verlinkte Lok ist es nicht - die Einströmrohrverkleidung ist viel flacher und der Kesseldurchmesser deutlich kleiner. Darüber hinaus hat die Lok hier nur ein Einlaufraohr, ist also wasserkastenlos auf dem Umlauf. Eine Bt wird es aber sein, durchaus eine Lok der 28-to-Klasse. Es ist aber nicht ein Düsseldorfer Produkt von Hohenzollern; möglicherweise ein Henschel oder Hanomag
r

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seit dem 24.II.2022 bittere Wahrheit in Europa

Re: Aus dem IghB-Archiv 37

geschrieben von: Jürgen Utecht

Datum: 22.07.22 12:16

Hallo,

auf dem Wagen neben der Dampflok ist das Untersuchungsdatum 31.1.1950 zu lesen...

Gruß Jürgen

Ich bin gegen die ungewollte Umleitung!!!
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